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Geldausgeber mit Schau-und Druckvorrichtung.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Geldausgeber mit Registriervorrichtung. bei weichem die ausgegebene Summe auf die Gelddüten, die, wie üblich, zur Aufnahme des mehles dienen, direkt aufgedruckt wird, nachdem man sich von der Richtigkeit des erhaltenen Betrages überzeugt hat, welcher gleichzeitig mit dem Ausgeben des Geldes auf Schaurädern zusammengestellt wird.
Bisher wurden die Beträge stets auf besondere Registrierstreifen aufgedruckt und diese in die Düten eingesteckt. und es war dann das Kontrollieren der Beträge ausserordentlich umständlich, denn wenn einmal in irgend eine der Gelddüten versehentlich ein mit dem auf dem Streifen angegebenen Betrag nicht über- einstimmender Betrag eingelegt war, so musston die Beträge sämtlicher Düten mit den auf dem Streifen notierten Beträgen nochmals verglichen werden. Gemass vorliegender Erfindung wird titeser Nachteil dadurch beseitigt, dass der fragliche Betrag von dem Geldausgeber
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geeignete Registriervornchtung verwendet werden, und/war wird das Bedrucken zweckmässig unabhängig von den Betragstasten vorgenommen, d. h. mittels einer besonderen Taste bewirkt.
Das Ausgeben des Geldes und das Bedrucken der Düten sind demnach zeitlich voneinander unabhängig gemacht worden. Zu diesem Zweck ist ein an sich bekannter Druckapparat derart angeordnet, dass er auf den Gelddüten den notwendigen Aufdruck hervorbringen kann, so lange sich diese in der zur Aufnahme des Geldes ühlicben Stellung unterhalb des Sammeltrichters befinden. Nachdem man sich durch eine Schauöffnung von der Richtigkeit des eingeführten Betrages überzeugt bat. wird dieser dann auf die Düte aufgedruckt und diese hierauf samt Inhalt abgenommen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in einer als Beispiel dienenden Ausführungsform näher erläutert.
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Fig. 2 ein Seitenschnitt einer Druckvorrichtung und zeigt die Lage der Düten beim Aufdrucken,
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Schaulöcher mit eingestelltem Betrag, während
Fig. 4 die Anordnung der Gelddüten it. Bezug auf den Sammeltrichter in Vorderansicht zeigt, sowie die Druckstelle an demselben.
Der Geldausgeber 1 ist von bekannter Bauart und gehört z. B. zu den Apparaten, 111'1 weichen durch Niederdrücken der Tasten 2 der Betrag auf einem Registrierrad 13
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Sammettrichters 4 aufgesetzt, wobei sie zweckmässig in einem Halter 18 liegen. Die Düte a ist hierbei derart geöffnet, dass die Münzen c einfallen können und die zu bedruckende Zunge b auf einem Widerlager 3 aufliegt.
Hat man sich nun von der Richtigkeit des Betrages mit Hilfe der Schaulöcher 14.
Überzeugt, so wird irgend ein iiebel oder dergl. bewegt, wodurch der Hammer 15 des Druckwerkes in Bewegung gesetzt wird, der dann gegen die Druckstelle schlägt und hierdurch auf der Zunge b der Düte a, so lange diese sich noch in ihrer Stellung zur Aufnahme des Geldes c befindet, den eingelegten Betrag abdruckt.