AT29922B - Elektrische Meß-, Schalt-, Signal- und Reguliereinrichtung. - Google Patents

Elektrische Meß-, Schalt-, Signal- und Reguliereinrichtung.

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AT29922B
AT29922B AT29922DA AT29922B AT 29922 B AT29922 B AT 29922B AT 29922D A AT29922D A AT 29922DA AT 29922 B AT29922 B AT 29922B
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  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

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 1122 Ohm bleibt, entsprechend unverändert   0. 18   Amp. Demnach erreicht der Variationswiderstand einen höheren Glühgrad und steigert dabei seinen Widerstand um   24'4%, so   dass an seinen Enden nunmehr   124'4 XO'18= 22'4   Volt Spannung auftreten,   während   der konstante Widerstand noch   0#18 # 1122 = 202 Volt   an seinen Enden aufweist.

   Die im Stromkreise aufgetretene   Zunahme von 4-4 Volt   (von 220 auf   224#4 Volt)   ist somit absolut voll an dem Variationswiderstande aufgetreten, an dessen Enden hiedurch die aufgetretene Änderung prozentual sogar ein Vielfaches der Gesamtspannungsänderung ergibt, nämlich   22#4   gegen 18 Volt oder eine Zunahme von   24'4. 0/0'   d. h. mehr als das   12-fache   der prozentualen Gesamtspannungsänderung (von   20/0)'Die Rechnung zeigt   somit, dass in absolutem Masse theoretisch vollkommen, praktisch nahezu in voller Grösse die auftretende Spannungsänderung am Variationswiderstande, obgleich derselbe nur einen kleinen Teil des   Gesamtwiderstandes   bildet (z.

   B. 100 Ohm gegenüber 1122 Ohm) auftreten, prozentual jedoch mit einer nahezu im Verhältnis des Gesamtwiderstandes zum   Variationswiderstande   gesteigerten Empfindlichkeit. Hiedurch kann man auch Voltmeter, Relais und elektro- 
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 schalter,   Regulierwiderstände   usw. -Messgeräte) auch schon in einfacher Parallelschaltung, d. h. Abzweigung zu Variationswiderständen mit einer erheblich höheren Empfindlichkeit und Genauigkeit als sonst möglich ist, betreiben. 



   Wie das Beispiel zeigte, ist dieser Vorteil um so grösser, je kleiner der Variationswiderstand im   Verhältnis   zum Vorschaltwiderstando bemessen ist ; also der obige Variationswiderstand von z. B. 100 Ohm und 10-30 Volt Reguliergebiet wirkt bei höherer Betriebs- 
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 wählt auch den Variationswiderstand für ein kleineres Reguliergebiet z. D. 3=10 Volt für derartig kleine Betriebsspannungen. Ein solcher Widerstand für 3-10 Volt aber in einem   140 Voltnetz   würde, wenn er   normal bei 440 Volt 4#4 Volt Spannung   absorbiert, bei 
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 Spannungsvariation an seinen Enden aufweisen. Charakteristisch für eine derartige Anwendung der Variationswiderstände ist also, dass sie nur einen kleinen Bruchteil dos Gesamtwiderstandes bilden sollen.

   Der grösste Teil wird durch einen konstanten oder Verbrauchswiderstand (z.   B. 1122 Olun) dargestellt   und an diesem Vorschaltwiderstande herrscht, wie ersichtlich, trotz des Auftretens äusserer Spannungsschwankungen (210-230 Volt) doch 
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   Die Fig. 1 zeigt eine Kurve derartiger Variationswiderstände, wobei die Abszisse den   Strom I, die Ordinate die Spannung @   E an den Enden desselben darstellt. Dem Beispiel 
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   tattnndet wie sonst   bei anderen   mässig konstanten Widerständen. Die ausserhalb   des Reguliergebiets liegenden Spannungen werden meistens nicht   verwendet. Das Vorhatten   ändert sich etwas, wenn ein konstanter Widerstand an den Variationswiderstaud angeschlossen wird, z.   B.   ein Relais, Elektromagnet u. dgl. Es ergibt sieb dann die in Fig. dargestellte Kurve, indem der Strom bei   zunehmender Spannung um den Wert dos Neben-     scbhtssstromos   steigt. Ist dieser z.

