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Maschine zur Bearbeitung von Sohlen.
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Det Kopf 24 bildet die Führung einco auf-und abbcwegbaren Trägers 34, an dem senkrechte Führungsnuten für den Block 36 des Auahöhlmeasers und für den Block 38 des Ritzmessers angebracht sind. In eine wagrechte Führungsnut des unteren Endes des Blockes 36 tritt der Halter 4f) des Aushöhlmesaers ein, und zwar wird der letztere von einer geeigneten Klemmvorrichtung dem Block 36 gegenüber festgehalten. Senkrechte Verstellungen des Blockes 36 werden durch eine Schraube 42 bewirkt, die auch die Abwärtsbewegung des Blockes 36 begrenzt.
Eine Feder 3 hält den Block 36 nachgiebig in gesenkter Lage. Der Ritzmesserhalter 44 ist an dem unteren Ende des Blockes 3 angebracht und kann mittels einer Schraube 46 in der Vorschubrichtung verstellt werden. Verstellungen des Ritzmeaserblockes 38 in senkrechter Richtung werden auf folgende Weise bewirkt. Eine Schraube 48 tritt in eine konisch ausgebildete, gespaltene Muffe 50 ein, die in eine konische Bohrung des Blockes 38 hineingeschraubt ist. Eine Mutter 52
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der zwischen der Schraube 48 und dem Ritzmesserblock 38 vorhandene Spielraum beseitigt, da hiedurch die Muffe 50 ganz dicht an die Schraube 48 angepresst wird.
Das obere Ende der Schraube 48 ist zwecks bequemer Handhabung durch den Träger 34 hindurchgeführt. Eine Schulter 54 der Schraube 48 trifft mit der unteren Seite der die Oberfläche des Trägers 34 bildenden, was : rechten Platte zusammen. Die Schraube 48 ist von einer Muffe 56 umgeben, die durch eine mit Gewinde versehene Öffnung des Trägers 34 hindurchgeführt ist und von einer Mutter 58 in ihrer Lage gehalten wird. Auf diese Weise wird der zwischen der Schraube 48 und dem Träger 34 entstehende Totgang vollständig beseitigt, da durch Einstellung der Muffe 56 die Schulter 54 der Schraube 48 fest an den Träger 34 angepresst wird.
Die Verstellung des Ritzmesserblockes mittels der Schraube 48 wird jedoch durch diese Anordnung nicht beeinträchtigt. Um seitliche Bewegungen des Ritzmesserblockes in seiner Führung zu verhindern, sind die Wandungen dieser Führung bei 61 geschlitzt. Durch Verstellung der Schrauben 59 kann die innere Seitenwandung der Führung nachgiebig an den Block 38 angepresst werden.
An dem Träger 34 ist ein bei 63 drehbarer Hebel 62 angebracht (Fig. 1). Das vordere Ende des Hebels 62 ist derart mit dem Block 36 des Aushöhlmessers verbunden, dass der Block 36 mittels des Hebels 62 angehoben werden kann. Eine Schraube 66 verbindet das rückwärtige Ende des Hebels 62 mit einer Stange 65. Eine Schulter 67 der Stange 65 trifft in der in Fig. 1
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und des Hebels 62 in einer Richtung. Die beschriebene Verbindungsart des Hebels 62 und Stange 66 ist vorteilhaft, da die Stange. 65 über den Hebel 62 gelegt werden kann, wenn der Kopf 24 von der Maschine abgenommen wird. Die Stange 65 ist durch ein Lenkstück 68 mit einem von einem Trcthobel aus bewegten Hebel 64 verbunden. Die wirksame Länge des Lenkstückes kann durch Verstellung einer Mutter 69 verändert werden. Das vordere Ende des Hebels 64 trifft mit dem unteren Ende des Trägers 34 zusammen (Fig. 1).
Eine in einer Aussparung des Trägers 34 untergebrachte Feder 70 sucht den Träger 34 nachgiebig herabzudrücken. Das obere Ende der Feder 70 stützt sich gegen eine Schraube 71. Die Abwärtsbewegung des Trägers 34 wird durch Zusammen- treffen eines verstellbaren Anschlages 72 mit dem Kopf 24 begrenzt. Während des ersten Teiles der Abwärtsbewegung des Trethebels wird das äussere Ende des Hebels 62 angehoben, wobei auch der Block des Aushohlme8sen angehoben wird, und zwar findet diese Bewegung des Aushöh 1- messerblockes statt, ehe der Träger 34 in Bewegung versetzt wird. Nachdem der Hebel 62 eine bestimmte Strecke zurückgelegt hat, trifft er mit dem Träger 34 zusammen und erteilt demselben eine senkrechte Bewegung.
Die Einrichtung ermöglicht es das Aushöhlmesser unabhängig von
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Aushühlmesser und der Träger 34 gleichzeitig angehoben oder gesenkt werden sollen, so wird der Anschlag 69 so eingestellt, dass seine Bewegung unzureichend ist, um das alleinige Anheben 'dos Blockes 36 zu bewirken.
Um das Werkstück gegen die Verschubrolle zu pressen und um die Messer der Sohlenfläche gegenüber in der erforderlichen Weise einzustellen, ist ein Drücker 73 vorgesehen, der an dem
Ende einer senkrecht verstellbaren Stange 75 angebracht ist. Der Berührungspunkt des Drückers und des Werkstückes liegt in einer Linie mit dem Ritz- und dem Aushöhlmesser. An dem Träger 34 ist, eine drehbare Welle 74 angeordnet die an ihrem äusseren Ende eine Druckrolle 76 trägt (Fig. 1).
