AT2535U1 - Schliesszylinder und flachschlüssel - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit einer entlang der Mittellängsebene angeordneten Reihe von wenigstens zwei geteilten Stiftzuhaltungen, deren Stellung im Schließzylinder vom Schlüsselbart eines Flachschlüssels gesteuert ist, wobei jeder Kernstift eine Steuerkuppe aufweist, die eine zugeordnete Steuerfläche des Schlüsselbarts abgreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkuppe (6) wenigstens eines Kernstiftes (5) zwei unmittelbar nebeneinander und beidseitig der Mittellängsebene liegende linke und rechte Stiftsteuerflächen (7, 8) aufweist, die in verschiedenen Steuerhöhen angeordnet sind.

Description


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  Die Erfindung betrifft einen Schliesszylinder mit einer entlang der Mittellängsebene angeordneten Reihe von wenigstens zwei geteilten Stiftzuhaltungen, deren Stellung im   Schliess-   zylinder vom Schlüsselbart eines Flachschlüssels gesteuert ist, wobei jeder Kernstift eine Steuerkuppe aufweist, die eine zugeordnete Steuerfläche des Schlüsselbartes abgreift. 



  Weiters betrifft die Erfindung einen Flachschlüssel. 



  Schliesszylinder und zugehörige Schlüssel der eingangs genannten Art sind seit langer Zeit bekannt. Der Stand der Technik wird nachstehend anhand der Fig. l erläutert. Für die Ausarbeitung von Schliessanlagen mit Schliesshierarchien war es bisher erforderlich, die Stiftzuhaltungen mehrfach zu teilen. Die Abschnitte (Plättchen) der Stiftzuhaltungen   dürfen jedoch   nicht zu klein werden, da sie sonst zu Fehlsperrungen und Funktionsstörungen Anlass geben. Nimmt man bei den korrespondierenden Schlüsselausnehmungen maximal zehn Steuertiefen an, sind in der Praxis bei den Stiftzuhaltungen höchstens vier zusätzliche Teilungen möglich, so dass nur jede zweite Steuertiefe für die Ausbildung von Schliesshierarchien verwendet werden kann. 
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 Zuhaltungsstifte, die in der bekannten Weise arbeiten.

   Diese Konstruktion bietet keine Lösung für die Vermeidung 
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 Steuerflächen aufweisen, die von gleicher Weise geneigten Stiftsteuerflächen der Stiftzuhaltung abgetastet werden. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass bei einem einfachen Nachfräsen der Schlüsselkerbe die jeweils unterste Kante 

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 der Kerbe als Mass für die gerade Einschnittfräsung des Nachschlüssels verwendet wird, sodass beim Einschieben dieses Nachschlüssels die Stiftzuhaltung nicht auf Teilung, sondern weiter nach unten gedrückt wird und das Schloss blockiert. Die gleiche Massnahme sieht die EP 599 805 Bl vor.

   Gemäss dieser Druckschrift liegen die steuernden Flächen oder Kanten der Schlüsselkerben an einer der Schlüsselflachseiten und die Kerbe weist jeweils eine Ausnehmung oder Abschrägung für die Freistellung eines Fortsatzes auf, der an der Kuppe des Kernstiftes angeordnet ist. Wenn ein Schlüssel entsprechend der Steuerfläche oder - kante nachgefräst wird, ohne die Freistellungsausnehmung mitzufräsen, drückt die über die gesamte Schlüsseldicke ragende Steuerfläche des falschen Schlüssels auf den Fortsatz und damit den Kernstift zu tief nach unten, sodass das Schloss nicht sperrbar ist. Festzuhalten ist, dass alle diese Konstruktionen nur eine einzige Steuerfläche pro Steuerstelle aufweisen, sodass keine zusätzlichen Kombinationsmöglichkeiten pro Steuerstelle für das Ausbilden von Hierarchien gegeben sind.

   Die genannten Druckschriften geben keinerlei Hinweis darauf, wie das Problem der Plättchen für die Ausarbeitung von Schliessanlagen gelöst werden könnte. Gleiches gilt auch für die CH   526 709A.   



  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Plättchen und mehrfachen Unterteilungen der Stiftzuhaltungen, insbesondere des Kernstiftes, weitgehend zu vermeiden oder deren Anzahl zu verringern. Überdies soll es möglich sein, alle möglichen Steuertiefen der Schlüsselkerben zur Ausbildung von Hierarchien zu verwenden und nicht nur jede zweite. 



