AT42382B - Einrichtung zum Teilen und Regulieren der Spannung in elektrischen Stromkreisen. - Google Patents

Einrichtung zum Teilen und Regulieren der Spannung in elektrischen Stromkreisen.

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AT42382B
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Eduard Burger
Wilhelm Von Winkler
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Eduard Burger
Wilhelm Von Winkler
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Teilen und Regulieren der Spannung in elektrischen Stromkreisen. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Teilen und Regulieren der Spannung in elektrischen Stromkreisen, insbesondere in einem aus einem Zweileiter durch Anordnung eines Mittelleiters und einer schaltbaren Widerstandsreihe geschaf enen Dreileiternetze unter Verwendung von automatischen Widerstandsreglern, bei welchen die Kerne von Solenoiden   durch   übertragungsmittel mit den Widerstandskontakten zusammenwirken. Die Erfindung besteht darin, dass an die Spannung jeder Netzfläche ein Solenoid angelegt ist, deren beide Kerne durch einen Wagehebel miteinander verbunden sind, so dass bei auftretenden Spannungsverscbiedenheiten in den beiden Netzhälften die Widerstände an die jeweilig schwächer belastete   Netihälfte     zwangläufig   angeschlossen werden.

   Eine Ausführungsform besteht darin, dass die Kerne der Solenoide einen auf den Widerstandskontakten gleitenden Hebel betätigen, der isolierte Arme besitzt, mittels deren er unter   Vermittlung   von exzentrisch gekrümmten, federnden Armen auf die die   Anschlusskontakte   tragenden   Anschlussarme   oder Hebel wirkt. durch welche der einzuschaltende Widerstand an die jeweilig schwächer belastete Netzhälfte angelegt wird. Bei den 
 EMI1.1 
 kann ferner nach vorliegender Erfindung noch eine die   jeweiligen Spannungen in den beiden   Netzhälften gleichzeitig anzeigende Vorrichtung angeordnet sein, welche aus einem nach Art des Differentialgalvanometers von den beiden Elektromagneten bewegten Zeiger und zwei konzentrischen entgegengesetzt laufenden Teilungen besteht. 



   In der Zeichnung   zeigen Fig. l   und 2 die beiden Ausführungsbeispiele der   Einrichtung   schematisch und Fig. 3 veranschaulicht ein   Ausführunwbei'3piel   der Verbindung der beiden 
 EMI1.2 
 hälften angebenden Anzeigevorrichtung. 



   Die beiden   Aussenleiter     1,   2 sind durch die hintereinander geschalteten   Lampcngruppen .-/   verbunden, zwischen denen der Mittelleiter 5 hindurchgeht, der nicht mit der Stromquelle ver-   bunden   ist. Zwischen den beiden Leitungen 1 oder 2 und dem Mittelleiter 5 ist eine Widerstands- reihe 6 angeordnet, die mittels der Kontakte 7 oder 8 durch die Leitungen 2 bezw. 1 zu der Lampen-   gruppe 3 oder. J   parallel geschaltet werden kann.

   Dadurch wird aus dem Zweileiter   7, c. in Drei-     leiternetz     geschahen,   in welchem der elektrische Widerstand 6 die Lampen der einen oder anderen
Netzhälfte ersetzen, bezw. die Belastungen dieser   Netzhälften regulieren kann,   um in beiden   t Hälften gleiche Spannungen zu erzielen.   In dem so aus einem Zweileiter   geschaffenen Dreiicitcr-   netz können also auftretende Unterschiede der Spannungen in den beiden Netzhälften durch
Verlegung der Widerstandsreihe in die Netzhälfte mit grösserer Spannung und durch entsprechende
Schaltung der Widerstandsstufen ausgeglichen werden. 



   Nach vorliegender Erfindung ist an die Spannung jeder Netzhälfte je ein Solenoid 9, 10 
 EMI1.3 
 kontakten 7, 8 und den harfenartig angeordneten Schaltkontakten 20 der Widerstandsreihe 6 liegen. Das ganze System befindet sich i labilen Gleichgewichte. Die Gewichte 21 dienen dabei   ) zum Ausgleiche von Gewichtsunterschieden   in den beiden Hälften des Systems. Sind die beiden 

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 Netzhälften gleich belastet, ao bleibt das System im Gleichgewichte, da die Zugkräfte der beiden gleich erregten Solenoide gleich gross sind. Wird die Belastung in einer   Notzhälfte,   z.

