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Gegenstand der Erfindung ist eine
Blattkonstruktion gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 (s. z.B. EP-A-0 213 075), die am vorteilhaftesten
in Schneidmaschinen zu verwenden ist, welche längliche Blätter benutzen, z.B. Gatter-
und Bandsägen, um
harte Stoffe, die die widerstandsfähigsten Blattmaterialien verlangen,
in die benötigten
Erzeugnisse zu sägen.
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Zu den Problemen beim Sägen gehören der Verschleiß des Blattmaterials
und der Sägeabfall,
der durch die Sägelücke bewirkt
wird, deren Folgen unten detaillierter behandelt werden. Blätter des
Stands der Technik können
in zwei verschiedene Arten eingeteilt werden: Blätter mit einem Schneidabschnitt, der
im Körper
des Blatts ausgebildet ist, und Blätter mit einem Schneidabschnitt,
der aus einem anderen Material als der Körper des Blatts ausgebildet
und an letzterem befestigt ist, z.B. durch Löten. Der Schneidabschnitt kann
aus z.B. hartem Material oder einem Diamantsegment sein, und es
kann ihm eine Form gegeben sein, die durch das Material bestimmt
ist, das gesägt
werden soll.
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Es ist eine allen oben genannten
Blattarten gemeinsame Eigenschaft, dass das Blatt im Gebrauch verschleißt und daher
Wartung in regelmäßigen Zeiträumen erfordert.
Blattwartungskosten für Schleifausrüstung, Ersatzblätter zum
Gebrauch während
der Wartung, Wartungspersonal und -unterbringung steigen proportional
zur Widerstandsfähigkeit der
Blattart.
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Mit dieser Erfindung ist beabsichtigt,
Vorteile im Vergleich mit der oben genannten Blattkonstruktion zu
erzielen, und zwar in den Bereichen der Konstruktion, Wartung und
des Gebrauchs des Blatts und durch die Tatsache, dass es bei Schneidmaschinen von
leichterer Konstruktion als normal verwendet werden kann.
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Der Gebrauch der Blattkonstruktion
gemäß der Erfindung,
wie in Anspruch 1 definiert, hat die Fehler verringert, die die
oben genannten Vorrichtungen des Stands der Technik beeinträchtigen,
und eine Blattkonstruktion mit den Merkmalen geschaffen, die in
den beiliegenden Ansprüchen
erscheinen.
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Wenn die Fertigungsvoraussetzungen
berücksichtigt
werden, ist es vorteilhaft, wenn der Blattkörper langgestreckt ist, am
vorteilhaftesten eine vorgehärtete,
langgestreckte Stahlplatte, in welche die erforderliche Anzahl von Öffnungen
zum Befestigen des Schneidabschnitts in horizontalen und vertikalen Reihen
in den Blattkörper
eingeschnitten ist, am vorteilhaftesten durch das Laserverfahren,
während mögliche Blattkörperbefestigungslöcher in
beide Enden des Blattkörpers
eingeschnitten sind.
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Wenn der Blattabschnitt im Wesentlichen kleiner
als das gesamte Blatt ist, kann er vorteilhafterweise in großer Zahl
und aus Materialien mit den besten Festigkeits- und Verschleißwiderstandseigenschaften
hergestellt werden. Aus der Sicht des Benutzers kann ein Vorteil
der Blattkonstruktion gemäß der Erfindung
in der Tatsache gesehen werden, dass bei der Wartung des Blatts
nur die abgenutzten Blattabschnitte und nicht der Blattkörper selbst
abgenommen werden müssen.
Da sie verhältnismäßig leicht sind,
erfolgt ihre Abnahme rasch, wodurch die Verfügbarkeit der Schneidmaschine
und ihre Belastung für
größeren Ertrag
gesteigert ist.
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Aufgrund der verhältnismäßigen Leichtheit der Blattabschnitte
können
sie unter Verwendung kleiner und leichter Wartungsvorrichtungen
auch leicht und schnell gewartet werden. Der verringerte Bedarf
an Ersatzblättern
setzt außerdem
Wartungskosten herab, da nur Ersatzblattabschnitte erforderlich
sind, wobei der Blattkörper
als Teil der Schneidmaschine betrachtet wird.
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Im Folgenden ist die Konstruktion
der Erfindung durch Figuren veranschaulicht, die außerdem die
Kombination des Blattkörpers
und des Blattabschnitts zur Ausbildung eines vollständigen Blatts veranschaulichen.