  Der erfindungsgemässe Schliesszylinder ist dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkuppe wenigstens eines Kernstiftes zwei unmittelbar nebeneinander und beidseitig der Mittellängsebene liegende linke und rechte Stiftsteuerflächen 

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 längsebene des Schlüssels unmittelbar nebeneinander eine linke und eine rechte Steuerfläche mit gleicher Breite angeordnet sind und dass an wenigstens einer der Steuer- 
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 entnehmen. 



  Im Folgenden wird der Stand der Technik und die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielswiese näher erläutert. 



  Fig. 1 ist ein Schlossquerschnitt durch ein Schloss gemäss Stand der Technik. Fig. 2 ist ein gleicher Schnitt durch ein Schloss gemäss der Erfindung. Die Fig. 3 bis 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Kernstiftes in drei zugeordneten Rissen. Fig. 6 ist die Seitenansicht des Schlüsselschaftes eines erfindungsgemässen Schlüssels und Fig. 7 ist ein Schnitt durch den Schlüssel mit den verschiedenen Variationsmöglichkeiten. Fig. 8 zeigt die Variationsmöglichkeiten des Schlüssels an einer der Seiten mit den Variationen des Kernstiftes. Fig. 9 ist die Seitenansicht einer anderen Schlüsselausbildung. Fig. 10 illustriert eine Schlüssel-Schlosshierarchie. Fig. 11 zeigt die Seitenansicht eines Schlüssels und Fig. 12 eine zugehörige Hierarchie. 



  Fig. 13 zeigt die Seitenansicht eines Wendeschlüssels und Fig. 14 den Schnitt nach XIV-XIV in Fig. 13. Die Fig. 15 und 16 zeigen in zwei Ansichten einen Kernstift. 



  Der Schliesszylinder gemäss Fig. 1 entspricht dem Stand der Technik. In der Kernbohrung des Zylindergehäuses 18 sitzt der Zylinderkern 19, in dessen Schlüsselkanal 20 der Flachschlüssel 4 eingeschoben ist. Zwischen Zylinderkern 19 und 

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 Zylindergehäuse 18 liegt die Drehfläche 21. 



  Der Schlüsselbart 3 steuert die Stellung der Stiftzuhaltung 2, die in der Stiftbohrung 22 verschiebbar ist. Die Stiftbohrung 22 umfasst die Kernstiftbohrung 10 im Zylinderkern und die Gehäusestiftbohrung 23 im Zylindergehäuse 18. Die dargestellte Stiftzuhaltung 2 besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus dem Gehäusestift 25 und dem Kernstift 5, der aus drei Stiftplättchen 24 zusammengesetzt ist. Die Stiftzuhaltung 2 ist durch eine Stiftfeder 26 in Richtung nach oben zum Flachschlüssel 4 vorgespannt. In der dargestellten Nullstellung des Schlosses, in der der Flachschlüssel 4 ein-und ausgeschoben werden kann, liegen alle diese Elemente in der Mittellängsebene 1 des Schlosses. Zum Verdrehen des Zylinderkernes 19 ist es erforderlich, dass eine der Trennflächen 27 zwischen den einzelnen Elementen der Stiftzuhaltung 2 in der Drehfläche 21 zu liegen kommt. 



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Trennflächen 27 vorgesehen, so dass der zugehörige Flachschlüssel mit drei verschiedenen Steuertiefen seines Schlüsselbartes das Schloss sperren kann. In allen anderen Variationen der Steuertiefe des Schlüsselbartes ist das   Schloss'blockiert.   



  Wie schon zuvor ausgeführt, kommt es zu funktionstechnischen Schwierigkeiten, wenn die Stiftplättchen 24 zu dünn sind, so dass nicht alle möglichen Steuerhöhen des Flachschlüssels 4 ausnützbar sind. In der Praxis können maximal vier   Stiftplättchen   eingesetzt werden ; was fünf Trennflächen oder Teilungen entspricht. 



  Die Fig. 2 zeigt einen analogen Schnitt durch einen erfindungsgemässen Schliesszylinder. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. 



  Der Kernstift 5 und der Gehäusestift 25 sind jeweils einstückig und es besteht nur eine einzige Trennfläche 27. 

