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Giessform für Einzelletternglessmaschinen.
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Das Haupttormblatt, welches durch die Maschine zur Bemessung der Letternweite eingestellt wird, ist mit A bezeichnet und die Nebenblätter, die dazu dienen, gemäss der Erfindung die Schrifthöhe zu ändern. mit Al, A2, A3.. : 14, Am Hauptformblatt A ist in einem Ansatz b ein Stift B längsverschiebbar geführt. der dazu dient, eine beliebige Anzahl der Nebenblätter mit dem Hauptblatt zu kuppeln. Ein ähnlicher Stift C ist gegenüber in einem entsprechenden Ansatz an der festen Wand der Form geführt und dient dazu. diejenigen Nebenblätter, die nicht gebraucht werden, festzustellen.
Die wesentlichen Teile und die Anordnung der Giessform sind beispielsweise der bekannten Monotype-Maschine entnommen, nämlich die Grundplatte D. die vorn und hinten mit Randleisten Dl und Z versehen ist, ferner die beiden feststehenden Seitenwände D3 uni dz die auf einer Zwischenplatte aufgebaut sind und deren eines Ende an die Randleiste D2 anstösst und deren anderes Ende zusammen mit der Randleiste D'die Bahn für die seitlich verschiebbare Hinterwand der Form D 5 bildet.
Zwischen der verschiebbaren Hinterwand der Form und der Randleiste D'ist eine verstellbare Führungsleiste D vorgesehen, die durch Schrauben a so ein-
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Aufwärtsbewegung des Blocks D14.
Jedes der vier Nebenformblätter Al bis A'kann entweder mit dem Hauptformblatt A oder mit der Seitenwand D8 gekuppelt werden, je nachdem seine Stirnfläche oder seine Seiten- Sache dem Hohlraum der Form zugekehrt werden soll. Um diejenigen Nebenformblätter zu bestimmen, die mit dem Hauptformblatt gekuppelt werden sollen, ist der Kupplungsstift B mit einer Anzahl von Stellungen b1 versehen, in welche eine Stellschraube b2 eingreift. In Fig. 3 erscheint der Kupplungsstift B soweit eingeschoben, dass er sämtliche Formblätter miteinander kuppelt und der gegenüberstehende Kupplungsstift C schneidet bündig mit der Innenfläche des Führungsblockes D ab. Der Kupplungsstift C ist ebenfalls mit entsprechenden Stellnuten ausgestattet, in welche eine Stellschraube cl eingreift.
Um die Schrifthöhe durch entsprechende Auswahl der verwendeten Formblätter zu bestimmen, dreht man beide Stellschrauben b2 und Cl zurück, so dass die Kupplungsstifte B und C frei werden, verschiebt diese gleichzeitig bis in die gewünschte Stellung und zieht dann die Stellschrauben wieder an.
An Stelle der Stellschrauben könnten auch federnde Stifte angewendet werden, um die Stellung der Kupplungsstifte zu sichern.
Die Zahl der Formblätter bestimmt sich nach der Zahl der verschiedenen Schriftgrössen, die gegossen werden sollen und nach der Grösse des Hubes, um den das Hauptformblatt zurückgezogen werden kann. An dem Ausschnitta a des Hauptformblattes A greift die bekannte, in den Zeichnungen nicht dargestellte Einrichtung an, durch welche das Formblatt so eingestellt wird, dass zwischen seiner Stirnfläche und der verschiebbaren Rückwand D6 der Giessform ein Raum gleich der verlangten Letternweite frei bleibt und der Kupplungsstift B dient nicht allein dazu, die Nebenformblätter, die mit dem Hauptformblatt gekuppelt sind, zu zwingen, diese Einstellbewegungen mitzumachen, sondern auch ihre Stirnfläche genau in die Ebene der Stirnfläche des Hauptformblattes einzustellen.
Ebenso dient der Kupplungsstift C gleichzeitig dazu, die mit dem Seitenblock 1) 8 gekuppelten Nebenformblätter dicht an die verschiebbare Hinterwand D5 der Form anzudrücken. In allen Formblättern sind Ausschnitte zur Aufnahme des Abstandblookes D"vorgesehen und in der Richtung der Einstellbewegung so lang angenommen, dass die Einstellung nicht behindert wird.
Sollen mit der Giessform nach der Erfindung verkürzte Ausschliessungsstüoke erzeugt werden, so wird die Höhe sämtlicher Formblätter entsprechend der gewünschten geringeren Höhe der Ausschliessungsstücke kleiner angenommen, wie dies in den Fig. 8 und 9 dargestellt ist. Alsdann wird das obere Ende der Form, auf das sich sonst die Mater aufsetzt, durch einen Block E verschlossen, der mit Hilfe von Schrauben am Block D festgespannt werden kann. Der Block E erstreckt sich quer über sämtliche Formblätter und verschliesst also immer die Form in der verlangten Höhe, unabhängig von der Zahl der jeweilig verwendeten Formblätter.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Giessform für Einzelletterngiessmaschinen, bei welcher drei Wände des Kegelteiles feststehen und die vierte durch die Stirnfläche eines für die verlangte Weite des Schriftzechens einstellbaren Formblattes gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Haupiformblatt (A) eine Anzahl von Nebenformblättern (AI-A4) derart angeordnet ist, dass sie entweder mit dem Hauptformblatt oder mit einer anstossenden festen Formwand gekuppelt werden kennen.