AT8412B - Einrichtung zur Übertragung telegraphischer Stromimpulse von kurzer Dauer und schneller Folge. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung telegraphischer Stromimpulse von kurzer Dauer und schneller Folge.

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AT8412B
AT8412B AT8412DA AT8412B AT 8412 B AT8412 B AT 8412B AT 8412D A AT8412D A AT 8412DA AT 8412 B AT8412 B AT 8412B
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  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Oesterreichische PATENTSCHRIFT   Nr.     8412.   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 lässt sich eine erhebliche   Vergrösserung   der Geschwindigkeit erzielen, wenn im Empfänger die   Anwendung   mechanischer Theile, die durch den Telegraphierstrom bewegt werden, ver- 
 EMI1.4 
 
Ein Streifen photographischen Papiers, welcher für die Aufnahme der zu über-   tragenden Zeichen bestimmt ist, wird durch einen Motor, ein Uhrwerk oder dergleichen   
 EMI1.5 
 PunkteundStrichefixiert. 



     Eine Anordnung dieser Art mit der Abänderung,   dass man den Kathodenstrahl nicht   direct, sondern indiroct, durch das Licht,   das er auf einem   Fluorescenxschirm   erzeugt, 
 EMI1.6 
 diesem Elektromagneten befindet sich die in geeigneter Weise erregte Kathodenstrahlröhre c. Von den von der Kathode k ausgehenden Kathodenstrahlen geht ein   Bündel   d durch eien Öffnung in der Metallscheibe o und fällt auf den Fluorescenzschirm f, wo es 
 EMI1.7 
 oder s2 abgelenkt.

   Ist die Stellung s1 die dem Telegraphenstrom entsprechende, so wird ein Linsensystem q so aufgestellt, dass die dieser Stellung entsprechenden   Licht. ersc11Pinungen   auf den fortlaufenden Papierstreifen p projiciert werden, wo sie je nach ihrer Zeitdauer 
 EMI1.8 
 sprechenden Lichterscheinungen sind dann abgeblendet und werden deshalb nicht mitphotographiert. Es ist selbstverständlich, dass auch andere Schriftarten als die   Morseschrift   mit einem Apparat dieser Art aufgenommen werden können. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eine zweite Art der Verwendung der Ablenkungen des Kathodenstrahles ergibt sich, wenn die Ablenkungen durch ihre Grösse bestimmte Buchstaben oder sonstige Zeichen ausdrücken sollen. Die durch den "Geber" in die Linie gesandten Stromimpulse haben in diesem Falle im allgemeinen gleiche Zeitdauer. Die verschiedenen   Stromintensitäten,   die den einzelnen Zeichen entsprechen sollen, werden entweder durch Einschalten von Widerständen in einen Stromkreis von constanter elektromotorischer Kraft hergestellt oder dadurch, dass man die Telegraphenleitungen bei der Zeichengebung so schaltet, dass verschiedene elektromotorische Kräfte auf sie einwirken.

   Letzteres lässt sich dadurch erreichen, dass man die Telegraphenleitungen je nach den verschiedenen Zeichen mit ver-   schiedenen   Contacten einer Reihe von Contactstüeken in Verbindung bringt, zwischen denen nach Art der Zellenschalter von Sammlerbatterien verschiedene   elektromotorische Kräfte   liegen, oder welche verschiedene Stellen eines dauernd durch Widerstände geschlossenen Stromkreises bilden und dadurch die Abzweigung von Telegraphierströmen von verschiedener Intensität gestatten. Hiebei ist in erster Linie an Geberapparate gedacht, die nach Art des bekannten Wheatstonegebers für Schnelltelegraphie mit Streifen perforierten Papiers arbeiten und bei denen jedes Loch in dem Papier einen entsprechenden Stromschluss bewirkt.

   Es ist vortheilhaft, hiebei noch eine Hilfscontactstelle anzuwenden, die in den Stromkreis mit eingeschaltet ist und durch die Bewegung des Geberapparates   zwangläung   so bethätigt wird, dass die eigentliche Schliessung und Öffnung des Stromkreises erst durch diesen Hilfscontact erfolgt, u. zw., nachdem der dem Loch im Papierstreifen entsprechende
Contact hergestellt, resp. bevor dieser Contact unterbrochen worden ist. Hierdurch wird in bekannter Weise das auftretende Feuer an diesen   Hilfscontact verlegt,   dessen der Zer-   störung   ausgesetzten Theile leicht auszuwechseln sind. 



