AT51594B - Stromkraftmaschine. - Google Patents

Stromkraftmaschine.

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AT51594B
AT51594B AT51594DA AT51594B AT 51594 B AT51594 B AT 51594B AT 51594D A AT51594D A AT 51594DA AT 51594 B AT51594 B AT 51594B
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AT
Austria
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screw
shaft
wings
power machine
water
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Application number
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Inventor
Baron Nicolas De Jomini
Original Assignee
Baron Nicolas De Jomini
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Publication of AT51594B publication Critical patent/AT51594B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    StromkraftmM chlM.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromkraftmaschine, die in bekannter Art aus frei im Wasser schwimmenden, durch Kardangelenke verbundenen Wellenteilen mit daran befestigten   Arbeitsflügeln zusammengesetzt   ist. Die einzelnen Arbeitsflügel sind unmittelbar und schraubern artig aneinandergereiht, so dass ihre äussersten Kanten durch ein schraubenartig gewundenes Band verbunden werden können. Diese Ausbildung der Schraubenkörper ist deswegen zweckdienlich, weil bei dem geringen Arbeitsvermögen und der kleinen Strömungsgeschwindigkeit der in Frage kommenden   Flusswiisser   grosse Abmessungen der Schraubenkörper in   Längs-und Querrichtung   notwendig sind.

   Die auf Verdrehung wirkenden Kräfte, die bei langen Schrauben und grossen Schraubendurchmessem sehr beträchtlich ausfallen, würden übermässig starke Abmessungen der die Schraubenflügel tragenden Welle bedingen, wenn nicht als Versteifung das äussere Schraubenband vorgesehen werden würde, dessen Anordnung durch die unmittelbare Aneinanderreihung der Schraubenflügel ermöglicht wird. Ausser den schraubenartigen   Versteifungsbändern   kommen noch parallel zur Welle verlaufende Stangen zur Anwendung, die eine weitere Versteifung der Schraubenanordnung bedingen und auch dazu dienen,   cJ1iingpssanzen   oder dgl. von der Welle fernzuhalten. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsbeispielen zur Veranschaulichung gekommen, und zwar zeigt Fig. 1 einen Teil einer als Kraftmaschine wirkenden
Schraube in Ansicht und Fig. 2 die Welle in vergrössertem Massstabe. Die Fig. 3 und 4 sind Darstellungen des Antriebes eines elektrischen Generators durch die Kraftmaschine. Fig. 5 veranschaulich ein kardanisches Gelenk zur Verbindung zweier Kraftmaschinenelemente, Fig. 6 eine abgeänderte Flügelform und Fig. 7 einen besonderen Anwendungsfall mit schräg gestellter
Schraube. In den Fig. 8 und 9 sind abgeänderte   Ausführungsformen   der Schraube dargestellt und Fig. 10 zeigt eine besondere Ausführungsform der   Kraftübertragung   unter Benutzung einer schwimmenden Welle. 



   Wie die Zeichnungen erkennen lassen, besteht die Kraftmaschine aus einer Schraube, die die in Fig. 1 gezeigte Gestalt besitzt. Diese Schraube ist aus Flügeln a zusammengesetzt, die aus
Platten gebildet werden, die mit Hilfe von Armen al an der Welle b befestigt sind. Die Platten sind zweckmässig aus Holz hergestellt und stehen entweder untereinander in Verbindung oder besitzen einen Zwischenraum, sind aber dann am Umfang durch ein Metallband a2 miteinander verbunden und versteift. Die Platten sind mit Löchern versehen, so dass durch diese ein Teil des Wassers hindurchströmen und auf die weiteren Flügel zum Zwecke der Kraftleistung zur
Einwirkung gelangen kann. 



   Die Arme al sind auf der Welle unter Vermittlung von Manschetten befestigt. Die Welle selbst besitzt einen inneren Metallkern   zu   der von Zylinderteilen b3 umschlossen ist. die unter- einander vereinigt sind. jedoch derart, dass die Verbindungsflächen in verschiedenen Querebenen liegen, so dass der Welle eine bedeutende Länge gegeben werden kann. An Stelle eines Metall- kemes kann die Welle auch von aussen durch Metallbänder, die der Länge nach auf der Welle   angeordnet sind. verstärkt werden.   In manchen Fällen kann die Schraube aus Metall bestehen und hohle Teile erhalten, die Luftkammern bilden. Hiedurch wird erreicht, dass das spezifische
Gewicht der Schraube annähernd demjenigen des Wassers entspricht.

   Diese Kammern können
Vorrichtungen besitzen, um sie teilweise oder vollständig mit Wasser zu füllen oder zu entleeren, wenn dies notwendig ist. 



   Die Kraftmaschine kann, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, aus mehreren gleichartigen
Elementen zusammengesetzt werden, die untereinander, z. B. durch Kardangelenke, verbunden sind. Fig. 5 zeigt in grösserem Massstabe einen lotrechten Schnitt durch ein solches Verbindung- gelenk. Es besteht aus Hülsen oder Manschetten c, die an den Enden der Wellen der zu ver- bindenden Elemente befestigt sind. Die Hülsen tragen Rohrstücke cl, in die die Arme al gesteckt werden. Die Manschetten sind weiters mit Gabeln   c2   ausgerüstet, in denen   8chraubzapfen ("'1   liegen, die in geeignete Kugeln c4 eindringen. 



