AT41499B - Elektromagnetische Aushebevorrichtung zum Weben in natürlichen Farben ohne Webkarten. - Google Patents

Elektromagnetische Aushebevorrichtung zum Weben in natürlichen Farben ohne Webkarten.

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AT41499B
AT41499B AT41499DA AT41499B AT 41499 B AT41499 B AT 41499B AT 41499D A AT41499D A AT 41499DA AT 41499 B AT41499 B AT 41499B
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AT
Austria
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thread
weaving
chain
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August Regal
Franjo Harazim
Eugen Karazej
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August Regal
Franjo Harazim
Eugen Karazej
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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 magnete   unmittelbar   die   Hubschnüre   der Kettenfäden beeinflussen. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite   Ausführungsform   des Schalters für den Fall, dass die Elektromagnete nur die Nadeln der Platinen beeinflussen. 



   Bei der Ausführungsform des Schalters nach den Fig. 1 und 2 beeinflussen die Elektro- 
 EMI2.1 
 magnete l der orangefarbigen Kettenfäden mit dem Kontakt 5 verbunden. Die Elektromagnete m der violetten Kettenfäden sind mit dem Kontakt 7'und die Elektromagnete n der roten Ketten-   läden   mit dem Kontakt 7 in Verbindung. Der Kontakt 2 ist mit dem unter denselben befindlichen Kontakt 11'des zweiten Elektromagneten in Verbindung. Von dem Kontakt 4 führt eine Leitung zu dem Kontakt 4'und writer zu dem Kontakt 11. Der Kontakt 6 steht mit dem Kontakt 6' 
 EMI2.2 
 vereinigt und der Kontakt 12'mit dem Kontakt 12 und weiter mit dem Kontakt 13 durch eine Leitung verbunden. Ebenso sind die Kontakte 14'und 14 miteinander und mit der Stromquelle o vereinigt.

   Fig. 1 veranschaulicht die Stellung der einzelnen Teile, wenn der Kontaktstift Cb der Musterpatrone ab für das blaue Teilbild einen leitenden Punkt berührt, dagegen die übrigen Kontaktstifte Cg und Cr nicht leitende Punkte ihrer Musterpatronen abtasten. Dieser Fall tritt ein, wenn der entsprechende Punkt des im Gewebe nachzubildenden Originales ein blauer Punkt ist. Demgemäss   muss auch im   Gewebe an der diesem Punkte des Originals entsprechenden Stelle ein blauer Punkt erscheinen, also ein Faden der blauen Fadenkette ausgehoben werden. In diesem 
 EMI2.3 
 verbinden. Die Anker fg und fr der Elektromagnete   dg   und   (IT   bleiben in ihrer Ruhestellung, in der die Kontaktstifte der Kontaktbrücken q und r die Kontakte der oberen Kontaktreihen berÜhren.

   In dlesem Falle sind, wie die Schaltungsskizze (Fig. 1) erkennen lässt, nur die Elektromagnete i für die blaue Fadenkette in den Stromkreis der Stromquelle o eingeschaltet, so dass nur ein blauer Kettenfaden ausgehoben werden kann. Alle übrigen Elektromagnete für die   anderen Fadenketten   sind dagegen aus dem Stromkreis ausgeschaltet. 



   Für die   Fig. : 3 ist   angenommen, dass der Kontaktstift Cb der Musterpatrone ab des blauen   Tolbildes   auf einen nicht leitenden Punkt auftrifft, während die Kontaktstifte Cg und Cl der Musterpatronen ag und ar des gelben   bezw.   roten Teilbildes leitende Punkte abtasten. Dieser Fall tritt ein, wenn der den leitenden Punkten der Teilbilder entsprechende Punkt des Originales orangefarbig ist. Es soll demgemässim Gewebe ein orangefarbiger Kettenfaden ausgehoben werden, weshalb die Elektromagnete für die orangefarbige Fadenkette erregt werden müssen.

   Da die Kontaktstifte eg und Cr leitende Punkte der Musterpatrone berühren, also in dem Stromkreisn   der Stromquelle b eingeschlossen   sind, werden die   Elektromagnete dg   und dT erregt und ihre 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   wie die Schaltungsskizze deutlich erkennen lässt. Daher werden nur die Elektromagnete für die orangefarbigen Kettenfäden erregt und kann nur ein solcher Kettenfaden ausgehoben werden. 



  Wenn keiner der Kontaktstifte einen leitenden Punkt der Teilbi1derpatronen ab, ag und Gy berührt, was der Fall ist, wenn im Originalbilde ein weisser Punkt vorhanden ist. dann bleiben alle Kontaktbrücken p, q und r der Magnetanker in ihrer oberen Stellung und es sind alle Elektromagnete bis auf die für die weisse Fadenkette aus dem Stromkreis ausgeschaltet, so dass die elektromagnetische Aushebevorrichtung einen weissen Faden aushebt. 



  Wenn dagegen alle drei Kontaktstifte auf leitende Punkte der Musterpatronen für die Teilbilder auftreffen, was eintritt, wenn in dem die Teilbilder entsprechendem Originale ein schwarzer Punkt vorhanden ist, dann gelangen alle drei Kontaktbrücken p, q und r in ihre untere Stellung, da alle drei Elektromagnete db, dg und rh in den Stromkreis der Strom queUe 0 eingeschaltet und somit deren Anker angezogen sind. Alle Elektromagnete bis auf die für die schwarze Fadenkette sind dann aus dem Stromkreis der Stromquelle o ausgeschaltet und muss daher ein schwarzer Kettenfaden ausgehoben werden. 



