AT53171B - Apparat zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen. - Google Patents

Apparat zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen.

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AT53171B
AT53171B AT53171DA AT53171B AT 53171 B AT53171 B AT 53171B AT 53171D A AT53171D A AT 53171DA AT 53171 B AT53171 B AT 53171B
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Henry George Wieder
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Henry George Wieder
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  Apparat zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Apparate zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen, wie Grammophone, Phonographen und dgl. 



   Bei derartigen Apparaten ist es bereits vorgeschlagen worden, den Membranträger vermittelst einer federnden oder nachgiebigen Verbindung an den Endteil des Schallrohres anzu-   schliessen,   so dass der Membranträger mit Bezug auf den Umfang des Schallrohres eine Relativbewegung ausführen kann. 



   Derartige Verbindungen werden gewöhnlich dadurch hergestellt, dass der Endteil des Schallrohres innerhalb des und konzentrisch zu dem   Membranträger   angeordnet wird, während geeignete, an dem Membranträger bzw. an dem Endteil des Schallrohres vorgesehene Vorsprünge vermittelst einer ausserhalb des   Membranträgers   und Schallrohres angeordneten Feder verbunden werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass eine derartig angeordnete Feder leicht beschädigt werden kann. 



   Gemäss einer anderen, ebenfalls bekannten und die Beseitigung des soeben erwähnten Nachteiles anstrebenden Anordnung, wird der Membranträger mit einer Verlängerung ausgebildet, die eine ziemlich grosse Strecke in das Ende des Schallrohres hineinragt. Cm diese   Verlängerung   wird nun die Feder gewunden, so dass dieselbe von aussen her nicht beschädigt werden kann. da sie   eben innerhalb des Schallrohres   angeordnet ist. Eine derartige Anordnung leidet jedoch an dem Nachteil, dass, da sich die Feder stets unter Spannung befindet, der von der Nadel auf dem Rekord ausgeübte Druck sich mit der Zeit ändert, was dem Erschlaffen der Feder zuzuschreiben ist. 



   Zweck vorliegender Erfindung ist nun, diesen Nachteil zu beseitigen und eine federnde oder elastische Verbindung zwischen dem Membranträger und dem Schallrohr zu schaffen, bei der das elastische oder nachgiebige Glied für gewöhnlich fast gar keiner Beanspruchung und insbesondere keiner Spannung ausgesetzt ist ; wird dasselbe jedoch beansprucht, dann befindet es sich stets unter Druck, wodurch die elastische oder nachgiebige Wirkung im bedeutenden Masse erhöht wird. 



     I) ie   Erfindung besteht in einer nachgiebigen oder elastischen Verbindung der obigen Gattung, bei der jedoch die federnde oder nachgiebige Wirkung der Verbindung durch Zusammenpressen eines aus Gummi oder   dgt.   bestehenden Puffers oder Stosskissens erzielt wird, das in Gestalt eines Ringes oder eines oder mehrerer Ringsegmente in Nuten der anstossenden Flächen des   Membranträgers   bzw.   Schallrohrendteiles gelagert ist.   



   Auf den Zeichnungen sind beispielsweise zwei Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt : 
 EMI1.1 
 Fig.   2 ist   ein senkrechter Schnitt nach der Linie   A-A   der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht einer anderen   Ausführungsform   der elastischen Verbindung, und Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie B-B der Fip. 3. 
 EMI1.2 
   bekannter Weise in diesem Träger   gelagert ist, so z.

   B. zwischen zwei aus   Gummi   bestehenden Ringen c, welche vermittelst des entfernbaren und mit   Schrauben/'an   der Rückseite des Trägers   befestigten Deckels   e fest gegen eine Leiste d (Fig. 2) gedrückt werden.   dise bewegungen   des Griffels oder der Nadel auf dem Rekord können auf die Membran b 
 EMI1.3 
 gestellten Ausführungsbeispiel vermittelst eines Hebels h, der an   (inem   Ende an der Membran b befestigt ist, während er an seinem    anderen Ende eine Querstange/'trägt,   an welcher der Nadelträger    < /befestigt   ist.

   Diese Querstange ist auf entgegengesetzten   Seiten mit Messerschneiden A   
 EMI1.4 
   bzw. an einem mit letzterer verbundenen Träger o   vorgesehenen Lager   zu   und n zu drücken. Eine derartige Lagerung der Nadel hat sich bei Verwendung derselben im Verein mit der gemäss 
 EMI1.5 
 und dem Ende des Schallrohres als vorteilhaft erwiesen. 



   Auf der von der Membran abgewendeten Seite des Membranträgerdeckels e ist eine konzentrisch zur Mittelachse des Trägers angeordnete kreisförmige Nut oder Ausnehmung p vor-   gesehen.während eine entsprechende Nut   in der anstossenden Fläche des Endteiles q des Schallrohres angeordnet wird. 



