AT40168B - Druckgaserzeuger. - Google Patents

Druckgaserzeuger.

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AT40168B
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gas
gas generator
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George Francois Jaubert
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George Francois Jaubert
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  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Druckgaserzeuger.   



    Die Erfindung betrifft einen Gaserzeuger zur Herstellung von Druckgas, welches durch Zersetzung von chemischen Stoffen unter Luftabschluss gewonnen wird. 



  Insbesondere wird durch die Erfindung bezweckt, einen Gaserzeuger von gedrungener, einfacher und billiger Bauart zu schaffen, der zugleich alle Erfordernisse in Bezug auf Betriebsam. rheit erfüllt und die Entnahme von Druckgas während der Beschickung, sowie die Benutzung des in den Rohrleitungen und Hilfsvorrichtungen des Gaserzeugers enthaltenen Druckgases gegen Ende der Gasentwicklung gestattet. 



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gaserzeugers dargestellt. Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt des Gaserzeugers, Fig. 2 und 3 sind ein Längsschnitt und Querschnitt des zur Aufnahme des gasentwickelnden Stoffes dienenden Behälters, Fig. 4 un, 5 zeigen eine teilweise im Schnitt gezeichnete Ansicht und einen senkrechten Längsschnitt eines (jasvertcilungshahnes für den Gaserzeuger. 



  In dem Gasbehälter a (Fig. 1) ist ein Rohr t'angeordnet, das durch den Boden b und die obere Wandung c des Behälters a hindurchtritt. 



  Muss das Gas gereinigt oder abgekühlt werden, wie dies beispielweise bei der Herstellung   
 EMI1.1 
 



   Um nun das Rohr v beschicken zu können, ohne die Entnahme von   Druckgxq aus dem  
Behälter a unterbrechen zu müssen und um auch unmittelbar das aus dem Rohr v austretende
Gas unter Umgehung des Gasbehiilters a verwenden zu können, ist in die Gasleitung y der in Fig. 4 und 5 dargestellte   Gasvertcilungshahn eingeschaltet.   



    Der mit der Gasleitung y in Verbindung stehende Kanal 9 des Hahnes 8 mündet in eine Kammer 10, in welcher ein zweiter Kanal 11 endigt, dessen Mündung durch ein mit einer Stell-   
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 erzeugers folgende :
Das Rohr   v   wird in den zur Beschickung geöffneten Gaserzeuger bis zu einer bestimmten Hohe mit Bimsstein gefüllt. Dann wird Natronlauge (ungefähr ¸ Liter) in das Rohr v gegossen, die   Bimssteinsehicht./damit durchtränkt   und die   überschüssige   Lauge durch das Rohrstück x abgelassen.

   Der mit dem gasentwickelnden Stoffe angefüllt Behälter   9   wird in das Rohr v eingesetzt, dann wird oben auf die Füllung ein   Zündmittel   gelegt und entzündet, worauf das Rohr v durch den Deckel 1 mit Hilfe der Pressschrauben 2 verschlossen wird. 



   Der Behälter 9 dient dann als geschlossene Retorte, in welcher der gasentwickelnde   StolT   unter Luftabschluss verbrennt. Das erzeugte Gas entweicht durch die in dem Behälter   9   vorgesehenen Durchbrechungen, dringt durch die   Bimssteinsäule,   in welcher es sich bei der Be-   rührung   mit der Natronlauge reinigt und tritt nach Durchstreichen der   Bimesteinsäulef durch   das Gasrohr y zum Verteilungshahn   8,   dessen Ventile 12 und 14 geöffnet sind und infolgedessen das Gas in den Gasbehälter a übertreten lassen. 



   Um während der Gasentwicklung Druckgas zu entnehmen, wird bei ständiger Offenhaltung der Ventile 12 und   14   das Ventil 17 geöffnet. Diese Betriebsweise kann bis zur Erschöpfung der   Beschickungsmasse   beibehalten werden. 



   Soll der Gaserzeuger wieder geladen werden, so wird bei Offenhaltung der Ventile 12 und 17 das Ventil 14 geschlossen und zuerst das in der Bimasteinsäule und den Rohrleitungen befindliche Gas verbraucht. Ist dann durch Schliessung des Ventils 12 das Rohr v von der Verbrauchsleitung abgesperrt, so kann der Deckel 1 geöffnet und das Rohr v beschickt werden, ohne dass ein Gasverlust eintritt. 



