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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Festklemmen eines Zerspanmessers an einer drehbaren Zerspanscheibe oder Trommel unter Verwendung eines Klemmelements, einer Messerklemme und eines Messerabstandshalters, die relativ zueinander beweglich sind, um eine hintere Oberflache des Messers gegen die Messerklemme zu stützen.
Zerspaner werden zur Herstellung von Holzspanen verwendet, beispielsweise aus Baumstammen für den Aufschluss von Zellstoff oder für das Verbrennen von Holz Zugehöriger Stand der Technik ist in der Veröffentlichung US-PS-4 155 384 beschrieben, die einen Scheibenzerspaner beschreibt, der mit einer Scheibe und Messern ausgerüstet ist. Die finnische Veröffentlichung F1 78412 A beschreibt ein sogenanntes Drehmesser und sein Festklemmen auf einem Scheibenzerspaner.
Während des Zerspanens wird eine Zerspankraft auf das Messer gerichtet, die hauptsachlich örtliche Zugspannungen im Messer erzeugt, und daher muss der Messerstruktur in Richtung dieser Zugspannung eine betrachtliche Dicke gegeben werden Die Zerspanmesser sind Verschleissteile und eine Erhöhung des Materials für das Messer fuhrt zu zusätzlichen Kosten. Unter schwierigen Bedingungen, beispielsweise wenn gefrorenes Holz zerspant werden soll, sind die Messer extrem grossen Beanspruchungen unterworfen. Das kann zu einem Bruch des Messers führen, was zu einer Erhöhung der Wartungskosten beiträgt.
In der DD-PS-146 884 ist ein Spannsystem für Messer mit winkelförmigem Querschnitt, insbesondere fur Schneidwerke in landwirtschaftlichen Maschinen, beschrieben, bei dem das Messer auf einem Messerträger aufgenommen und durch ein Spannelement mit einer Spannschraube befestigt ist, wodurch die abgewinkelten Bereiche des Messers vollkommen gestreckt werden Ein Teil der Länge des die Schneide tragenden Schenkels ragt im gespannten Zustand über den Messerträger hinaus.
Unter dem Einfluss der durch die Spannschraube erzeugten, uber das Spannelement auf das Messer wirkenden Spannkrafte wird im winkelförmigen Messerquerschnitt eine Spannung erzeugt, die um so grösser ist, je mehr die Winkelform in Strecklage gebracht wird Durch diese im gespannten Zustand auf das Messer wirkende Spannung wird dem auf Biegung beanspruchten Bereich das Messers eine gegenüber dem ungespannten Zustand ungleich höhere Festigkeit verschafft, wodurch eine Reduzierung der notwendigen Messerdicke erreicht werden soll Die Funktionsweise des Spannsystems und die Richtungen, in welchen die Schneidkrafte wirken, sind in diesem Dokument nur sehr unpräzise Weise erläutert.
Aus der Anordnung gemäss Fig. 3 kann aber mit hoher Wahrscheinlichkeit geschlossen werden, dass sich das Messer in der dargestellten Lage nach unten bewegt. Dabei ergibt sich eine auf das Messer wirkende Schneidkraft, die von der linken zur rechten Bildseite dieser Figur gerichtet ist.
Auf die vordere Oberfläche des Messers wirkt die Vorspannung als Zugspannung, welche die Belastung noch erhöht, da sie sich zu der durch die Schneidkräfte hervorgerufenen Zugspannungen hinzuaddieren, was eine negative Auswirkung auf die Belastbarkeit des Messer hat.
Aus der DE 38 43 466 A1 geht eine Zerspanungsmaschine, insbesondere ein Hobel, mit einem Messerspannsystem hervor, bei dem in einer Nut eines Messerträgers zwei Profilteile mittels einer Spannvorrichtung bei gleichzeitiger Halterung des Messers eingespannt sind. Die Profilteile bilden dabei innerhalb der Nut eine geschlossene Oberfläche ohne Spalt. Einer der Profilteile bildet eine L-förmige Stützleiste, von der der eine Schenkel einerseits an einer der Seitenwände und andererseits am Messer anliegt, wobei ein profilierter Abschnitt in eine Ausnehmung des Messers eingreift. In der Ecke zwischen den beiden L-Schenkeln hat der profilierte Abschnitt eine Einbuchtung und eine daran anschliessende Ausbauchung.
