<Desc/Clms Page number 1>
Berichtigung der Patentschrift Nr. 52979 Der zweite Vorname des Anmelders hat richtung zu lauten: #Whitley"# K. k. Patentamt.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Der Förderkorb besitzt ferner eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Hemmvorrichtung, die von Hand aus in Tätigkeit gesetzt wird, sobald das Fahrzeug sicher in den Förderkorb eingelaufen ist.
Zur Bewegung des Förderkorbes in seiner Abwärtsbewegung kann beispielsweise eine Vorrichtung nach Art der bekannten Flüssigkeitsbremsen dienen. Diese besteht, wie in vorliegendem dargestellt, aus einem mit 01 oder einer anderen entsprechenden Flüssigkeit gefüllten Zylinder E, dessen Flüssigkeit unter Einwirkung eines auf ihr lastenden Ausgleichsgewichtes E* steht, nebst einem zweiten Zylinder EI mit einem in ihm arbeitenden Kolben E, welch beide Zylinder durch eine mit einem Ventil G ausgerüstete Röhre E3 miteinander verbunden sind.
Das Ventil G wird von einem Hebel G1 gesteuert, dessen eines Ende ein Gewicht G2 trägt, während sein anderes Ende a n eine
EMI2.1
das Kreuzstück G'drückt-und infolgedessen der Widerstand, der dem Kolben bei seiner Ab- wärtsbewegung geboten wird, erhöht, so dass der Förderkorb nach und nach zum Stillstand gelangt.
Sobald nunmehr die Belastung des Förderkorbes aufgehoben wird, beginnt dieser unter Wirkung seines Übergewichtes Dl wieder zu steigen ; während gleichzeitig das Gewicht E* die Flüssigkeit durch das teilweise geschlossene Ventil G drückt und den Kolben E2 in seil1e Anfangslage zurückbringt.
Zur Aufnahme des Untergestells C dient alsdann ein zweiter mit bei H5 angelenkten Schienen H4 versehener Förderkorb H, der an einem über Rolle laufenden Seil bzw. einer Kette Hl hängt, deren anderes Ende mit einem 'òergewicht H3 belastet ist. Unterhalb dieses Förderkorbes H befinden sich entgegengesetzt der normalen Lage der Schienen H4 geneigte Schienen oder Träger 1, welche die Schienen H4 aufkippen, sobald sie mit diesen zum Anschlag gelangen. Dadurch erhält sonach das Untergestell C eine Vorwärtsbewegung und läuft die zu diesem Zwecke mit Schienen belegte schräge Bahn J hinab.
Der obere Teil FI der Bahn F wird durch eine Abdeckung verdunkelt, wobei an deren Ende aufgestellte Spiegel K den Augenschein eines Zusammenstosses und einer erhöhten Geschwindigkeit erwecken.
Auf einer entsprechenden Stelle der Fahrbahn ist eine Vorrichtung angeordnet, die zur Beleuchtung des Wassers oder der anderen unmittelbaren Umgebung dient, welche das Fahrzeug während seiner Fahrt passiert. Dieselbe kann beispielsweise aus einer federnden Platte L bestehen. die mittels Schrauben L3 an einer der Schienen F3 befestigt ist und einen Kontaktstift L2 trägt, der durch ein Bohrloch der Schiene (jedoch ohne diese zu berühren) greift und die Verbindung mit einer tiefer gelegenen und von der ersten isolierten Schiene herstellt.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Bahn ist nun folgende : Das Boot 02 nimmt die Mitfahrenden in entsprechender Anzahl auf und wird dann. auf dem Untergestell C lagernd, mittels der Triebkette B und des Mitnehmers B3 die Rpiralbahn B hinaufbefördert. Sollte hiebei der Mitnehmer Spiel geben, so wird das Fahrzeug durch die in die Zahnschiene B4 eingreifende Klinke am Zurücklaufen verhindert. Am oberen Ende der Spiralbahn
EMI2.2
korb D ein. Ist dies geschehen, so wird von Hand aus die Arretiervorrichtung ausgelöst und der Förderkorb bewegt sich infolge seiner Mehrbelastung vertikal nach abwärts, soweit bis der Boden des Förderkorbes gegen das Kopfende der Kolbenstange des Kolbens E2 zum Anschlag gelangt und die Abwärtsbewegung allmählich gebremst wird.
Kurz bevor jedoch der Förderkorb seine tiefste Lage erreicht, gelangt das Rückende des Bootes (J2 in Eingriff mit den Armen A2, die das Boot vom Untergestell f abheben und es festhalten, während das Vorderende des Bootes sich solange weiter senkt, bis es in eine Ebene mit der Bahn F zu liegen kommt, worauf das Boot vom Untergestell frei werdend, diese Bahn hinabläuft
Gleichzeitig wird aber auch mit Hilfe der Roite D des Armes Z der Boden des Förderkorbes zurückgekippt und das Untergestell läuft in den bereit stehenden Förderkorb sein.
Nunmehr senkt sich dieser Förderkorb infolge des ihn überwiegenden Gewichtes H3. Die geneigten Schienen H4 kommen mit den entgegengesetzt geneigten Schienen 1 zum Anstoss, das Untergestell wird in die horizontale und aus dieser in die umgekehrte Neigungslage gehoben, um schliesslich die Bahn J hinabzulaufen und zur Aufnahme für die nächstfolgenden Mitfahrenden bereit gesetzt zu werden.
Von den Platten L und LU führen entsprechende Leitungen nach elektrischen Lampen, die eine geeignete Szenerie der Anlage beleuchten, sobald der Stromkreis durch das über die genannten Kontaktplatten hinwegfahrende Fahrzeug geschlossen wird. Derartige Kontaktvorrichtungen können natürlich beliebig viele vorgesehen sein.
Zur Arretierung des Förderkorbes D kann selbstverständlich irgend eine beliebige bekannte VorrichtungAnwendungfinden.
<Desc/Clms Page number 3>
Anstatt der Flüssigkeitsbremse kann ebensowohl auch eine Federbremse oder irgend eine andere geeignete Vorrichtung in Verwendung gelangen. Desgleichen kann die Betätigung des Ventiles G auf eine andere zweckentsprechende Weise erfolgen, so könnte beispielsweise eine Stange an dem Förderkorb selbst befestigt werden, die das Ventil durch ein Zahngetriebe beeinflussen würde und dadurch das Gewicht zu entbehrlich machte.
Ferner liesse sich ein Fahrzeug verwenden, das kein separates Untergestell besitzt, so dass die Anwendung eines zweiten Förderkorbes zur Zurückbeförderung des Untergestelles entfällt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rollbahn für Vergnügungszwecke, bei weicher das Fahrzeug C auf einem besonderen, in einem Förderkorbe kippbaren Traggestelle (0) ruht, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippen des Traggestelles selbsttätig erfolgt, um das Ablaufen des Fahrzeuges vom Traggestelle während der Fahrt zu ermöglichen.