    Zwei oder mehrere segmentförmige und aus Gummi oder dgl. elastischem Material hergestellte Puner oder Stosskisaen r werden zwischen dem Teil q und Deckel e in den Nuten p ver-   

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 EMI2.1 
 dem   Membranträger   und dessen Deckel gestattet, nur mit Bezug auf den Umfang des Schallrohrteiles q eine Relativbewegung   auszuführen.   



   Diese Bewegung wird durch einen an dem Endteil q des Schallrohres vorgesehenen und in die Nut p zwischen den Enden der beiden Ringsegmente r hineinragenden Teil oder Teile u sowie durch einen am Membranträgerdeckel e befestigten und ebenfalls in den zwischen den beiden Ringsegmenten r liegenden Raum   hineinragenden Bolzen v   begrenzt. Es erhellt, dass auf diese Weise jedes Ringsegment an einem Ende gegen den Bolzen   t'und an dem   anderen Ende gegen den Vorsprung u stösst, so dass, wenn sich der Membranträger a relativ zum Umfang des Schallrohrteiles q bewegt, die   Segmente r zusammengedrückt   werden, wodurch die elastische oder nachgiebige Wirkung erzielt wird. 



   Es ist leicht ersichtlich, dass eine derartige elastische Verbindung in vielen Ausführungsformen ausgeführt werden kann. Eine solche   @bgeänderte   Ausführungsform ist z. B. in den Fig. 3 und 4 zur Darstellung gebracht. 



   Bei dieser Ausführungsform wird der aus Gummi'oder dgl. hergestellte Puffer r in Form eines vollständigen Ringes, welcher, wie zuvor, in der Nut p des Membranträgerdeckels e gelagert ist, ausgebildet. Der Endteil q des Schallrohres ist in diesem Falle mit einem Flansch   w   versehen, der von genügender Grösse ist, um den Ring r überdecken und einen Metallkontakt mit der Rückseite des Deckels e herstellen zu können. Dieser Flansch wird durch grosse Köpfe besitzende, sich durch eine in dem Gummiring vorgesehene   Onnung   erstreckende und mit dem Deckel e verschraubte Bolzen   1)   gehalten.

   Die in dem Flansch w vorgesehenen und zum Durchlass der Bolzen   v   dienenden   Innungen sind   oval gestaltet, wie bei   a-zu   ersehen ist, so dass sich die Bolzen v in der   Umiangsrichtung, aber   nicht in radialer Richtung, in den Öffnungen bewegen können, während die Grösse der in dem   Gummistosskissen   oder Ring r vorgesehenen und zum Durchlass 
 EMI2.2 
 Öffnungen einpassen. 



   Es erhellt mithin, dass, wenn sich der Membranträger eine kleine Strecke in der Umfangsrichtung bewegt, die ovale Gestaltung der in dem   Flansch'lC   vorgesehenen   Onnungen A   eine Relativbewegung zwischen dem Membranträger und   dem Schallrohrende zulässt, während   der zwischen dem   Flansch M'und   dem Ring r bestehende Reibungseingriff diesen Ring daran verhindert, eine   Relativbewegung mit Bezug auf den Flansch auszuführen,   so dass dieser aus Gummi bestehende Ring durch die Bolzen    zwecks Erzielung der erforderlichen elastischen Wirkung     zusammengedrückt   werden kann.   PATENT-ANSPRÜCHE:

     
 EMI2.3 
 drücken eines aus Gummi oder dgl. bestchenden Puffers oder Stosskissens erzielt wird, das in Gestalt eines Ringes oder eines oder mehrerer Ringsegmente in Nuten der anstossenden Flächen des Membranträgers bzw. des Schallrohrendteiles gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Apparat zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen mit einer elastischen Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Puffer oder das Stosskissen als ein oder mehrere Ringsegmente ausgebildet ist, wobei das eine Ende eines jeden dieser Segmente gegen einen an EMI2.4 festigter und an das andere Ende eines jeden der Ringsegmente anstossender Bolzen das Stosskissen zusammenpresst, sobald sich der Membranträger relativ zu dem Umfang des Schallrohrendes bewegt (Fig. 1 und 2).
    3. Apparat zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen mit einer elastischen Verbindung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das aus Gummi oder dgl. hergestellte und in Form eines Ringes ausgebildete Stosskissen durch Reibung mit dem Schallrohrendteil festgehalten wird, obei letzteier an dem Membranträger vermittelst mit demselben verschraubter und durch in dem 8c hn llrohrellde bzw. in dem elastischen Ring vorgesehene Öffnungen tretender Bolzen befestigt wird, wobei die in dem Schallrohrendteil vorgesehenen Öffnungen derart gestaltet sind, dass dem Membranträger und seinen Befestigungsbolzen gestattet wird, sich relativ zu dem EMI2.5
AT53171D 1909-08-05 1909-08-05 Apparat zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen. AT53171B (de)

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