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Die Erfindung bezieht sich auf ein Schreibgerät mit einer Stempeleinnchtung, bestehend aus einem vom Schreibgerät abnehmbaren Gehäuse für die Stempeleinrichtung, die eine im Gehäuse verschiebbar gelagerte Stempelhalterung und eine auf der Stempelhalterung gelagerte, um eine Querachse aus einer eingeschwenkten Ruhestellung in eine ausgeschwenkte Arbeitsstellung drehbare, in der Ruhestellung an ein Stempelkissen andrückbare Stempelplatte aufweist.
Zur Verbindung eines Kugelschreiber mit einer Stempeleinrichtung zu einer Baueinheit Ist es bekannt (US 4 606 665 A), in das Gehäuse des Kugelschreibers eine Stempelhalterung einzusetzen, die einerseits eine Stempelplatte und anderseits ein Stempelkissen trägt. Während die Stempelplatte in ihrer Längsmitte um eine Querachse drehbar in der Stempelhalterung gelagert und aus einer gegen die Stempelhalterung eingeschwenkten Ruhestellung in eine quer zur Stempelhalterung abgespreizte Arbeitsstellung ausschwenkbar ist, erfolgt die Anlenkung des Stempelkissens an der Stempelhalterung endseitig um die halbe Länge der Stempelplatte gegenüber der Stempelplattenanlenkung zurückversetzt, so dass in der gegen die Stempelhalterung eingeschwenkten Ruhestellung der Stempelplatte das Stempelkissen aus einer Ausschwenkstellung gegen die Stempelplatte eingeschwenkt werden kann,
um den Schriftbildträger der Stempelplatte für die nächste Stempelung einzufärben. Die Stempeleinrichtung kann in dieser Stellung durch einen aufgeschobenen, kappenartigen Gehäuseabschnitt gesichert werden, der zum Einsatz der Stempeleinrichtung abgezogen werden muss. Die Stempeleinrichtung ist jedoch dem Kugelschreibergehäuse fest zugeordnet, was bei einer vorgegebenen, üblichen Länge eines solchen mit einer Stempeleinrichtung verbundenen Schreibgerätes zu einer verkürzten Länge des Schreibeinsatzes führt.
Bei einer anderen bekannten Konstruktion eines Schreibgerätes mit einer Stempeleinrichtung (US 5 118 212 A) ist das Stempelkissen fest im Gehäuse des Schreibgerätes angeordnet und lediglich die Stempelplatte auf einer seitlich ausschwenkbaren Stempelhalterung schwenkbar gelagert. Da die Stempelplatte und das Stempelkissen in einem axial an den die Mine aufnehmenden Gehäuseteil anschliessenden Gehäuseabschnitt angeordnet sind, kann wiederum die Gehauselange nur zum Teil für die Aufnahme eines Schreibeinsatzes ausgenützt werden.
Gleiches gilt für eine weitere bekannte Konstruktion (EP 0 433 572 A1), bei der der Stempelträger unmittelbar an die Vorschubmechanik für den Schreibeinsatz angeschlossen ist. Über eine die Stempeleinrichtung abdeckende Kappe kann zwar die Vorschubmechanik für den Schreibeinsatz betätigt werden, doch steht der axiale Gehäuseabschnitt der Stempeleinrichtung nicht für den Schreibeinsatz zur Verfügung.
Um die Stempeleinrichtung gesondert von einem mit der Stempeleinrichtung eine Baueinheit bildenden Schreibgerät einsetzen zu können, ist es darüber hinaus bekannt (AT 169 471 B), die Stempeleinrichtung abnehmbar am Gehäuse des Schreibgerätes anzuordnen. Zu diesem Zweck weist das Gehäuse des Schreibgerätes eine vom übrigen Gehäuse abziehbare Endkappe auf, in der die Stempelhalterung mit der angelenkten, abspreizbaren Stempelplatte axial verschiebbar gelagert ist. Das Stempelkissen verbleibt im Gehäuse des Schreibgerätes, so dass zum Einsetzen der Stempeleinrichtung in das Gehäuse zunächst die Stempelplatte in einen dem Stempelkissen zugeordneten Halter eingehängt werden muss, bevor die Endkappe über das Stempelkissen und die Stempelplatte auf das Gehäuse des Schreibgerätes aufgeschoben werden kann.
