DE542902C - Eiserner Gittermast - Google Patents

Eiserner Gittermast

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DE542902C
DE542902C DEM100890D DEM0100890D DE542902C DE 542902 C DE542902 C DE 542902C DE M100890 D DEM100890 D DE M100890D DE M0100890 D DEM0100890 D DE M0100890D DE 542902 C DE542902 C DE 542902C
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DE
Germany
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mast
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iron
cross
lattice mast
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DEM100890D
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English (en)
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ADOLPH W MALONE
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/02Structures made of specified materials
    • E04H12/08Structures made of specified materials of metal
    • E04H12/10Truss-like structures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

  • Eiserner Gittermast Die Erfindung betrifft eiserne Gittermaste, die aus übereinanderliegenden Formeisen bestehen, die nach entgegengesetzten Richtungen schraubenförmig gewunden und an ihren Kreuzungsstellen miteinander verbunden sind.
  • Bei den bekannten Masten dieser Art werden die Kreuzungspunkte der Formeisen durch einen Knoten aus Gußeisen, Messing o. dgl. verbunden. Es ist auch bereits bekannt, die sich kreuzenden Stäbe von Masten miteinander zu verschweißen und Versteifungsringe vorzusehen.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Formeisen [J- oder Z-Querschnitt haben und die beiden Gruppen von Formeisen an drei oder mehr über die Länge des Mastes verteilten Stellen hoher Beanspruchung an gegenüberliegenden Flächen von waagerechten, hochkant stehenden Ringbändern angeschweißt sind.
  • Der besondere Vorteil, der durch diese Konstruktion erzielt wird, besteht darin, daß sich bei einem geringen Gewicht eine große Tragfähigkeit und Standsicherheit im Erdboden ergibt, ferner, daß infolge der Möglichkeit des maschinellen Biegens und Schweißens ein billiges Massenerzeugnis erzielt wird, welches durch fast gänzliche Ausschaltung von Handarbeit so billig wird, daß seine Verwendung an Stelle von Holzmasten in großem Maßstabe stattfinden kann. An den Stellen, an welchen der Mast besonders stark beansprucht ist, z. B. an den Enden und an der Stelle, an welcher er aus der Erde herausragt, werden zwischen die beiden Gruppen von Profileisen waagerechte, hochkant stehende Ringbänder eingeschweißt.
  • Auf den Zeichnungen stellen dar: Abb. i einen vollständigen, in den Erdboden eingesetzten Mast, Abb. z eine schaubildliche Ansicht des unteren Mastendes, Abb. g das obere Mastende schematisch von oben gesehen, Abb. 4 einige Formen von Winkel- bzw. Profileisen, wie sie zur Herstellung des Mastes Verwendung finden könnten, Abb. 5 das untere Ende eines Mastes anderer Ausführung schaubildlich gesehen, Abb.6 das obere Mastende schematisch von oben gesehen, Abb. 7, 8 und g verschiedene Formen von Teilen und wie dieselben zur Herstellung des Mastes verwendet werden können.
  • Ein Mast bzw. Pfosten wird, wie auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist, aus mehreren Teile gebildet, und zwar so, daß die Teile der einen Gruppe in der Längsrichtung des Mastes schraubenförmig in der einen Richtung verlaufen, während die Teile .der anderen Gruppe ebenfalls in der Längsrichtung des Mastes und schraubenförmig, aber entgegengesetzt den Teilen der ersterwähnten Gruppe laufen.-In den Abb. a und 3 sind die außen sitzenden Teile 5 linksgängig und die innen sitzenden Teile6 rechtsgängig geführt. Sieben Teile sind es hier, die sich nach jeder Richtung erstrecken und sich auf der ganzen Länge des Mastes in Abständen miteinander kreuzen. Die platten Flächen der inneren und -äußeren Teile liegen an den Kreuzungsstellen aufeinander, wie aus Abb. a ersichtlich ist. An den Kreuzungen werden die Teile auf irgendeine Art und Weise fest miteinander verbunden, zweckmäßig durch elektrische Schweißung. Das schließt natürlich nicht aus, auch Nietverbindungen oder geeignete andere Verbindungen vorzusehen.
  • Am unteren Mastende wird ein starkes breites Metallband 7 vorgesehen, an welchem die unteren Enden der Teile 5, 6 befestigt werden. In ge-,visser Höhe über dem unteren Bande 7 wird noch ein weiteres Band 8 vorgesehen, an welchem die Teile 5, 6 ebenfalls gehörig befestigt werden. Das Band 8 wäre ungefähr in Höhe der Ackersohle bzw. an der Stelle vorzusehen, wo der Mast die stärkste Beanspruchung auszuhalten hat. Es ist natürlich selbstverständlich, daß die Bänder 7, 8 so breit gehalten werden, wie es die Eigenart und der Verwendungszweck des Mastes verlangen. Ebenso ist es natürlich auch ganz selbstverständlich, daß dieTeile 5, 6 in jeweils geeigneter Stärke zu verwenden sind, um einen für irgendeinen bestimmten Zweck brauchbaren, gehörig festen und widerstandsfähigen Mast zu erhalten.
  • Auf Grund der besonderen Form der mit 5 und 6 bezeichneten und in Schraubenform miteinander fest verbundenen Teile wird ein Mast erhalten, der verhältnismäßig wenig Metallmasse besitzt und dennoch verhältnismäßig große Beanspruchung auszuhalten vermag. Die Winkel der Teile 5, 6 werden so angeordnet, daß dem Ganzen größte Tragfähigkeit und Widerstandsfestigkeit gegeben wird, und daß sich die Teile 5, 6 selbst gegenseitig in der Aufnahme der Beanspruchung ergänzen.
