AT398092B - Verfahren zum herstellen eines pressmantels und vorrichtung zum durchführen des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines pressmantels und vorrichtung zum durchführen des verfahrens Download PDF

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Description

AT 398 092 B
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen eines flexiblen, flüssigkeitsdichten und auf seiner Innenseite geglätteten Preßmantels, wobei das Glätten des Preßmantels von außen her erfolgt, wonach der Preßmantel gewendet, d.h. umgestülpt wird, sodaß die geglättete Seite nach innen gelangt, dahingehend auszubilden, daß das Wenden des Preßmantels in einfacher Weise und ohne Gefahr 5 einer Beschädigung des Preßmantels durchgeführt werden kann. Außerdem gehört es zur Aufgabe der Erfindung, Vorrichtungen zur Durchführung eines solchen Verfahrens anzugeben.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung hinsichtlich des Verfahrens durch eine Ausbildung eines Verfahrens vorgenannter Art gelöst, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß zunächst einer der beiden endlosen Ränder des außen geglätteten Preßmantels in einer ringförmigen Wendezone gewendet und an io einer Zugeinrichtung befestigt wird, daß zumindest im Bereich der Wendezone der noch nicht gewendete Teil des Preßmantels mittels einer Führungseinrichtung gestützt wird, und daß der Preßmantel dadurch weiter gewendet wird, daß die Zugeinrichtung zusammen mit dem schon gewendeten Rand eine Bewegung von der ringförmigen Wendezone in Richtung zu dem noch nicht gewendeten Rand ausführt.
Eine erfindungsgemäß ausgebiidete vorteilhafte Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine am 75 Außenumfang des herzustellenden Preßmantels angeordnete, vorzugsweise feststehende Führungseinrichtung Säugöffnungen hat, die an der Außenseite des Preßmantels angreifen und ihn in Form einer offenen, endlosen Schlaufe festhalten, daß die an dem unteren, nach innen umgewendeten Rand des Preßmantels zu befestigende Zugeinrichtung ein Halteelement (Ring oder Platte) aufweist, dessen Außenumfang nur wenig kleiner ist als der Innenumfang desjenigen Teiles des Preßmantels, welcher von der feststehenden 20 Führungseinrichtung festgehalten ist; und daß die Zugeinrichtung außerdem wenigstens ein mechanisches Verbindungselement aufweist, das sich ausgehend von dem Halteelement durch das Innere des Preßmantels nach oben erstreckt und an ein Hubwerk anschließbar ist.
Eine bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei der die zum Wenden dienende Zugeinrichtung einfach gebaut sein kann und solcherart das Verfahren mit einfachen Mitteln bei geringem 25 Aufwand realisierbar ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß der eine endlose Rand des Preßmantels nach innen gewendet und mittels der Zugeinrichtung durch das Innere des noch nicht gewendeten Preßmantel-Bereichs gezogen wird. Es kann bei dieser Ausführungsform des Verfahrens auch vorteilhaft vorgesehen werden, daß der noch nicht gewendete Teil des Preßmantels an die Innenwand einer als Führungseinrichtung eingesetzten ringförmigen Unterdruckkammer angesaugt wird, was auch einen einfachen Aufbau der 30 Vorrichtung und gute Betriebseigenschaft erzielen läßt. Eine hiefür günstige Ausbildung der Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungseinrichtung für den Preßmantel in Form eines Ringkörpers vorgesehen ist, der den noch nicht gewendeten Bereich des Preßmantels umfaßt. Eine Variante zur vorgenannten Weiterbildung des Verfahrens, bei welcher das Wenden des Preßmantels nach außen zu größerem Durchmesser erfolgt, was bei einer Anzahl von Materialien günstig ist, ist dadurch gekennzeich-35 net, daß der eine endlose Rand des Preßmantels nach außen gewendet und mittels der Zugeinrichtung entlang der Außenseite des noch nicht gewendeten Preßmantel-Bereichs gezogen wird. Hiefür ist eine Ausführungsform der Vorrichtung besonders vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Führungseinrichtung für den Preßmantel in Form eines kreiszylindrischen Körpers vorgesehen ist, der im Inneren des noch nicht gewendeten Preßmantel-Bereichs angeordnet wird. Hiebei ist es günstig, wenn der 4o zylindrische Körper als Unterdruckkammer ausgebildet ist und das Band an seiner Außenwand ansaugt.