Abgesehen davon, dass sich der Konstruktionsaufwand erhöht und die Handhabung erschwert, muss bei diesem bekannten Schreibgerät stets die Stempeleinrichtung mit dem Gehäuse des Schreibgerätes verbunden werden, um die Stempelplatte über das Stempelkissen einfärben zu können. Ausserdem verringert sich die für den Schreibeinsatz zur Verfügung stehende Länge des Gehäuses des Schreibgerätes um die Länge der Stempeleinrichtung.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Schreibgerät mit einer Stempeleinrichtung der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass nicht nur eine vom Schreibgerät abnehmbare, für sich funktionstüchtige Stempeleinrichtung erhalten wird, sondern auch die volle Länge des Schreibgerätes für den Schreibeinsatz ausgenützt werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass zwischen dem vom Gehäuse des Schreibgerätes gesonderten, die Stempeleinrichtung zusammen mit dem Stempelkissen aufnehmenden Stempelgehäuse und dem Schreibgerät eine Kupplungseinrichtung zum seitlichen Anschliessen des Stempelgehäuses an das Schreibgerät vorgesehen ist.
Da das Stempelgehäuse nicht nur die Stempelhalterung mit der Stempelplatte, sondern auch
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das Stempelkissen aufnimmt, wird eine für sich funktionstüchtige Stempeleinrichtung erhalten, die zufolge der Kupplungseinrichtung zwischen Stempelgehäuse und Schreibgerät getrennt vom Schreibgerät eingesetzt werden kann.
Das über diese Kupplungseinrichtung bedingte, seitliche Anschliessen des Stempelgehäuses an das Schreibgerät stellt darüber hinaus sicher, dass die volle Länge des Gehäuses des Schreibgerätes zur Aufnahme und Betätigung des Schreibeinsatzes ausgenützt werden kann, so dass eine aus einem Schreibgerät und einer Stempeleinrichtung gebildete Baueinheit erhalten wird, die eine weitgehend voneinander unabhängige Ausbildung des Schreibgerätes und der Stempeleinrichtung entsprechend den jeweiligen Anforderungen erlaubt, ohne auf eine gemeinsame Handhabung verzichten zu müssen.
Die Kupplungseinrichtung kann unterschiedlich ausgebildet werden, weil es ja lediglich auf den seitlichen Anschluss des Stempeigehäuses an das Schreibgerät ankommt, und zwar in einer Art und Weise, die die Benützung des Schreibgerätes mit dem angekuppelten Stempelgehäuse nicht beeinträchtigt. Eine einfache Kupplungseinrichtung kann beispielsweise dadurch erhalten werden, dass sie aus einer seitlich am Stempelgehause angeordneten, auf einen Gehäuseabschnitt des Schreibgerätes axial aufsteckbaren Kupplungshülse besteht. Zum Trennen der Stempeleinrichtung vom Schreibgerät braucht in diesem Fall lediglich die Kupplungshülse mit dem Stempelgehäuse vom die Kupplungshülse aufnehmenden Abschnitt des Schreibgerätes abgezogen zu werden.
Die Kupplungshülse braucht zu diesem Zweck keinen geschlossenen Umfang aufzuweisen, obwohl eine umfangsseitig geschlossene Kupplungshülse höhere Festigkeitseigenschaften mit sich bringt.
Eine andere einfache Möglichkeit der Ausbildung der Kupplungseinrichtung besteht darin, sie aus einer schwalbenschwanzartigen, axialen Gleitführung zwischen dem Schreibgerät und dem Stem- pelgehäuse auszubilden. Auch in diesem Fall braucht das Stempelgehäuse nur auf das Schreibgerät in axialer Richtung aufgeschoben zu werden. Die schwalbenschwanzartige Gleitführung sorgt dabei für einen verdrehsicheren Halt des Stempelgehäuses am Schreibgerät.
Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Stempeleinrichtung vom Schreibgerät zu unterbinden, kann der Kupplungseinrichtung eine federnde Rasteinrichtung zwischen dem Schreibgerät und dem Stempelgehäuse zugeordnet werden, so dass die Kupplungsstellung über die federnde Rasteinrichtung verrastet wird und erst wieder nach dem Freigeben durch die Rasteinrichtung gelöst werden kann. Die federnde Rasteinrichtung kann dabei aus einem in eine Rastausnehmung federnd eingreifenden Rastkörper bestehen, wobei sich besonders vorteilhafte Konstruktionsverhältnisse ergeben, wenn der Rastkörper aus einem federnd im Gehäuse des Schreibgerätes gelagerten, mit einem Rastanschlag des Stempelgehäuses zusammenwirkenden Halteklipp gebildet wird.
Durch diese Massnahme erübrigt sich das Vorsehen eines gesonderten Rastkörpers, weil der zu diesem Zweck eingesetzte Halteklipp im allgemeinen an jedem Schreibgerät zu dessen Befestigung vorgesehen ist.
Werden Halteklipps sowohl am Schreibgerät als auch am Stempelgehäuse vorgesehen, so wird einer dieser Halteklipps bei einem mit der Stempeleinrichtung gekuppelten Schreibgerät überflüssig und als störend empfunden. Aus diesem Grunde kann das Schreibgerät einen vom Stempelgehäuse bzw. von der Kupplungseinrichtung gegen Federkraft in eine Gehäuseausnehmung des Schreibgerätes eindrückbaren Halteklipp aufweisen, der beim Ankuppeln des Stempelgehäuses an das Schreibgerät in der Gehäuseausnehmung des Schreibgerätes versenkt wird.
Wird dem Gehäuse des Schreibgerätes neben dem versenkbaren Halteklipp ein federbelasteter Rastkörper zugeordnet, so ergibt sich eine einfache Konstruktion, wenn zwischen dem gegen Federkraft in einer Gehäuseausnehmung des Schreibgerätes versenkbaren Halteklipp und einem diesem Halteklipp gegenüberliegend im Gehäuse des Schreibgerätes gelagerten, federbelasteten Rastkörper der Rasteinrichtung eine gemeinsame Druckfeder vorgesehen wird. Sowohl der Halteklipp als auch der Rastkörper können demnach gegen die Kraft der gemeinsamen Druckfeder radial einwärts gedrückt werden, um bei einer Aufhebung der äusseren Druckbelastung wieder in die anschlagbegrenzte Ausgangsstellung zurückgeführt zu werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 ein erfindungsgemässes Schreibgerät mit einer Stempeleinrichtung In einer vereinfach- ten Seitenansicht,
Fig. 2 dieses Schreibgerät in einer Ansicht in Richtung I der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf dieses Schreibgerät,
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Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechenden Darstellung des Schreibgerätes, jedoch mit abgezoge- ner Stempeleinrichtung,
Fig. 5 das Schreibgerät nach den Fig. 1 bis 4 ausschnittsweise im Bereich der Kupplung- einrichtung zwischen Schreibgerät und Stempeleinrichtung in einem Axialschnitt In einem grösseren Massstab,
Fig. 6 die Stempeleinrichtung in der Arbeitsstellung in einem vereinfachten Längsschnitt in einem grösseren Massstab,
Fig.
7 eine Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Schreibgerätes in einer Seiten- ansicht gemäss der Fig. 1,
Fig. 8 eine Draufsicht auf das Schreibgerät gemäss der Fig. 7,
Fig. 9 das Schreibgerät gemäss der Fig. 7 mit entkuppelter Stempeleinrichtung in einer Dar- stellung entsprechend der Fig. 4,
Fig. 10 das Schreibgerät nach der Fig. 7 in einem Axialschnitt ausschnittsweise im Bereich der
Kupplungseinrichtung in einem grösseren Massstab und die
Flg. 11 bis 14 eine weitere Konstruktionsvariante eines erfindungsgemässen Schreibgerätes in einer Darstellung entsprechend den Fig. 7 bis 10.
Das Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 bis 5 zeigt ein Schreibgerät 1 an dessen Gehäuse 2 über eine Kupplungseinrichtung 3 eine Stempeleinrichtung 4 seitlich angeschlossen werden kann. Die Kupplungseinrichtung 3 besteht dabei aus einer seitlich am Stempelgehäuse 5 angeordneten Kupplungshülse 6, die axial auf einen Gehäuseabschnitt 7 (Fig. 4) aufgeschoben werden kann. Neben dieser Kupplungshülse 6 ist zusätzlich eine schwalbenschwanzartige Gleitführung 8 zwischen dem Schreibgerät 1 und dem Stempelgehäuse 5 vorgesehen, wie dies insbesondere der Flg. 3 entnommen werden kann.
