AT41692B - Wirbel für Saiteninstrumente. - Google Patents

Wirbel für Saiteninstrumente.

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Paul Rose
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Wirbel für Saiteninstrumente.   



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Wirbel von Saiteninstrumenten, wie Violinen, Violoncelle, Gitarren usw. mit Bremsvorrichtungen zu versehen, welche den Zweck haben, das Festhalten des Wirbels in einer gegebenen Stellung in wirksamerer Weise, als dies bei der gewöhnlichen Anordnung geschieht, zu sichern und gleichzeitig die jeweilig erforderliche Drehung des Wirbels zu erleichtern, indem die Reibung dieses letzteren im Wirbelkasten oder Kopfe des Instruments konstant gemacht wird. 



   Alle diese Einrichtungen lassen jedoch den angestrebten Zweck nicht in gänzlich einwandfreier Weise erreichen und verunstalten meist das Instrument zufolge des Hervorstehens einzelner ihrer Teile oder durch die umfangreichen Einschnitte, die ihre Befestigung nötig macht
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Wirbel vermeidet diese Nachteile vollkommen und kennzeichnet sich wesentlich durch die Kombination eines in die Zusammensetzung des eigentlichen Wirbels eintretenden Metallkern oder Metallringes mit einem diesen umgebenden Ring aus Fiber oder aus sonstigem gleichwertigen Material, einem als Bremse wirkenden geschlitzten elastischen Ring.

   weicher den   Fiberring     umschliesst   und   ein radialos Ansatz-oder Befestigungsstück besitzt,   sowie einen   geschlitzten Mftallring,   welcher zwischen den Lippen seines Schlitzes das radiale Ansatzstück des Bremsringes festhält und aussen mit vorspringenden Rippen oder   Flügeln   versehen ist, die in die Holzmasse des Kopfes des Instruments eingreifen. 



   Dank dieser Konstruktion lässt sich das Drehen des Wirbels mit einer sehr sanften Bewegung und unter Ausschluss jedes Verklemmens vollführen, überdies ersclieint der Bremsring in vollkommener Weise festgehalten und das Instrument leidet in keiner Weise unter der Anbringung des Wirbels, welcher, nachdem er einmal in dem   Instrument   befestigt ist, von den gewöhnlichen   Wirhein ohne Bremsvorrichtung   nicht unterschieden werden kann. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 in grösserem Massstabe den in dem mit Befestigungsrippen versehenen Ringe untergebrachten Bremsring in perspektivischer Darstellung und Fig. 2 einen in dem Kopfe eines Musikinstruments angebrachten Wirbel im Längsschnitt. 



  Fig. 3 ist ein Schnitt nach   4-   in Fig. 2. 



   Der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform gemäss setzt sich der Wirbel aus einem Kopfe f und einem Körper i zusammen, die beziehungsweise-z. B. mittels Stiften-an den verjüngten seitlichen Fortsätzen j j'eines Drehzapfens   A : ans Hart-   metall befestigt sind, gegen welchen der Kopf f und der Körper i nicht verdrehbar sein dürfen. 



   Zwischen dem Drehzapfen k und einem Bremsringe dl ist ein dünnes   Blatt   aus Fiber oder   ähnlichem   Material, wie Leder usw., eingeschaltet. Dieses Blatt, welches die direkte Berührung zwischen den Metallteilen aufhebt, verleiht der Wirkungsweise der Bremse einen hohen Grad von Weichheit, ohne die für den angestrebten Zweck erforderliche   Widerstandswirkung zu beeinträchtigen. Es   kann keine Verklemmung eintreten und die   Abnützung   der Teile wird dementsprechend nahezu gänzlich vermieden. 



   Der Bremsring dl trägt einen Ansatz oder ein Befestigungsstück   ,   wie ein solches   beispielsweise gemäss der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform durch einfaches Al) biegen des Metanstreifcns, aus weichem dieser Ring besteht, erhalten werden   

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 EMI2.1 
 Spiel hat. Ring 2 trägt aussen Längsrippen oder Flügel   3,   welche den Zweck haben, die Drehung desselben zu verhindern, indem sie in entsprechende, im Holze des Instrumentenkopfes a vorgesehene Ausnehmungen eingreifen.

   Wird der Ring 2 aus elastischem Material, z.   B.   aus gehärtetem Stahl, horgestellt und erhält der Längsschlitz, in welchem der Ansatz   d   festgehalten wird, eine lichte Weite, die geringer ist als die Dicke dieses Ansatzes, so ergibt sich eine sehr verlässliche Fixierung des Bremsringes in dem Kopfe des Instrumentes, ohne dass sich der der Er. findung gemäss ausgestaltete Wirbel in seiner äusseren Erscheinung irgendwie von den gewöhnlichen Wirbeln unterscheiden würde. 



   In manchen Fällen kann der Bremsung   dl   selbst mit Rippen oder Flügeln versehen sein,   80dass   das Gehäuse entfallen kann. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Wirbel für Saiteninstrumente mit selbsttätiger Feststellung mittels eines geschlitzten federnden Ringes (dl), welcher durch einen radialen Ansatz (d2) gegen Drehung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Ring (dl) vom Metallkern (i') des Wirbels durch einen Ring (1) aus Fiber oder dergl, getrennt ist und mit seinem radialen Ansatz in den Längsschnitz eines Metallringes (2) eingreift, welch'letzterer durch Längsrippen (3) an der Drehung im Holzkörper des Instrumentes verhindert ist. EMI2.3
AT41692D 1908-12-23 1908-12-23 Wirbel für Saiteninstrumente. AT41692B (de)

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