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Um dies zu ermöglichen, ist ein auf Rollen 31 fahrbarer Rahmen 29 vorgesehen, der die Füllvorrichtung 30 und den Vorratsbehälter quer über die Backformen 11 trägt, denen dann die flüssige Teigmasse zugeführt wird.
Zum Füllen der Formen gleitet die Füllvorrichtung 30 erst vorwärts über die Formen J'l bzw. über deren Unterteile hin ; nahe am Ende ihrer Bewegung kommt ein an einem Teil der Fiillvorrichtung angebrachter Hebel oder eine Welle derselben in Berührung mit einem Anschlag, der einen Schieber oder ein Ventil in der Füll- oder Beschickungsvorrichtung festhält ; mehrere Abteilungen des Schiebers oder Ventils werden dadurch freigegeben und deren Inhalt fliesst in die Formen der Backplatte. Die flüssige Masse wird der Beschickungsvorrichtung aus einem hochgestellten Behälter während eines anderen Teiles der Bewegung zugeführt und der Zulauf abgesperrt, sobald die Füllung der Formen beginnt. Da diese Art des Füllens und der hiezu dienende Mechanismus bekannt sind, brauchen sie nicht näher beschrieben zu werden.
Nach Betätigung der Füllvorrichtung bleibt der mit einem seitlichen Arm in die Kurvennut der Scheibe J eingreifende Hebel 23 zufolge der Gestalt der Nut kurze Zeit in Ruhe, so dass das Abtropfen der Masse aus der Füllvorrichtung in die Formen 11 stattfinden kann. Sodann wird die ganze Füllvorrichtung durch die Scheibe 5 zurückbewegt und in die in den Zeichnungen dar- gestel]tte Anfangslage gebracht. Nahe dem Ende dieser Rückbewegung gelangt der Schieber oder das Ventil in jene Stellung zurück, in welcher die Füllvorrichtung mit flüssiger Masse aus dem Vorratsbehälter versorgt wird.
Sobald die Bewegung durch die Scheibe J vollendet ist, tritt wieder die Nut 4x der Scheibe 4, durch deren Form die abgehobene Deckplatte bisher noch in Offenstellung gehalten wurde. in Tätigkeit. Zufolge der Form dieser Kurvennut 4-wird nun die Deckplatte 21 wieder niedergeklappt und die Backform geschlossen, die dann in der geschlossenen Stellung verbleibt. bis sie wieder in die Ausstoss und Füllstellung gekommen ist.
Die mit den rotierenden Backvorrichtungen zusammenwirkenden Einrichtungen, die das
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oder ein Rad 36 einfällt, wenn die Scheibe aus einer Stellung in die nächste gelangt, ist. Die Scheibe wird nuf dit'ae Wt'isc während der Zeit. da der Zapfen 7 ausser Eingriff mit ihr ist, festgehalten :
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Deckel niedergeklappt ist. Gleichzeitig wird der Treibriemen auf die Leerscheibe geschoben. Wird dann der Hebel 41 in entgegengesetzter Richtung bewegt, so dreht er den Anschlag 39 aus-
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Bringt man ihn nun in seine Endstellung, so wird die Kupplung 51, 46 eingerückt und erfährt der Kupplmgsteit J und mit ihm seine Welle 27 durch den von der Scheibe 5 bewegten Arm 25 e e teilweise Drehung, durch welche die Fiillvorrichtung betätigt wird.
1 a also lediglich durch Ein-und Ausrücken der Kupplungsteile 48 die Bewegung der Füll-
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gesehen. weiche verhindert, dass die Fiillvorrichtung mittels des Handhebels 41 zur unrichtige ZeitinoderausserTätigkeitgesetztwird.
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Diese Sperrvorrichtung besteht aus einem auf der schwingenden Welle 76 der Antriebs- vorrichtung für die Deckplatte aufgekeilten Quadranten 60, der mit seitlichen Vorsprüngen 61, 61, 62 versehen ist und aus einem an der Seite des Kupplungshebels 49 angebrachten Stifte 63 (Fig. 2). Bei der Betätigung der Kupplung 51, 46 mittels des Handhebels 41 wird der Hebel 49 so weit gesenkt, dass sich der Stift 63 unterhalb des Vorsprunges 62 einstellt.
Da der Quadrant 60 mit der Welle 16 und den Hebeln 15, 17 schwingt, kann der Stift 63 und damit der Hebel 49 nur dann gesenkt werden, wenn sich der Quadrant 60 in der in Fig. 2 veranschaulichten Stellung befindet,
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Stellung des Quadranten 60, die er während der Zeit, in welcher die Formen geschlossen sind, nicht ändert, steht die Füllvorrichtung zufolge der Form der mit der Nutenscheibe 4 auf derselben Welle aufgekeilten Nutenscheibe 5 in der in Fig. 2 dargestellten Endlage. In dieser bleibt sie bei
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gehoben worden sind, was durch die Wahl der Nutenformen bewirkt wird.
Während sich dann der Quadrant 60 nach rechts dreht, verhindert der Vorsprung 62 eine Aufwärtsbewegung des Stiftes 63 ; es ist somit auch unmöglich, durch Linksdrehen des Handhebels 41 den Hebel 49
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bcnndct. Der Vorsprung 62 verhindert somit in diesem Zeitpunkte sowohl die Ausrückung der Kupplung 51, 46 als auch der Klinke 37 und bewirkt, dass die Füllvorrichtung abgestellt werden muss, bevor die Maschine als Ganzes zum Stillstand gebracht wird. Die Vorsprünge 67 gestatten den Eintritt des Stiftes 63 in die Lücke zwischen den Vorsprunge 62 und den Vorsprüngen 67 bloss in dem oben angeführten Zeitpunkte.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Herstellung von Spitzdütenwaffeln, Zuckerwaffel-Biskuits und dgl. mit einer drehbaren Backtrommel und mit Vorrichtungen zum selbsttätigen Füllen und Bewegen der Backformen sowie zum Betätigen der Backformendeckel. dadurch gekennzeichnet, dass das Anhalten der absatzweise gedrehten Backtrommel, das Öffnen. Füllen und Schliessen der Backformen sowie das nun folgende Weiterdrehen der Trommel selbsttätig erfolgt. wobei die Betätigung
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