AT59620B - Einrichtung zur Spannungsregelung bei Stufentransformatoren. - Google Patents

Einrichtung zur Spannungsregelung bei Stufentransformatoren.

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AT59620B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Unterbrechung des Zweigstromkreises beim Öffnen des Schalters t1 bzw. t2 noch zu erheblichen Funkenbildungen Veranlassung. 



   Gemäss vorliegender Erfindung werden diese   Übelstände   dadurch vermieden, dass man das Öffnen und Schliessen der Schalter in möglichst stromlosem Zustande erfolgen lässt, dass man also z. B. beim Schliessen nur einen Teil des gesamten Stromes, möglichst einen verschwindend kleinen Teil durch den gerade geschlossenen Schalter fliessen lässt. Zu diesem Zwecke wird vor dem Zu-bzw. Abschalten einer neuen Stufe durch entsprechende Erhöhung bzw. Erniedrigung der Spannung der vorgeschalteten Sekundärwicklung des Induktionsreglers der Strom auf die beiden in Frage kommenden Stufenschalter so verteilt, dass er in dem ein-bzw. auszuschaltenden Zweige ganz oder doch zum grössten Teil verschwindet. 



     In Fig. l ist   eine zur Durchführung der neuen Spannungsregelung besonders geeignete Ausführungsform in der Darstellungsweise der   Fig. 2   und 3 veranschaulicht, und zwar in Ver-   bindung mit   einer Schaltung des Induktionsreglers entsprechend der Fig. 3. Die Änderung der elektromotorischen Kraft in der   Sekundärwicklung,'2   erfolgt bei der dargestellten Ausführungs- form nicht durch Verdrchung der Wicklung, sondern durch Änderung der Erregung der Primär- wicklung f1 des Induktionsreglers mittels eines Hilfstransformators H, dessen   Primärwicklung hl   In   den Nut. zstromkreis eingesc. haltet ist,   während die Sekundärwicklung h2 mit der Primär- wicklung i1 des Induktionsreglers in Serie liegt.

   Der Induktionsregler hat hier also während der   L')ns( haltung   eine feste Lage. Die Regelung seiner Primärstromstärke erfolgt durch Verlegung der Anschlussstelle L an der Wicklung h2. 



   Soll eine neue Stufe des Haupttransformators, beispielsweise die zweite, zugeschaltet werden. so \\ ird durch Verstellen des   Anschlusspunktes L   die Spannung der Wicklung i2 des Induktions- reglers soweit erhöht, dass beim Schliessen des Schalters t2 überhaupt kein oder doch nur ein sehr geringer   Stromauag) eich stattfindet.   Ist der Schalter geschlossen, so erniedrigt man die Spannung,   bis tier gesamte   oder doch der grösste Teil des Nutzstromes durch den Schalter t2 fliesst und der andere Schalter t1 entsprechend entlastet ist. Nunmehr kann   dieser Schalter geöffnet werden.     ohne dass   ein lästiges Feuern eintritt. 



   Es ist ni (ht unbedingt notwendig, die Spannung am Transformator H allmählich zu ändern. 
 EMI2.1 
 



   Man kann aber auch die Anschlusspunkte der   Primärwicklung   des Induktionsreglers am Haupttransformator fest lassen. die bisher üblichen, in der Fig. 2 und 3 dargestellten Schaltungen   ! dso bethehalten. wenn man   den Induktionsregler so baut, dass die in der Sekundärwicklung   t'2   
 EMI2.2 
 HO, dass die   Wicktungsachsen sich   der Gleichlage nähern, so wird der Strom auf Schalter t1 geleitet, während t2 entlastet wird. Verdreht man den Induktionsregler so, dass die Wicklungsachsen noch mehr divergieren, dann wird Strom auf Schalter t2 geleitet und   t1 entlastet. In   Fig. 4 ist   zur Erlauterung   die effektive Spannung an der Sekundärwicklung des Induktionsreglers als Funktion   der Einstellung des Induktionsreglers   aufgetragen.

