AT48791B - Verfahren zur Herstellung von Stanzmessern für Schuhwerkoberleder. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stanzmessern für Schuhwerkoberleder.

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 an dem Tisch 12 angebrachten Spannwange 10 und einer schwingbaren Biegewange 14. Die Biegewange 14 wird mittels eines am Handhebel 18 vorgesehenen Exzenters 16 gegen die Spannwange 10 bewegt. 



   Nach dem Biegevorgang legt der Arbeiter die Teile S und 4 auf die Schablone auf oder umgekehrt und stellt fest, ob dieselben die richtige Länge haben und ob der zum Zusammen schweissen erforderliche Mehrbetrag vorhanden ist. Ist dies der Fall, so werden die   Stirnflächen   der Teile 2 und   4   poliert, damit dieselben, wenn stumpf aneinandergelegt, die zum Zusammen-   schweissen   erforderliche elektrische Verbindung herstellen. Irgend ein geeigneter elektrischer Schweissapparat kann zu diesem Zwecke Anwendung finden, und zwar werden die zu vereinigenden Teile während des   Schweissens   zusammengedrückt, so dass der vorhandene Mehrbetrag aufgebraucht wird und das hergestellte Stanzmesser genau der Gestalt der Schablone entspricht. 



   Fig. 5 erläutert den Vorgang des   Zusammenschweissens.   Die zusammenzuschweissenden Teile werden zwischen Klemmglieder 20, 22 und 24,26 eingeführt. Die Klemmglieder 20,   2-1   
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 Dieser muss vor der Ingebrauchnahme des Stanzmessers entfernt werden und zwar wird zunächst der an der Aussenseite des Stanzmessers entstandene Grat abgeschliffen. Sodann wird das Stanzmesser erhitzt und in erhitztem Zustande in eine Presse eingeführt, damit seine oberen und unteren Kanten in gleichlaufende Ebenen gebracht werden. Nach dem Geraderichten des Stanzmessers wird der an den inneren Seiten der Schweissstellen entstandene Grat durch   Abmeisseln   oder dgl. entfernt. 



   Es ist von besonderer Wichtigkeit die oberen und unteren Kanten des Stanzmessers in gleichlaufende Ebenen zu bringen und wird zweckmässig in folgender Weise verfahren : Die Schneidkante des Stanzmessers wird geebnet, indem dieselbe an die Planseite einer in Drehung versetzten Schleifscheibe   angedrückt   wird. Soll die Schneidkante mit seitlichen Nuten, z. B. zur Bezeichnung der Grösse des auszustanzenden Oberleders, versehen werden, so wird die äussere Seite desjenigen Teiles der Schneidkanten, an dem die Nuten angebracht werden sollen, bis zur Dicke der end- 
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 (31, 31, Fig. 6). Während der Herstellung der Nuten 31 kann es vorkommen, dass die Schneidkante des Messers wieder verbogen wird ; zweckmässig wird daher die Schneidkante nach dem Anbringen der Nuten 31 noch einmal an die Planseite der Schleifscheibe angelegt.

   Nachdem dies geschehen ist, wird auch die obere Fläche des Stanzmessers abgeschliffen, damit sie in einer Ebene liegt,   weiche   gleichlaufend zu derjenigen der Schneidkante ist. Um dies zu   bewirken. wird eine wa-     rechte Schleifscheibe J2 angewendet.   Das Stanzmesser. dessen obere Kante abgeschliffen werden 
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 abgeschliffen werden. Nachdem sich die oberen und unteren Kanten des Stanzmessers in gleichlaufenden Ebenen befinden, werden zwecks Herstellung der scharfen Schneidkante an der äusseren 
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   artige Schneidkante,   so dass das   Stanzmesser   nicht zu leicht in den   Stanzblock hineingetr'eben   werden kann.

   Die beschriebene Schneidkante hat ferner den Vorteil, dass beim Schärfen derselben 
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Es ist von besonderer Wichtigkeit, dass der Umriss der inneren Fläche des Stanzmessers genau mit der äusseren Linie der Schablone   übereinstimmt   und zwar muss dies bereits vor dem endgiltigen Schleifen der Schneidkante festgestellt werden. Der Arbeiter wird also das Stanz- 
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   mässigkeiten durch Abfeilen   oder dgl. beseitigen. Zeigt es sich, dass das hergestellte Stanzmesser zu kurz ist, so wird es ausgedehnt oder verlängert. 



   Nach dem endgiltigen   Abschärfen   wird das Stanzmesser gehärtet, poliert und erhitzt und mit den   nötigen   Zusatzteilen, z. B.   Nummer, Zeichen   oder   dg !., versehen. Manchmal   ist es auch 
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Das nach dem beschriebenen Verfahren hergestellts Stanzmesser entspricht genau dem Umriss einer bestimmten Schablone und erfordert einen verhältnismässig geringen Kostenaufwand. 
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 erforderliche Menge eine ganz geringe ist. Das Anpassen des   Stanunes8crs   an die Schablone kann in den verschiedenen Arbeitsphasen genau verfolgt werden, so dass auftretende Unregelmässigkeiten beseitigt werden können, ehe das   Stanzmesser vollendet ist.  

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Stanzmessern für Schuhwerkoberleder, dadurch gekenn- EMI3.2 einer bestimmten Schablone ist, zunächst der Schablone gemäss vorgeformt werden, worauf die Enden dieser Metallstreifen stumpf zusammengeschweisst und hiebei so weit zusammengedrückt werden, dass der Umriss des hergestellten Stanzmessers bis auf die Grösse der Schablone ver- kleinert wird.
AT48791D 1909-03-11 1909-03-11 Verfahren zur Herstellung von Stanzmessern für Schuhwerkoberleder. AT48791B (de)

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