AT39465B - Handfeuerlöschapparat. - Google Patents

Handfeuerlöschapparat.

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AT39465B
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Austria
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fire extinguisher
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jet
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Alexander G Laurent
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Alexander G Laurent
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Handfeuerlöschapparat. 
 EMI1.1 
 



   Einige   Ausführungsformen   des neuen Apparates sind in den Zeichnungen dargestellt und zwar zeigen
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt des vorliegenden Feuerlöschers, Fig. 2 und 3 einen senkrechten   bezw. wagrcchten Schnitt   einer abgeänderten Form des Apparates und Fig. 4 und 5 einen senkrechten bezw. wagrechten Schnitt einer weiteren   Ausführungsform   des Apparates. 



   Der Feuerlöscher (Fig. 1) besteht   au,     @ einem zylindrischen Behälter b,   in welchem ein anderer   Behälter   a aus säurefestem Material eingesetzt ist, dessen oberer Teil von einer konischen, an der 
 EMI1.2 
   spritzöfnung   e versehen und wird oben durch einen Pfropfen h mit mechanischem Verschluss verschlossen. Zu diesem Zweck kann jedoch auch ein gewöhnlicher Pfropfen angewandt werden, da derselbe durch den schwachen, im Apparat herrschenden Druck nicht herausgeworfen werden 
 EMI1.3 
 



   Der Behälter b wird beispielsweise mit   Sodalösung,   der   Behälter   a mit angesäuertem Wasser gefüllt, wobei die Menge der verwendeten Säure der Menge der im Gefässe b gelösten Soda (beispielsweise Natriumbicarbonat) entsprechen muss. Zu einer dieser Flüssigkeiten wird die klebrige schaum-   erzeugende Substanz hinzugesetzt, beispielsweise Süssholzwurzelextrakt, von dem 0#05 bis   5% vom   Gewichte der beiden die Gefässe a   und b   füllenden Flüssigkeiten   genommen wird.

   Soll der Apparat 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 somit auch der Drucksteigerung bedingt folgendes : erstens wird der die beiden Flüssigkeiten nach den   Mündungen   der Gefässe a und b treibende Druck ausgeglichen, zweitens verstopft der kompakte Schaum durch den Druck in der Kammer   d   die Mündungen der Gefässe a und b, so dass die Flüssigkeiten sich in die Kammer d nicht mehr ergiessen können, und drittens wird durch diesen inneren Druck der Schaum in Form eines Strahles aus der Seitenöffnung   e herausgeschleudert.   



  Sobald jedoch ein Teil des Schaumes durch die   Öffnung   e herausgeschleudert ist, verringert sich der innere Druck in der Kammer   d   ; es strömen die Flüssigkeiten aus den Behältern a und b wieder in die   Kammer d,   so dass eine neue Schaumbildung stattfindet, u. s. w. 



   Es werden somit die beiden Flüssigkeiten aus den Gefässen a und b allmählich ablaufen und der sich bildende Schaum wird aus der Öffnung e herausgeschleudert. Wird der Apparat wieder aufrecht gestellt, wobei die Mündungen der beiden Gefässe a und b nach oben gerichtet sind, so hört die Schaumbildung auf, da die beiden   Flüssigkeiten   sich nicht mehr mischen können. Neigt man den Apparat abermals oder kippt man ihn um, so fängt er wiederum an mit derselben Kraft zu wirken und es dauert diese Wirkung so lange fort, als in den beiden Gefässen noch Flüssigkeit vorhanden ist.

   Der Überdruck in der Kammer d übersteigt bei geöffneter Ausflussöffnung e nicht 1   Atmosphäre   ; bei geschlossener oder zufällig verstopfter Öffnung ist der Druck nicht höher als 2 Atmosphären, so dass, wie   schon   gesagt, ein aus gewöhnlichem Weissblech durch Löten hergestellter Apparat völlig explosionssicher ist. 



   Die in Fig. 2 und 3 dargestellte abgeänderte Ausführungsform des Apparates unterscheidet sich von den bereits beschriebenen dadurch, dass der Schaum nicht beim völligen Umkippen, sondern nur durch Neigen des Apparates bis zur horizontalen Lage herausgeworfen wird. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 unterscheidet sich von den vorigen dadurch, dass das Gefäss b durch eine senkrechte Scheidewand 1 in zwei Abteilungen geteilt ist, von denen die eine zur Aufnahme des   Gefässes   a mit Säure dient, während die andere mit Sodalösung gefüllt wird. 



   Es ist selbstverständlich, dass der Apparat, ohne am Wesen der Erfindung etwas zu ändern, auch weitere Abänderungen zulässt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : 1. Handfeuerlöschapparat, bei welchem zwei in einem gemeinsamen Behälter von einander getrennt untergebrachte Flüssigkeiten im Bedarfsfalle zusammengebracht werden, so dass sie Gase (z. B. Kohlensäure) entwickeln, welche die Flüssigkeiten in einem Strahle herausschleudern, dadurch gekennzeichnet, dass zu einer der Flüssigkeiten (oder zu den beiden) eine schaumerzeugende Substanz hinzugesetzt wird, so dass die Flüssigkeiten, wenn sie gemischt werden, Schaum entwickeln und in Form eines Schaumstrahles herausgespritzt werden.
    2. Handfeuerlöschapparat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als schaumerzeugende Substanz Süssholzwurzelextrakt (succus liquiritiae) verwendet wird.
    3. Eine Ausführungsform des Feuerlöschapparates nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter für die zwei Flüssigkeiten durch verhältnismässig enge Öffnungen mit einer ge- meinsamen, mit einer AU8HpritzöfInung versehenen Mischkammer verbunden sind, in der die Flüssigkeiten gemischt werden und die Schaumbildung unter gleichzeitigem Abschluss der Aus- trittsöffniingen der Behälter vor sich geht, so dass die Flüssigkeiten sich nur allmählich und teil- weise in dem Masse mischen, als der erzeugte Schaum herausgespritzt wird.
AT39465D 1906-08-14 1906-08-14 Handfeuerlöschapparat. AT39465B (de)

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AT39465T 1906-08-14

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AT39465B true AT39465B (de) 1909-10-25

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ID=3557559

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