AT42383B - Veränderlicher Antrieb für die Anzeigewerke an Thomas'schen Rechenmaschinen. - Google Patents

Veränderlicher Antrieb für die Anzeigewerke an Thomas'schen Rechenmaschinen.

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AT42383B
AT42383B AT42383DA AT42383B AT 42383 B AT42383 B AT 42383B AT 42383D A AT42383D A AT 42383DA AT 42383 B AT42383 B AT 42383B
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Math Baeuerle Uhrenfabrik
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  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   r : tgen verschiebbar gelagerte   und unter der Wirkung von Schraubenfedern stehende Kronzahnhülsen 31 und 32. Die letzteren tragen an dem einen Ende einen Bund 33 (Fig. 2 und 3) und können ausserdem durch eine Schiene 34   zwangläufig   nach vorne bewegt, d. h. aus dem Bereiche des Kronzahnkranzes der Räder 29 gebracht werden. Die Räder   28   und 29 sind lose drehbar gelagert, so dass bei   Aushebung   der Kronzahnhülsen 32 aus der Kronverzahnung der Räder 29 die Wende-   tricbradwellen   20 in Ruhe bleiben.

   In diesem Falle werden somit durch Inbewegungsetzen der   Rechenmaschine lediglich   die Wellen 19 und durch deren   Wendetricbräder     21   das an dem Lineal 23 gelagerte Werk zur Anzeige der Einzelprodukte betätigt. 



   Um eine Verschiebung der   Kronradhülsen 31   und 32 zwecks Vermeidung einer durch die 
 EMI2.1 
 die Zahnkränze der Kronradhülsen 31 und 32 hintergreifen. Die Sicherungsklinken 35 ragen mittels Armen 36, die unter der Wirkung von Federn 37 stehen, in den Bahnbereich von Stiften 38 und   39,   von welchen die mit   39   bezeichneten an auf den Walzenwellen 12 festsitzenden Nabenscheiben   4C (Fig.   3) gehalten sind, während die mit 38 bezeichneten an der hinteren Stirnwand   der Stafielwalzen 73 (Fig. l, 2   und 3) festsitzen.

   Bei jeder Drehung der   Stafelwalzen   13 mit ihren Wellen werden die Arme 36 mit den   Sicherungsklinken 35 dureh   die Stifte 38 und 39 ausweichend bewegt, wobei die Klinken die von ihnen gegen Verschiebung gesicherten Kronzahn- 
 EMI2.2 
 die   Zehnerschalträder jM durch   die Zehnerschaltzähne 15 (Fig. 1 rechts) um eine Zahnteilung weitergedreht werden, welche Drehung die Zwischenräder 30 und je nach der Zehnerschaltung in dem einen oder anderen Werk die Räder 28 oder 29 mitmachen, der Kronverzahnung der letzteren ausweichen bezw. sich nach vorne verschieben können.

   Es ist das erforderlich, damit die Wellen 26, die durch die Kronzahnhülsen 31 und 32 mit beiden Werken gekuppelt sind und zur Ruhe kommen, sobald die Staffelwalzen 13 ausser Eingriff mit den Schaltrieben 27 (Fig. 2) treten, bei erforderlicher, unmittelbar nachfolgender Zehnerschaltung in einem der Werke in Ruhe bleiben. 



   Um das Ausschalten des Anzeigewerkes für die Produktensumme vornehmen, also die Kron-   zahnhülsen   32 aus dem Bereich der Kronverzahnung der Räder 29 bringen zu   können, müssen   die   diese Kronzahnhülsen   gegen Verschiebung sichernden Sicherungsklinken   35 ausgeschwungen   werden. Zu diesem Ende sind an der Schiene 34   (Fig.   2 und   3),   die zur Ausrückung der Kron-   zahuhülsen   32 durch Angreifen an deren Bund 33 dient, besondere Lappen 41 vorgesehen, die beim Verschieben der Schiene 34 nach links (Fig. 2) auf die Arme 36 der Sicherungsklinken   35   auftreffen und diese zur Freigabe der Kronzahnhülsen aus dem Hülsenhals ausheben.

   Hierdurch kann die Schiene 34 unter Mitnahme der Kronradhülsen 32 ungehindert parallel mit sich selbst nach vorne bewegt werden. 



   Das Verbindungsglied zwischen den Linealen 23 und 25 bildet ein am vorderen Ende gabelförmig   gestalteter Schieber   42, der am Lineal 25 mit Reibung beweglich gelagert ist. Die in vollen Linien gezeichnete Lage des Schiebers 42 entspricht der Stellung desselben bei gekuppelten Linealen. Der Schiebergabelteil   übergreift,   hierbei den Hals eines am vorderen Lineal 23 befestigen Knopfes 43 (Fig. 2 und 3). Die Bedienung der Lineale erfolgt an dem   Griffstück 44,   welches am Lineal 23 festsitzt.