An dem inneren Ende der Welle 74 ist ein Kupplungsglied 78 ausgebildet, das mit einem an der
Welle 82 drehbaren Kupplungsglied 83 zusammenwirkt. Die Welle 82 ist drehbar mit einem von der Welle 6 aus in Drehung versetzten Zahnrad 84 verbunden. Fig. l lässt erkennen, dass die in der Form eines Universalgelenkes ausgebildete Verbindung des Zahnrades 84 und des Kupplunggliedes 80 senkrechte Bewegungen des letzteren ermöglicht, ohne dass die dem Kupplungsglied 80 erteilte Drehbewegungen beeinflusst wird. Das Kupplungsglied 80 wird von einem, an demselben angebrachten federbelasteten Stift 86 in derjenigen Lage gehalten, in der es nicht mit dem
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Die Vorschubrolle besteht aus einer auf der Welle 6 festsitzenden Nabe 88 und aus einer Anzahl von an dieser Nabe angeordneten Scheiben.
Die innerste Scheibe 18, die sich in unmittel- barer Nähe der Fiihrungsrolle 22 befindet, besitzt einen glatten Umfang und stützt den änssersten Randteil der Sohle. In der in Fig. 3 dargestellten Bauart sind zwei Scheiben 92 nächst der Scheibe 18 angeordnet. Der Durchmesser der Scheiben 92 ist geringer als derjenige der Scheiben 94 und 18. An dem Umfang der Scheiben 92 sind gezahnte Ringe 96 angebracht, die den betreffenden Scheiben 92 gegenüber Vorwärtsbewegungen ausführen können. Die Ringe 96 können jedoch
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eine Anzahl von Aussparungen angebracht, in die zylindrisch ausgebildete Rollen 98 eintreten. In den gegen die Achse der Vorschubrolle zu geneigten Aussparungen befinden sich Federn'100, welche die Rollen 98 in ihrer rückwärtigen Lage halten.
Es ist zu erkennen, dass durch diese Einrichtung Vorwärtsbewegungen der Ringe 96 mit Bezug auf die Scheiben 92 ermöglicht werden und dass Rückwärtsbewegungen der Ringe zwangläufig verhindert werden, da die Rollen 9 ? in den Aussparungen eingezwängt werden und so die Ringe 96 den Scheiben 92 gegenüber sperren.
Der äussere Teil der in Fig. 3 dargestellten Vorschubrolle besteht aus einer mit einem gezahnten Umfang versehenen Scheibe 94, die auf der Nabe 88 festsitzt. In der in Fig. 5 dargestellten Bauart'sind die drei äusseren Teile der Vorschubrolle von gleicher Bauart. An dem äusseren Ende der Nabe 88 ist eine Unterlagscheibe 102 angebracht, welche die Aussparungen der äussersten Scheibe verdeckt.
Fig. 6 erläutert eine abgeänderte Bauart der Kantenführung. Wenn die Sohle eine scharfe Krümmung am Gelenkteil aufweist, so wird die Bildung des Ritzes bei Anwendung der üblichen Ausbildung der Kantenrollen beeinflusst, da in diesem Falle der vor dem Mittelpunkt der Rolle befindliche Teil der Bildung des Ritzes hindernd im Wege steht. In der in Fig. 6 dargestellten Bauart ist dieser Teil der Rolle ausgeschnitten, und zwar weist die ortsfest an ihrem Träger angeordnete Kantenführung 105 eine ungefähr halbkreisförmige Form auf. Zwecks Verringern der auftretenden Reibung ist eine kleine, lose drehbare Rolle 107 an der Kantenführung angebracht.
Wenn die verhältnismässig geraden Teile (die Seiten) der Sohlen bearbeitet werden, so finden entweder gar keine oder ganz geringe relative Bewegungen der einzelnen Scheiben der Vorschubrolle statt. Solange die Maschine gerade Teile der Sohlen bearbeitet, werden die Scheiben der Vorschubrolle zwangläufig angetrieben und die Ringe 96 sind den betreffenden Scheiben gegenüber gesperrt. Wenn jedoch ein scharf gekrümmter Teil der Sohle bearbeitet wird, z. B. die Sohlenspitze. so muss der Arbeiter die Sohle in der erforderlichen Weise drehen. Diese Drehungen finden um die Scheibe 94 als Mittelpunkt statt. Die anderen gezahnten Scheiben der Vorschubrolle werden dann von dem Werkstück mit Bezug auf den Teil 94 vorwärtsbewegt.
Sobald die
Schwingbewegung der Sohle beendet ist, werden die relativ beweglichen Teile der Vorschubrolle augenblicklich gegen Rückwärtsbewegungen gesperrt und jede der gezahnten Scheiben der Vorschub rolle trägt dann wirksam zum Vorschub der Sohle bei.
In der in Fig. 5 dargestellten Bauart ist auch die äussere gezahnte Scheibe der Vorschubrolle, ebenso wie die übrigen gezahnten Scheiben frei vorwärts bewegbar angeordnet. Wenn der Gelenkteil der Sohle bearbeitet wird, so wird auch der äussere Teil der Vorschubrolle sich den Bewegungen der Sohle anpassen, während der letztere um den inneren Teil der Vorschubrolle als Mittelpunkt herumgeschwungen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Bearbeitung von Sohlen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubrolle aus einer Mehrzahl gezahnter Vorschubscheiben besteht, die in der Vorschubrichtung mit Bezug aufeinander unter der Einwirkung des Werkstückes bewegbar sind, damit die Vorschubrolle bei der Bearbeitung der gekrümmten Rohlenteile in der erforderlichen Weise auf das Werkstück einwirkt.