AT403521B - Ladezustand-anzeiger für pistolen - Google Patents

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AT403521B
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Ladezustand-Anzeiger für Pistolen, der im wesentlichen vertikal im Verschluss zwischen Stossboden und hinterem   Verschluss- Abschlussteil angeordnet   ist, mit einem hakenartigen Teil aus dem Stossboden hervorragt und das Vorhandensein einer Patrone im Laderaum durch spürbares Austreten eines Endes des vertikalen Bolzen aus der Oberfläche des   Verschluss-Oberteils   angezeigt. 



   Die   Patentschrift - US 4, 103, 369 - (OTTESON). stellt   einen für automatische Langwaffen vorgesehenen Ladezustand-Anzeiger dar, der systembedingt für Pistolen ungeeignet ist. 



   Die   Patentschrift - US 4, 100, 691 - (WICKLUND), stellt   im wesentlichen einen für Gewehre vorgesehenen Ladezustand-Anzeiger dar, dessen Arbeitsweise durch Umlenkung eines Hebels erfolgt. Diese Ausführung ist komplizierter im Aufbau und benötigt erheblich mehr Platz. 



   Die   Patentschrift - US 4, 726, 136 - (DORNAUS/DIXON).   weist einen Ladezustand-Anzeiger für Pistolen auf, der auf der   Seitenfläche   des Verschlusses hervorragt. Ein Nachteil ergibt sich dadurch, dass der Ladezustand bei geholsterter Waffe nicht feststellbar ist. Weiters erfordert diese Konstruktion mehr Platz und ist komplizierter im Aufbau. Darüberhinaus führt die unmittelbare Nähe zum Patronenauszieher bei Verschmutzungen in diesem Bereich, zu Störungen der Ladefunktion der Waffe. 



   Die   Patentschritt - CH   648 652 A5 - (SIG), stellt einen Ladezustand-Anzeiger für Handfeuerwaffen dar, der den Landezustand an der Oberfläche der Verschluss-Oberseite anzeigt. Diese Konstruktion ist durch die Umlenkung komplizierter und weist einen grösseren Platzbedarf auf. Auch kann der Ladezustand bei geholsteter Waffe nur bei einem nach vorne offenen Holster festgestellt werden. 



   Die Ausführungsform (Pistole WALTHER PPK), die sich nicht nur in Form, sondern auch in der Mechanik unterscheidet, befindet sich ein einstückig ausgebildeter Signalstift in einer im wesentlichen horizontalen Position oberhalb des Zündstiftes und reicht vom Stossboden bis zum hinteren Abschlussteil des Verschlusses, wobei eine um den Stift führende Spiralfeder einerseits für eine horizontale als auch für eine vertikale abwärts gerichtete Druckausübung sorgt. 



  Diese Ausführungsform bringt mit sich, dass die Patrone auf dem Weg in den Laderaum, den an seiner unteren Position aus dem Stossboden herausgetretenen Signalstift, einerseits mit dem Patronenrand aufwärts und andererseits mit dem Patronenboden rückwärts in den Stossboden drücken muss, was nicht selten bei Verschmutzung des   Stossbodenbereichs   durch Pulver-und Hülsenpartikel, zu Störungen der Funktion des Ladezustand-Anzeigers und der Nachladefunktion der Pistole führen kann. Weiters ist der aus dem hinteren Teil des Verschlusses hervortretende Teil des Signaistiftes kaum   fühlbar,   da er unmittelbar oberhalb des Ringhammers erscheint. 



  Diese Vanante erfüllt weder in technischer Hinsicht, bedingt durch die beschriebene Störanfälligkeit, den grösseren Massen, dem grösseren Platzbedarf, noch im Hinblick auf die Sicherheit bei Dunkelheit - der Signalstift ist kaum   fühlbar - den   praxisgerechten Anforderungen. 



   Ziel der Erfindung ist es daher, den Ladezustand-Anzeiger einfacher, funktionssicherer zu gestalten und so anzuordnen, dass der Ladezustand der Waffe jederzeit - auch bei Dunkelheit oder geholsteter Waffeeindeutig festgestellt werden kann, sowie, ohne die Form einer Pistole wesentlich zu beinflussen. 