Es ist weiter vorteilhaft, beim erfindungsgemäßen Verfahren vorzusehen, daß der Preßmantel beim Wenden mit dem von ihm umschlossenen Innenraum in vertikaler Ausrichtung gehalten wird. Hiedurch kann der Preßmantel während des Wendevorganges mit Hilfe der Schwerkraft ohne Schwierigkeiten in einer stabilen Form gehalten werden. Es muß allerdings für das Wenden eines Preßmantels großer Breite ein .45 entsprechend hohes Gebäude zur Verfügung stehen. Diese Ausführungsform des Verfahrens kann dahingehend weitergebildet werden, daß der anfangs zu wendende Rand des Preßmantels unten angeordnet wird, und die Zugeinrichtung sich beim Wenden von unten nach oben bewegt. Dies ergibt den Vorteil, daß die Führungseinrichtung in geringer Höhe über dem Boden angeordnet werden kann und damit zur Handhabung leicht zugänglich ist. Eine Variante des Verfahrens, bei der das Wenden in vorteilhafter Weise durch so die Schwerkraft unterstützt wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß der anfangs zu wendende Rand des Preßmantels oben angeordnet wird, und die Zugeinrichtung sich beim Wenden von oben nach unten bewegt. Eine Variante des Verfahrens, welche mit geringer Gebäudehöhe das Auslangen findet, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Preßmantel beim Wenden mit dem von ihm umschlossenen Innenraum in horizontaler Ausrichtung gehalten wird. Für diese Variante des Verfahrens ist eine Ausführungsform der 55 Vorrichtung, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Führungseinrichtung in Form eines rohrartigen Freiträgers vorgesehen ist, dessen Länge im wesentlichen gleich der Breite des Preßmantels ist, dessen Außendurchmesser geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Preßmantels ist, und dessen freies Ende als ringförmiger Wendewulst ausgebildet ist, über den der Preßmantel beim Wenden gleitet, 2
AT 398 092 B besonders gut geeignet.
Eine in ihren Betriebseigenschaften besonders günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Führungseinrichtung ais eine ringförmige Unterdruckkammer ausgebildet ist. Eine Weiterbildung dieser Ausführungsform, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die ringförmige Unterdruckkammer in wenigstens zwei voneinander lösbare Segmente unterteilt ist, erleichtert die Handhabung, weil die Unterdruckkammer einfach geöffnet werden kann, um zur Vorbereitung des Wendevorganges den Preßmantel in die Unterdruckkammer einzuführen. Es ist dabei auch günstig, wenn die feststehende Führungseinrichtung mehrere übereinander angeordnete und unabhängig voneinander an Saugeinrichtungen anschließbare Gruppen von Säugöffnungen aufweist. So wird sichergestellt, daß die Saugwirkung der Unterdruckkammer auch dann noch erhalten bleibt, wenn nicht mehr alle Säugöffnungen durch den Preßmantel überdeckt sind.
Eine betrieblich günstige Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform der Vorrichtung, bei der eine ringförmige Unterdruckkammer als Führungseinrichtung vorgesehen ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Führungseinrichtung aus wenigstens zwei übereinander angeordneten ringförmigen Unterdruckkammern zusammengesetzt ist, von denen jede einen eigenen Unterdruck-Anschluß aufweist. Hiebei ist es vorteilhaft vorzusehen, daß jede der Unterdruckkammern in wenigstens zwei voneinander lösbare Segmente unterteilt ist. Dabei ergibt sich ein einfacher und robuster Aufbau, wenn die jeweils übereinanderliegenden Segmente zu einem einstückigen Bauteil zusammengefaßt sind. Ein einfaches Öffnen der Unterdruckkammer kann dabei dadurch ermöglicht werden, daß zwei Segmente die miteinander eine ringförmige Unterdruckkammer bilden, durch ein Gelenk miteinander verbunden sind.
Eine geringe Bauhöhe der Führungseinrichtung, die einen mit geringem Aufwand realisierbaren Aufbau ergibt, kann mit einer Ausführungsform der Vorrichtung erzielt werden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die zum Festhalten des Preßmantels wirksame Höhe der feststehenden Führungseinrichtung nur einen Bruchteil der Entfernung zwischen den Rändern des Preßmantels beträgt, wobei die feststehende Führungseinrichtung dem jeweils untersten Bereich des Preßmantels zugeordnet ist, und daß eine Aufhängevorrichtung vorgesehen ist, die wenigstens ein Halteelement zum Festhalten des oberen endlosen Randes des Preßmantels aufweist.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung anhand der Zeichnung erläutert. Daran schließt sich eine detaillierte Erläuterung des durch die Erfindung weitergebildeten Herstellungs-Verfahrens an.