   B. für den erwähnten Fall 1500 Ohm, so würde bei   30 Volt Spannung 0#02 Amp. durch den Nebenschluss fliessen und bei 10 Volt 0#0066 Amp.   



  Dies Beispiel ist in Fig. 2 dargestellt,   indem   die geneigte punktierte gerade Linie den Strom im Nebenschluss, die gestrichelte Kurve den Stom im   Variatipuswiderstande   und die   ausgewogene   Kurve die beiden Ströme zusammen, wie sie im gemeinschaftlichen Vorschaltwiderstande auftreten, zeigt.

   Wie ersichtlich   nimmt   der Strom mit steigender Spannung innerhalb des Reguliergebietes (10-30 Volt) zu und die Empfindlichkeit ist etwas ver- 
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 lastung und Zerstörung der   Variatiollswiderstände   zu erhalten, kann man zweckmässig auch die in Fig. 4 dargestellte Erscheinung benutzen, die auf der Hintereinanderschaltung von zwei oder mehreren Variationswiderständen von geringer Verschiedenheit ihrer Wärmekapazität und Grössenverhältnisse beruht. Schaltet man z.

   B. einen Variationswiderstand für   0 18   Amp., dessen Reguliergebiet zwischen 3 und 10 Volt liegt (Intervall a-b der Spannungskurve Fig. 4) hintereinander mit einem zweiten Variationswiderstand, der bei zirka   0'2 Amp.   Stromstärke entsprechend seiner Grösse, Länge usw. ein Reguliergebiet von 10-40 Volt 
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 lediglich der erstere kleinere Widerstand als Puffer wirken und bei der genauen Strom-   stärke von 0-18 Amp.   diese Spannungsschwankung um 3 Volt fast vollkommen aufnehmen und auf einem parallel an ihn angeschlossenen Apparat wirken lassen. Erst wenn die Spannungsschwankung grösser ist, die Spannung z. B. um 20 Volt steigt, so wirkt nunmehr der zweite grössere Variationswiderstand b-c, indem er nunmehr, da die Stromstärke etwas   steigt, zirka 0#2 Amp. ebenfalls   in Glut gerät.

   Innerhalb der   normalen Regnliergrenzen   ist also nur der kleinere für die Anzeigevorrichtung benutzte Variationswiderstand glühend,   während   der zweite sich nur wenig erhitzt ; bei den gewöhnlich nicht zur Anzeige zu bringenden grösseren Unregelmässigkeiten aber nimmt alsdann der zweite Widerstand durch seine spätere Widerstandserhöhung die Schwankung auf und wirkt damit schützend, indem er eine   übergrosse Stromsteigerung verhütet.   



   Die einfache Nebenschlussschaltung, für welche die vorher   erwähnte     ParaHel-oder   Hintereinanderschaltung von konstanten oder Variationswiderständen bestimmter Kapazität angewendet werden   können,   ist schematisch in Fig. 5 dargestellt. Hierin ist zwischen die Pole ein Variationswiderstand 1 oder eine vorher erläuterte Kombination solcher mit einem Vorschaltwiderstand 2 in Serie geschaltet ; im Nebenschluss zu 1 liegt ein Relais oder   dgl. 3   und bei Über-oder Unterschreiten bestimmter. Grenzen, z.   H.   bei Änderung   der Betriebs-   
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 anwenden. Wie erwähnt herrscht an einem konstanten Widerstande, der dem Variationswiderstande vorgeschaltet ist, innerhalb des Reguliergebiets eine fast genau konstante Spannung.

   Eine Differentialmethode, die auf dem Vergleich dieser konstanten mit der wechselnden   Variatorspannung beruht, kann auch als eine neue   Art einer   Kompensation-     methode     bezeichnet werden   ; denn wie beim Kompensator das   Normalelement   wirkt hier 
 EMI4.4 
 diesen gleich gross, sonst im   bestimmten Verhältnis   zueinander stehenden konstanten Vergleichswiderstände, das Relais und eine Signalvorrichtung 6 liegt in der Brücke und 2 ist der regulierbar gemachte Vorschaltwiderstand, der den weitaus   grössten   Teil der Spannung 
 EMI4.5 
   ausserordentlich   stark, da an ihm fast die volle Grösse des Fehlers, z. B. 10 Volt wirksam auftritt.