   Das Wesen der Erfindung besteht dann, dass der in seiner unteren Position aus dem Stossboden des Verschlusses herausreichende hakenartige Teil, des im wesentlichen vertikal zum Verschluss verlaufenden, gefederten Bolzen, durch eine in den Laderaum des Laufes gelangende Patrone, aufwärts in seine obere Position gedrückt, das obere Ende dieses Bolzens fühlbar zwischen Stossboden und hinterem VerschlussAbschlussteil aus der Oberfläche des Verschluss-Oberteils tritt. 



  Wird die Patrone aus dem Laderaum des Laufes ausgezogen und ausgeworfen oder keine neue Patrone 
 EMI1.1 
 gen aus dem Stossboden reichenden Teil von seiner oberen in seine untere Position, das obere Ende dieses Bolzens ragt nicht mehr fühlbar aus der Oberfläche des   Verschluss-Oberteils   hervor. 



   In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung tritt das obere Ende des im wesentlichen vertikal angeordneten, gefederten Bolzen fühlbar zwischen Stossboden und hinterem Verschluss-Abschlussteil aus der Oberfläche des Verschluss-Oberteils, wenn sich eine Patrone im Laderaum befindet. 



  Die vorliegende Erfindung ist gleichermassen für Pistolen mit oder ohne aussenliegenden Hammer geeignet. 



   Eine Variante der bevorzugten Ausführungsform unterscheidet sich im wesentlichen dadurch, dass zusätzlich zum im wesentlichen vertikal angeordneten, gefederten Bolzen, ein oberhalb des Zündstiftes im wesentlichen horizontal eingerichteter, gefederter Bolzen gelagert ist, dessen dem Verschluss-Abschlussteil näherliegendes Ende fühlbar aus dem   Verschluss-Abschlussteil tritt,   indem sich das dem Stossboden näherliegende Ende dieses Bolzen am in Richtung Verschluss-Abschlussteil weisenden, schrägflächig abgerundeten. 



  Fortsatz des im wesentlichen vertikal angeordneten, gefederten Bolzen, abstützt. 



  Wird eine Patrone aus dem Laderaum des Laufes gezogen und ausgegeworfen oder keine neue Patrone nachgeführt, gleitet zusätzlich zu der bereits beschriebenen Funktion des im wesentlichen vertikal angeordneten, gefederten Bolzen, der oberhalb des Zündstiftes im wesentlichen horizontal angeordnete, gefederte 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Bolzen in Richtung Stossboden, stützt sich nicht mehr am in Richtung Verschluss-Abschlussteil weisenden, an seiner Oberseite schrägflächig abgerundeten Fortsatz, ab, während das Ende des dem Verschluss-Abschlussteil näherliegende Ende des im wesentlichen horizontal angeordneten, gefederten Bolzen nicht mehr fühlbar 
 EMI2.1 
 seits am hinteren Verschluss-Abschlussteil erkennbar. 



  Eine Variante dazu ist, dass nur der oberhalb des Zündstiftes im wesentlichen horizontal angeordnete, gefederte Bolzen mit seinem dem hinteren Verschluss-Abschlussteil näherliegenden Ende, fühlbar aus dem hinteren Verschluss-Abschlussteil tritt. 
 EMI2.2 
 Fig. 1 schematisch im Massstab 1 : 1 einen erfindungsgemässen Ladezustand-Anzeiger mit Patrone im Laderaum und deren Fig. 3 denselben ohne Patrone im Laderaum zeigt. 



   Die dargestellt Erfindung besteht grundsätzlich aus einem im wesentlichen vertikal zum Verschluss verlaufenden, gefederten Bolzen --7--, einem aus dem   Stossboden --3--herausreichenden   hakenartigen Teil   - -4--,   einer für diesen vorgesehenen unteren   Position --5-- sowie   einer oberen Position --6--. 



   Der   Verschluss --1-- und   der   Zündstift --2-- sind   zur besseren Darstellung eingezeichnet. 



   Bei der bevorzugten Ausführungsform tritt das obere Ende des im wesentlichen vertikal verlaufenden, gefederten Bolzen --7--, zwischen Stossboden --3-- und hinterem   Verschluss-Abschlussteil --10-- aus der   Oberfläche des Verschluss-Oberteils fühlbar hervor, wenn sich eine Patrone im Laderaum des Laufes befindet. 



