DE670550C - Sauerstoffatemschutzgeraet - Google Patents

Sauerstoffatemschutzgeraet

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DE670550C
DE670550C DED68515D DED0068515D DE670550C DE 670550 C DE670550 C DE 670550C DE D68515 D DED68515 D DE D68515D DE D0068515 D DED0068515 D DE D0068515D DE 670550 C DE670550 C DE 670550C
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DE
Germany
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oxygen
valve
shut
pressure
breathing apparatus
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Expired
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DED68515D
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/10Respiratory apparatus with filter elements

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Sauerstoffatemschutzgerät Gegenstand des Anspruchs i des Patents 562 172 ist ein Sauerstoff ateinschutzgerät, das mit einem in die Atemleitung eingeschalteten Absperrventil versehen ist, das durch den Druck des Sauerstoffs geöffnet gehalten wird. Durch diese Ausbildung des Atemschutzgeräts sollen Unfälle vermieden werden, die entstehen können, wenn der Gerätträger beim Anlegen des Geräts vergißt, das Absperrventil der Sauerstoffflasche zu öffnen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das SauerstoffatemschutzgerätnachAnspruch i des Hauptpatents derart weiter auszubilden, daß das in die Atemleitung eingeschaltete Absperrventil nicht nur die Benutzung des Geräts vor dem öffnen des Absperrventils der Sauerstoffflasche verhindert, sondern außerdem den Gerätträger auch dann warnt, wenn der Sauerstoffdruck im Vorratsbehälter oder in der Niederdruckleitung unter ein bestimmtes Maß sinkt.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Schließdruck des Absperrventils so gewählt ist, daß es sich bei Unterschreitung eines bestimmten Mindestdrucks des Sauerstoffs schließt und durch die Atmung des Gerätträgers nur unter Überwindung eines erheblichen, den Gerätträger warnenden Widerstandes geöffnet werden kann.
  • Hierdurch soll erreicht werden, daß der Gerätträger nicht nur dazu gezwungen wird, das Absperrventil der Sauerstoffflasche zu öffnen, wenn er dies beim Anlegen des Geräts vergessen sollte, sondern daß er auch dann gewarnt wird, wenn der Druck des Sauerstoffs ein bestimmtes Mindestmaß unterschreitet, weil z. B. der Sauerstoffvorrat zu Ende geht oder das Druckminderventil, z. B. infolge Verstopfung der Düse, versagt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Sauerstoffatemschutzgeräts nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Kreislaufatemschutzgerät, bei dem das in die Atemleitung eingeschaltete Absperrventil durch hochgespannten Sauerstoff gesteuert wird.
  • Abb. z zeigt ein Kreislaufatemschutzgerät, bei dem das in die Atemleitung eingeschaltete Absperrventil durch aus dem Druckminderventil entnommenen Sauerstoff gesteuert wird.
  • Die Abb. 3 und q. zeigen in größerem Maß-Stab einen Ouerschnitt durch das Absperrventil mit der Steuervorrichtung, und zwar zeigt Abb. 3 das Absperrventil in der Offenstellung, Abb. q. in der Schließstellung.
  • Das in Abb. i dargestellte Sauerstoffateinschutzgerät hat ein Mundstück a, das durch den Atemschlauch b mit dem das Einatemventil und das Ausatemventil enthaltenden Ventilkasten c verbunden ist. Aus diesem strömt die Ausatemluft durch die AlkaIipatrone d, in den Atembeutel e, aus dem die von Kohlensäure befreite und mit Sauerstoff angereicherte Luft bei der Einatmung durch die Leitung f zum Ventilkasten c zurückströmt. g ist die Sauerstoffflasche, an deren Absperrventil g, die zum Druckmindervelltil y führende Hochdruckleitung x angeschlossen ist.