Das Messer wird in der Halterung allerdings ohne Entstehen einer Biegespannung flach festgespannt, da dieses auf einer Klemmseite, die auf dem zweiten Profilteil ausgebildet ist, vollkommen flach aufliegt Eine vorteilhafte Auswirkung einer auf das Messer wirkenden Biegespannung kann dieser Druckschrift somit nicht entnommen werden.
Weiters ist in der US-PS-4 850 408 eine Hackvorrichtung mit einer Rotationsscheibe und darauf radial angeordneten Messern beschrieben, bei der die Messer jeweils eine gerade hintere Oberflache und eine mit einer Nut versehenen vordere Oberfläche aufweisen, auf welcher auch die vorderen Schneidflächen der zwei an gegenüberliegenden Enden bestehenden Messerspitzen ausgebildet sind.
Das Messer wird auf der Rotationsscheibe mittels einer Klemmschraube zwischen einem Basisstück, einem Gegenmesser, das in die Nut des Messers eingreift, und einem
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Klemmstück festgeklemmt Biegespannungen wie bei der Erfindung werden bei der Klemmung des Messers nicht hervorgerufen, da seine Klemmflachen zwischen zwei gegenüberliegenden gerade verlaufenden Flachen des Gegenmessers bzw. des Klemmstücks eingespannt sind
Auch die Vorrichtung zum Spannen eines Schneidmessers in einem Messerkopf gemäss DE 25 09 304 B1 bringt keine Biegespannung auf das Schneidmesser auf, welches zwei planparallele Deckflachen aufweist, mit denen das Messer zwischen einer Auflageflache und einem Spannglied des Messerkopfes in vollkommen flachem Zustand eingeklemmt wird.
Die DE 25 52 876 A1 zeigt einen Hobelkopf mit Spanraumen, die jeweils einer Messerschneide der im Hobelkopf eingespannten Messer benachbart sind. Von der Mantelfläche des Hobelkopfes erstrecken sich in Sekantenrichtung jeweils Ausnehmungen in das Innere des Hobelkopfes hinein, die von einer Widerlagerflache begrenzt sind An dieser Widerlagerfläche stützt sich das Messer jeweils mit einer Seitenfläche ab, deren der Widerlagerfläche abgewandte Seitenfläche von je einem Druckstück beaufschlagt ist. Sowohl die Widerlagerfläche als auch das Messer werden von Bohrungen durchdrungen, die aussen an der der Widerlagerflache benachbarten Umfangsfläche des Hobelkopfes münden Die Bohrungen werden von einer Spannschraube durchdrungen, die in Gewindebohrungen in dem Druckstück eingreifen.
Das Messer erfährt bei seiner Klemmung allerdings keine Durchbiegung
Schliesslich ist in der US-PS-5 348 064 eine Hack-Rotationsscheibe geoffenbart, bei der ein C-förmiger Messerhalter in einer Ausnehmung der Rotationsscheibe eingesetzt ist, und welcher eine schräg angestellte Auflagefläche aufweist, an der ein reversierbares Messer aufgestützt ist, das von einem Klemmelement niedergehalten wird Dieses Klemmelement ist durch eine Schraube auf der Rotationsscheibe festgelegt Das Messer wird ohne Aufbringung einer Biegespannung festgeklemmt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und ein Zerspanmesser zu schaffen, das dünner als die Messer des Standes der Technik gemacht werden kann und das nichtsdestotrotz viel widerstandsfähiger gegenüber einem Bruch ist.
Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung dieser Erfindung gelöst, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass die Messerklemme und die hintere Oberflache des Messers so ausgebildet sind, dass sie sich auf zueinander beabstandeten Stützoberflachen gegeneinander abstützen, wobei die Messerklemme und die hintere Oberfläche des Messers im Bereich zwischen den Stützoberflächen voneinander beabstandet sind, bevor das Messer in seiner Endstellung fixiert ist, und dass der Messerabstandshalter eine Stützoberfläche umfasst, die so ausgebildet ist, dass sie eine vordere Oberfläche des Messers einer Kraft unterwirft, die zwischen den Stützoberflächen der Messerklemme einwirkt, um das Messer zwischen den Stützoberflächen der Messerklemme in Richtung auf die Messerklemme zu biegen,
um so eine Druckspannung im nicht abgestützten Teil einer vorderen Oberflache des Messers zu erzeugen.