   Die bevorzugte Ausführungsform erbringt gegenüber der Variante, dargestellt in der Skizze der Fig. 2, den Vorteil der kleineren Massen, des geringen Platzbedarfs, der einfachen und unempfindlichen Funktionsweise. Der Ladezustand, der auf der Oberfläche der Verschluss-Oberseite fühlbar erkennbar ist, kann bei Waffen, die in Holster älterer Bauart geführt werden, nicht erkannt werden. Holster moderner Bauart sind im Bereich zwischen Stossboden und Kimme nach vorne offen, um schnellere Ziehzeiten zu erreichen. Diese längliche, nach vorne   genchtete   Öffnung im Holster ermöglicht auch das Ertasten des gefederten Bolzens --7--. wenn er aus der Oberfläche der Verschluss-Oberseite tritt, ohne die Waffe aus dem Holster ziehen zu müssen. 



   Die Ausführungsform, dargestellt in der Skizze der Fig. 2, unterscheidet sich von der bevorzugten Ausführungsform dadurch, dass sie zusätzlich noch aus einem in Richtung   Verschluss-Abschlussteil --10--   weisenden, an der Oberseite schrägflächig abgerundeten Fortsatz --8-- und einem oberhalb des Zündstiftes --2-- im wesentlichen horizontal angeordneten, gefederten Bolzen besteht. 



   Die Ausführungsform, dargestellt in der Skizze der Fig. 2, unterscheidet sich von der bevorzugten Ausführungsform grundsätzlich dadurch, dass sich der oberhalb des   Zündstiftes --2-- im wesentlichen   horizontal angeordnete, gefederte Bolzen --9-- an dem in Richtung   Verschluss-Abschlussteil --10-- weisenden   Fortsatz--8--, dessen Oberseite schrägflächig abgerundet ist, abstützt, während das dem VerschlussAbschlussteil --10-- näherliegende Ende des gefederten   Bolzens --9-- fühlbar   aus dem Verschluss-Abschlussteil 
 EMI2.3 
 dem hinteren Verschluss-Abschlussteil --10-- näherliegenden Ende, fühlbar aus dem hinteren Verschluss-   Abschlussteil -10-- tritt.    



  Die Ausführungsform, dargestellt in der Skizze der Fig. 2, weist gegenüber der bevorzugten Ausführungsform einen komplizierteren Aufbau und grössere Massen auf, auch wird mehr Platz benötigt. Jedoch erbringt sie den Vorteil, dass der Ladezustand der Waffe am hinteren   Abschlussteil --10-- des   Verschlusses erkenntlich ist, wodurch bei in älteren Holstern aufbewahrten Waffen, dieser festgestellt werden kann. 



  

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Ladezustand-Anzeiger für Pistolen, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Verschluss (1) zwischen Stossboden (3) und hinterem Verschluss- Abschlussteil (10) im wesentlichen vertikal verlaufender, gefeder- ter Bolzen (7) mit dessen oberem Ende fühlbar aus der Oberfläche des Verschluss-Oberteils zwischen Stossboden (3) und hinterem Verschluss-Abschlussteil (10) herausragt und gleichzeitig sich ein aus dem Stossboden (3) vorspringender hakenartiger Teil (4), des im wesentlichen vertikal verlaufenden, gefeder- ten Bolzen (7) an der oberen Seite, der sich Im Laderaum befindlichen Patrone, anliegt.
  2. 2. Ladezustand-Anzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der im wesentlichen vertikal verlaufende, gefederte Bolzen (7) in Richtung Verschluss-Abschlussteil einen Fortsatz (8), der an der Oberseite schrägflächig abgerundet ausgebildet ist, aufweist, an dem sich ein oberhalb des Zündstiftes <Desc/Clms Page number 3> (2) im wesentlichen horizontal angeordneter, gefederter Bolzen (9) abstützt, dessen entgegengesetztes Ende fühlbar aus dem hinteren Verschluss-Abschlussteil (10) tritt.
  3. 3. Ladezustand-Anzeiger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen Stossbo- den (3) und hinterem Verschluss-Abschlussteil (10) im wesentlichen vertikal verlaufende, gefederte Bolzen (7) verkürzt ist, sodass er nicht aus dem Verschlussteil austritt und, dass gegebenenfalls die Bohrung für diesen an der Oberseite des Verschlussteils verschlossen ist.
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