DE156764C - - Google Patents
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- DE156764C DE156764C DENDAT156764D DE156764DA DE156764C DE 156764 C DE156764 C DE 156764C DE NDAT156764 D DENDAT156764 D DE NDAT156764D DE 156764D A DE156764D A DE 156764DA DE 156764 C DE156764 C DE 156764C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L15/00—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
- B60L15/32—Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
- B60L15/38—Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with automatic control
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- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abschalten einzelner Stromkreise,
Motoren oder Motorgruppen bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen und Zügen. Dieses Abschalten kann während der Fahrt
geschehen, und zwar da, wo der Kraftverbrauch ein geringerer wird, z. B. bei abfallender
Strecke. Durch das Abschalten eines Teiles der Stromkreise, Motoren usw.
ίο des Zuges wird erreicht, daß der übrige
noch eingeschaltete^Teil der Motoren besser belastet ist und somit mit einem besseren
Nutzeffekt arbeitet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
ist das Schema zweier Wagen I und' II aufgezeichnet, die hier beispielsweise mit Zugsteuerung
nach Patent 148338 ausgerüstet sind. Die Neuerung läßt sich jedoch bei beliebigen
anderen Steuerungen anwenden. Die Erfindung läuft darauf hinaus, daß das Abschalten
des betreffenden Stromkreises, Motors usw.. durch Erregung einer elektromagnetischen
Vorrichtung geschieht, die beispielsweise auf das einen Stromunterbrecher beherrschende
Ventil eines Druckluftzylinders wirkt. Wie aus der Figur ersichtlich ist, sind die
Verbindungsleitungen "zwischen"^ den durchgehenden Zugsteuerungsleitungen ^ und dem
Steuerschalter 5. über den Unterbrecher a
bezw. b geführt, welcher in seiner »Aus«- Stellung die Verbindung zwischen Steuerschalter
S und durchgehenden Zugsteuerungsleitungen \ herstellt, in seiner »Ein«-Stellung
dagegen unterbricht. Der Unterbrecher kann, wie hier in unserem Beispiel angenommen,
mittels Druckluft eingeschaltet und mittels Federkraft ausgeschaltet werden.
λ^οη der Stromzuführung führt über einen
kleinen Schalter J1, welcher im Führerstande
angebracht sein muß, eine Leitung, erstens zu einer durchgehenden Schwachstromleitung /
und zweitens über einen kleinen Schalter s.2 zu dem das Ventil des Luftdruckzylinders c
beeinflussenden Elektromagneten und von hier zur Erde.
Jeder Wagen des Zuges erhält nun die vorerwähnte Ausrüstung, und vor Antreten
der Fahrt werden entsprechend der zu befahrenden Strecke ein oder mehrere der Schalter S2 eingelegt. Nehmen wir beispielsweise
an, daß Wagen I führender Wagen ist und .daß die Motoren des Wagens II
während der Fahrt ausgeschaltet werden sollen, so wird Schalter S2 im Wagen II
vor dem Antreten der Fahrt eingelegt. In bekannter Weise wird dann vom Führerstand
des Wagens I aus mittels des Steuerschalters S eingeschaltet, bis die Motoren beider
Wagen voll eingeschaltet sind. Nach Erreichung der vollen Fahrgeschwindigkeit sollen jetzt die Motoren des Wagens II ausgeschaltet
werden. Der Führer legt somit Schalter S1 im Wagen I ein, wobei Strom
von der Stromzuführung über Schalter S1 des führenden Wagens durch Leitung / über
Schalter S2 zum Elektromagneten des Wagens II
und zur Erde fließt. Dadurch wird der Unterbrecher b umgelegt und der Strom in den
zu den Zugsteuerungsapparaten führenden Leitungen Z1 des Wagens II unterbrochen,
wobei das System in seine Nullstellung zurückgeht und den betreffenden Stromkreis
ίο bezw. die Motoren ausschaltet. Sollen wieder
die Motoren des Wagens II eingeschaltet werden (z. B. in einer Steigung), so ist
Schalter S1 im Wagen I zu öffnen. Der Umschalter b überbrückt wieder die Zug-Steuerungsleitungen
und in bekannter Weise werden die Motoren eingeschaltet.
Es ist hieraus ersichtlich, daß der Zug aus einer beliebigen Anzahl Wagen bestehen
kann und daß der Führer während der Fahrt nur den kleinen Schalter S1 des
Führerstandes einzuschalten braucht. Das Einlegen des oder der Schalter s4 erfolgt
vor dem Antreten der Fahrt.
Wie aus der Beschreibung hervorgeht, ist es durch vorliegende Erfindung ermöglicht,
eine beliebige Anzahl Stromkreise, Motoren oder Motorgruppen vom Führerstande des
führenden Wagens aus abzuschalten und dadurch einen besseren Nutzeffekt der noch
arbeitenden Motoren zu erzielen.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Abschalten einzelner Stromkreise, Motoren oder Motorgruppen
bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen und Zügen während der Fahrt,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stromkreis, Motor oder Motorgruppe vermittels einer von einem Hilfsstromkreis beeinflußten
elektromagnetischen Vorrichtungeinzeln oder in Gruppen ausgeschaltet werden kann, je nachdem durch vorheriges
Schließen von Schaltern (s.2) die zueinander parallel liegenden Elektromagnetwicklungen
der auszuschaltenden Stromkreise usw. mit dem Hilfsstromkreis verbunden wurden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von
Schaltern (S1) an den Führerständen jedes Wagens, die in parallelen Hilfsstromkreisen
liegen, zum Zwecke, vom jeweilig führenden Wagen aus die Stromkreise usw. ab- bezw. wieder einschalten zu
können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE156764C true DE156764C (de) |
Family
ID=423103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT156764D Active DE156764C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE156764C (de) |
-
0
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