Wesentlich für die Erfindung ist es, dass die Auflage zwischen der Messerklemme und der hinteren Oberflache des Messers so gestaltet ist, dass beim Einspannen des Messers gegen die Messerklemme der Bereich zwischen den Stützoberflächen durchgebogen wird und dabei eine Druckspannung in dem nicht unterstützten Abschnitt der vorderen Oberfläche des Messers erzeugt wird.
Bevorzugte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein spezielles Merkmal der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass der erste Stützpunkt in der hinteren Oberfläche des Messers sich von der Kante des Messers aus gesehen nahe an der Messerkante befindet, und dass die freie Länge der vorderen Oberflache des Messers, das heisst, die Entfernung zwischen dem ersten Stützpunkt auf der vorderen Oberflache und der Messerkante, gross ist verglichen mit der Entfernung zwischen dem ersten Stützpunkt auf der hinteren Oberflache des Messers und der Messerkante Wenn nun eine Klemmkraft auf das Messer am ersten Stützpunkt der vorderen Oberfläche des Messers, der zwischen den Stützpunkten der Rückseite des Messers liegt, gerichtet wird, biegt sich das Messer derart, dass durch dieses Biegen eine Druckspannung auf der Seite der vorderen Oberfläche des Messers erzeugt wird Zur selben Zeit werden die ersten Stützpunkte,
von der Kante des Messers aus gesehen, auf den vorderen und hinteren Abschnitten des Messers kräftig gegen das Messer gedrückt.
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Eine erfindungsgemasse Vorrichtung kann bewirken, dass die Spannungen, die durch eine Zerspankraft verursacht werden, über den langen freien Abschnitt der vorderen Oberflache verteilt werden und dass die Zerspankraft die Druckspannung reduziert wird, die auf die vordere Oberfläche des Messers wirkt, aber keine das Messer zerstörende Zugspannung erzeugt. Ein anderes wesentliches Merkmal besteht darin, dass die Zerspankraft die Stützkrafte, die auf die Stützpunkte oder Oberflächen eines Messers wirken, erhöht. Durch diese Faktoren wird eine gefährliche Vibration des Messers verhindert und der Kontakt der ersten Stützpunkte oder Oberflächen auf der vorderen und hinteren Seite des Messers wird gewährleistet, um so zu verhindern, dass Holzmaterial zwischen die Stützpunkte und das Messer eindringt.
Die Erfindung wird nun detaillierter unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen
Fig 1 ein Zerspanungsmesser des Standes der Technik mit seinem Klemmelement zeigt
Fig 2 die Spannungen zeigt, die im Messer der Fig 1 während des Betriebs auftreten.
Fig 3 ein Messer einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt, das mit einem Klemm- element versehen ist, wobei das Messer sich im nicht eingeklemmten Zustand befindet.
Fig 4 ein Messer einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt, das mit einem Klemm- element versehen ist, wobei sich das Messer im eingeklemmten Zustand befindet
Fig 5 ein Messer einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt, wobei sich das Messer im nicht eingeklemmten Zustand befindet
Fig 6 ein Messer einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt, wobei sich das Messer im eingeklemmten Zustand befindet.
Fig 7 die Losung der Fig 3 zeigt, wobei das Messer in ein Montageelement eingepasst ist und sich das Messer im nicht eingeklemmten Zustand befindet
Fig 8 die Lösung der Fig. 4 zeigt, wobei das Messer in ein Montageelement eingepasst ist und sich das Messer im eingeklemmten Zustand befindet.
Fig 9 die Losung der Fig. 5 zeigt, wobei das Messer in ein Montageelement eingepasst ist und sich das Messer im nicht eingeklemmten Zustand befindet.
Fig 10 die Lösung der Fig. 6 zeigt, wobei das Messer in ein Montageelement eingepasst ist und sich das Messer im eingeklemmten Zustand befindet
Fig 1 zeigt das Festklemmen eines drehbaren Messers an einen Scheibenzerspaner nach einem Stand der Technik. Ein leicht z-förmiges Messer 1 ist durch ein Klemmelement 5 an einer Zerspanerscheibe 4 zwischen einer Messerklemme 2 und einem Messerabstandshalter 3 festgeklemmt
Eine Kraft F2 zeigt die Klemmkraft des Klemmelements 5 Eine Kraft F1 zeigt die Richtung einer Zerspankraft, die auf das Messer 1 während des Zerspanens ausgeübt wird, wobei die Kraft relativ zur Ebene der Zehrspanehrscheibe leicht geneigt ist Das Messer 1 wird durch Kräfte festgeklemmt, die sich aus der Kraft F2 des Klemmelements 5 ergeben und es erzeugt Stützkräfte, die auf die Stützoberflächen 6,7 und 8 ausgeübt werden.
