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die Unterbrechung des Zweigstromkreises beim Öffnen des Schalters t1 bzw. t2 noch zu erheblichen Funkenbildungen Veranlassung.
Gemäss vorliegender Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, dass man das Öffnen und Schliessen der Schalter in möglichst stromlosem Zustande erfolgen lässt, dass man also z. B. beim Schliessen nur einen Teil des gesamten Stromes, möglichst einen verschwindend kleinen Teil durch den gerade geschlossenen Schalter fliessen lässt. Zu diesem Zwecke wird vor dem Zu-bzw. Abschalten einer neuen Stufe durch entsprechende Erhöhung bzw. Erniedrigung der Spannung der vorgeschalteten Sekundärwicklung des Induktionsreglers der Strom auf die beiden in Frage kommenden Stufenschalter so verteilt, dass er in dem ein-bzw. auszuschaltenden Zweige ganz oder doch zum grössten Teil verschwindet.
In Fig. l ist eine zur Durchführung der neuen Spannungsregelung besonders geeignete Ausführungsform in der Darstellungsweise der Fig. 2 und 3 veranschaulicht, und zwar in Ver- bindung mit einer Schaltung des Induktionsreglers entsprechend der Fig. 3. Die Änderung der elektromotorischen Kraft in der Sekundärwicklung,'2 erfolgt bei der dargestellten Ausführungs- form nicht durch Verdrchung der Wicklung, sondern durch Änderung der Erregung der Primär- wicklung f1 des Induktionsreglers mittels eines Hilfstransformators H, dessen Primärwicklung hl In den Nut. zstromkreis eingesc. haltet ist, während die Sekundärwicklung h2 mit der Primär- wicklung i1 des Induktionsreglers in Serie liegt.
Der Induktionsregler hat hier also während der L')ns( haltung eine feste Lage. Die Regelung seiner Primärstromstärke erfolgt durch Verlegung der Anschlussstelle L an der Wicklung h2.
Soll eine neue Stufe des Haupttransformators, beispielsweise die zweite, zugeschaltet werden. so \\ ird durch Verstellen des Anschlusspunktes L die Spannung der Wicklung i2 des Induktions- reglers soweit erhöht, dass beim Schliessen des Schalters t2 überhaupt kein oder doch nur ein sehr geringer Stromauag) eich stattfindet. Ist der Schalter geschlossen, so erniedrigt man die Spannung, bis tier gesamte oder doch der grösste Teil des Nutzstromes durch den Schalter t2 fliesst und der andere Schalter t1 entsprechend entlastet ist. Nunmehr kann dieser Schalter geöffnet werden. ohne dass ein lästiges Feuern eintritt.
Es ist ni (ht unbedingt notwendig, die Spannung am Transformator H allmählich zu ändern.
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Man kann aber auch die Anschlusspunkte der Primärwicklung des Induktionsreglers am Haupttransformator fest lassen. die bisher üblichen, in der Fig. 2 und 3 dargestellten Schaltungen ! dso bethehalten. wenn man den Induktionsregler so baut, dass die in der Sekundärwicklung t'2
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HO, dass die Wicktungsachsen sich der Gleichlage nähern, so wird der Strom auf Schalter t1 geleitet, während t2 entlastet wird. Verdreht man den Induktionsregler so, dass die Wicklungsachsen noch mehr divergieren, dann wird Strom auf Schalter t2 geleitet und t1 entlastet. In Fig. 4 ist zur Erlauterung die effektive Spannung an der Sekundärwicklung des Induktionsreglers als Funktion der Einstellung des Induktionsreglers aufgetragen.
Die Abszissen gehen den Winkel nn. den die Wicktungsachsen miteinander einschliessen. Die höchste Spannung am Induktions-
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Um den Strom auf Schalter t'zu leiten, wird die Spannung des Induktionsreglers durch Verringerung von a : vergrössert. Um den Strom auf Schalter tt zu leiten, wird die Spannung durch Vergrösserung von verringert. Bei der Schaltung nach Fig. 2, wo der Belastungsstromkreia an einem Ende der Sekundärwicklung des Induktionsreglers liegt, ist die Spannung am Induktionsregler nur wenig gegenüber der Spannung am Transformator zu verringern, um den Schalter tl zu entlasten.
Bei den letzterwähnten Anordnungen sind die Zusatzspannungen in Phase mit der Spannung an der Sekundärwicklung S des Haupttransformators. Es wurde schon früher angedeutet, dass diese Phase auch häufig dem mittleren Leistungsfaktor des Belastungskreises entspricht. In den Fällen, wo diese Bedingung nicht von selbst erfüllt ist, kann man sie durch geeignete Abmessungen des Induktionsreglers oder durch Einfügen von ohmischen oder induktiven Widerständen in den Schaltkreis S, t2, t2, t'schaffen. Da sich die Phase des Belastungsstromes auch oft mit der zugeführten Spannung ändert, empfiehlt es sich, in die einzelnen Abzweigleitungen von der Sekundärwicklung S des Transformators entsprechend bemessene ohmische und induktive Widerstände einzuschalten.
Zweckmässig ist auch die Kombination der zuletzt beschriebenen Anordnungen mit einem Hilfstransformator H, wie ihn die Schaltung der Fig. 1 aufweist. Der Transformator B kann dann eine feste Einstellung erhalten und hat im wesentlichen den Zweck, den Spannungsabfall im Induktionsregler mehr oder weniger vollkommen zu kompensieren, so dass schon eine geringe Spannung genügt, um die Verteilung der Ströme in den Schaltern t1 und t2 zu ändern.
Besonders im letzterwähnten Falle kann es schon genügen, die Kontakte eines Schalters staffelförmig anzuordnen, so dass sich der übergangswiderstand der Schaltkontakte beim Einschalten allmählich verringert, beim Ausschalten dagegen vergrössert (vgl. Fig. 1, Schalter tl).
Diese Wirkung wird noch vollkommener erreicht, wenn man die einzelnen zu einem Schalter gehörigen Kontakte nach Art eines Anlasswiderstandes durch Widerstände miteinander ver- bindet, wie es in Fig. 1 für den Schalter t2 beispielsweise dargestellt ist.
Die Erfindung gilt sinngemäss auch für Mehrphasenstrom, wobei die Schaltung teilweise noch vereinfacht werden kann, da sich die Phasenregelung bei Mehrphasenstrom leichter er- reichen ! ässt.
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eines vor die zu-bzw. abzuschaltende Stufe einzuschaltenden Induktionsreglers, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ab-bzw. Zuschalten einer Stufe das Auftreten des Stromes in normaler Starke dadurch verhindert wird. dass kurz vor dem Öffnen bzw. Schliessen das Stufenschalters die Verteilung der Zweigströme auf die Anschlussleitungen der Transformatorstufen durch Be-
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