   Man erhält also durch eine solche Differentialschaltung die direkte Anzeige des   @ Spannungsfehlers in absolutem Masse,   u.   zw.   mit um so grösserer Empfindlichkeit je grösser der   Widerstand   der Brücke 6 ist, wie die Berechnung der Stromverzweigung ohne weiteres   zeigt. In der Anordnung der Fig. 6 ist direkt die Betriebsspannung also ohne Hilfsstrom-   
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 Lage, an der Stärke der Alamierung die Fehlergrösse zu erkennen.

   Statt dessen kann auch selbstverständlich die Signalisiorung selbst mitteist eines in der   Brücke   liegenden Relais erfolgen, indem dies wie in Fig. 5 einen gesonderten Stromkreis mit Batterie, Signalvorrichtungen oder sonstigen Apparaten oder Schaltern betätigt, wobei alsdann unterschieden werden kann, ob es sich um zu hohe oder zu niedrige Spannung oder dgl. handelt. 



   Bei gleichzeitiger Benutzung der Differentialschaltung zur Kontrolle sowohl der Spannung wie auch der Isolation des Stromkreises kann man die Anordnung nach Fig. 7 ergänzen, in welcher 4 die in der   Brücke   liegende   Relais Vorrichtung 5   ein für die Funktion nicht weiter wesentlicher Schutzwiderstand, 7 und 8 die   Vergleichswiderstände,   3 und   (j   die Variationswiderstände der entgegengesetzten Brückenzweige, 1 und 2 die Hälften des am besten symmetrisch auf die beiden Hälften des Stromkreises verteilten Vorschaltwiderstandes darstellen. 1 und   2 in   Fig. 7 entsprechen also dem einfachen Vorschaltwiderstand 2 in Fig. 6.

   Statt der symmetrischen Brücken-oder Differentialschaltung ist in Fig. 8 eine   #gestörte" oder unsymmetrische Brücke   dargestellt, in welcher 1 und 5 die Variations-   widerstände   und 6 und 7 nunmehr zwei   Brücken   an Stelle der sonst einfachen Brücke 
 EMI5.1 
 zwischen a und b liegt ein   kleider   Widerstand   8,   welcher gleichsam zum Anlauf"bzw. zur Anfangerregung dient. Die Wirkung ist durch die Strompfeile angedeutet. Das Potential a ist z. B. hei normaler Spannung um 2 Volt dauernd höher als c, das Potential von b um ebensoviel tiefer als c.

   Die   E ! ektromagnete ss   und 7 erhalten also einen schwachen Strom, der schon in normalem Zustande herrscht und die Trägheitswirkung u. dgl. dieser \'orrichtung überwindet, also eine Art Anlaufsmoment zwecks leichteren Angehens, also höherer Empfindlichkeit. Steigt die Spannung nunmehr auch nur um z. B. 1/4 Volt, so würde man schon, da die Totlage bereits überwunden ist, eine Betätigung der Alarmvorrichtung 6 und eine Zunahme der Spannung hieran z. B. von 2 auf   : !. 1/4 Volt erhalten,   während 7 nicht signalisiert, weil seine Spannung um   1/4 Volt (auf 3/4 Volt)   sinkt, denn das Potential an b ist um ·   Voit   gestiegen, also entgegengesetzt dem Anfangspotentialgefälle zwischen c und b. 



  Umgekehrt würde bei Sinken der Spannung 7 alarmieren und 6 in Ruhe bleiben, da alsdann das Gefälle in 7 unterstützt, in 6 verringert wird. 



