<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
hin und her gehende Bewegung längs der Musterpatrone ausführen, die nach jeder Langsver- schiebung in der einen oder anderen "Richtung eine ruckweise Drehbewegung erhält. Auf der Schiene i wechseln Kontaktstellen mit nicht leitenden Stellen ab, so dass der Stromkreis rasch nach jedem durch Berührung des Kontakträdchens mit einem Kontakt der Schiene i herbei- geführten Stromschluss unterbrochen wird. Die Solenoide b einer Reihe sind an die Kontakte der Schiene i angeschlossen, welche daher ebensoviele Kontakte besitzt als Solenoide bezw. Platinen in einer Reihe vorhanden sind.
Bei der praktischen Ausführung besitzt die Musterpatrone mehrere Kontaktstifte A, mit welchen je ein Kontakträdchen j und je eine Kontaktschiene i in Verbindung steht. Es werden also entsprechend der Anzahl der verwendeten Kontaktstifte 11 gleichzeitig mehrere Punkte der Musterpatrone abgetastet und ebensoviele Kontakträdchen j auf der gleichen Zahl Kontaktschienen i verschoben. Ausser den Kontakträdehen j bewegt sich längs jeder Schiene i ein zweites Kontakträdchen k, mit dem eine zweite Stromquelle m in Verbindung steht.
Zur Erzielung der Bindung bei Verwendung des Solenoides sowohl im Grund als auch in der Figur nach der in dem Bindungsschema nach Fig. 5 veranschaulichten Weise werden, da die Figur in einer dem achtbindigen Kettenkörper entsprechenden Bindung gewebt werden soll,
EMI2.1
auf einem Bindungszylinder y, welcher isoliert auf dem Zylinder z lagert, der mit der zweiten Stromquelle m verbunden ist. Der Zylinder z trägt wie bei der Maschine nach der österreichischen Patentschrift Nr. 47452 Kontaktdaumen bis A8 dise durch Bohrungen des Bindungszylinders y. isoliert von diesem, vorragen, der ebenso wie der Zylinder z mit den Kontaktdaumen aux) leitendem Material hergestellt Ist.
Bei der für den Grund gewählten Leinwandbindung (Fig. 5) enthält
EMI2.2
Berührt nun ein Kontaktstift h einen leitenden Punkt der Musterpatrone g, also einen Punkt der Figur, dann werden sämtliche Solenoide, deren Kontakte auf dem Bindungszy linder y schleifen mit Strom von der Stromquelle f und jene, deren Kontakte auf den Kontaktdaumen. -1 schleifen mit Strom von der Stromquelle m aus versorgt und demgemäss die betreffenden Solenoidkerne c aus dem Bereich der Patinennadeln d gezogen. Die Solenoide, welche mit einem Kontakt verbunden sind, der auf einer Bohrung D bezw. auf einer isolierten Stelle des äusseren Bindungszylinders ? schleift, bleiben dagegen stromlos.
Werden nun nach erfolgter Einstellung sämtlicher Solenoidkerne die Tragschienen t der Platinennadeln d abwärts bewegt, dann halten die Kerne c der stromlosen Solenoide b die zugehörigen Nadeln fest. Die Platinennadeln d der stromführenden Solenoide dagegen folgen infolge ihrer Federung der Tragschiene t bei ihrer Abwärtsbewegung.
Werden nun alle Tragschienen t vorwärts verschoben (Fig. 2), dann drücken diese gegen die Nasen u der abwärts gegangenen Platinennadeln d und bewirken die Ablenkung der Platinen von den Messern (vergl. die dritte Platine in Fig. 2), so dass die zugehörigen Kettenfäden entsprechend der Abbindung in der Figur im Grunde liegen bleiben.
Berührt dagegen ein Kontaktstift h einen nicht leitenden Punkt der Musterpatrone g, also einen Punkt des Grundes, dann erhalten die Solenoide jener Kontakte, die auf dem Zylinder y schleifen, von der Stromquelle f keinen Strom, deren Magnetkerne @ werden nicht eingezogen,
EMI2.3
nicht verschoben und die Platinen nicht von den Messern wegbewegt. Die betreffenden Ketten- fäden werden also, wie erforderlich ausgehoben. Die Solenoide b, deren Kontakte ( dagegen mit den Kontktdaumen. j des Zylinders z in Berührung kommen, erhalten zwar von der Stromquelle f
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Jacquardmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Solenoidkern (c) bei stromloser Wicklung die zugehörige Platinennadel (d) in ihrer Stellung festhält und deren Bewegung hindert, dagegen, wenn die Wicklung stromführend ist, aus der Bahn der Platinennadel gebracht wird, so dass die Nadel bei Bewegung ihrer Tragschiene verschoben wird und die Platine aus dem Bereich des Messers bringt.