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  Alternativ können auch hier mehrfach unterteilte Stiftzuhaltungen Verwendung finden, deren Abmessungen aber grösser sein können, als die relativ dünnen Stiftplättchen 24 gemäss Fig. 1. 



  Die Funktion der Unterteilung in Stiftplättchen wird gemäss Erfindung in den Bereich der Steuerkuppe 6 des Kernstiftes 5 verlegt. Die Steuerkuppe 6 weist zwei unmittelbar nebeneinander und beidseitig der Mittellängsebene 1 liegende linke und rechte Stiftsteuerfläche 7,8 auf. Die beiden Stiftsteuerflächen 7,8 sind in verschiedenen Steuerhöhen angeordnet und arbeiten mit linken und rechten Schlüsselsteuerflächen 13,14 zusammen. 



  Die linken und rechten Stiftsteuerflächen 7,8 sind sattelförmig ausgebildet. Der Kernstift 5 ist durch einen seitlichen Fortsatz 12, der in einer Nut 11 des Zylinderkernes geführt ist, gegen Verdrehen gesichert. 



  In den Fig. 3 bis 5 ist eine Ausführungsform des Kernstiftes 5 näher dargestellt. In Fig. 3 sind mit Strichen beispielhaft fünf verschiedene Steuerhöhen 34 eingezeichnet und jede der beiden Stiftsteuerflächen 7,8 kann eine dieser Steuerhöhen einnehmen. Bei üblichen Schlossdimensionen können zehn Steuerhöhen vorgesehen werden. 



  Die Stufe zwischen den linken und rechten Stiftsteuerflächen 7,8 liegt an sich in der Mittellängsebene 1. 



  Zufolge des funktionstechnisch nötigen Spieles ist die Stufe jedoch geringfügig nach einer der Seiten hin versetzt, um das Zusammenwirken mit dem Schlüsselbart und den zugehörigen Steuerflächen zu erleichtern. 



  Die Fig. 6 zeigt die Seitenansicht eines Flachschlüssels gemäss vorliegender Erfindung. Man sieht die eine Flachseite 17 des Schlüsselschaftes. Der Bereich des Schlüsselgriffes 

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 28 ist abgebrochen. Die Schlüsselflachseite 17 kann mit verschiedenen anderen Variationselementen versehen sein, wie z. B. Längsprofilnuten und-rippen oder schräggestellten Steuernuten, Einkerbungen sowie auch Steuerelementen am Schlüsselrücken 29. 



  In an sich bekannter Weise hat der Schlüssel an fünf hintereinander liegenden Steuerstellen 30 Steuerausnehmungen 31, die jeweils zwei der Steuertiefen 32 aufweisen können, wie in Fig. 6 schematisch eingezeichnet ist. Anders als bei bekannten Schlüsseln sind an jeder Steuerstelle 30 zwei Steuerflächen vorgesehen, die verschiedene Steuertiefen einnehmen können. Alle linken und alle rechten Steuerflächen dieses einen Schlüsselbartes bilden eine zusammenhängende Steuerkurve, entlang denen die Zuhaltungsstifte des Zylinderschlosses gleiten, bis sie in ihre Endlage kommen. 



  In der Ausführung gemäss Fig. 6 sind die Schlüsselsteuerflächen 13,14 über Zacken 15 verbunden, die nach dem Fräsvorgang stehen bleiben können. 



  Die Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch einen Schlüssel 4 gemäss Fig. 6 mit allen Möglichkeiten der Lage der linken und rechten Schlüsselsteuerflächen 13, 14. Diese Steuertiefen sind beliebig miteinander kombinierbar. 



  Die Fig. 8 zeigt den Flachschlüssel 4, bei dem die kleinste der linken Steuertiefen 13 und die grösste der rechten Steuertiefen 14 verwirklicht sind, in Kombination mit einer der möglichen Varianten eines zugehörigen Kernstiftes 5, bei dem die grösste linke Steuerhöhe 7 mit der kleinsten rechten Steuerhöhe 6 kombiniert ist. Die Variationsmöglichkeiten sind ebenfalls eingezeichnet. 



