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Drahtgitter.
Die Erfindung bezieht sich auf Drahtgitter für Umfriedungen. Drahtgitter, bei denen die Gitter- drähte in Rahmen aus Rundeisen (Rundstäben) verspannt sind, sind bekannt. Die Enden der zu ver- spannenden Drähte werden zu diesem Zwecke zu Schlingen, Haken oder Ösen ausgebildet, die die Rund- stäbe der Rahmen umgreifen. Diese Ausbildung der Drahtenden zu Schlingen od. dgl. bedingt einen
Mehrverbrauch an Drahtmaterial ; auch muss der Gitterrahmen eine bestimmte Stärke und Festigkeit haben, da er an den Zaunpfählen (Säulen) meist nur mittels zwei bis drei Haken befestigt wird, sonst aber an den Pfählen oder Säulen keine wesentliche Stütze findet und frei liegt.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine besondere Ausbildung derartiger Drahtgitterkonstruktionen, um diese Nachteile zu beseitigen. Die Erfindung besteht darin, dass für die einzelnen Gitterfelder Rahmen verwendet sind, die sowohl an den Längs-wie auch an den Querteilen mit Löchern versehen sind, in welche die zu verspannenden Gitterdrähte mit ihren Enden eingeführt und versenkt mit den Rahmen verbunden (verschweisst, verlötet, verstaucht) sind. und diese Rahmen mit der ganzen Länge der Längs-und Querteile satt an die Gittertragkonstruktion (den Gittersäulen und den Längsbalken) anliegen und mit diesen fest vernietet oder verschraubt sind.
Auf diese Weise wird nicht nur eine feste Verspannung der Drähte im Rahmen erzielt und an Drahtmaterial gespart, sondern es wird auch durch das satte Anliegen der Rahmenteile an die Gittertragkonstruktion die Festigkeit der Gitterrahmen selbst und die des gesamten Drahtgitters erhöht.
Es sind aushebbar Einfriedungen bekannt. bei denen die Gitterrahmen mit einem Teil ihrer Querteile an kurze, ebenfalls aushebbar Pfosten anliegend befestigt werden aber nur zu dem Zwecke, um ein unbefugtes Ausheben der Rahmen unmöglich zu machen, wozu an den Rahmen Sicherungszapfen vorgesehen sind, welche in entsprechende Ausnehmungen des Pfostens eingreifen (siehe deutsche Patentschrift Nr. 228267). Durch dieses teilweise Anliegen der Rahmenteile an die Pfosten wird aber eine erhöhte Festigkeit und Stabilität der Einfriedung wie sie bei der Gitterkonstruktion nach der Erfindung erzielt wird, nicht erreicht.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine beispielsweise Ausführungsform des Drahtgitters gemäss der Erfindung in Ansieht, in Fig. 2 eine Einzelheit des Drahtgitters (Schnitt durch die Gittersäule) und in Fig. 3 die gleiche Einzelheit jedoch von einem Drahtgitter anderer Ausführungsart dargestellt. In Fig. 1
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mit c der Längsbalken, welcher die Säulenköpfe verbindet und mit d die Gitterrahmen bezeichnet.
Die Längs-und Querteile des Gitterrahmens d sind mit Löchern versehen, in welche die Gitterdrähte e mit ihren Enden t (Fig. 2) eingefühlt und versenkt verstaucht sind, so dass die Rahmen mit der ganzen Länge ihrer Querteile an die Gittersäulen b und mit der ganzen Länge des oberen Längsteiles an den Längsbalken c satt anliegen und so mittels Nieten n bzw. n'an die Gittersäulen b und dem Längsbalken c fest
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verstaucht werden können, ist aus der Fig. 2 zu ersehen.
Die Form und das Profil des Gitterrahmens kann beliebig gewählt werden. So ist beispielsweise in Fig. 3 eine Einzelheit eines Drahtgitters nach der Erfindung im Schnitt gezeichnet, bei welchem die
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teile der Gitterrahmen einen runden Querschnitt ergeben, wie dies aus der Figur zu ersehen ist.
Auch ist es nicht notwendig, dass die Gitterdrähte im Rahmen horizontal und vertikal verspannt werden, sondern
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In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist bloss ein die Säulenköpfe verbindender Längsbalken c gezeichnet ; im Bedarfsfalle kann noch ein zweiter, die Säulen verbindender Längsbalken am unteren
Ende der Gitterrahmen und an die Längsteile der Rahmen satt anliegend vorgesehen sein ; die Längs- balken können aber auch ganz weggelassen werden.