AT48082B - Gasspritze. - Google Patents

Gasspritze.

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  Gasspritze. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Gasspritze mit durch Vermischung von Chemikalien bewirkter Gaserzeugung, wobei eine Chemikalienpatrone zur Anwendung kommt. Die österreichische Patentschrift Nr. 25800 betrifft eine Gasspritze, deren Chemikalienpatrone derart eingerichtet ist, dass bei Inbetriebsetzung des Apparates die 
 EMI1.1 
 dem Spritzwasser vermischt, bevor sie ausgewirkt haben, so dass nicht die ganze Chemikalienmenge zur aktiven Wirkung gelangt, sondern, besonders wenn die   Patronenkammern   durch   Zertrümmern   geöffnet werden, sich ein Teil in dem Spritzwasser verliert und durch   den entstehenden Druck mit dem   Spritzwasser verspritzt wird, ohne dass er zur Gaserzeugung   bcigetragcn hat.

   Hiebet muss   daher die Chemikalienmenge wesentlich grösser bemessen werden, als bei ihrer vollen Ausnützung zur Erzeugung des nötigen Gasdruckes erforderlich sein würde. 



   Ausserdem sind Gasspritzen bekannt geworden, bei denen in gewissem Sinne auch eine Chemikalienpatrone angewendet wird, doch dient dabei die Patrone nur zum Bei-   mischen   der in ihr enthaltenen Säure zu der die kohlensauren Salze enthaltenden Löschflüssigkeit im   Behälter   der Gasspritze und ist ferner ihre Einrichtung derart, dass eine kleine Menge   Chemikalien   durch Zertrümmern eines Glasgefässes plötzlich und   gänzlich     vermischt   wird, bevor die Patrone überhaupt nach aussen geöffnet ist.

   Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass die   Ausflussöffnungen   der einzelnen Patronenkammern derart angeordnet sind, dass alle zur Druckerzeugung nötigen Chemikalien in bestimmten Mengen, unmittelbar nach dem Austreten aus den Kammern, gegenseitig zwangsweise zugeleitet worden und in einer besonderen Kammer innerhalb des Patronenmantels aufeinander einwirken müssen, so dass keine Chemikalien den Patronenmantel verlassen können, ohne vorher zur   Spritzwirkung gedient zu haben.   



   Wesentliche. Vorteile der Erfindung bestehen zunächst darin, dass die neue Ein-   richtung eine absolut zuverlässige Funktion   und eine gleichmässige, ununterbrochene   Drnckprzeugung   bedingt, dass ferner, wegen der ökonomischen Ausnutzung der Chemikalien, eine   geringen'Chpnukalienmenge nötig   ist und dass dadurch die Patrone wesentlich lileiner und handlicher gestaltet ist, was wiederum wesentliche Vorteile in bezug auf   Hrstellung,   Transport und Bruchgefahr bedingt.   Ausserdem   ist mit der neuen Anordnung der Kammeröffnungen innerhalb des Patronenmantels der Vorteil verbunden, dass die zu öffnenden Verschlusswände untereinander liegen und somit mittels eines einzigen zentrischen
Stossstiftes   geöffnet     worden   können. 



   In der Zeichnung ist eine   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes im Vertikal- schnitt   dargestellt, n   ist der Behälter der Gasspritze, b der Verschluss mit Stossstift c.
Konzentrisch in dem   Patronenmantel   d ist die   Kammer   e angeordnet. Das Verbindungs-    stück/'verbindet den   die Kammer   f bildenden Hohlkörper   mit dem Patronenmantel d. 



   Bei   der Inbetriebset/ung des Apparates   wird zunächst die äussere Verschlusswand k mittels des Stossstiftes e geöffnet und die entstandene Öffnung mit der Platte l aufgeweitet. Bei 
 EMI1.2 
 

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 in den Kammern h und e enthaltenen, zweckmässig gelösten Chemikalien werden nun 
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 strömen alsdann unter permanenter Druckentwicklung durch die vorher geschaffene grosse Öffnung in der Verschlusswand k aus.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Gasspritze, deren Chemikalienbehälter gleichachsig ineinander gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusswand der inneren Patrone in einem solchen Abstande von derjenigen'der äusseren angeordnet ist, dass sich nach dem Durchstossen der Ver- schlusswände die Inhalte der beiden Kammern mischen, bevor sie in das Liischwasser gelangen. EMI2.2
AT48082D 1908-08-01 1909-03-14 Gasspritze. AT48082B (de)

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