Die Fig. 1 zeigt einen Preßmantel, der in einer Wendevorrichtung aufgehängt ist, in einem vertikalen Längsschnitt.
Die Fig. 2 zeigt eine Ansicht auf die zu der Wendevorrichtung gehörenden Unterdruckkammern in Richtung des Pfeiles P der Fig. 1.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß sich der obere Rand 11 des schlauchförmigen endlosen Preßmantels 10 gerade in einer ringförmigen Aufhängevorrichtung 20 befindet. Diese besteht aus einem Halteelement 21 in Form eines Winkelringes, an dessen Innenseite der Preßmantel 10 mit Hilfe von Halteelementen 22 in Form von ringsegmentförmigen Klemmstücken befestigt ist. Das Halteelement 21 hat an zwei einander gegenüberliegenden Steilen je eine Aufhängeöse 23. An jeder Aufhängeöse ist ein Tragseil 24 eingehängt, das über eine an einem hochliegenden Träger 26 befestigte Seilrolle 25 zu einer Seilwinde 27 geführt ist. Die beiden Seilwinden 27 sind im Werkstatt-Boden 28 verankert; mit ihrer Hilfe kann der Preßmantel 10 in beliebiger Höhe gehalten werden.
Der Bereich des unteren Randes 12 des Preßmantels 10 befindet sich im Inneren von drei ringförmigen übereinanderliegenden Unterdruckkammern 31, 32 und 33; diese sind an einem Ständer 30 befestigt, der auf dem Werkstatt-Boden 28 steht und mit diesem verankert ist. Jede der Unterdruckkammern hat eine zylindrische (vorzugsweise kreiszylindrische) und mit Säugöffnungen 34 versehene Innenwand 35 und einen eigenen Unterdruck-Anschluß 36, an den eine (nicht dargestellte) Luftpumpe anschließbar ist. Somit können die Unterdruckkammern 31, 32, 33 den unteren Bereich des Preßmantels 10 festhalten, aufgrund der Saugwirkung, welche die Unterdruckkammern auf die glatte Außenseite 13 des Preßmantels ausüben.
Aus Fig. 2 wird deutlich, daß die Unterdruckkammer 33 (und so auch die anderen Unterdruckkammern 32 und 31) aus zwei halbkreisförmigen Segmenten 33a und 33b zusammengesetzt ist. An der einen (in Fig. 2 unteren) Trennstelle zwischen den zwei Segmenten hat jedes Segment einen Flansch 37a bzw. 37b. Die beiden Flansche (und somit die beiden Segmente 33a und 33b) sind durch ein Gelenk 38 miteinander verbunden, so daß die gesamte Unterdruckkammer 33 aufgeklappt werden kann. Zwischen die beiden Flansche 37a und 37b ist eine Dichtung 39 eingesetzt. Die Innenräume der beiden Segmente 33a und 33b sind über einen Kanal 49 miteinander verbunden, der durch die Flansche 37a und 37b und die Dichtung 39 hindurchgeht. Somit ist trotz des Gelenkes 38 nur ein einziger Unterdruck-Anschluß 36 erforderlich. An der anderen (in Fig. 2 oberen) Trennstelle zwischen den zwei Segmenten 33a und 33b hat jedes Segment 3

Claims (21)

  1. AT 398 092 B einen weiteren Flansch 47a bzw. 47b. Hier können die beiden Segmente mittels einer Schraube 48 miteinander verbunden werden. Der zu wendende Preßmantel und die übrigen Teile der Wendevorrichtung sind in Fig. 2 weggelassen. Das Herstellungsverfahren für den schlauchförmigen endlosen Preßmantel 10 umfaßt zunächst die bekannten Arbeitsgänge: 5 Weben und Endlosmachen eines schlauchförmigen Siebbandes: Beschichten des Siebbandes auf seiner Außenseite mit einem im ausgehärteten Zustand biegsamen Kunststoff: Glätten der Außenseite 13 des beschichteten Preßmantels 10, z.B. durch Schleifen. Die nachfolgenden Verfahrensschritte, die das Umwenden des Preßmantels 10 zum Ziel haben, werden io in der hier beschriebenen Vorrichtung durchgeführt. Hierzu wird der Preßmantel 10, wie in Fig. 1 dargestellt, mittels der Aufhängevorrichtung 20 aufgehängt. