AT46215B - Nietmaschine o. dgl. mit mittelbarem oder unmittelbarem Schwungrad-Antrieb. - Google Patents

Nietmaschine o. dgl. mit mittelbarem oder unmittelbarem Schwungrad-Antrieb.

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AT46215B
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  Nietmaschine o. dgl. mit mittelbarem oder unmittelbarem Schwungrad-Antrieb. 



   Die Erfindung betrifft eine zum Nieten u. dgl. dienende, vorzugsweise durch Kniehebel   betätigte Maschine mit mittelbarem oder unmittelbarem Schwungradantrieb. 



  Im wesentlichen kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, dass der eigentliche Arbeitsdruck   vorzugsweise durch das Schwungrad bewirkt wird, indem eine   zwangläufige Verbindung zwischen   Werkzeug (Döpper) und Antrieb letzteren vor Ausübung des eigentlichen Arbeitsdrucks ausschaltet und erst einige Zeit nach Ausübung dieses Vorganges bezw. Druckes wieder einschaltet. 



   Ausser der zwangläufigen Verbindung zwischen Werkzeug (Döpper) und Schwungrad wird zweckmässig noch ein regelbarer (Reibungs-) Widerstand angeordnet, um eine Überlastung des   Maschinenstähders und   sonstiger Teile zu verhindern. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht einer der Erfindung gemäss eingerichteten Nietmaschine mit   bügelförmigem,   zum Aufhängen an einem Erahne   bestimmten   Gestell und elektrischem Antrieb und Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 ; Fig. 3 stellt die Maschine in Oberansicht dar und Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3. 



   Wie ersichtlich, ist der entsprechend geführte Nietstempel 1 durch einen Lenker 2 mit der durch die Kurbelwelle 3 angetriebenen Pleuelstange 4 verbunden. An das Gelenk zwischen dem Lenker 2 und der Pleuelstange 4 ist auch ein Lenker   5   angelenkt, dessen anderes Ende am Maschinengestelle drehbar ist und welcher vermöge seiner grösseren Länge die gewünschte Kniehebelwirkung hervorbringt. Die Welle 3 wird durch ein Schraubenrad 6 angetrieben, mit welchem die mittelt des Hebels 7   aus-und einrückbare Klauenkupplung   verbunden ist. Die Welle 9 der das Schraubenrad 6 treibenden Schnecke 10 ist mit der Welle 11 des zum Antrieb vorhandenen
Elektromotors 72 durch eine Reibungskupplung 13 verbunden, in welcher das Mass der Reibung durch Regeln des darauf lastenden Federdruckes nach Bedarf geändert werden kann.

   An einer der die Reibungskupplung bildenden Scheiben ist ein Schwungradkranz   14   angegossen. 



   Bei der Verwendung der Maschine wtrd erst der Elektromotor mittelst des   Anlasshebets   15 bei   ausgerückter Kupplung 8   eingeschaltet. Nachdem dann die Maschine in die entsprechende
Lage   über   der zu stauchenden Niete gebracht worden, rückt man die Kupplung 8 ein, wobei der   Lenker J nittelst   der Zugstange 16 den Hebel   17   verstellt, so dass die Stange 18 verschoben wird. 



   An der Stange 18 sitzt ein Daumen   19,   welcher den Auslasshebel 15 so verstellt, dass der Motor 12   wieder   ausgeschaltet wird, unmittelbar worauf Döpper 1 den Schliesskopf anstaucht. Diese und   dit-weitere Arbeit   vollzieht sich also nur unter der Einwirkung der im Schwungrade 14 auf- gespeicherten Energie. Von dieser getrieben tritt   Döpper 1 hierauf seine Aufwäjtsbewegung an   und erreicht endlich eine Höchststellung. Die Verfolgung der Bewegung des vorbeschriebenen
Mechanismus 5. 16, 17, 18 ergibt, dass hiebei Lenker 5 nach rechts ausgeschlagen und Zugstange 18 sich daher ebenfalls nach rechts bewegt hat. Die an letzterer befindliche zweite Knagge   2 ()   hat dabei den   Anlasserhebel 75   so verstellt, dass Motor 12 wieder eingeschaltet wird.

   Von da an wieder- holt   such der   bereits beschriebene Arbeitsvorgang. 



   Das Ein-und Ausschalten des Motors 12 wird also von den beiden Daumen 19 und 20 der
Zugstange   76'bewirkt   und der richtige Zeitpunkt hiefür so erreicht, dass die mit   Gewindelöchein     versehenen zwet Daumen   auf der Zugstange 18 einstellbar sind, welche zu diesem Zwecke das entsprechende Gegengewinde eingeschnitten hat. Ist der Widerstand, den der Nietstempel er- fährt, zu gross, so tritt in der Reibungskupplung 13 ein Gleiten ein. 



   PATENT-AN SPRÜCHE :   l. Nietmaschine   o. dgl. mit mittelbarem oder unmittelbarem Schwungradantrieb, dadurch gekennzeichnet. dass der eigentliche Arbeitsdruck lediglich durch das Schwungrad bewirkt wird, indem eine   zwangläufige Verbindung   zwischen Werkzeug und Antrieb letzteren   vor Ausübung   des eigentlichen Arbeitsdruckes ausschaltet und erst einige Zeit nach Ausübung dieses Vorganges bezw. Druckes wieder einschaltet. 

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Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zwangläufige Verbindung zwischen Werkzeug und Elektromotor durch ein Lenkergestänge bewirkt wird, welches einen Anlasser selbsttätig beeinflusst. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT46215D 1908-10-19 1908-10-19 Nietmaschine o. dgl. mit mittelbarem oder unmittelbarem Schwungrad-Antrieb. AT46215B (de)

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