  Für die Ausbildung von Hierarchien stehen bei fünf 

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 Stiftzuhaltungen 205 = 3, 2 Millionen Möglichkeiten zur Verfügung. Demgegenüber liegen gemäss Stand der Technik mit je vier Stiftplättchen (entspricht fünf Teilungsebenen) nur 55 = 3000 Möglichkeiten (gerundet) vor. Auch bei Zentralschlossanlagen sind gemäss Erfindung bei fünf Stiften nur fünf Teilungsebenen (einer pro Stift) gegeben, bei jeweils vier Stiftplättchen gemäss Stand der Technik aber 25 Teilungsebenen, was die Abtastsicherheit sehr herabsetzt. 



  In Fig. 9 ist ein analoger Schlüssel dargestellt, der die gleichen Steuerflächen aufweist wie in Fig. 6. Hier sind jedoch die Zacken 15 entfernt, so dass die Steuerflächen jeweils direkt durch Steuerflanken 33 verbunden sind und nicht über die Zacken 15. Dadurch kommt es zu einem schöneren Schlüsselbild mit einer weniger scharf ausgebildeten Zackung des Schlüsselbartes. Das Einschieben des Schlüssels wird erleichtert und die Verletzungsgefahr für die Bedienungsperson herabgesetzt. 



  In Fig. 10 ist schematisch eine Schliessanlage mit 6   verschiedeneKombinationen   von Schlüsseln an einer Abtaststelle und einer Stiftzuhaltung zugehöriger Schlösser dargestellt. 



  Die eine Linie symbolisiert die Drehfläche 21 des Schlosses. Die dargestellte Schliessanlage umfasst zwei verschiedene Schlösser   Zl   und Z2 sowie zwei verschiedene gleichrangige Einzelschlüssel   Sl   und S2 und einen übergeordneten Schlüssel S3. Wie der Fig. 10 zu entnehmen ist, sperrt der Schlüssel Sl das Schloss   Zl   und der Schüssel S2 das zugehörige Schloss Z2. Der Hauptschlüssel S3 sperrt beide Schlösser Zl und Z2. Hingegen blockieren die Schlüssel S2 und Sl, wenn sie in die jeweils anderen Schlösser   Zl   oder Z2 gesteckt werden.

   Es wird somit der gleiche Effekt erzielt, als ob die beiden Kernstifte der Schlösser   Zl   und Z2 je ein verschiedenes Plättchen aufge- 

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 wiesen hätten, das die verschiedenen Einschnitttiefen von Sl oder S2 und S3 ausgeglichen hätte. 



  Die Fig. 11 zeigt die Seitenansicht einer Ausführungsvariante des Flachschlüssels, der ähnlich der Ausführung nach Fig. 9 ausgebildet ist. Die eine Steuerkurve mit den linken Schlüsselsteuerflächen 13 ist hierbei durch eine durchlaufend gerade Rippe 37 gebildet. Die rechten Schlüsselsteuerflächen 14 sind hingegen kurvenförmig variiert. Diese Ausführungsform kann bei der Ausarbeitung von Schliessanlagen vorteilhaft sein. Der Schlüsselkanal kann enger gehalten werden und trotzdem kann durch die Lage der Rippe und durch die definierte Steuerfläche 13 eine Hierarchie aufgebaut werden. Die Steuerflächen 14 der anderen Schlüsselseite bleiben für die Variation frei. 



  Fig. 12 zeigt eine zugehörige Hierarchie mit den Schlüsseln SI und S2 sowie drei Schlössern   21,   Z2 und Z3. Sl passt in   21   und Z3 ; S2 passt in Z2 und Z3. 



  Die Fig. 13 zeigt in Seitenansicht einen erfindungsgemäss ausgeführten Wendeschlüssel. Wendeschlüssel sind dadurch charakterisiert, dass die Steuerinformationen an beiden Schlüsselschmalseiten ident sind, und somit der Flachschlüssel in jeder der beiden möglichen Einstecklagen eingesteckt werden kann. Bevorzugt wird in der Mitte eine Verstärkungsrippe 35 vorgesehen, die entweder die   übliche   Schlüsseldicke hat und nicht für die Ausbildung von Längsnuten herangezogen wird, damit die Schlüsselstärke erhalten bleibt. Oder es kann, wie im Schnitt nach Fig. 14 dargestellt, die Verstärkungsrippe 35 auch breiter als die übrige Schlüsseldicke sein und zusätzliche Informationsmerkmale wie die Ausnehmungen 36, die seitlich vom Schloss abgetastet werden können, tragen. 