Um die Kupplungsstellung gemäss der Fig. 1 zwischen dem Schreibgerät 1 und der Stempeleinrichtung 4 zu sichern, kann eine Rasteinrichtung 9 vorgesehen sein, die gemäss der Fig. 5 aus einem Rastkörper 10 und einem dem Stempeigehäuse 5 bzw. der von diesem Stempelgehäuse 5 gebildeten Kupplungshülse 6 zugeordneten Rastanschlag 11 besteht. Da der Rastkörper 10 über eine Rastfeder 12 im Einrastsinn beaufschlagt wird, ergibt sich beim Aufstecken der Kupplungshülse 6 auf den Gehäuseabschnitt 7 des Gehäuses 2 eine selbständige Verrastung zwischen der Stempeleinrichtung 4 und dem Schreibgerät 1 in der Kupplungsstellung.
Wie den Fig. 1 bis 4 entnommen werden kann, sind sowohl das Schreibgerät 1 als auch die Stempeleinrichtung 4 mit einem Halteklipp 13 ausgerüstet. Der Halteklipp 13 des Schreibgerätes 1 bildet allerdings an seinem im Gehäuse 2 gelagerten Ende den Rastkörper 10 für die Rasteinrichtung 9, so dass zum Lösen der Rasteinrichtung 9 der Halteklipp 13 des Schreibgerätes 1 gegen das Gehäuse 2 einwärts gedrückt werden muss, das zu diesem Zweck eine entsprechend einseitig vertiefte Ausnehmung 14 bildet. Nach der Entriegelung kann die Stempeleinrichtung 4 vom Gehäuse 2 des Schreibgerätes 1 abgezogen werden.
Da der Halteklipp 13 mit grösserem Spiel im Gehäuse 2 gelagert Ist, wird der zunächst in der Gehäuseausnehmung 14 versenkte Halteklipp 13 in seine anschlagbegrenzte Gebrauchsstellung gemäss der Fig. 4 nach aussen verlagert Zum Aufstecken der Kupplungsholse 6 auf den Gehäuseabschnitt 7 ist folglich zunächst der Halteklipp 13 in die Gehäuseausnehmung 14 einzudrücken.
Die Stempeleinrichtung 4 selbst besteht gemäss der Fig. 6 aus einer Stempelhalterung 15 mit einer angelenkten Stempelplatte 16 sowie aus einem Stempelkissen 17. Während die Stempelhalterung 15 in axialen Führungsstegen 18 des Stempelgehäuses 5 verschiebbar geführt wird, ist das Stempelkissen 17 auf einem Gehäuseeinsatz 19 axial verstellbar gehalten, der quer zur Gehäuseachse verlagerbar ist und durch Federn 20 in Richtung der Stempelhalterung 15 beaufschlagt wird. In der gezeichneten, ausgeschwenkten Arbeitsstellung der Stempelplatte 16 wird die Stempelhalterung 15 durch einen Anschlag 21 des Stempelkissens 17 gegen ein Einschieben in das Stempeigehäuse 5 gesichert.
Zum Einschieben der Stempelhalterung 15 mit der in die Ruhestellung eingeschwenkten Stempelplatte 16 in das Stempelgehäuse 5 ist der Gehäuseeinsatz 19 über einen Betätigungsansatz 22 gegen die Kraft der Federn 20 von den Führungsstegen 18 wegzudrücken, um den Anschlag 21 von der Stempelhalterung 15 abzustellen, die somit in das Stempelgehäuse 5 anschlagbegrenzt eingeschoben werden kann. Mit dem Loslassen des Betätigungsansatzes 22 wird das Stempelkissen 17 über die Federn 20 an einen Schriftbildträger der Stempelplatte 16 angedrückt, wobei der Schriftbildträger mit Stempelfarbe eingefärbt wird.
Die
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Stempeleinrichtung ist damit zum Stempeln vorbereitet, wofür der Betätigungsansatz 22 niedergedrückt werden muss, um die Stempelhalterung 15 aus dem Stempelgehäuse 5 entlang der Führungsstege 18 beispielsweise gewichtsbedingt ausfahren zu können.
