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In letzter Zeit sind verschiedene Vorrichtungen zum Entleeren von Superphosphat aus den Aufschliesskammern in Gebrauch gekommen, doch sind die meisten dieser Vorrichtungen entweder zu kompliziert und kostspielig oder nach unrichtigem Prinzip konstruiert.
Zu der ersten Kategorie gehören solche Vorrichtungen, bei welchen ein besonderes Reaktionsgefäss verwendet wird, und zu der zweiten dürften alle die Entleerungsvorricb tungen zu rechnen
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oder Schaufelwerkzeugen bearbeitet wird. Die letzteren Vorrichtungen sind mit dem freistände verbunden, dass bei Entleeren das losgeschaufelte Superphosphat über die zurückgebliebene Superphosphatmasse schleift, wobei nicht vermieden werden kann, dass das Superphosphat,
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abgibt, infolgedessen es sich leichter transportieren lässt, ohne teigig zu werden.
Das losgeschnufehe Superphosphat braucht in diesem Falle somit nicht über Superphosphat hinweg transportiert zu werden, wie bei dem erwähnten Verfahren.
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Zur \erdeutlichung der Erfindung sind auf beiliegender Zeichnung als Beispiele einige Ausführungsformen der gemäss vorliegender Erfindung angeordneten Vorrichtungen schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt in Vertikalschnitt eine nach vorliegender Erfindung angeordnete Aufschlicss- kammer für Superphosphat mit dazu gehörenden Vorrichtungen zum Entleeren der Kammer.
Fig. 2 zeigt dieselbe in Horizontalschnitt.
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Riemenscheibe J, gedreht werden kann. An der Welle 2 ist ein Arm 6 befestigt, der ie für den Zweck geeigneten Bagger-oder Schaufelvorrichtungen trägt. Diese Vorrichtungen können zweckmässig aus gebogenen, vertikal angeordneten Schaufeln 8 bestehen, die an dem Umkreis einer drehbaren Trommel'1 befestigt sind. Diese Trommel 7 ist auf einer in dem Arme 6 drehbar gelagerten Welle 15 befestigt, so dass die Trommel 7 von dem Arme getragen wird.
Die Trommel 7
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Drehung der Welle 2 kann der Arm 6 nebst der Trommel 7, wie es durch strichpunktierte Linien in Fig. 2 angedeutet ist, aus der Kammer um die Welle 2 gedreht (ausgeschwungen) werden, oder in die Kammer hinein-wie es in vollen Linien in derselben Figur gezeigt ist-und durch die Kammer hindurchgeführt werden, derart, dass die Trommel 7 über den ganzen Boden der Kammer hinwegbewegt wird.
Mittels dieser Vorrichtung erfolgt das Entleeren der Superphosphatmasse aus der Aufschliesskammer in folgender Weise :
Nachdem die wegnehmbaren Wände 13 weggenommen worden sind, so dass eine Seite dos Superphosphathaufens freigelegt ist, wird die von dem Arm 6 drehbar getragene Trommel gegen
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Gleichzeitig wird die Trommel 7 durch den Motor 10 in Umdrehung versetzt, wobei die Baggeroder Schaufelwerkzeuge 8 nach und nach Superphosphatmasse von der freien Seitenfläche des Haufens wegschaufeln und gleichzeitig dieselbe zu einem, im Mittelpunkt des kreissegmentförmigen Teiles der Kammerwand angeordneten, offenen Kanal oder Ablassvorrichtunp 14 transportieren, so dass die Superphosphatmasse in diesen Kanal hinabfällt.
Nachdem in dieser Weise die ganze Superphosphatmasse aus der Aufschliesskammer entfernt worden ist, wird die Trommel 7 durch Drehung der Welle 2 aus der Kammer geschwungen und die Wände 13 au-fs neue eingesetzt, so dass die Kammer wieder zur Aufnahme einer neuen Mischung bereit ist.
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der Werkzeuge hinderlich sein sollte. Als Beispiel wird in den Fig. 6 und 7 eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, bei welcher die Drehachse der Entleerungsvorrichtung in die Superphosphatmasse verlegt ist. Die Entleerungsvorrichtung ist innerhalb der Aufschliesskammer angeordnet, welche Kammer oben mit einer Mischvorrichtung 28 und an einer Seite mit einer Tür 24 versehen ist.
Der Ablasskanal 24 mündet in der Mitte der Kammer aus und kann mittels drehbarer oder loser Klappen 15 oder derg ! ugedeckt werden. In der Mitte der oberen Mündung dieses Kanals ist die Drehachse 17 der Entleerungsvorrichtung angeordnet. Die Werkzeuge oder Schaufeln 8 sind in derselben Weise wie nach den Fig. 3, 4 angeordnet.
Der die drehbaren Rollen 9 tragende Arm 6 ist an einer drehbar angeordneten hohlen Welle 17 befestigt, welche Welle mittels einer am unteren Ende derselben befestigten Riemenscheibe 18 und einem endlosen Riemen 26 gedreht wird, so dass die Entleerungsvorrichtung in einer solchen Weise den Boden entlang durch die Kammer geführt werden kann. Für die Bewegung der Werkzeuge in der Richtung von dem Umkreis der Kammer nach der Mitte ist auf die Welle der äusseren Rolle 9 eine Riemenscheibe 23 fest angeordnet, die vermittels des Riemens 25 und der auf der Welle 16 sitzenden Riemenscheibe 22 rotiert werden kann. Am unteren Ende der Welle 16, die sich durch die hohle Welle 17 streckt, ist eine Riemenscheibe 19 fest angeordnet, die mittels der Riemen 27 getrieben wird.
Um zu verhindern, dass die Werkzeuge beim Auffüllen der Superphoaphatmischung in derselben eingebettet werden, können, wie auf der Zeichnung gezeigt, wegnehmbare partielle Wände 13 angeordnet werden, welche innerhalb der Kammer einen freien Raum 281 für die Werkzeuge bilden. Bei der Entleerung werden diese Wände weggenommen und die Werkzeuge in oben beschriebener Weise durch Drehung der Rollen 9 vermittels der Welle 16 in der Richtung von aussen nach innen bewegt und gleichzeitig werden auch durch Drehung der Welle 17 diese Werkzeuge in oben beschriebener Weise seitlich gegen die Superphosphatmasse geführt, die dabei in mehr oder weniger dicker Schichte von der Seite des Masaenha. ufens aus losgeschaufelt und zu der Ablassvorrichtung 14 transportiert wird.
Falls die Kammer, wie auf der Zeichnung veranschaulicht wird, quadratischen Grundriss hat, kann die in den Ecken eventuell zurückbleibende Superphosphatmasse mittels Schaufeln weggeschaufelt oder daselbst zurückgelassen werden. Die Aufschliesskammer kann jedoch mit Vorteil mit kreisförmigem inneren Grundriss ausgeführt, werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zum Entleeren von Aufschliesskammern oder Reaktionsgefässen für Superphosphat mittels Bagger-oder Schaufelvorrichtungen, die durch die Kammer hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass man die beweglichen Arbeitsorgane Superphosphatmasse von einer Seitenfläche des Massenhaufens losschneiden und gleichzeitig die losgeschnittene Masse den Boden entlang zu einer Stelle innerhalb oder ausserhalb der Kammer transportieren lässt.