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1 zeigt
eine Seitenansicht eines Blatts gemäß der Erfindung, das z.B. zum
Sägen von
Holz geeignet ist;
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2 zeigt
das Blatt von 1, aus
der Sicht nach einer Drehung um 90°;
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3 zeigt
eine andere Blattart, die der gleicht, die in 1 gezeigt ist, und die zum Sägen von
Stein geeignet ist;
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4 zeigt
ein Blatt gemäß 3 auf dieselbe Weise wie
in 2;
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5 zeigt
zwei Querschnitte eines Blatts gemäß der Erfindung;
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6 ist
eine Seitenansicht des Blattkörpers zum
Befestigen von Blättern
gemäß der Erfindung;
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7 zeigt
eine Seitenansicht der Kombination von Blättern und dem Blattkörper;
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8 zeigt
das gesamte Blatt aus der Sicht von oben, wobei das Blatt in Stellung
ist;
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9 zeigt
eine vergrößerte Teilansicht
der Situation, in der das Blatt im Blattkörper in Stellung gebracht ist;
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10 zeigt
eine andere Ausführungsform des
Blatts gemäß der Erfindung,
aus zwei verschiedenen Blickrichtungen gesehen; und
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11 zeigt
den Blattkörper
für das
Blatt in 10.
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Zwei separate Komponenten können in Blattteil 1 unterschieden
werden: der Blattteilkörper 2 und
der Schneidabschnitt 3. Blattteil 1 kann gemäß der Anwendung
entweder als einzelne Komponente, wie in 1, oder durch Verbinden des Körpers 2 des
Blattteils mit dem Schneidabschnitt 3, z.B. durch Laserschweißen oder
Löten,
wie im Fall von 3, konstruiert
sein. Das oben genannte Verfahren ist geeignet, wenn z.B. ein Hartmetallschneidabschnitt oder
eine Diamantmatrize am Körper
des Blattteils befestigt wird.
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Der Körper 2 des Blattteils
ist als langgestrecktes, schmales und dünnes Stück mit Nuten 4 geformt,
die vertikal in einer Längsrichtung
alternierend auf beiden Seiten maschinell hergestellt sind, wobei
eine Länge
5 des Blattteilkörpers 2 in
vorgegebenen Abständen
zwischen den genuteten Längen ohne
Nuten belassen ist. Die Aufgabe der Nuten 4 ist es, als
Befestigungsnuten für
die Befestigungsstege 7 im Blattkörper 6 zu wirken,
welche detaillierter in z.B. 6 gezeigt
sind, wenn das Blattteil darin eingesetzt wird, wie weiter unten
beschrieben.
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Damit der Stegabschnitt 7 des
Blattkörpers 6 in
einer ausreichenden Tiefe in der Nut 4 von Blattteilkörper 2 liegt,
beträgt
die Tiefe der Nuten 4 des Körpers 2 des Blattteils
am vorteilhaftesten ein Drittel der Dicke des Körpers 2 des Blattteils.
Die Tiefe von Nut 4 des Körpers 2 des Blattteils
ist andererseits gemäß der Dicke
des Blattrahmens 6 auf solche Weise bemessen, dass Befestigungssteg 7 in
die Befestigungsnut 4 einsinkt, wie weiter unten bezüglich Blattkörper 6 beschrieben.
Die Länge
der Nut 4 des Blattteils oder die Breite des Körpers 2 des
Blattteils ist auf solche Weise bemessen, dass Befestigungssteg 7 des
Blattkörpers 6 in
die Breite der Nut 4 des Blattteils passt, vorteilhafterweise
ohne Abweichung.
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Unter dem Aspekt relativer Dimensionen kann
den Seitenabschnitten der größten Körper 2 des
Blattteils wie auch den Gegenflächen
der Befestigungsstege 7 eine Keilform gegeben sein, um
zu gewährleisten,
dass das Blattteil gesichert ist. Der Bodenoberfläche von
Nut 4 des Blattteils kann eine abgerundete Form gegeben
sein, um die Belastung auszugleichen, die auf die Stegabschnitte 7 des Blattkörpers 6 einwirkt.
Dies ist insbesondere im Querschnitt in 5 dargestellt.
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Blattkörper 6, der in 6 gezeigt ist, ist aus dünnem, bandartigem
Material, am vorteilhaftesten aus strapazierfähigem, hochfestem Stahl hergestellt. Präzise bemessene,
langgestreckte Öffnungen 8 sind,
z.B. unter Anwendung des Laserverfahrens, in regelmäßigen Abständen horizontal
und vertikal in Blattkörper 6 eingeschnitten.
Die Öffnungen 8 sind
so bemessen, dass sie den Dimensionen des Körpers 2 des Blattteils
auf solche Weise entsprechen, dass die Dimension des Stegabschnitts
zwischen den Öffnungen
der Dimension der Nut 4 des Körpers 2 des Blattteils
entspricht. Die Höhe
des rechteckigen Teils der Öffnung 8 im
Blattkörper
entspricht der Dimension des nutfreien Teils 5 des Körpers des
Blattteils, während
die Breite der rechteckigen Öffnung 8 des
Blattkörpers
der Breite des Körpers
des Blattteils entspricht.