   Innerhalb bestimmter genügend grosser Grenzen wirkt also eine derartige unsymmetrische oder doppelte Brücke als ein Mittel, um mit beliebig weit zu treibender Empfindlichkeit und Genauigkeit und Überwindung aller sonst bei grösseren Apparaten,   elektrornagnetischpl1   Relais, Motoren usw. bei der Bewegung aus der Ruhelage entgegenstehenden Trägheitsmomenten die Anzeige-, Schalt-, Mess- und Reguliereinrichtung zu betätigen. Von den zahlreichen Anwendungsarten der Kombination konstanter und Variationswiderstände sei 
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 die der Einfachheit halber je eine Glühlampe sein können, in den Kreis der Prüfdrähte S und ! 0 eingeschaltet. In der Station enthalten diese   Prüfungsdrähte.     {und   und 9 je einen Variations widerstand 3 bzw. 6 und weiterhin einen Vorschaltwiderstand 1   b/\v. .

   Die   Mitte ist durch den   Schutzwiderstand   5 geerdet (bei Dreileiter auch neutraler Pol). In gleicher Weise sind die   übrigen Prüfdrähte ausgerüstet,   indem in jedem je ein Variations- 
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 dem früher Erläuterten derart, dass die Relais in Funktion geraten, sobald die Spannung an den betreffenden Speisepunkten ein   bestimmtes Mass über-hxw. unterschreitet. Sie   dienen also als Einzelspannungskontrolle, das   Mitte)   der an einem   gemeinschaftlichen   Apparat zusammengeschalteten Relaisspannungen signalisiert die Grösse der mittleren Spannung. Ferner wird jeder Isolationsfehler sowohl zwischen   Prüfdraht   und Erde, wie 
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 Spannung an ihm sinkt, signalisieren.

   Es geschieht dies auch bei Unterbrechungen des l'rilfdrahtes   infolge einer Störung und   vor allem auch, wenn infolge einer   Kabelverletzung   oder durch Eindringen von Feuchtigkeit usw. an den Kabelseelen, deren Prüfdrähte im verteilungsnetz   rayonweise mit   den   l'rüfdrähten   der zugehörigen Speiseleitung verbunden sind. der Prüfdraht direkt   Kontakt macht oder nur   noch einen geringen Isolationswiderstand gegenüber   der Kabelseile gleicher Polarität erhält   ; denn alsdann wird der   Vorschalt-   
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   So werden alle Arten von netzfehlern selbsttätig signalisiert und ihrer Lage nach infolge von der distriktwoison prüfdrahtverbindung - angezeigt. Grössere Spannungsdifforonzen zwischen Prüfdraht und zugehöriger Kabelseele sind dabei vermieden und ohne dass die Stromstärke in den   Prafleitungen   sich ändert, da die   Variatoreu   diese Schwankungen aufnehmen, werden an Relais alle Unregelmässigkeiten mit grosser Empfindlichkeit zur Anzeige gebracht.

   Analog den früheren Figuren ässt sich ohne weiteres statt der   N eben schluss-   methode die Differenzialschaltung, u. zw. am besten nach Art der Wheatstonoschon Brücke anwenden, indem in jeden   Prüfdraht   am Anfang (am Spoisopunkt) der erwähnte Widerstand am Ende aber (in der Station) zwei Variations-und zwei konstante Widerstände in entgegengesetzten Zweigen, ferner ein Relais in der Brücke, sowie der mehrfach erwähnte Vorschaltwiderstand vor dem anderen Pole eingeschaltet werden.

   Aus allen diesen Darlegungen geht hervor, dass durch die Anwendung von   Variationswiderständen,   bestehend aus Metall, besonders Eisen mit so-hohem Temperaturkoeffizienten, dass innerhalb bestimmter"Reguliergebiete"der Strom fast absolut konstant gehalten wird, indem sie nur einen kleinen Teil der Betriebsspannung absorbieren, eine um ein Vielfaches gegenüber den bisherigen Methoden gesteigerte Empfindlichkeit, infolge der Selbstverlinderung des Variationswiderstandes, sowohl zur Anzeige von Spannuags-wie auch von Stromschwankungen und Erdschlüssen usw. erreicht wird.