  Die Figuren 15 und 16 zeigen zwei Ansichten eines Kern- 

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 stiftes 5 mit geänderter Ausbildung der linken und rechten Stiftsteuerflächen 7, 8. Sie sind zur Mittellängsebene 1 des Schlosses hin geneigt. Die linken und rechten Steuerflächen des zugehörigen Flachschlüssels können analoge Abschrägungen aufweisen, wodurch das Abtasten der Schlossinformation und das Nachfräsen des Schlüssels erschwert werden.

Claims (15)

  1. ANSPRÜCHE 1. Schliesszylinder mit einer entlang der Mittellängsebene angeordneten Reihe von wenigstens zwei geteilten Stift- zuhaltungen, deren Stellung im Schliesszylinder vom Schlüsselbart eines Flachschlüssels gesteuert ist, wobei jeder Kernstift eine Steuerkuppe aufweist, die eine zugeordnete Steuerfläche des Schlüsselbarts abgreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkuppe (6) wenigstens eines Kernstiftes (5) zwei unmittelbar nebeneinander und dL. beidseitig der Mittellängsebeneyliegende linke und rechte Stiftsteuerflächen (7, 8) aufweist, die in verschiedenen Steuerhöhen angeordnet sind.
  2. 2. Schliesszylinder nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass alle Steuerkuppen (6) der Kernstifte (5) einer Reihe Stiftzuhaltungen (2) linke und rechte Steuerflächen (7, 8) aufweisen, die zu Variationszwecken verschiedene und/oder gleiche Steuerhöhen aufweisen.
  3. 3. Schliesszylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Kernstifte (5) gegen Verdrehen in ihrer Kernstiftbohrung (10) gesichert sind.
  4. 4. Schliesszylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernstifte (5) durch einen in einer Nut (11) der Kernstiftbohrung geführten Fortsatz (12) gegen Verdrehen gesichert sind.
  5. 5. Schliesszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Steuerflächen (7, 8) im Querschnitt parallel zur Mittellängsebene (1) sattel- förmig sind.
  6. 6. Schliesszylinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, <Desc/Clms Page number 11> dass die beiden sattelförmigen Steuerflächen (13, 14) zur Mittellängsfläche (1) hin geneigt sind.
  7. 7. Flachschlüssel für ein Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei Steuerstellen des Schlüsselbarts die Stellung des jeweils zugehörigen Kernstiftes definieren, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Steuerstelle (30) zu beiden Seiten der Mittellängsebene (1) des Schlüssels unmittelbar nebeneinander eine linke und eine rechte Steuerfläche (13, 14) mit gleicher Breite angeordnet sind, und dass an wenigstens einer der Steuerstellen die Steuerflächen (13, 14) verschiedene Tiefen aufweisen.
  8. 8. Flachschlüssel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefen (32) der Steuerflächen (13, 14) der kleinsten Höhendifferenz der Stifsteuerflächen (1, ) oder einem Vielfachen davon entsprachen.
  9. 9. Flachschlüssel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass alle linken und alle rechten Steuerflächen (13, 14) eines Schlüsselbartes jeweils eine zusammenhängende linke und rechte Steuerkurve bilden.
  10. 10. Flachschlüssel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerflächen (13, 14) jeweils über Zacken (15) der Einschnittfräsungen verbunden sind.
  11. 11. Flachschlüssel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerflächen (13, 14) jeweils direkt durch Steuerflanken (33) verbunden sind.
  12. 12. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel an seinen Flachseiten weitere Variationsmerkmale wie Steuerausnehmungen, Längsprofilnuten oder-rippen, schräggestellte Nuten oder Rippen und oder dergleichen aufweist. <Desc/Clms Page number 12>
  13. 13. Flachschlüssel nach Anspruch 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel als Wendeschlüssel ausgebildet ist und an beiden Schmalseiten je zwei Steuerkurven vorgesehen sind.
  14. 14. Flachschlüssel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schlüsselflachseiten je eine mittige Längsrippe (35) vorgesehen ist.
  15. 15. Flachschlüssel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mittigen Längsrippen (35) von den Schlüsselflachseiten abstehen und Variationselemente (36), wie Ausnehmungen oder Nuten, aufweisen.
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