   Die Abszissen gehen den Winkel   nn.   den   die Wicktungsachsen miteinander einschliessen.   Die höchste Spannung am Induktions- 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Um den Strom auf Schalter t'zu leiten, wird die Spannung des Induktionsreglers durch Verringerung von   a : vergrössert.   Um den Strom auf Schalter tt zu leiten, wird die Spannung durch Vergrösserung   von     verringert. Bei der Schaltung nach Fig. 2, wo der   Belastungsstromkreia   an einem Ende der   Sekundärwicklung   des Induktionsreglers liegt, ist die Spannung am Induktionsregler nur wenig gegenüber der Spannung am Transformator zu verringern, um den Schalter   tl   zu entlasten. 



   Bei den letzterwähnten Anordnungen sind die Zusatzspannungen in Phase mit der Spannung an der Sekundärwicklung S des Haupttransformators. Es wurde schon früher angedeutet, dass diese Phase auch häufig dem mittleren Leistungsfaktor des Belastungskreises entspricht. In den Fällen, wo diese Bedingung nicht von selbst erfüllt ist, kann man sie durch geeignete Abmessungen des Induktionsreglers oder durch Einfügen von ohmischen oder induktiven Widerständen in den Schaltkreis   S, t2, t2, t'schaffen.   Da sich die Phase des Belastungsstromes auch oft mit der zugeführten Spannung ändert, empfiehlt es sich, in die einzelnen Abzweigleitungen von der Sekundärwicklung S des Transformators entsprechend bemessene ohmische und induktive Widerstände einzuschalten. 



   Zweckmässig ist auch die Kombination der zuletzt beschriebenen Anordnungen mit einem Hilfstransformator H, wie ihn die Schaltung der Fig. 1 aufweist. Der Transformator   B   kann dann eine feste Einstellung erhalten und hat im wesentlichen den Zweck, den Spannungsabfall im Induktionsregler mehr oder weniger vollkommen zu kompensieren, so dass schon eine geringe Spannung genügt, um die Verteilung der Ströme in den Schaltern t1 und t2 zu ändern. 



   Besonders im letzterwähnten Falle kann es schon genügen, die Kontakte eines Schalters   staffelförmig   anzuordnen, so dass sich der übergangswiderstand der Schaltkontakte beim Einschalten allmählich verringert, beim Ausschalten dagegen vergrössert (vgl. Fig. 1, Schalter   tl).   



   Diese Wirkung wird noch vollkommener erreicht, wenn   man   die einzelnen zu einem Schalter gehörigen Kontakte nach Art eines Anlasswiderstandes durch Widerstände miteinander ver- bindet, wie es in Fig. 1 für den Schalter t2 beispielsweise dargestellt ist. 



   Die Erfindung gilt   sinngemäss   auch für Mehrphasenstrom, wobei die Schaltung teilweise noch vereinfacht werden kann, da sich die Phasenregelung bei   Mehrphasenstrom leichter   er-   reichen ! ässt.   
 EMI3.1 
 eines vor die zu-bzw. abzuschaltende Stufe einzuschaltenden Induktionsreglers, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ab-bzw. Zuschalten einer Stufe das Auftreten des Stromes in normaler Starke dadurch verhindert wird. dass kurz vor dem Öffnen bzw. Schliessen das Stufenschalters die Verteilung der Zweigströme auf die Anschlussleitungen der Transformatorstufen durch Be- 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung der Sekundärspannung des Induktionsreglers durch Änderung der gesamten, der Primärwicklung desselben zugeführten Spannung erfolgt.
    3. Einrichtung nach Anspruch l und 2, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der EMI3.3 ist als die Spannung einer Transformatorstufe.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Hilfstransformators, dessen Sekundärwicklung in den Primärstromkreis des Induktionsreglers eingeschaltet ist und zwecks Änderung der Spannung dieses Kreises an verschiedenen Stellen angezapft werden kann.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Primärwicklung des Hilfstransformators vor der Sekundärwicklung des Induktionsreglers in den Nutzstromkreis eingeschaltet ist.
AT59620D 1911-09-04 1911-09-04 Einrichtung zur Spannungsregelung bei Stufentransformatoren. AT59620B (de)

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