AT45942B - Als Schrämmaschine verwendbare Gesteinbohrmaschine. - Google Patents

Als Schrämmaschine verwendbare Gesteinbohrmaschine.

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  AlsSchrämmaschineverwendbareGesteinbohrmaschine. 



   Die Erfindung betrifft eine stossende Gesteinbohrmaschine solcher Art, welche bei ihrem Arbeiten vollkommen selbständig eine Schrämbewegung um eine Bohrsäule ausführt, und an den 
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 gesetzter Richtung bewirkt. 



   Bei den bekannten Bohrmaschinen dieser Art ist der Mechanismus zur Erzielung der Schrämbewegung derart von dem Antriebsmechanismus für den Stossbohrer abhängig, dass der letztere sich stets senkrecht oder annähernd senkrecht, d. h. stets in derselben Richtung zur Bohrsäule bewegen muss. 



   Es ist jedoch in vielen Fällen erwünscht, dass die Bohrmaschine nicht dauernd senkrecht zur   BohTsii1. ùe   arbeitet, sondern in jedem beliebigen Winkel zur letzteren eingestellt werden kann. 



   Um dies zu ermöglichen, wird nach der Erfindung der Antrieb des   Schwenkungsmechanismus   von dem Antrieb des Stossbohrers   vollkommen getrennt. d.   h. der Schwenkungsmechanismus wird nicht mehr in Abhängigkeit von der Kolbenstange der Bohrmaschine, sondern selbständig durch einen eigenen Druckluftzylinder o. dgl. angetrieben. Die ebenfalls   selbständig angetriebene   Bohrmaschine kann alsdann in bekannter Weise an dem um die Bohrsaule schwenkenden Gestell   um   eine zur Bohrsäule senkrechte Achse drehbar und feststellbar   etagert und daher   in jedem beliebigen Winkel gegen die Wagrechte eingestellt werden.

   Auf   diese Weise Ist es ermöglicht, die   Maschine genau in den jeweiligen Einfallwinkel des Flötzes einzustellen. gleichgiltig welche Stellung gerade die   Spannsäule   besitzt. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundriss derselben. 



   An der Spannsäule 1 ist das Schneckenrad k befestigt. Der   Schwenkmechanismus dagegen   
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 stange 2 eines besonderen Druckluftzylinders 3 hin und her bewegt, der an dem Schwenkgestell h befestigt ist. Die Bewegung der Zahnstange c wird jeweils mittels eines der beiden Freilaufräder e und mittels der Zahnräder s auf die Schnecke   g übeltragen, die m   das Schneckenrad eingreift, so dass das ganze Gestell   h     langsam   um die   Borsäule schwenkt,. Die beiden Räder e   sind nach ent- 
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 Klinke o3 und den Schieber   01 mit.

   Am   Ende der   Schrämbewegung stösst   der Schieber o1 gegen die eine der auf dem Schneckenrad k angeordneten Federn q und drückt dieselbe zusammen, bis der nach abwärts gerichtete freie seitliche Arm der zweiarmigen   Klinkt'03 gegen   einen Anschlag ql   stösst,   wodurch der längere Arm dieser Klinke os angehoben wird, so dass er sich nicht mehr gegen die Kante des Gestelles h anlegt. Der Schieber   01 ist hierdurch   frei geworden und wird durch die betreffende Feder q verschoben und zwar so weit, bis der längere Arm der ebenfalls zweiarmigen   Klinke 02   durch Eigengewicht herunterfällt und sich gegen die andere Kante des Gestelles h legt.

   An dieser Verschiebung des Schiebers o1 nimmt natürlich auch der Hebel n teil, der mit den 
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    Dadurch, dass dieses Zahnrad sich nur   in entgegengesetzter Richtung dreht, wird die   Schräm-   bewegung in umgekehrter Richtung erfolgen. Durch das Gestell h wird nunmehr der Schieber ebenfalls in entgegengesetzter Richtung durch die Klinke 02 mitgenommen, bis diese wieder in ähnlicher Weise   ausgelöst   wird und die   Umsteue1'Ung   der   Schrämbewegung   erfolgt. 



   Während dem der ganze   Schwenkméchanismus   selbständig und unabhängig von der Bohrmaschine a, b arbeitet, ist die letztere selbst in bekannter Weise an dem   Schwenkgeatell     h   mittels des Auges   4   auf einer wagrechten Achse 5 drehbar und feststellbar angebracht. Infolgedessen macht die Bohrmaschine zwar die selbsttätige Schrämbewegung mit, kann jedoch in jedem beliebigen Winkel gegen die Wagrechte bezw. gegen die Spannsäule eingestellt werden, so dass dem jeweiligen Einfallen des Flötzes ohne weiteres Rechnung getragen werden kann. Sowohl die Bohrmaschine als der Schwenkmechanismus werden also durch besondere Druckluftzylinder oder sonstige Motore in Antrieb versetzt. 



   Dasselbe kann auch durch eine andere Bauart erreicht werden, dadurch, dass man die Kolbenstange des Druckluftzylinders 3 unmittelbar auf die mit einem Drall versehene Schnecke   9   arbeiten lässt und ein zugehöriges Gesperre durch die Umsteuerung abwechselnd die Rechts-bezw. Links-   hpwcgung der Schnecke freigibt,   wodurch die Zahnräder ganz in Wegfall kämen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Als Schrämmaschine verwendbare Gesteinbohrmaschine mit einem an einer Bohrsäule verschiebbaren Schwenkmechanismus mit selbsttätiger Umkehrbewegung, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Schwenkmechanismus (c, e, z, g) unabhängig von der Bohrmaschine durch t'inen selbständigen Motor (Druckluftzylinder 3 o. dgl.) erfolgt, zu dem Zwecke, die Bohrmaschine in bekannter Weise an dem Schwellkgestell um eine zur Spannsäule senkrechte Achse drehen und daher in jedem beliebigen Winkel einstellen zu können.
AT45942D 1909-06-07 1909-06-07 Als Schrämmaschine verwendbare Gesteinbohrmaschine. AT45942B (de)

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