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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 8412.
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lässt sich eine erhebliche Vergrösserung der Geschwindigkeit erzielen, wenn im Empfänger die Anwendung mechanischer Theile, die durch den Telegraphierstrom bewegt werden, ver-
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Ein Streifen photographischen Papiers, welcher für die Aufnahme der zu über- tragenden Zeichen bestimmt ist, wird durch einen Motor, ein Uhrwerk oder dergleichen
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PunkteundStrichefixiert.
Eine Anordnung dieser Art mit der Abänderung, dass man den Kathodenstrahl nicht direct, sondern indiroct, durch das Licht, das er auf einem Fluorescenxschirm erzeugt,
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diesem Elektromagneten befindet sich die in geeigneter Weise erregte Kathodenstrahlröhre c. Von den von der Kathode k ausgehenden Kathodenstrahlen geht ein Bündel d durch eien Öffnung in der Metallscheibe o und fällt auf den Fluorescenzschirm f, wo es
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oder s2 abgelenkt.
Ist die Stellung s1 die dem Telegraphenstrom entsprechende, so wird ein Linsensystem q so aufgestellt, dass die dieser Stellung entsprechenden Licht. ersc11Pinungen auf den fortlaufenden Papierstreifen p projiciert werden, wo sie je nach ihrer Zeitdauer
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sprechenden Lichterscheinungen sind dann abgeblendet und werden deshalb nicht mitphotographiert. Es ist selbstverständlich, dass auch andere Schriftarten als die Morseschrift mit einem Apparat dieser Art aufgenommen werden können.
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Eine zweite Art der Verwendung der Ablenkungen des Kathodenstrahles ergibt sich, wenn die Ablenkungen durch ihre Grösse bestimmte Buchstaben oder sonstige Zeichen ausdrücken sollen. Die durch den "Geber" in die Linie gesandten Stromimpulse haben in diesem Falle im allgemeinen gleiche Zeitdauer. Die verschiedenen Stromintensitäten, die den einzelnen Zeichen entsprechen sollen, werden entweder durch Einschalten von Widerständen in einen Stromkreis von constanter elektromotorischer Kraft hergestellt oder dadurch, dass man die Telegraphenleitungen bei der Zeichengebung so schaltet, dass verschiedene elektromotorische Kräfte auf sie einwirken.
Letzteres lässt sich dadurch erreichen, dass man die Telegraphenleitungen je nach den verschiedenen Zeichen mit ver- schiedenen Contacten einer Reihe von Contactstüeken in Verbindung bringt, zwischen denen nach Art der Zellenschalter von Sammlerbatterien verschiedene elektromotorische Kräfte liegen, oder welche verschiedene Stellen eines dauernd durch Widerstände geschlossenen Stromkreises bilden und dadurch die Abzweigung von Telegraphierströmen von verschiedener Intensität gestatten. Hiebei ist in erster Linie an Geberapparate gedacht, die nach Art des bekannten Wheatstonegebers für Schnelltelegraphie mit Streifen perforierten Papiers arbeiten und bei denen jedes Loch in dem Papier einen entsprechenden Stromschluss bewirkt.
Es ist vortheilhaft, hiebei noch eine Hilfscontactstelle anzuwenden, die in den Stromkreis mit eingeschaltet ist und durch die Bewegung des Geberapparates zwangläung so bethätigt wird, dass die eigentliche Schliessung und Öffnung des Stromkreises erst durch diesen Hilfscontact erfolgt, u. zw., nachdem der dem Loch im Papierstreifen entsprechende
Contact hergestellt, resp. bevor dieser Contact unterbrochen worden ist. Hierdurch wird in bekannter Weise das auftretende Feuer an diesen Hilfscontact verlegt, dessen der Zer- störung ausgesetzten Theile leicht auszuwechseln sind.
Eine Anordnung dieser Art ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. a ist der vor dem
Telegraphieren perforierte Paplerstreifen des Gebers, der über die Contacthebel b. b, b... gezogen wird. Erscheint über dem am Ende eines Hebels befindlichen Stift d ein Loch in dem Papiorstreifen a, so wird der Stift durch die Feder e nach oben gedrückt und es wird bei c ein Contact hergestellt. Die Punkte c sind alle mit dem einen Pol der
Batterie f verbunden. Zwischen den Contactstückon li, b... liegen die abgeglichenen
Widerstände Ml M'...
Der äusserste dieser Widerstände ist an Erde gelangt Gibt nun einer der Hebe ! Contact, so wird der Stromkreis durch einen bestimmten Theil der Wider- stände geschlossen, so dass ein Strom von bestimmter Intensität erzeugt wird, der eine bestimmte Ablenkung des Kathodenstrahles bewirkt. Der Empfangsapparat der Fig. 2 unter- scheidet sich von dem in Fig. L dargestellten durch folgende Anordnung. Die Nullstellung des Kathodenstrahles befindet sich infolge der Einwirkung des Justiermagnetes m1 auf dem unteren Thei) des Fluorescenzschirmos in der Stellung So und wird durch". stufen-
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sollon, können auch andere bekannte optische Hilfsmittel, z.
B. Prismen oder einzelne Linsen für jeden Punkt benutzt werden. Es können auch gleich Flnorescenzbuchstaben, die an den Punkten 81 angebracht werden und bei der Bestrahlung aufleuchten, auf das photographischePapierprojiciertwerden.
Eine dritte Art der Benützung der Ablenkungen des Kathodonstrahles für Tele- graphierzwecke ist folgende. Wenn man auf den Kathodenstrahl nicht einen Elektro- magneten m wirken lässt, sondern zwei oder mehrere die im Winkel zu einander aufgestellt sind und von verschiedenen Telegraphierströmen durchflossen werden, die jeder für sich auf der Geberstation in Bezug auf Intensität und Richtigkeit verändert werden können, so entstehen combinierte Magnetfelder, die eine Ablenkung des Kathodenstrahles nach mehreren Richtungen bewirken. Man kann auf diese Weise Ablenkungen des Kathoden- strahles rings um die Nullstellung erreichen und bei jeder von diesen Ablenkungen, wie oben beschrieben, einen bestimmten Buchstaben nach der Stelle, an der der fortschreitende
Streifen photographischen Papiers exponiert wird, projicieren.
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