  • Am oberen Ende des Mastes wird ein ähnliches Band 9 vorgesehen, an welchem die oberen Enden der Teile 5, 6 in derselben Weise befestigt werden, wie die Teile an. den Bändern 7, 8 befestigt sind.
  • In Abb. q. werden noch andere Querschnittsformen gezeigt. An Stelle der aus den Hauptabbildungen ersichtlichen Form könnten die Teile 5, 6 auch in den Querschnittsformen nach Abb. q. zum Bau des Mastes Verwendung finden.
  • In Abb. 5, 6 wird ein Mast dargestellt, bei welchem die Teile 5, 6 der äußeren und inneren Gruppe im Querschnitt V-förmig verkehrt zueinander angeordnet und im übrigen so wie nach Abb. a und 3 rechts- und linksgängig gewunden sind, so daß sie sich auf der ganzen Länge des Mastes in regelmäßigen Abständen miteinander kreuzen. Die Kanten der zur äußeren Gruppe gehörigen Teile 5' treten an den Kreuzungsstellen mit den Kanten der zur inneren Gruppe gehörigen Teile 6' in Berührung und.ergeben an solchen Stellen eine im wesentlichen rhombische Ouerschnittsfigur. Die sich berührenden Kanten der Teile 5', 6' werden zweckmäßig durch elektrische Stumpfschweißung miteinander verbunden. Die Stumpfschweißung ist wirksamer als die Punktschweißung und im übrigen auch weniger kostspielig. An den Enden des Mastes werden zwischen den schraubenförmig gewundenen Teilen breite Metallbänder 7 vorgesehen und zweckmäßig genau so befestigt, wie die aufeinanderliegenden Kanten der Teile 5', 6'. Es ist auch hier von Vorteil, ein breites Band 8' in Höhe der Ackersohle da, wo die größte Beanspruchung auftritt, vorzusehen und den Mast durch solch ein Band zu verstärken. Falls es erforderlich sein sollte, könnten auf der Länge des Mastes noch an irgendeiner anderen bzw. auch noch an mehreren Stellen weitere Bänder angeordnet werden. Es ist natürlich selbstverständlich, daß die Bänder 7', 8' so breit gehalten werden, wie es die Eigenart und der besondere Zweck des Mastes verlangen. Ebenso selbstverständlich ist es, daß die schraubenförmig gewundenen Teile eine jeweils bestimmte Stärke bzw. Größe besitzen müssen, um einen für irgendeinen besonderen Zweck genügend starken und widerstandsfähigen Mast bzw. Pfosten zu erhalten. Die Anordnung geschieht im übrigen wieder so, daß sich die Teile gegenseitig in der Aufnahme der Beanspruchung unterstützen und dem Ganzen eine gehörige Tragfähigkeit bzw. Widerstandsfestigkeit verleihen.
  • Wenn hier z. B. Maste dargestellt sind, bei denen in beiden Gruppen sieben schraubenförmig gewundene Teile irgendeiner geeigneten Querschnittsform enthalten sind, so schließt das nicht aus, die Teile in noch größerer bzw. in noch kleinerer Anzahl vorzusehen. Wie aus Abb.7 bis 9 ersichtlich, könnten die Teile auch in noch anderen Querschnittsformen verwendet werden. Die Größe bzw. Stärke wird sich mit den jeweiligen Erfordernissen entsprechend verändern müssen, Es ist schließlich ganz selbstverständlich, daß die Maste oder Pfosten im Sinne der Erfindung beliebig lang und beliebig stark bz«-. beliebig groß ausgeführt werden können, und daß die Teile nicht unbedingt in Form einer wahren Schraube gewunden werden brauchen, denn der Mast bzw. Pfosten könnte ebensogut auch in anderer Querschnittsform, so z. B. in einer polygonalen oder in irgendeiner anderen ähnlichen Ouerschnittsform ausgeführt werden, ganz wie es der jeweilige Verwendungszweck verlangen sollte. Jedenfalls ist die Erfindung nicht allein nur auf die hier speziell dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eiserner Gittermast, der aus übereinanderliegenden Formeisen besteht, die nach entgegengesetzten Richtungen schraubenförmig gewunden und an ihren Kreuzungsstellen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Formeisen [J- oder Z-Querschnitt haben und die beiden Gruppen von Formeisen (5, 6) an drei oder mehr über die Länge des Mastes verteilten Stellen hoher Beanspruchung an gegenüberliegenden Flächen von waagerechten, hochkant stehenden Ringbändern (7, 8, 9) angeschweißt sind.
DEM100890D 1926-08-19 1927-08-13 Eiserner Gittermast Expired DE542902C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US542902XA 1926-08-19 1926-08-19

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ID=21990033

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DEM100890D Expired DE542902C (de) 1926-08-19 1927-08-13 Eiserner Gittermast

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DE (1) DE542902C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1658408A1 (de) 2003-08-25 2006-05-24 REpower Systems AG Turm für eine windenergieanlage
WO2009024356A3 (de) * 2007-08-23 2009-10-15 Seeba Technik Gmbh Mastkonstruktion für fachwerk-türme von windkraftanlagen

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EP1658408A1 (de) 2003-08-25 2006-05-24 REpower Systems AG Turm für eine windenergieanlage
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EP2574711B2 (de) 2003-08-25 2023-07-12 Siemens Gamesa Renewable Energy Service GmbH Turm für eine Windenergieanlage
WO2009024356A3 (de) * 2007-08-23 2009-10-15 Seeba Technik Gmbh Mastkonstruktion für fachwerk-türme von windkraftanlagen
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