   Zur Verschiebung der Lineale bewegt man zuerst das mit 23 bezeichnet am   Grill'struck   44 in die strichpunktiert angegebene Lage (Fig. 3), wodurch die Sperrung dieses Lineales mit dem Platinengestell aufgehoben wird und durch gleichzeitiges Drehen des Lineales 25 ein Ausheben der   Kegelräder 22   und 24 der beiden Anzeigewerke aus den Wendetriebrädern 27 erfolgt, worauf die Linealverschiebung auf die in Betracht kommenden Ziffernreihen erfolgen kann. Die   Ziffern   der   Einzelprodukte erscheinen   in Öffnungen 45 des vorderen
Lineales 23 und die Ziffernreihen der Summe in Öffnungen 46 des hinteren Lineales 25 (Fig. 2). 



   Zur Entkupplung der Lineale bewegt man den Schieber 42 am Griffknopf 47 aus der voll ausgezogen gezeichneten in die strichpunktiert angegebene Lage (Fig. 2) zurück. Diese Verschiebung ist vorzunehmen, wenn nur das vordere Anzeigewerk für die   Einzelprodukte   bedient wird, während das   Summierwerk   in Ruhe bleibt. Alsdann kann das vordere Lineal ohne Mitnahme des hinteren, zur Aufhebung der Sperrung und zur Entkupplung der Getrieberäder 22 und 21 gedreht, entsprechend verschoben und zur Herstellung des gewünschten Eingriffes niedergeklappt werden. 



   Der Wirkungsvorgang der Anordnung ist folgender :
Angenommen, es sollen die Einzelprodukte und die Prduktensumme angezeigt, also beide
Anzeigewerke bedient werden, was durch Inbewegungsetzen der Antriebswelle e (Fig. 2) geschieht, 

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 EMI3.1 
 kommenden, vorher eingestellten Schalttriebe 27 (Fig.   2)   die Wellen 26 um einen gewissen Winkel. Die auf den Wellen 26 verschiebbar gelagerten und mit der Kronverzahnung der Räder 28 und 29 in Eingriff stehenden Kronzahnhülsen 31 und 32 veranlassen ein Mitdrehen dieser Räder, welche die Drehung durch die eingreifenden Zwischenräder 30 und die   Zehnerschaltr der 18   auf die Wendetriebradwellen 19 und 20 übertragen. Von diesen Wellen aus erfolgt der Antrieb der Anzeigewerke durch Drehen der in die Wendetriebräder eingreifenden Kegelräder 22 und 24. 



  Die Zehnerschaltung, welche in bekannter Weise unter dem   Einfluss   der Zehnerschaltzähne 15 
 EMI3.2 
 und 32 beim Drehen der Zehnerschalträder und damit der   Räder 28   und 29 diesen bezw. den Kronzahnkränzen derselben ausweichen können. Die Lineale 23 und 25 sind für den Fall der 
 EMI3.3 
 vollen Linien gezeichneten Lage (Fig. 2 und 3), so dass beim Bedienen des Lineales 23 am Griff-   stück 44 auch   das Lineal 25 mitbewegt wird und dementsprechend eine Anzeige der Einzelprodukte wie auch der Produktensumme erfolgt. 



   Soll dagegen das Summierwerk des Lineales 25 in Ruhe bleiben, also nur eine Anzeige der Einzelprodukte erfolgen, so wird die Schiene 34 durch Drehen eines an dieser angreifendennicht gezeichneten-Hebels zuerst zur Aushebung der   Sicherungsklinken     35   aus den   Kron-   
 EMI3.4 
 vorne bewegt und der Schieber 42 der Lineale 23 und   25   zur Entkuppelung derselben in die strichpunktiert gezeichnete Lage (Fig. 2) zurückgeschoben. Die Antriebsräder 29, 30, 18, 21 und 24 und die Antriebswellen 20 des Produktensummierwerkcs bleiben dadurch während des Verlaufes 
 EMI3.5 
 Ruhe bleibenden Lineal 25 nach Bedarf verschoben werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI3.6 


Claims (1)