   Während des Wiederladens des Gaserzeugers kann durch Offnung des Ventils   14   bei geschlossen   gehaienem   Ventil 12 ständig mit der Füllung des Gasbehälters a fortgefahren werden. 



   Bei der Wiederaufnahme des normalen Betriebes nach erfolgter Ladung des Gaserzeugers wird das Ventil 12 geschlossen gehalten, bis der Druck in dem Rohr v gleich oder etwas höher als der im Gasbehälter a herrschende Druck ist. Dieses erkennt man durch das Ablassen des Überdruckventils 20 oder auch durch Beobachtung der Druckmesser. 



   Die durch den Druckgaserzeuger nach der Erfindung erzielten Vorteile sind folgende :
Die verschiedenen Einzelteile des Druckgaserzeugers, nämlich der zur Aufnahme des gasentwickelnden Stoffes dienende Behälter. der Behälter für das Waschmittel und der Gasbehälter sind konzentrisch zueinander angeordnet, daher ist das   Raum bedürfnis   des Gaserzeugers verkleinert und seine Bewegbarkeit erhöht. Ferner kann die Wandstärke des Rohres v (Fig. 1) schwächer gehalten werden, da die Innen- und Aussendrücke, welchen diese Rohre ausgesetzt sind. fast dieselbe Höhe haben.

   Durch die   Schliessvorrichtung   für das mittlere Rohr, welche im 
 EMI2.2 
 bohrung dienenden   Presssehraube   besteht, wird die Gefahr vermieden, dass der Deckel beim Offnen des Druckgaserzeugers fortgeschleudert wird, da zur Fortnahme des Deckels die vorherige Lockerung der Pressschraube erforderlich und dadurch dem Druckgase in der Offnung   q   des Deckels ein Ausweg gegeben ist. 



   Schliesslich wird durch den in Fig. 4 und 5 dargestellten Gasverteilungshahn 8 der Vorteil erzielt, dass die in dem Rohre   v   enthaltene Gasmenge verbraucht werden kann, wenn die Füllung des Behälters g erschöpft ist. Auf diese Weise ist ein Gasverlust vermieden. Infolge der Anordnung des   Gasverteilungshahnes   8 kann   ferner-der Behälter y   wieder neu beschickt werden, ohne dass dass die Gasentnahme unterbrochen zu werden braucht.

   Auch kann das Gas nur in einer Richtung den Gaserzeuger durchströmen, wodurch der bei einer   Rückströmung   des Gases eintretende   Ubelstand   vermieden wird, dass das Gas die Waschflüssigkeit in den mit dem gasentwickelnden Stoffe gefüllten   Behi : ! ter treibt,  
Der   Gasbehälter o   kann aus jedem geeigneten Metall bestehen, z. B. aus Eisenblech, Stahl- 
 EMI2.3 
 



   Der beschriebene Druckgaserzeuger eignet sich zur Herstellung von Druckgas jeder Art, wie Sauerstoff, Kohlensäure, Wasserstoff, Azetylen und besonders von allen Gasen, weiche durch Zersetzung chemischer Stone bei ihrer Verbrennung unter Luftabschluss oder auf andere Weise,   z.   B. durch die zersetzende Einwirkung des Wassers, gewonnen werden. Der Gasverteilungshahn 8 kann natürlich auch bei Gaserzeugern verwendet werden, deren Einzelteile getrennt voneinander angeordnet sind und nicht ineinanderliegen.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : EMI3.1 gekennzeichnet, dass der Reiniger (v, f) durch eine ganz oder teilweise ausserhalb des Druckgaserzeugers liegende Rohrleitung (y) mit dem Gasbehälter (a) unter Zwischenschaltung eines Gaaverteilungshahnes (8) verbunden ist, durch welchen wahlweise die Verbrauchsvorrichtungen, die mit dem Reiniger (f) verbundene Gasretorte (9) und der Gasbehälter (a) abgesperrt werden können, um den Gaserzeuger während des Betriebes wieder laden und das in dem Reiniger und den Rohrleitungen enthaltene Gas völlig verbrauchen zu können.
    2. Schliess vorrichtung für den Gaserzeuger nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen in der Mitte mit einem Loche (q) versehenen Deckel (1), welcher auf das Rohr (v) des Gaserzeugers durch eine in einem umlegbaren Bügel (3) sitzende, bei geschlossenem Deckel das Loch (q) ver- EMI3.2
AT40168D 1908-05-18 1908-05-18 Druckgaserzeuger. AT40168B (de)

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AT40168B true AT40168B (de) 1909-12-27

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