  • In den Kreislauf der Atemluft, und zwar bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in die Einatemleitung f, ist, ebenso wie bei dem Sauerstoffatemschutzgerät nach dem Hauptpatent, ein Absperrventil k eingeschaltet, dessen Verschlußkörper durch ein an der Wand der Kammer l bei t1 angelenktes Hebelgestänge t mit dem Steuerkolben s verbunden ist, der unter dem Druck des in der Steuerleitung k befindlichen Sauerstoffs steht. Die Steuerleitung k ist an die zum Druckminderventil y führende Hochdruckleitung x angeschlossen. Der Steuerkolben s oder ein anderes mechanisches Steuerglied kann auch unmittelbar, ohne Zwischenschaltung eines Hebelgestänges, auf den Verschlußkörper des Absperrventils lb einwirken.
  • Solange das Absperrventil g1 der Sauerstoffflasche g geschlossen ist, wird der Steuerkolben s durch die Feder v in der in Abb. q. dargestellten Ruhelage gehalten, bei der das in die Einatemleitung f eingeschaltete Absperrventil la geschlossen ist. Wird das Atemschutzgerät versehentlich bei geschlossener Sauerstoffflasche benutzt, so wird der Gerätträger durch die durch das Absperrventil la bewirkte Erschwerung der Atmung gewarnt.
  • Sobald das Absperrventil g1 der Sauerstoffflasche g geöffnet wird, pflanzt sich der Druck des Sauerstoffs durch die Steuerleitung k in die Kammer l fort. Durch den Sauerstoffdruck wird der in der Kammer L gelagerte Steuerkolben s in die in Abb. 3 dargestellte Betriebsstellung verschoben, wodurch das in die Einatemleitung f eingeschaltete Absperrventil h geöffnet wird.
  • Der Schließdruck des Absperrventils h ist nun gemäß der Erfindung durch entsprechende Bemessung der Ventilschließfeder zc und der auf den Steuerkolben s einwirkenden Feder v so gewählt, daß sich das Absperrventil lc bei Unterschreitung eines bestimmten Mindestdrucks des in der Sauerstoffflasche g enthaltenen Sauerstoffs schließt und durch die Atmung des Gerätträgers nur unter Überwindung eines erheblichen Widerstandes geöffnet werden kann. Der Gerätträger wird hierdurch gewarnt, sobald der Sauerstoffvorrat zu Ende geht, und er wird auf diese Weise veranlaßt, rechtzeitig .den Rückzug aus dem Gefahrenbereich anzutreten.
  • Das in Abb. 2 dargestellte Sauerstoffatemschutzgerät unterscheidet sich von dem Atemschutzgerät nach Abb. i dadurch, daß die Steuerleitung k nicht an die Hochdruckleitung x, sondern an den Mitteldruckraum des Druckminderventils y oder hinter dem Mitteldruckraum angeschlossen ist. Das in die Einatemleitung f eingeschaltete Absperrventil lt wird also bei dieser Ausführungsform durch den Druck des niedergespannten Sauerstoffs gesteuert. Der Gerätträger wird bei diesem Atemschutzgerät durch Erschwerung der Atmung auch dann gewarnt, wenn aus irgendeinem Grunde, z. B. infolge Verstopfung der Zumeßdüse, das Druckminderventil versagt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sauerstoffatemschutzgerät nach Anspruch i des Patents 562 172 mit einem in die Atemleitung eingeschalteten Absperrventil, das durch den Druck des Sauerstoffs geöffnet gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, d'aß der Schließdruck des Absperrventils (h) so gewählt ist, daß es sich bei Unterschreitung eines bestimmten Mindestdrucks des Sauerstoffs schließt und durch die Atmung des Gerätträgers nur unterÜberwindung eines erheblichen, den Gerätträger warnenden Widerstandes geöffnet werden kann.
DED68515D 1929-04-10 1930-07-08 Sauerstoffatemschutzgeraet Expired DE670550C (de)

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DED68515D DE670550C (de) 1929-04-10 1930-07-08 Sauerstoffatemschutzgeraet

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH89971D DE562172C (de) 1929-04-10 1929-04-10 Geschlossenes Atmungsgerät
DED68515D DE670550C (de) 1929-04-10 1930-07-08 Sauerstoffatemschutzgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE670550C true DE670550C (de) 1939-01-20

Family

ID=7060017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED68515D Expired DE670550C (de) 1929-04-10 1930-07-08 Sauerstoffatemschutzgeraet

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DE (1) DE670550C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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