  1. und dadurch ein Ein-und Ausschalten der Antriebs-und Bewegungsteile für das Werk zur Anzeige der Produktensumme zu erzielen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkränze der Kron- EMI3.7 ragen verschiebbar gelagerte und unter der Wirkung von Schraubenfedern stehende Kronzahnhülsen 31 und 32. Die letzteren trugen an dem einen Ende einen Bund 33 (Fig. 2 und 3) und können ausserdem durch eine Schiene 34 zwangläufig nach vorne bewegt, d. h. aus dem Bereiche des Kronzahnkranzes der Räder 29 gebracht werden. Die Räder 28 und 29 sind lose drehbar gelagert, fit dass bei Aushebung der Kronzahnhülsen 32 aus der Kronverzahnung der Räder 29 die Wende- tnebradwellon 2C in Ruhe bleiben.
    In diesem Falle werden somit durch Inbewegungsetzen der Reehenmasehine lediglich die Wellen 19 und durch deren Wendetriebräder 2J das an dem Lineal 23 EMI4.1 Um eine Verschiebung der Kronradhülsen 31 und 32 zwecks Vermeidung einer durch die Schwungkraft der sich drehenden Werkteile (Scheiben. Räder) in dem Zeitabschnitt, in dem EMI4.2 die Zahnkränze der Kronradhülsen 31 und 32 hintergreifen.
    Die Sicherungsklinken. 35 ragen mittels Armen 36, die unter der Wirkung von Federn 37 stehen, in den Bahnbereich von Stiften, 38 und 39, von welchen die mit J9 bezeichneten an auf den Walzenwellen 12 festsitzenden Nabenscheiben 40 (Fig. 3) gehalten sind. während die mit 38 bezeichneten an der hinteren Stirnwand der Stafl'elwalzen 13 (Fig. 1, 2 und 3) festsitzen.
    Bei jeder Drehung der Staf'elwalzen 13 mit ihren Wellen werden die Arme 36 mit den Sicherungsklinken 35 durch die Stifte 38 und 39 ausweichend bewegt, wobei die Klinken die von ihnen gegen Verschiebung gesicherten Kronzahn- EMI4.3 eine etwaige Zehnerschaltung ausgeführt werden muss (Fig. 1 rechts) und ist erforderlich. damit diese Schaltung in jedem der beiden Werke unabhängig von dem anderen stattfinden kann.
    Dies ist aber nur dann möglich, wenn die Kronzahnhülsen 31 und 32 in dem Zeitpunkt, in welchem die Zehnerschalträder 18 durch die Zehnerschaltzähne 15 (Fig. l rechts) um eine Zahnteilung weitergedreht werden, welche Drehung die Zwischenräder 30 und je nach der Zehnerschaltung in dem einen oder anderen Werk die Räder 28 oder 29 mitmachen, der Kronverzahnung der letzteren ausweichen bezw. sich nach vorne verschieben können. Es ist das erforderlich, damit die Wellen 26, die durch die Kronzahnhülsen 31 und 32 mit beiden Werken gekuppelt sind und zur Ruhe kommen, sobald die Staffelwalzen 13 ausser Eingriff mit den Schaltrieben 27 (Fig. 2) treten, bei erforderlicher, unmittelbar nachfolgender Zehnerschaltung in einem der Werke in Ruhe bleiben.
    Um das Ausschalten des Anzeigewerkes für die Produktensumme vornehmen, also die Kron- zahnhülsen. 32 aus dem Bereich der Kronverzahnung der Räder 29 bringen zu können, müssen diedieseKronzahnhülsengegenVerschiebungsicherndenSicherungsklinken35ausgeschwungen werden. Zu diesem Ende sind an der Schiene 34 (Fig. 2 und 3), die zur Ausrückung der Kron- zahnhülsen 32 durch Angreifen an deren Bund 33 dient, besondere Lappen 41 vorgesehen, die heim Verschieben der Schiene 34 nach links (Fig. 2) auf die Arme 36 der Sicherungsklinken 3-3 auftreffen und diese zur Freigabe der Kronzahnhülsen aus dem Hülsenhals ausheben. Hierdurch kann die Schiene 34 unter Mitnahme der Kronradhülsen 32 ungehindert parallel mit sich selbst EMI4.4 Linealen.
    Der Schiebergabelteil übergreift hierbei den Hals eines am vorderen Lineal 23 befestigten Knopfes 43 (Fig. 2 und 3). Die Bedienung der Lineale erfolgt an dem Griffstück 44, welches am Lineal 23 festsitzt. Zur Verschiebung der Lineale bewegt man zuerst das mit 23 be- zeichnete am Griffstück 44 in die strichpunktiert angegebene Lage (Fig. 3), wodurch die Sperrung EMI4.5 ausgezogen gezeichneten in die strichpunktiert angegebene Lage (Fig. 2) zurück. Diese Verschiebung ist vorzunehmen, wenn nur das vordere Anzeigewerk für die Einzelprodukte bedient wird, während das Summierwerk in Ruhe bleibt. Alsdann kann das vordere Lineal ohne Mitnahme EMI4.6
    Der Wirkungsvorgang der Anordnung ist folgender : Angenommen, es sollen die Einzelprodukte und die Produktensumme angezeigt, also beide Anzeigewerke bedient werden, was durch Inbewegungsetzen der Antriebswelle e (Fig. 2) geschieht,
AT42383D 1909-02-08 1909-02-08 Veränderlicher Antrieb für die Anzeigewerke an Thomas'schen Rechenmaschinen. AT42383B (de)

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