DE485221C - Pressgussmaschine, bei der das Metall in die mehrteilige Form unter dem Druck einer fluessigen Metallsaeule einfliesst und durch das Zusammenpressen der Formteile verdichtet wird - Google Patents

Pressgussmaschine, bei der das Metall in die mehrteilige Form unter dem Druck einer fluessigen Metallsaeule einfliesst und durch das Zusammenpressen der Formteile verdichtet wird

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DE485221C
DE485221C DEH106581D DEH0106581D DE485221C DE 485221 C DE485221 C DE 485221C DE H106581 D DEH106581 D DE H106581D DE H0106581 D DEH0106581 D DE H0106581D DE 485221 C DE485221 C DE 485221C
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mold
casting machine
pressing
pressure
compacted
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DEH106581D
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FRIED JOS HAAS
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FRIED JOS HAAS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D18/00Pressure casting; Vacuum casting
    • B22D18/02Pressure casting making use of mechanical pressure devices, e.g. cast-forging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Preßgußmaschine, bei der das Metall in die mehrteilige Form unter dem Druck einer flüssigen ' Metallsäule einfließt und durch das Zusammenpressen der Formteile verdichtet wird Gegenstand :der vorliegenden Erfindung ist eine Preßgußmaschine, welche den Zweck hat, das in Kokillen gefüllte Metall während des Erstarrens einem Druck auszusetzen. Die Maschine kann aber .auch als reine Gießinaschine ohne Pressung des Metalles verwendet werden. Gegenüber den bisher bekannten ähnlichen Vorrichtungen sind die Hauptvorteile folgende: Durch Entnahme des 'Xletalles vom Boden des Schmelzbehälters ist das verarbeitete Metall stets rein. Sämt= liehe bewegten Teile der Maschine sind infolge seitlicher Anordnung des Schmelzbehälters keiner Wärmestrahlung durch den Schmelzofen ausgesetzt.
  • Das Metall wird nicht gewaltsam in die Kokille gepreßt und greift diese durch die Strömung .des heißen Metalles nicht so stark an. Die einzufüllende Metallmenge kann der Größe des Stückes entsprechend genau geregelt werden. Die .gesamte Gießvorrichtung wird durch eine einzige Welle betätigt. Die Kokillen werden nicht durch Metalloxyd von außen -beschädigt und verschmiert, wie. dies beim Tauchverfahren oder auch beim Schöpfverfahren .der Fall ist. Auch gegenüber bekannten Maschinen mit Getrieben ähnlicher Art besteht der Hauptvorteil vorliegender Erfindung darin, daß die Teile nicht nur auf mechanischem Wege in Formen .gegossen, sondern auch gleichzeitig noch infolge gegenläufiger Bewegung der entsprechenden Kokillenteile gepreßt werden. Durch die Anordnung eines Saughebers wird der Schmelzbehälter nicht durchbrochen und hat daher eine längere Lebensdauer. Abb. r der beiliegenden Zeichnung zeigt einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Ouerschnitt.
  • Abb. 3 zeigt eine Draufsicht auf die ausgeschwenkte Kokille, und Abb. d. zeigt den Abscherdorn mit .den Erhöhungen zum Abscheren der Angü-sse in der Draufsicht.
  • Abb. 5 zeigt die Maschine in geöffnetem Zustande der Gußform.
  • Abb.6 veranschaulicht .den Bügel 1a mit Nocken i, und Abb.7 zeigt die Anordnung der Federn zum Zusammenpressen der Formteile.
  • In einem Gestell e liegt verschiebbar ,gelagert Zylinder d mit den Kolben f und g. Kolben f greift an Stange 1a an, welche im mittleren Teil rahmenförmig ausgebildet ist, um trotz der durchgehenden Welle eine Auf-und -,-'%,bwärtsbew eggung zu ermöglichen. In derMitte des oberen Rahmenschenkels befindet sich ein Nocken i, auf welchen die auf Welle na angebrachte Nockenscheibe n. wirkt. Am unteren Rahmenschenkel von 1a sitzt der Dorn c. Kolben g greift mittels Stange h und Hebelübersetzung an den Bügeln l an, welche auf dem Kok illenoberteil b befestigt sind. Zwischen den beiden Kolben f und g im Zvlinder d befindet sich.daziernd ein gas förmiges Druckmittel, so daß die Kolben f und g ständig unter Spannung sind. Am Zylinder d hängen drehbar -die Klinken u mit Nocken an entsprechender Stelle, welche in Kloben v am Kokillenoberteil eingreifen. Das Kokillenoberteil b ist in Führungen w1 gelagert, welche oben Anschläge u, tragen. Kokillenmittelstück a ist mittels Bolzen a1 drehbar am Kokillenoberteil b befestigt. Im Gestelle ist Welle in gelagert. Welle nt trägt Nockenscheiben n und o sowie Exzenter p, außerdem Antriebsscheibe t. Antriebsscheibe t ist drehbar auf Welle in- angebracht und m,it Kupplung versehen, durch welche Welle in jedesmal zur Mitnahme auf eine Umdrehung geschaltet wird. Nockenscheibe n ,greift an Nocken i der Stange iz an. Nockenscheibe o greift an den Bügel l an. Exzenter p sind mittels Exzenterstangen mit dem Zylinder d verbunden. Nockenscheibe ia greift mittels Hebel r noch am Verschluß s an. Vom Schmelzbehälter x führt Kanal y zum Auslauf z.