Die Stützoberflächen 6,7 und 8 sind parallel zu den entgegenwirkenden Oberflächen der Messerklemme 2 und des Messerabstandshalters 3 angeordnet. Eine vertikale Oberfläche 9 eines Vorsprungs am anderen Ende der Messerklemme 2 überträgt eine Komponente der Zerspankraft F1, die parallel zur Zehrspanehrscheibe 4 gerichtet ist, auf die Zehrspanehrscheibe 4 und auf den Messerabstandshalter 3
Fig 2 zeigt die Spannungen, die durch die Zerspankraft F1 im Messer 1 verursacht werden, wenn ein Messer verwendet wird, wie es in Fig 1 gezeigt ist.
Das Messer 1 wird durch seine Stützoberflächen 6,7 und 8 zwischen der Messerklemme 2 und dem Messerabstandshalter 3 eingeklemmt Die Zerspankraft F1 erzeugt eine Hauptzugkraft am Punkt 10 Die Grosse der Zerspankraft F1 ändert sich stark und ist insbesondere gross, wenn ein hartes Material, wie beispielsweise gefrorenes Holz, zerspant wird, wobei das Messer Vibrationen unterworfen sein kann. Die Intensität der Vibration kann so sein, dass sich das Messer von seiner Stützoberfläche 8 löst und üblicherweise am Punkt 10 bricht.
Um die auf das Querschnittsgebiet des Messers gerichtete Spannung zu vermindern und um Vibrationen des Messers auszuschliessen, muss das Messer einen dicken Querschnitt aufweisen
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Die Figuren 3-10 zeigen auf der Erfindung basierende Mechanismen zur Stützung eines Zerspanmessers Die einander entsprechenden Komponenten sind mit den gleichen Bezugszahlen wie in den Figuren 1 und 2 bezeichnet.
Das in den Figuren 3 und 4 gezeigte Messer 1 ist als drehbares Messer aus einem Material mit einem im wesentlichen flachen Querschnitt ausgebildet Die Klemmelemente für das Messer 1 umfassen, wie in Fig 1 beschrieben, eine Messerklemme 2 und einen Messerabstandshalter 3, um das Messer zwischen ihnen mittels eines Klemmelements 5 festzuklemmen Die Messerklemme 2 ist mit Stützoberflachen 11und 12 versehen, gegen die sich die hintere Oberfläche 6 des Messers 1 mit mindestens zwei voneinander beabstandeten Oberflächen 11', 12' stützt Die Oberflachen 11', 12' sind vorzugsweise an den entgegengesetzten Enden des Messers 1 angeordnet, wobei das Messer 1 ein gebogenes Element ausbildet, das durch seine Enden abgestützt wird Der Messerabstandshalter 3 umfasst eine Stützoberflache 13, die so ausgebildet ist, dass sie auf die vordere Oberfläche 14 des Messers 1 eine Kraft ausübt,
die zwischen den Stützoberflachen 11,12 der Messerklemme 2 wirkt, um das Messer 1 zwischen den Stützoberflachen 11,12 der Messerklemme 2 in Richtung auf die Messerklemme 2 derart zu biegen, dass der freie Teil einer vorderen Oberfläche 16 einer Druckspannung unterzogen wird. In Fig 4 wird die hintere Oberfläche 6 des Messers 1 grösstenteils gegen oder in Richtung auf eine trogförmige Rinne, die von den Stützoberflächen 11,12 der Messerklemme 2 gebildet wird, gedrückt. Somit wird die vordere Oberfläche des Messers 1 einer Druckspannung unterworfen In Fig. 4 ist die trogförmige Rinne, die durch die Stützoberflachen 11,12 gebildet wird, in der Messerklemme 2 ausgebildet, aber es ist offensichtlich, dass die Rinne auch im Messer 1 selbst ausgebildet werden kann.
Die freie Entfernung zwischen der Stützoberfläche 13 des Messerabstandshalters 3 und einer Spitze 15 des Messers 1 wird so angepasst, dass sie ein Mehrfaches der Distanz beträgt, die in Richtung der vorderen Oberfläche des Messers 1 zwischen der Stützoberfläche 11 der Messerklemme 2, die am nächsten zur Spitze 15 des Messers 1 liegt und der Spitze 15 des Messers 1 gemessen wird. Eine Drehkraft der Zerspankraft F1, die auf die Spitze 15 des Messers 1 wirkt, relativ zur Stützoberfläche 11, die gegen die hintere Oberfläche 6 des Messers stösst und die der Messerspitze am nächsten liegt, wird klein, weil der Hebelarm kurz ist.
Die Drehkraft wird durch eine Gegendrehkraft kompensiert, die durch eine Kraft F4 erzeugt wird, die durch die Stützoberfläche 13 des Messerabstandshalters 3 auf das Messer 1 ausgeübt wird, wobei diese Gegendrehkraft einen sehr langen Hebelarm aufweist. Durch diese Hebelarmverhältnisse reduziert die Zerspankraft einerseits die Druckkraft auf die vordere Oberfläche 16 des Messers 1 und erhöht andererseits die Stützkräfte F3, F4 zwischen dem Messer 1 und den Stützoberflächen 11 und 13, wobei beides dazu beiträgt, dass das Messer nicht beschädigt wird.
Neben der Stützoberflache 13 des Messerabstandshalters 3 ist das Messer 1 mit einer Verdickung 17 an der freien vorderen Oberfläche 16 des Messers 1 versehen Die Verdickung 17 soll verhindern, dass Späne mit dem Messerabstandshalter 3 an der Verbindung der vorderen Oberfläche 16 des Messers 1 und des Messerabstandshalters kollidieren und somit diesen in Frage stehenden Punkt erodieren. Eine im Messer 1 enthaltene Rutschoberfläche 21 benötigt keine Verdickung, sofern die obere Oberfläche 22 der Messerklemme 2 derart angeordnet ist, wie dies in Fig 4 gezeigt ist, dass die Klötze, die sich möglicherweise entlang der Rutschoberflache 21 bewegen, nicht mit einer Ecke zwischen der oberen Oberfläche 22 und der Stützoberfläche 11kollidieren.
Das in den Figuren 5 und 6 gezeigte Messer 1 ist als drehbares Messer aus einem Material mit einem leicht z-förmigen Querschnitt ausgebildet. Die Klemmelemente für das Messer 1 umfassen, wie das in Fig. 1 beschrieben wurde, eine Messerklemme 2 und einen Messerabstandshalter 3, um das Messer 1 zwischen ihnen mittels eines Klemmelements 5 festzuklemmen. Durch die Form des Messers 1 weicht die Form der Messerklemme 2 und des Messerabstandshalters 3 natürlich etwas von der in den Figuren 3 und 4 gezeigten Lösung ab.
Die vordere Oberfläche 16 des Messers 1 besteht aus der Oberfläche eines vorstehenden Abschnitts 19 mit einem Z-Profil, der sich weg von einem mittleren Abschnitt 18 mit einem Z-Profil erstreckt Das Messer 1, das einen Z-formigen Querschnitt aufweist, ist so ausgebildet und festgeklemmt, dass die Klemmkräfte des Messers 1 das Messer 1 gerade richten, mit anderen Worten, einen Winkel Ó zwischen dem Vorsprungsabschnitt 19, der das eigentliche Messer 1 darstellt, und dem mittleren Abschnitt 18 erhöhen.
Die Lösung für das Festklemmen eines Z-förmiges Messer, wie es in den Figuren 5 und 6
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gezeigt ist, unterscheidet sich von der Lösung, die in den Figuren 3 und 4 für ein gerades Messer gezeigt ist, hauptsächlich durch die folgenden Merkmale.