   Die   Kraftmaschine   wird parallel zum Wasserlauf in den Fluss eingesetzt, wie dies aus den
Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Die Elemente können sich aber auch in einem kleinen Winkel zum
Wasserstrom befinden. Die Erfahrung zeigt, dass die beste Leistungsfähigkeit bei. einem Neigungs- winkel von ungefähr 150 bis 300 erzielt wird. 



   Die Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der Schraube, die insofern von jener gemäss Fig. 1 abweicht, als die Flügel unmittelbar an der Nabe anfangen und sich nach dem Umfange zu ver- breitern. Auch hier ist eine Trennung der einzelnen   Flügelelemente durchgeführt,   um das Durch- strömen des Wassers zu gestatten. 

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 EMI2.1 
   elektrischen Stromerzeuger d ! an,   der auf   denm   Fahrzeug d'angeordnet ist, aber auch auf der Sohle des Flusslaufes in einem Gehäuse d2 eingeschlossen sein könnte (Fig. 4). 



   Wenn die von der Maschine erzeugte Kraft auf eine grössere Entfernung übertragen werden soll, ist es vorteilhaft, schwimmende Wellen zu verwenden, um nach Möglichkeit Lager und besondere   Stützträger   zu vermeiden. Wenn sich eine solche Übertragungswelle in fliessendem Wasser befindet, kann sie selbst noch mit Schraubenwindungen versehen sein, EO dass sie selbst noch unter dem Einflusse des Wasserstromes   krafterzeugend   wirkt. Diese Ausbildung gestattet gleich auch eine Verringerung des Querschnittes der Übertragungswelle, da die auf die Welle aufgesetzten Schraubengänge selbst einen Teil der   Kraftübertragung   der hiedurch veranlassten Beanspruchung aufnehmen. Eine solche Ausführungsform ist schematisch in Fig. 10 dargestellt. 



  Mit f ist die krafterzeugende Schraube dargestellt, die an der Flusssohle liegt, mitten im Wasser schwimmt oder sich an der Oberfläche befindet und durch eine   WeHe j1   mit einer schwimmfähigen   Welle/   verbunden ist. Die Welle. kann eine grosse Länge besitzen und ihre Teile können nötigenfalls durch Kardangelenke miteinander verbunden sein. 



   Aus Fig. 7 ist ersichtlich, wie auf Grund der Biegsamkeit der vereinigten Schrauben die ganze Anlage in dem Flussbett derart verstellt werden kann, dass die Stromkraft seitlich auf die
Schraube zur Einwirkung gelangt. 



   Für die Dauerhaftigkeit der Kraftmaschine ist es von Wichtigkeit, dass das Ende der Schraube verstärkt wird. Fig. 8 zeigt, wie eine solche Verstärkung des Schraubenende unter Vermittlung einer   Metaltmanschette   erfolgt. Die Manschette trägt die Arme   f   und diese tragen die   Flügel fez   die gleichfalls aus Metall bestehen und auf denen die Enden der Metallbänder a2 befestigt werden. die die   Holzfliigel   in der oben beschriebenen Weise vereinigen. Die Schraubenflügel können der
Länge nach von Stangen m durchzogen sein (Fig. 9). Die Stangen dienen gleichfalls zur Verbindung der   Flügel   untereinander und zur Verstärkung der Schraubenräder. Diese Stangen sind auch insofern vorteilhaft, als ein Auffangen von Gräsern, Pflanzenteilen und dgl. vermieden wird. 



   Es wird auch gleichzeitig eine gegenseitige Verstellung der   Schraubenflügel   zueinander, die sich unter dem Einflüsse der Verdrehungskräfte bei starker Beanspruchung der Schraube bemerkbar machen könnte, wirksam verhindert. Die   Rtungen m können pntweder   unmittelbar am Umfange der Schraube oder in beliebigem Abstande vom Mittel der Schraube angeordnet und mit den
Flügeln oder mit den Speichen oder mit dem Bande a2 verbunden sein. 
 EMI2.2 
 
1. Stromkraftmaschine, bestehend aus frei im Wasser schwimmenden, durch Kardangelenke verbundenen und mit Schraubenflügeln versehenen Wellenelementen, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel auf der Welle in schraubengangartiger Anordnung unmittelbar aneinandergereiht sind. so dass sie an ihrem Umfang durch ein schraubenartig gewundenes Band vereinigt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Stromkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel durch parallel zur Schraubenachse verlaufende Stangen versteift sind.
    3. Stromkraftmaschine nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schraube eine schwimmfähige, allenfalls mit einer Schnecke oder Schraube besetzte Welle zur Kraftübertragung angewendet wird.
AT51594D 1908-07-07 1908-07-07 Stromkraftmaschine. AT51594B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT51594T 1908-07-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT51594B true AT51594B (de) 1912-01-10

Family

ID=3572604

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AT51594D AT51594B (de) 1908-07-07 1908-07-07 Stromkraftmaschine.

Country Status (1)

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AT (1) AT51594B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3187816A (en) * 1962-12-28 1965-06-08 Herman G A Winter Fluid power screw

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3187816A (en) * 1962-12-28 1965-06-08 Herman G A Winter Fluid power screw

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