  Beeinflussen die Elektromagnete nicht die Hubschnüre, sondern die Nadeln der Platinen, dann muss die in den Fig. 3 und 4 veranschaulichte Schaltung angewendet werden. In diesem Falle darf nämlich der Elektromagnet des auszuhebenden Fadens nicht erregt werden, damit die Platine von ihrem Messer nicht abgezogen, sondern auf demselben liegen bleibt und bei dessen Aufwärtsgang angehoben werden kann. Dagegen müssen alle Elektromagnete der nicht auszuhebenden Fäden erregt werden, damit die Nadeln der zugehörigen Platinen verschoben und die Platinen von den Messern abgezogen, also nicht gehoben werden. Es muss also in diesem Falle gerade der entgegengesetzte Vorgang stattfinden, wie bei der früher beschriebenen Schaltung der Elektromagnete.

   Wenn beispielsweise ein roter Punkt im Gewebe erscheinen. also ein roter Kettenfaden ausgehoben werden soll, dann dürfen, obwohl der Kontaktstift für das rote Teilbild einen leitenden Punkt berührt, die Elektromagnete der roten Kettenfäden nicht in den Stromkreis eingeschaltet werden, während die Elektromagnete aller übrigen Fadenketten in den Stromkreis eingeschaltet sein sollen. 



  Die Patronen ar, ag und Ab für die Teilbilder sind auch in diesem Falle mit der Stromquelle b, den Kontaktstiften cg, cr, und cb und den Elektromagneten dr, db, dg des Schalters in einem gemeinsamen Stromkreis eingeschaltet. Die Anker/b,./g undfr der Elektromagnete db, dg und dr tragen Kontaktbrücken r, q, p und gleiten mit ihren freien Enden auf einer Kontaktschiene s. die mit   
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 kette an die Kontakte 15, 21' und 25 angeschlossen. Die Elektromagnete n der roten Fadenkette sind mit den   Kontakten 76'22'und 2-7'und   die Elektromagnete l der orangefarbigen Fadenkette mit den Elektromagneten 17, 20 und 25' vereinigt. Von den Elektromagneten h der gelben 
 EMI3.3 
 einzelnen Fadenketten in Verbindung, nur ist die   R"ihenfolge der Verbindungen bei jeder   Kontaktgruppeeineandere. 



   Dem Schaltungsschema nach Fig. :   3   liegt der Fall zugrunde, dass im Originale des in natiirlichen Farben zu webenden Bildes ein roter Punkt vorhanden ist. In diesem Falle trifft der Kontaktstift er auf einen leitenden Punkt seiner Musterpatrone   fur. während   die Kontaktstifte Cg und cb nicht leitende Punkte der Teilbilderpatronen berühren. Der   Elektromagnet wird   daher erregt und dessen Anker fr mit der Brücke r angezogen, so dass die Brücke die Kontakte 15'16', 17' und 18'der unteren Kontaktreihe miteinander verbindet. Die Brücken p und q bleiben in ihrer 
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   Fadenketten in den Stromkreis der Stromquelle o eingeschaltet und nur die Elektromagnete n der roten Fadenkette ausgeschaltet.

   Demgemäss werden alle Elektromagnete bis auf die der roten Fadenkette erregt und bringen daher die Platinen aus der Bahn der Messer, so dass diese nicht gehoben werden. Nur die Platine für einen roten Kettenfaden wird nicht beeinflusst und   daher von dem Messer mitgenommen und veranlasst daher die Aushebung eines roten Kettenfadens. 



   Fig. 4 veranschaulicht die Stellung dereinzelnen Teile des Schalter, wenn   die Kontaktstifte Cr, Cb   der Patronen für das rote und blaue Teilbild auf leitende Punkte auftreffen, was eintritt, wenn der   betrenende Punkt im   Originale, welchem die Punkte in den Teilbilderpatronen entsprechen, ein violetter Punkt ist. Durch Einschaltung der Kontaktstifte Cr und Cb in den Stromkreis der   Stromquelle b   werden die Elektromagnete db und dr erregt und ihre Anker mit den Kontakt-   hrücken p   und r angezogen, während die Kontaktbrücke q in ihrer Normalstellung verbleibt. 



   Dadurch sind alle Elektromagnete für die einzelnen Fadenketten mit Ausnahme der Elektromagnete m für die violette Fadenkette in den Stromkreis der Stromquelle o eingeschlossen, so dass alle Elektromagnete bis auf die für die violetten Kettenfäden erregt werden und daher nur ein violetter Faden ausgehoben wird. 



   Trifft keiner der   Kontaktstifte Cr, Cg   und Ch auf einen leitenden Punkt der   Teilbilderpatronen.   
 EMI4.1 
 Oberfach gehoben. 



   Treffen dagegen alle drei Kontaktstifte cr, cg und Cb auf leitende Punkte ihrer Teilbilderpatronen, werden alle Elektromagnete db, dg und dr des Schalters erregt und die Kontakt-   hriicken   p, q und r nach abwärts bewegt und dadurch die Kontakte der unteren Kontaktreihen   verbunden. Auf diese Weise sind alle Elektromagnete bis auf die Elektromagnete k für die schwarzen   Kettenfäden in den Stromkreis der Stromquelle eingeschaltet und es wird   demgemäss   ein schwarzer Kettenfaden in das Oberfach gehoben. 
 EMI4.2 


AT41499D 1905-06-06 1908-04-11 Elektromagnetische Aushebevorrichtung zum Weben in natürlichen Farben ohne Webkarten. AT41499B (de)

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