   B. in jener der   Lampen 3 grösser   als in der anderen, dann steigt die Spannung in der Netzhälfte der Lampen 4 und sinkt in der Netzhälfte der Lampen 3, so dass das Solenoid 9 schwächer, das Solenoid 10 stärker erregt wird und der Kern 11 in die Höhe steigt, während der Kern 12 tiefer eingezogen wird. Das Quecksilber im aufsteigenden Gefäss 18 schliesst die Widerstandsreihe 6 bei den Kontaktstäben 7 an die Leitung 2 an, so dass also die Widerstände in das Netz 4 verlegt werden und schliesst dann bei den Schaltkontakten 20 soviel Widerstände kurz, bis die beiden Netzhälften gleich belastet und die Spannungen in denselben gleich geworden sind, so dass die Zugkräfte in den beiden Solenoiden wieder gleich sind und der Gleichgewichtszustand hergestellt ist. 



   Wird die Belastung in der Netzhälfte der Lampen 4 grösser als jene in der Netzhälfte der Lampen   3,   so geht das Spiel in umgekehrter Weise vor sich, wobei die Widerstände 6 durch den steigenden Quecksilberbehälter 19 und die Kontakte 8 in das Netz der Lampen 3 verlegt und so viel Widerstandsstufen kurz geschlossen werden, bis die Spannung in beiden Netzhälften gleich geworden ist. Die Kerne   11,   12 sind mit   Olkatarakten   22 oder dergl. verbunden, um das Pendeln des ganzen Systems zu verhindern. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiele   nach Fig. 2 findet die Verlegung der Widerstände 6 und die 
 EMI2.1 
 besitzen einen gemeinsamen Eisenkern   11,     12,   der einen Stift 23 trägt, an dem der um die Achse 24 drehbare und an dem Leiter 5 angeschlossene Schalthebel 25 angreift. Die Verlegung der Widerstände in die eine oder andere Netzhälfte erfolgt mit Hilfe von Armen 26, die am Hebel   25   isoliert angebracht sind und mittels Rollen 27 an den die Kontakte 7, 8 tragenden Hebeln   28   angreifen, welche federnde, zum Drehpunkt des Hebels 25 exzentrisch gebogene   Angriffsarme   29 für die Rollen 27 besitzen. 



   Bei Verschiebung des Kernes 11, 12 werden die Widerstände 6 durch den Kontakt 7 oder 8 an die Leitung 2   oder I angestlt'nssen und   durch den Hebel   25   soviel Widerstände abgeschaltet, bis die Spannungen in   ta     beiden Netzhälften   gleich geworden sind. 



   Die   Kerne 11, 12 der   Solenoide 9, 10 des   Dreileiternetzes krnnen nach Artdes Diferential-   galvanometers mit einem Zeiger 40 (Fig. 3) in Verbindung stehen, der beispielsweise an der Dreh-   achse 41 ihres Verbindungshebels 30   sitzt und auf zwei entgegengesetzt laufenden konzentrischen Teilungen 42 die Spannungen in den beiden Netzhälften, bezw. deren Veränderungen in einfachster Weise gleichzeitig anzeigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Teilen und Regulieren der Spannung in elektrischen Stromkreisen, insbesondere in einem aus einem Zweileiter durch Anordnung eines Mittelleiters und einer   schaltbaren Widerstandsreihe gescha'enen Dreileiternetze   unter   Verwendung von   automatischen Widerstandsreglern, bei welchen die Kerne von   Solenoiden durch TCbertragungsmittel mit   den Widerstandskontakten zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass an die Spannung jeder Netzhälfte ein Solenoid angelegt ist, deren Kerne (11, 12) durch einen Wagehebel   (- ? y, Fig. I)   miteinander verbunden sind, so dass bei auftretenden   Spannungsverschiedenheiten   in den beiden Netzhälften die Widerstände an die eine oder die andere Netzhälfte angeschlossen werden.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne der beiden Solenoide einen auf Widerstandskontakten (20) gleitenden Hebel (25, Fig. 2) betätigen, der isolierte Arme (27) besitzt, mittels deren er unter Vermittlung von exzentrisch gekrümmten, federnden Armen (29) auf die die Anschlusskontakte (7, 8) tragenden Anschluss- arme oder Hebel (28) wirkt, durch welche der einzuschaltende Widerstand (6) an die jeweilig schwächer belastete Netzhälfte angelegt wird.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines von den bei den Elektromagneten bewegten Zeigers (40), der auf zwei konzentrischen, entgegengesetzt laufenden Teilungen (42) spielt und so gleichzeitig die in den beiden Netzhälften herrschenden Spannungen anzeigt.
AT42382D 1909-01-20 1909-01-20 Einrichtung zum Teilen und Regulieren der Spannung in elektrischen Stromkreisen. AT42382B (de)

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