AT48837B - Steuerung für Motoren, insbesondere Bahnmotoren mittels Reihen- und Parallelschaltung. - Google Patents

Steuerung für Motoren, insbesondere Bahnmotoren mittels Reihen- und Parallelschaltung.

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AT48837B
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   In dem Deutschen Reichs-Patent   Nr. 224540   ist eine Steuerung für Motoren beschrieben, bei der der Übergang von der Hintereinander- zur Parallelschaltung geschieht, ohne dass sämtliche die Schaltung ausführenden Hüpfer durch besendere Steterleitungen mit dem   Führerschaiter   verbunden sind. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass die Spannung eines Punktes zwischen den Motoren und Erde dazu benutzt wird, den die Motoren hintereinander schaltenden   Hüpfer   geschlossen und den zur Parallelschaltung dienenden Hüpfer offen zu halten.

   Wird bei einer derartigen   Anordnung sämtlicher   Widerstand den Motoren vorgeschaltet, so ist im Augenblick des Anlassens die Spannung eines Punktes zwischen 
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 spulen besitzen, die sowohl bei der niedrigen, wie bei der hohen Spannung mit Sicherheit arbeiten. Die Ausbildung der   Hüpfer   stösst   daher   auf Schwierigkeiten. 



   Diese Schwierigkeit kann auf einfache   Weise dadurch umgangen werden, da13 1) ei   zwei Motoren die Hälfte des Widerstandes dem zweiten Motor unmittelbar vorgeschaltet wird, und dass   der Anschluss   der Spulen vor diesem   Widerstund   erfolgt. Allerdings wird durch diese Teilung das Ausschalten des Widerstandes etwas umständlicher als bei Verwendung nur eines einzigen Widerstandes. 



   Um nun auch im letzteren Falle einfache Verhältnisse für die   Hüpferspulen   zu schaffen, wird   gemäss   der Erfindung der zur Erdung des ersten Motors dienende Hüpfer mit Hilfskontaktes versehen, durch die der die Motoren bintereinander schaltende Hüpfer sowie der zur Parallelschaltung dienende Hüpfer gesteuert werden. Auch bei dieser Anordnung sind keine durch den Wagen   gehendon Leitungen für   die   angegebenen Hüpfer nötig.   



   In den Figuren 1 und 2 sind als Ausführungsbeispiele der Erfindung zwei Schalt-   bilder für ein   Fahrzeug mit zwei Motoren dargestellt. Es sind 1, 2 die Motoren, 3 der   Vorschalterwiderhtaud, 4 der Stromabnehmer. 5   die Fahrleitung und 6 der vorn führenden 
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 hintereinander und 8 der sie parallel schaltende Hüpfer. Die Magnetspulen der   Hilpfer   7 und 8 liegen in der Reihe und sind an den Hilfskontakt 11 (Fig. 1) angeschlossen, der bei Erregung der Spule 6 mit dem geerdeten Kontakt 12 leitend verbunden wird. Die zum 
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 verbunden. Die durch die Hüpfer 6 und 7 gesteuerten Schalter sind geöffnet, wenn ihre zugehörigen Steuerspulen stromlos sind.

   Der durch den   Hüpfer   8 gesteuerte Schalter ist dagegen für gewöhnlich geschlossen und wird erst durch Speisen seiner   Steuerspute   geöffnet. 



   Wie in der Deutschen Reichs-Patentschrift Nr.   224ri40   wird auch im vorliegenden Falle beim Schliessen eines   zwischen dem Stromaahohmer   und   dem Vorschattwiderstande   
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 und Spule des HUpfers 8 ein Strom zur Erde. Der Hüpfer 7 wird daher geschlossen und der   HUpfer   8 geöffnet, so dass der Arbeitsstrom die hintereinander geschalteten Motoren   durchfliessen   kann. 



   Sollen die Motoren parallel geschaltet werden, so wird der Hüpfer 6 erregt und hierdurch der Motor 1 geerdet. Gleichzeitig wird hierbei der Hilfswiderstand 13 an Erde gelegt und somit worden die Spulen der Hüpfer 7 und 8 kurzgeschlossen. Der Ilüpfer 7 öffnet infolgedessen die Verbindung zwischen den Motoren 1 und 2 und der Hüpfer 8 stellt die Parallelschaltung her. 



   Da in diesem Falle die Spulen der Hüpfer 7 und 8 zusammen mit dem Vorschalt- 
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 Motoren statt. Dieser unnötige Stromverbrauch ist gemäss Fig. 2 dadurch vermieden, dass der Vorschaltwiderstand 13 an einen Kontakt 14 angeschlossen ist, der in der Ausschaltstellung des   Hüpfers   6 mit dem Kontakte 15 leitend verbunden ist. An den letzteren (15) sind die Spulen 7 und 8 angeschlossen. Die Wirkungsweise dieser Anordnnng ist ohne weiteres verständlich. Um den beim Unterbrechen der Verbindung zwischen den Kontakten 14 und 15 auftretenden Lichtbogen zu beseitigen, empfiehlt es sich, in der Einschaltstellung des Hüpfers 6 einen dem Kontakt 15 parallel liegenden Kontakt 16 zu erden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Steuerung für Motoren, insbesondere Bahnmotoreu mittels Reihen-und Parallelschaltung, bei welcher das Schliessen des die Motoren hintereinanderschaltenden Hüpfers (7) und das Öffnen des zur Parallelschaltung der Motoren dienenden Hilpfers ('8) erfolgt sobald ein zwischen den Motoren liegender Punkt geerdet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der den Punkt zwischen den Motoren mit Erde verbindende Tupfer einen Hilfsschalter steuert, durch den die erstgenannten Hüpfer ein-, bezw. ausgeschaltot werden. EMI2.2
AT48837D 1910-02-15 1910-09-06 Steuerung für Motoren, insbesondere Bahnmotoren mittels Reihen- und Parallelschaltung. AT48837B (de)

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