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgendermaßen: Nachdem Welle in zur Mitnahme geschaltet ist, macht sie eine Umdrehung. In :der ersten Drehungshälfte von m hebt Nockenscheibe ia die Stange h mittels Nocken i an und öffnet dadurch den Metalleinlauf in q. Gleichzeitig hebt Nockenscheibe o mittels Bügel l das Kokillenoberteil b mit Kokillenmittelstück a etwas an und vergrößert hierdurch das Volumen der Kokille für die erforderliche Pressung des Metalles. Exzenter p ziehen den Zyl.iner d nach unten und drücken dadurch die Kokillenteile fest aufeinander, was durch zwischengeschaltete Federn A möglich wird. Gleichzeitig hat Nockenscheibe n mittels Hebel :den Verschluß s geöffnet, wodurch das Metall beiz austreten kann. Nach halber Umdrehung von in rutschen \Tocken ra und o ab, wodurch Kolben f Stange h schnell nach unten schiebt und den Einguß abschert und ausstößt. Das Abscheren und Ausstoßen des Eingußputzens wird durch Dorn c, welcher unten an Stange h befestigt ist, bewirkt, weil Dorn c zum Metalleinlaß bei der ersten Drehungshälfte der Welle m mittels Nockenscheibe n so weit gehoben wird, daß gerade Dorn c sich so weit aus Kokillenteil & herausbewegt, um einen Einlaufspalt für das Metall freizugeben. Beim Herunterschnappen von Stange h. mit Dorn c dringt letzterer wieder in das Kokillenteii a1 ein und schiebt infolgedessen den in a1 sitzenden Eingußputzen nach z heraus. Der Dorn c gleitet außerdem mit an ihm angebrachten Leisten in Nuten, welche sich im Kokillenunterteil a1 befinden. In Anwendung kommen diese Leisten jedoch nur, wenn gleichzeitig mehrere Gußstücke um den Einlauf z herum angeordnet sind, so daß die Leisten an c :dann noch die Einlaufputzen, welche sich von c bis .zur Form bilden, mit abscheren und nach z hin ausstoßen. Gleichzeitig drückt Kolben g mittels Bügel l die Kokillenteile a und b nach unten. Hierdurch wird das Volumen .in der Kokille verkleinert, wodurch die Pressung des Metalles stattfindet. Außerdem wird durch Abrutschen an der Nockenscheibe n Verschluß s :geschlossen und hierdurch der Metallausfluß unterbrochen. Mittels Exzenter p wird Zylinder d gehoben, der dadurch Stange h nach oben zieht, ebenso mittels Klinken et .die Kokillenteile a und b. Diese Bewegung des Zylinders d ist erforderlich, um .die Kokillenteile so weit zu öffnen, daß das Gußstück herausgenommen werden kann. Die Bewegung der Kokillenteile mittels Kolben f und g ist nur eine sehr kleine zum Zwecke der Pressung des Metalles und würde die Öffnung der Kokillenteile zwecks Entfernung des Gußstficlees nicht gestatten. An entsprechender Stelle laufen -die Nocken von u über Anschläge w, wodurch die Klinken -u aus dem Kolben v gehoben werden und die Kokillenteile a und b zum Stillstand kommen, während Stange h weiter nach oben gezogen wird, wodurch sich :der Dorn c ganz aus dem Gußstück entfernt. Kokillenteil a wird nun ausgeschwenkt und entleert, .hierauf wieder einsgeschwenkt, Scheibe t .auf Mitnahme geschaltet, wodurch sich der Arbeitsvorgang wiederholt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. z. Preßgußmaschine, bei der das Metall in die mehrteilige Form unter .dem Druck einer flüssigen Metallsäule einfließt und durch das Zusammenpressen der Formteile verdichtet wird, dadurch .gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen der Form mittels eines im Gestell (e) verschiebbar gelagerten Zylinders (d) sowie zweier in diesem Zylinder gleitbarer Kolben (g und f) erfolgt, die unter ,der dauernden Einwirkung eines zwischen ihnen befindlichen Druckmittels stehen, wobei -die Steuerung des Zylinders (d) und der Kolben (g und f) durch eine Exzenterscheibe (p) und Nocken (i, 7a und o) bewirkt wird, die durch eine gemeinsame Welle (in) in Umdrehungen versetzt werden.
  2. 2. Preßgußmaschine nach. Anspruch z mit einem zum Abscheren des Eingusses dienenden Dorn, gekennzeichnet durch seitlich am Abscherdorn (c) angebrachte rechteckige Leisten, welche in im Kokillenunterteil ausgesparten Nuten geführt werden und die seitlich vom Haupteinguß (z) abzweigenden Eingüsse mit abscheren.
DEH106581D 1926-05-18 1926-05-18 Pressgussmaschine, bei der das Metall in die mehrteilige Form unter dem Druck einer fluessigen Metallsaeule einfliesst und durch das Zusammenpressen der Formteile verdichtet wird Expired DE485221C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974940C (de) * 1952-07-23 1961-06-08 Mahle Werk G M B H Pressgiessmaschine

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DE974940C (de) * 1952-07-23 1961-06-08 Mahle Werk G M B H Pressgiessmaschine

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