Die Messerklemme 2 ist mit Stützoberflächen 11 und 12 versehen, die zusammen einen Winkel # ausbilden, der grösser ist als der Winkel a zwischen dem frei vorstehenden Abschnitt 19 und dem mittleren Abschnitt 18 des Messers 1. Dadurch existieren zu Beginn der Klemmung zwei Linienkontakte an den Endpunkten 23,24 der Schenkel 18,19 des Winkels a An der gegenüberliegenden Oberfläche wird das Messer 1 anfangs durch einen Linienkontakt zwischen einer Stützoberflache 13 des Messerabstandshalters 3 und einer Ecke 25 zwischen dem vorspringenden Abschnitt 19 und dem mittleren Abschnitt 18 des Messers 1 festgeklemmt, wobei der Linienkontakt sich im Laufe des Festklemmens zu einem ausgedehnteren Oberflächenkontakt entwickelt, wenn der Winkel a sich dem Winkel #
nähert
Um ein zuverlässiges Festklemmen des Messers zu erzielen, ist die Messerklemme 2 mit einer zusätzlichen Oberfläche 26 für einen zweiten vorstehenden Abschnitt 28 des Messers 1 versehen und die Messerklemme 3 ist mit einer zusätzlichen Oberfläche 27 versehen, die vorzugsweise wie in Fig 5 ausgebildet ist, so dass die zusätzlichen Oberflächen 26,27 diesen zweiten Vorsprung derart biegen, dass der Winkel zwischen einem mittleren Abschnitt 18 und dem zweiten Vorsprung 28 abnimmt, wenn das Messer 1 in seine Position gepresst wird Dies dient dazu, um zu gewahrleisten, dass das Messer genau genug derart platziert wird, dass die vordere Oberfläche 16 des Messers 1 genugend weit nach aussen steht, um zu verhindern, dass Späne, die an ihr entlang rutschen,
mit der Stützoberfläche 13 des Messerabstandshalters 3 kollidieren und diesen erodieren
Wenn das Messer 1 festgeklemmt ist, so befindet sich der Spitzenwert einer Stützkraft zwischen der Messerklemme 2 und dem Messer 1 am Ort 23 im Messer 1. Mit zunehmender Entfernung vom Punkt 23 nimmt der Kontakt des Messers 1 mit der Messerklemme 2 derart ab, dass nahe dem Biegeabschnitt an der Spitze des Winkels a eine schmale Lücke zwischen dem Messer 1 und der Messerklemme 2 auftritt.
Um es absolut präzise zu sagen, so biegt das Biegen eines Messers, das während des Festklemmens des Messers auftritt, das Messer nicht in einer exakt ebenen Weise, aber da das Messer aus einem flexiblen Material hergestellt ist, biegt sich die Messerstützoberfläche in Form einer leicht gekrümmten Ebene, die den Ort 23 einschliesst, der wie oben angegeben, sich im dichtesten Kontakt mit der anstossenden Oberfläche der Messerklemme 2 befindet
Durch das oben Erwähnte erzeugen schnelle Änderungen der Zerspankraft F1 keine gefahrlichen Vibrationen des Messers und keine Ablösung des Messerkontakts von der Oberfläche der Messerklemme am Punkt 23 Die Spannung des Messers, die durch die Vorspannung erreicht wird, ist derart, dass sie die Spannungen kompensiert, die durch die Zerspankraft F1 auf der Oberflache 16 erzeugt werden,
so dass das Messer den geringsten Spannungswert aufweist Dadurch ist es möglich, ein erfindungsgemässes Messer wesentlich dünner auszubilden und eine wesentlich verbesserte Zuverlässigkeit gegenüber den Lösungen des Standes der Technik zu erzielen, was das Brechen des Messers betrifft.
Ein erfindungsgemässes Messer wird somit preiswerter sein als Messer nach dem Stand der Technik und durch weniger Messerbrüche werden die Unterhaltskosten für die Messer (Zerspaner) reduziert.
Die Figuren 7-10 zeigen nochmals eine andere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, die so ausgebildet ist, dass die Messerklemme ein Körperelement 2' und eine Messerklemme 2 umfasst, dass der Messerabstandshalter ein Körperelement 3" und einen Messerabstandshalter 3 umfasst, und dass die Messerklemme 2 und der Messerabstandshalter 3, sowie das zwischen ihnen eingepasste Messer 1 als ein Montageelement ausgebildet sind, das eine integrale Einheit umfasst und so ausgebildet ist, dass es zwischen das Messerklemmenkörperelement 2' und das Messerabstandshalterkörperelement 3' eingepasst werden kann. Wenn ein Montageelement verwendet wird, so ist es möglich in einfacher Weise die Herstellung von Präzisionsoberflächen, die in der Messerklemme 2 und dem Messerabstandshalters 3 enthalten sind und die sich gegen das Messer 1 stützen, auszuführen.
Die Oberflächen zwischen dem Montageelement und dem Korperelement 2' sowie dem Montageelement und dem Körperelement 3' sind vorzugsweise gerade glatte Oberflächen. Das Montageelement ist mit mindestens einer Führungsoberfläche 20 versehen, um das Montageelement in kontrollierter Weise zwischen das
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