AT51984B - Verfahren zur Herstellung von leicht verküpbaren Farbstoffen der Indigo- und Thioindigoreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von leicht verküpbaren Farbstoffen der Indigo- und Thioindigoreihe.

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    Verfahren zur Herstellung von leicht verküpbaren Farb8toff'en der Indigo- und Thiolndtgoreihe.   



   In der   Stammpatentscbrift   Nr. 50509 wurde gezeigt, dass man einen kolloiden Indigo von äusserst leichter   Verküpbarkeit   erhält, wenn man Indigo in Gegenwart der in dem Stammpatente genannten Körper, z. B. Benzylsulfanilsäure,   Benzylanilinsulfosäure,   Naphtolsulfosäure usw., deren Salze, aus der Lösung bzw. Indigosulfatsuspension in konzentrierter Schwefelsäure mittels Wasser oder einem anderen Mittel frei macht. 



   Es wurde nun gefunden, dass auch in der Thioindigoreihe derselbe Vorgang eintritt. 



  So erhält man z. B. einen äusserst leicht verküpbaren Farbstoff, wenn man z. B. Helindonrot 3 B mit   hochkonzentrierter Schwefelsäure,   z. B. Monohydrat, unter Zusatz von Benzylsulfanilsäure verrührt, die Paste auf Eiswasser giesst, absaugt und   nachwäscht.   Der so erhaltene Teig verküpt sich wesentlich leichter als der ohne Zusatz des benzylsulfanilsauren Salzes ungelöste Farbstoff. 



   Auch die Farbstoffe der Indigo-bzw. der   Indirubin-Thioindigo-Scharlach-oder   Violettroihe, welche aus   Isatin-bzw. Iatinaniliden   oder deren Substitutionsprodukten einerseits und Körpern der   Indoxyl-oder Oxythionaphtenreihe   andererseits hergestellt sind, zeigen dieselbe Eigenschaft ; ebenso auch die indigoiden Farbstoffe aus Isatinchlorid bzw. Dibromisatinchlorid einerseits und Naphtolen, Anthrolen bzw. deren Substitutionsprodukten andererseits. 



   Beispiel. 



   392 Teile Dichlordimethylthioindigo (Helindonrot 3 B) werden unter gutem Rühren in 2500 Teile Monohydrat, die   100 Teile Benzylsulfanilsäure   gelöst enthalten, eingetragen. 



  Das Reaktionsgemisch wird in viel Eiswasser eingerührt, das zweckmässig noch geringe Mengen von Leim, Kohlehydraten oder ähnlichen Substanzen gelöst enthalten kann. Die abgesaugte Paste ist kolloidal, d h. beim Anrühren mit Wasser bleibt der Farbstoff ohne abzusetzen suspendiert und läuft beim Filtrieren mit durch das Filter. 



   Statt   Benzylsulfanylsäure   können die entsprechenden Substanzen der Stammpatentschrift Nr. 50509 zur Anwendung kommen. 



   Andere Farbstoffe der Thioindigoreihe, z.   R.   der Thioindigo selbst, zeigen das gleiche
Verhalten und erweist es sich nur als notwendig, bei manchen geringerprozentige oder höherprozentige Schwefelsäure (Zusatz von Oleum) zur Anwendung zu bringen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ausgestaltung des Verfahrens des Stammpatentes Nr. 50509, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Herstellung von leicht verküpbaren Farbstoffen der Indigo-, Indirubin-, Thioindigo-Scharlach und Violettreihe sowie der indigoiden Farbstoffe vom Typus der Farb- stoffe aus Isatincbloriden und Phenolen, im Verfahren gemäss dem Zusatzpatento Nr. 51983 an Stelle des Indigos hier die Farbstoffe vom genannten Typus setzt. *) Erstes Zusatzpatent Nr. 51982. zweites Zusatzpatent Nr. 51983. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT51984D 1909-09-27 1910-09-10 Verfahren zur Herstellung von leicht verküpbaren Farbstoffen der Indigo- und Thioindigoreihe. AT51984B (de)

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