DE224540C - - Google Patents

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DE224540C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/38Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with automatic control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
und Parallelschaltung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich in erster Linie auf Zugsteuerungen, durch die Motoren hintereinander und parallel geschaltet werden, und bezweckt deren Vereinfachung dadurch, daß während der Hintereinanderschaltung die Spannung eines Punktes hinter dem ersten Motor gegen Erde dazu benutzt wird, den die Motoren hintereinanderschaltenden Hüpfer zu schließen und den zur Parallelschaltung der
ίο Motoren dienenden Hüpfer zu öffnen. Wird dann der erste Motor durch Erdung der der Stromzuführung abgelegenen Klemme an die volle Spannung gelegt, so wird durch die angegebenen beiden Hüpfer der zweite Motor selbsttätig dem ersten parallel geschaltet. Durch diese Anordnung werden zwei durch den Zug hindurchgehende Leitungen sowie die zugehörigen beiden Kontaktfinger in jedem Steuerschalter erspart.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Schaltung der beiden Motoren eines Fahrzeuges dargestellt.
i, 2 sind die Motoren, 3 der Vorschaltwiderstand, 4 der Stromabnehmer, 5 die Fahrleitung und 6 ein vom führenden Wagen aus gesteuerter Hüpfer, der den Motor 1 erdet. 7 ist der die Motoren hintereinander- und 8 der sie parallelschaltende Hüpfer. Die Magnetspulen der Hüpfer 7 und 8 liegen in Reihe und sind einerseits an die der Stromzuführung abgewendete Klemme des Motors 1 und mit der freien Klemme über einen Vorschal twiderstand 9 an Erde gelegt. Die durch die Hüpfer 6 und 7 gesteuerten Schalter sind geöffnet, wenn ihre zugehörigen Steuerspulen stromlos sind. Der durch den Hüpfer 8 gesteuerte Schalter ist dagegen für gewöhnlich geschlossen, und zwar durch eine Feder 10 und sein Eigengewicht, und wird erst durch Speisen seiner Steuerspule geöffnet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Zu Beginn des Anfahrens wird durch einen nicht besonders gezeichneten Hüpfer die Stromzuführung von der Oberleitung 5 über Stromabnehmer 4 und den Vorschaltwiderstand 3 zum Motor 1 hergestellt. Infolgedessen kann vom Motor 1 über die Steuerspulen der Hüpfer 7 und 8 und den Vorschaltwiderstand 9 ein Strom zur Erde fließen, der den Hüpfer 7 schließt und Hüpfer 8 öffnet. Der Arbeitsstrom fließt infolgedessen aus dem Motor 1 über die Kontakte des Hüpfers 7 und Motor 2 zur Erde.
Ist die Fahrgeschwindigkeit in der übliehen Weise durch stufenweises Ausschalten des Vorschaltwiderstandes 3 gesteigert, so wird zwecks Parallelschaltung der Motoren nach Wiedereinschalten des Vorschaltwiderstandes 3 vom Führerstand aus der Hüpfer 6 erregt und hierdurch Motor 1 geerdet. Da alsdann die Steuerspulen der Hüpfer 7 und 8 beiderseits an Erde liegen, wird kein Strom durch sie hindurchfließen, und der durch den
Hüpfer 7 gesteuerte Schalter wird geöffnet, der durch den Hüpfer 8 gesteuerte geschlossen werden. Die Motoren werden dann in Parallelschaltung über den Vorschalt widerstand 3 gespeist, der zur Fortsetzung des Anlassens wiederum stufenweise ausgeschaltet wird.
Zur Vermeidung von Kurzschlüssen empfiehlt es sich, die Hüpf er 7 und 8 miteinander zu kuppeln oder gegeneinander zu ver- riegeln, so daß immer nur einer von ihnen geschlossen sein kann.
Die beschriebene Schaltungsweise für den Übergang von der Hintereinander- auf die Parallelschaltung kann auch benutzt werden, wenn die Regelung im übrigen mittels eines gewöhnlichen Fahrschalters mit Starkstromkontakten erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuerung von Motoren, insbesondere Bahnmotoren, mittels Reihen- und Parallelschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß während der Reihenschaltung die Spannung eines Punktes zwischen den Motoren (1, 2) und Erde dazu benutzt wird, den die Motoren hintereinanderschaltenden Hüpfer (7) geschlossen und den zur Parallelschaltung dienenden Hüpfer (8) offen zu halten, so daß nach Erdung des zwischen den Motoren liegenden Punktes (z. B. mittels eines vom Führer gesteuerten Hüpfers 6) die Reihenschaltung der Motoren unterbrochen und ihre Parallelschaltung hergestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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