Zum Unterschied zum Schreibgerät gemäss den Fig. 1 bis 5 zeigt das Schreibgerät nach den Fig. 7 bis 10 keine Kupplungshülse, sondern lediglich eine schwalbenschwanzartige Gleitführung 8 als Kupplungseinrichtung 3. Ausserdem erfolgt die Betätigung des Schreibgerätes 1 über eine Druckmechanik 23, die mit einem im Gehäuse 2 des Schreibgerätes 1 gelagerten, seitlich vorragenden Betätigungsschieber 24 antriebsverbunden ist. Aufgrund dieses Schiebers 24 wird der dem Schreibgerät 1 zugeordnete Halteklipp 13 von der Stempeleinrichtung 4 abgedeckt.
Um durch einen gegen die Stempeleinrichtung 4 vorragenden Halteklipp 13 des Schreibgerätes 1 keine Abstandsvergrösserung zwischen der Stempeleinrichtung 4 und dem Schreibgerät 1 in Kauf nehmen zu müssen, ist der Halteklipp 13 des Schreibgerätes 1 in einer Gehäuseausnehmung 14 versenkbar, wie dies der Fig. 10 entnommen werden kann. Diese Versenkung erfolgt gegen die Kraft einer Druckfeder 25, so dass nach dem Abnehmen der Stempeleinrichtung vom Schreibgerät 1 die Druckfeder 25 den Halteklipp 13 in seine anschlagbegrenzte Arbeitsstellung gemäss der Fig. 9 nach aussen drückt.
Das Schreibgerät gemäss den Fig. 11 bis 14 zeigt eine Kupplungseinrichtung 3 in Form einer Kupplungshülse 6 ohne Schwalbenschwanzführung. Dementsprechend weist die Kupplungshülse 6 eine grössere Führungslänge auf. Die Rasteinrichtung 9 besteht aus einem Rastkörper 10, der durch eine Druckfeder 12 belastet wird und den durch die Kupplungshülse 6 selbstgebildeten Rastanschlag 11 übergreift (Fig. 14). Zum Lösen der Rasteinrichtung 9 ist daher zunächst der Riegelkörper 10 in das Gehäuse 2 des Schreibgerätes 1 einzudrücken, bevor die Kupplungshülse 6 vom Gehäuse 2 axial abgezogen werden kann. Der Rastkörper 10 weist zu diesem Zweck einen entsprechenden Betätigungsansatz auf.
Wie im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 10 wird der Halteklipp 13 des Schreibgerätes 1 nach den Fig. 11 bis 14 ebenfalls durch die angeschlossene Stempeleinrichtung 4 abgedeckt. Aus diesem Grunde wird der Halteklipp 13 wiederum in eine Gehäuseausnehmung 14 versenkt, und zwar gegen die Kraft der Druckfeder 12, die somit zugleich den Rastkörper 10 und den Halteklipp 13 beaufschlagt.
Die Betätigung der Druckmechanik 23 des Schreibgerätes 1 erfolgt über einen endseitigen Druckknopf 26, der mit zwei seitlichen Schenkeln 27 den Rastkörper 10 und den die Druckfeder 12 aufnehmenden Ansatz des Halteklipps 13 beidseitig umfasst, um eine mechanische Verbindung zwischen dem Druckknopf 26 und der Druckmechanik 23 herzustellen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schreibgerät mit einer Stempeleinrichtung, bestehend aus einem vom Schreibgerät abnehmbaren Gehäuse für die Stempeleinrichtung, die eine im Gehäuse verschiebbar gelagerte Stempelhalterung und eine auf der Stempelhalterung gelagerte, um eine Quer- achse aus einer eingeschwenkten Ruhestellung In eine ausgeschwenkte Arbeitsstellung drehbare, in der Ruhestellung an ein Stempelkissen andrückbare Stempelplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem vom Gehäuse (2) des Schreibgerätes (1) gesonderten, die Stempeleinrichtung (4) zusammen mit dem Stempelkissen aufnehmen- den Stempelgehäuse (5) und dem Schreibgerät (1) eine Kupplungseinrichtung (3) zum seitlichen Anschliessen des Stempelgehäuses (5) an das Schreibgerät (1) vorgesehen 1St.