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Die rechteckige Öffnung 8 des Blattkörpers setzt
sich in einer Längsrichtung
von beiden Enden fort, von der Hälfte
der Dimension der Enden, als eine keilartige Öffnung 9, wobei sie
sich von der Breite der eingeschnittenen Lücke am Anfang bis zu nahezu der
Breite des Rechtecks am Ende vergrößert. Die Enden der keilartigen Öffnungen 9 sind
abgerundet. Die Winkel, die zwischen den keilartigen Öffnungsteilen 9 und
dem rechteckigen Öffnungsteil 8 verbleiben,
wirken zusammen mit ihren Halteoberflächen zum Gewährleisten
der Position von Blattteil 1.
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Die Dicke des Blattkörpers 6 hängt von
der Tiefe von Nut 4 des Körpers 2 des Blattteils
ab. Am vorteilhaftesten ist sie so dick wie die Tiefe der Nut 4 des
Blattteils 1 oder zumindest so dick, dass die Dicke der
Blattkonstruktion, wenn sie gebrauchsbereit ist, nicht größer als
die Dicke des Schneidabschnitts 3 (der Sägelücke) ist.
Die Breite des Blattkörpers 6 ist so
groß wie
oder größer als
die Länge
des Körpers 2 des
Blattteils. Der Abstand zwischen den Öffnungen des Blattkörpers 6 ist
derselbe wie der Abstand zwischen den Nuten 4 im Körper 2 des
Blattteils.
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7 bis 9 zeigen, wie Blattteil 1 in
den Blattkörper 6 eingesetzt
wird. Die Einrichtung findet in solcher Weise statt, dass der Blattkörper 6 an
den eingeschnittenen Öffnungen
mit Kraft (F) gebogen wird, sodass der Stegabschnitt 7,
der zwischen jeder zweiten Öffnung
liegt, auf eine Seite des Blattkörpers 6 gebogen
wird und jeder andere Stegabschnitt 7 auf die andere Seite
gebogen wird. Dies ist in 9 dargestellt.
Körper 2 des
Blattteils wird in der Richtung der Oberfläche des Blattkörpers 6 in
die derart gebildete Lücke 10 geführt, und
wenn er in einer solchen Position ist, dass die Rückseite
von Schneidabschnitt 3 den unteren Teil des Blattkörpers 6 berührt, wird
die Spannung F im Blattkörper
gelöst,
wenn die Stegkomponenten 7 des Blattkörpers 6 den Körper des Blattteils
in die Befestigungsnut 4 pressen, wodurch das Blattteil 1 eingeschlossen
wird.
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8 zeigt
eine Konstruktion, die bereits in Stellung angezogen ist und bei
der die Blattkomponenten gebrauchsfertig in Blattkörper 6 angezogen wurden.
Sobald die notwendige Anzahl von Blattteilen 1 auf diese
Weise in den Blattkörper 6 eingesetzt sind,
kann die Blattvorrichtung in die Schneidmaschine eingebaut werden.
Wenn die Blattvorrichtung in der Schneidmaschine gespannt wird,
neigt der Blattkörper 6 dazu,
sich gerade zu richten, sodass der Stegabschnitt 7 des
Blattkörpers 6 den
Körper 2 des Blattteils
anzieht, wodurch gewährleistet
ist, dass Blattteil 1 fest befestigt bleibt. Die Befestigung
und die richtige Position sind auch durch die Halteoberflächen der
Haltewinkel der Öffnungen
des Blattkörpers 6 gewährleistet,
die durch die Seiten des nutfreien Abschnitts 5 des Körpers 2 des
Blattteils getragen sind.
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Es ist offensichtlich, dass zum Wechseln
von Blattteil 1 nur Blattkörper 2 von der Schneidmaschine abgenommen
werden muss, während
das Blattteil leicht durch Ausführen
der oben beschriebenen Vorgänge
in umgekehrter Reihenfolge abgenommen werden kann. Auf diese Weise
wird die Schneidmaschine leicht und schnell in den Betriebszustand
zurückversetzt.
Die Blattteile können
aufbereitet werden, wenn sie vom Blattkörper getrennt sind.
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10 und 11 zeigen eine andere Ausführungsform
der Erfindung. Ihre Grundprinzipien sind exakt dieselben wie bei
der ersten Ausführungsform, die
oben beschrieben wurde, außer
dass nun Ausschnittabschnitte 14 in Blattkörper 6,
die wie beschrieben langgestreckte Öffnungen, die an den Enden
abgerundet sind, sein können,
und Löcher 13 in Abschnitt 7 des
Blattkörpers 6 zwischen
den Ausschnitten 14 vorhanden sind. Der Zweck der Löcher 13,
die nicht notwendigerweise rund sind, ist klar aus 10 ersichtlich, die zeigt, dass Stifte 12 vorhanden
sind, die Löchern 13 in
Nuten 4 entsprechen und, wenn Blatt 1 im Blattkörper in
Stellung ist, in die Löcher 13 eintreten
und das Blatt im Verhältnis
zum Blattkörper
in Position halten.