   Diese Vorrichtungen können mit grosser Genauigkeit und Kraftwirkung auch andere Apparate betätigen, wobei durch Anwendung der Differentialschaltung, die dem Charakter nach der Kompensationsmethode ähnelt, diese Variationswidorstände nahezu in vollem Masse zur Anzeige und zur Betätigung beliebiger Vorrichtungen benutzt werden können. Die Eigenschaft dieser Variationswiderstände, dass sie entsprechend   ihrer Wärmekapazität   eine gewisse Zeitdauer für ihre. Funktion erfordern, kann zur   Dämpfung benutzt werden   bzw. es kann die Anzeige lediglich momentaner und belangloser
Spannungs- und Isolationsfehler hiedurch verhütet werden. Man hat auch den Vorteil, dass durch diese Nebenschluss- oder Differentialmethode nur relativ kleine Spannungen an den 
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 beschriebenenMethodeliegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Elektrische Mess-, Signal-, Schalt- und Reguliereinrichtung, gekennzeichnet durch die   Einschaltung elektrischer Metallwiderstände von   hohem   Temperaturkoeffizienten (Variations- 
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 hindurchfliessenden Strom konstant erhalten, während nur ein relativ kleiner Bruchteil der Betriebsspannung an ihnen bzw. an den in Nebenschluss- oder Differential- oder Brücken- 
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 dass Spannungsschwankungen sowohl   dem Charakter   als auch der   Grösse nach in ihrer   vollen Grösse an den Enden der Variationswiderstände auftreten.

Claims (1)

  1. 2. Ausführuugsform der Einrichtung nach Anspruch 1 zur Messung und Signalisierung von Isolationsfehlern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Variationswiderstand mit einem konstanten Widerstand in Reihe an die Spannung geschaltet und beilaung die Mitte des Widerstandes an Erde gelegt ist.
    EMI6.4 mehrere Variationswiderstände in Hintereinanderschaltung mit konstanten Widerstandes in Messkreise angeordnet werden, wobei diese Variationswiderstände in ihrer Wärmekapazität und Belastungsfähigkeit untereinander so weit verschieden sind, dass die auf die Anzeigevorrichtung wirkenden und mit den Relais verbundenen Variationswiderstände die betriebs- mässigen Variationen der Spannung fast vollständig aufnehmen, während die übrigen nicht an die Relais u. dgl. angeschlossenen Variationswiderstände grösserer Wärmekapzität und EMI6.5 Anzeige bewirkenden empfindlichen Variationswiderständo dienen.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Variationswiderstände mit konstanten Widerständen im Messstromkreis in Wheatstonescher Brüchenschaltung zusammengeschaltet sind, wobei die konstanten Widerstände und ebenso die Variationswiderstände sich in entgegengesetzten Zweigen befinden, während die Relais-oder dgl. Vorrichtungen in die Brücke symmetrisch eingeschaltet sind, um die auftretenden Veränderungen des elektrischen Zustandes anzuzeigen. EMI6.6 <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 wenigen Volt an der Brücke herrscht, zum Zwecke, durch diese auf die Anzeigevorrichtung wirkende Anfangsspannung ein leichteres Angehen der Anzeigevorrichtung zu erreichen.
    6. Ausführungsform der Errichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der den Variationswiderständen und ihrer Verzweigung vorgeschaltete konstante Widerstand, regulierbar eingerichtet ist, zum Zwecke, um durch seine Veränderung, welche an einer Teilung sichtbar gemacht werden kann, den Gleichgewichtszustand eines oder mehrerer in der Brücke oder sonstigen Difforentialschaltungen angeordneter Mess. oder Anzeigegeräte einstellen zu können.
    7. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der Prüfdrähte in Leitungsnetzen die selbsttätige Signalisierung von Spannungsvariationen entfernter Punkte und von Isolationsfehlern der zweckmässig rayonweise verbundenen Prüfdrähte und der Kabelleitungen, sowie die Kontrolle der mittleren Spannung durch Variationswiderstände erfolgt, die in einfacher oder Brückenschaltung zusammen mit konstanten Widerständen im Prufdrahtkreiete angeordnet sind und Relais u. dgl. Anzeigevorrichtungen in der Zentrale betätigen.
AT29922D 1905-05-23 1905-05-23 Elektrische Meß-, Schalt-, Signal- und Reguliereinrichtung. AT29922B (de)

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