   Eine Anordnung dieser Art ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. a ist der vor dem
Telegraphieren perforierte   Paplerstreifen   des Gebers, der über die Contacthebel b. b, b... gezogen wird. Erscheint über dem am Ende eines Hebels befindlichen Stift   d   ein Loch in dem   Papiorstreifen   a, so wird der Stift durch die Feder e nach oben gedrückt und es wird bei c ein Contact hergestellt. Die Punkte c sind alle mit dem einen Pol der
Batterie f verbunden. Zwischen den   Contactstückon     li,   b... liegen die abgeglichenen
Widerstände   Ml M'...

   Der   äusserste dieser Widerstände ist an Erde gelangt Gibt nun einer der   Hebe ! Contact, so   wird der Stromkreis durch einen bestimmten Theil der Wider- stände geschlossen, so dass ein Strom von bestimmter Intensität erzeugt wird, der eine bestimmte Ablenkung des Kathodenstrahles bewirkt. Der Empfangsapparat der Fig. 2 unter-   scheidet sich von dem in Fig. L dargestellten durch folgende Anordnung. Die Nullstellung des Kathodenstrahles befindet sich infolge der Einwirkung des Justiermagnetes m1 auf   dem   unteren     Thei)   des Fluorescenzschirmos in der Stellung   So   und   wird durch".   stufen- 
 EMI2.1 
   sollon,     können auch andere bekannte optische Hilfsmittel, z.

   B.   Prismen oder einzelne   Linsen für jeden Punkt benutzt   werden. Es können auch gleich   Flnorescenzbuchstaben,   die an den Punkten   81   angebracht werden und bei der Bestrahlung aufleuchten, auf das photographischePapierprojiciertwerden. 



   Eine dritte Art der Benützung der Ablenkungen des Kathodonstrahles für Tele- graphierzwecke ist folgende. Wenn man auf den Kathodenstrahl nicht einen Elektro- magneten m wirken lässt, sondern zwei oder mehrere die im Winkel zu einander aufgestellt sind und von verschiedenen Telegraphierströmen durchflossen werden, die jeder für sich auf der Geberstation in Bezug auf Intensität und Richtigkeit verändert werden können, so entstehen combinierte Magnetfelder, die eine Ablenkung des Kathodenstrahles nach mehreren Richtungen bewirken. Man kann auf diese Weise Ablenkungen des Kathoden- strahles rings um die Nullstellung erreichen und bei jeder von diesen Ablenkungen, wie oben beschrieben, einen bestimmten Buchstaben nach der Stelle, an der der fortschreitende
Streifen photographischen Papiers exponiert wird, projicieren. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Übertragung telegraphischer Stromimpulse von kurzer Dauer und schneller Folge mit sichtbarer Wiedergabe der Telegraphenzeichen auf fluorescierenden @ Schirmen oder auf einem mit gleichmässiger Geschwindigkeit fortbewegten photographischen l'apiore, dadurch gekennzeichnet, dass die von einem Sender bekannter Art erzeugten <Desc/Clms Page number 3> Telegraphierströme eine oder mehrere Drahtspulen durchfliessen, welche auch Eisen enthalten können, wobei diese Spulen zum Zwecke der Übertragung telegraphischer Zeichen ablenken nach verschiedener Richtung auf einen Kathodenlichtstrahl wirken, so dass dessen Ablenkungen in ihrem zeitlichen Verlauf oder nach ihrer Grösse oder ihrer Richtung Telegraphenzeichen ergeben.
    2. Bei einer Einrichtung nach Anspruch 1 ein telegraphischer Scnder, dadurch gekennzeichnet, dass an demselben eine Anzahl von Tasten angeordnet ist, bei deren Niederdrücken unter Vermittlung von Contacten Widerstände in den Stromkreis in veränderlicher Zahl eingeschaltet werden, so dass sie die Abzweigung von Telegraphierströmen verschiedener Stärke gestatten, denen entsprechend die Ablenkung des Lichtstrahles in stufenweise veränderlicher Grösse erfolgt.
    3. Bei einer Einrichtung zur Übertragung telegraphischer Stromimpulse von der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Art eine Anordnung zur Verhinderung der Funkenbildung auf der Gebestelle, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromschluss durch das Zu- sammenwirken zweier hintereinander in den Stromkreis eingeschalteter Contactstellen be- wirkt wird, in der Weise, dass das Schliessen der einen Contaetstelle in bekannter Weise den Löchern des bei solchen Gebern üblichen Streifens von perforiertem Papier oder ähn- lichem Material entspricht und dass das Schliessen und Öffnen der anderen (Hilfs-) Contact- stelle nur während der Zeit des Geschlossenseins des ersten Contactes erfolgt, zum Zweck, die Funkenbildung während des Telegraphierens ganz nach der leicht auswechselbaren Hilfscontactstelle zu verlegen.
AT8412D 1900-05-10 1900-05-10 Einrichtung zur Übertragung telegraphischer Stromimpulse von kurzer Dauer und schneller Folge. AT8412B (de)

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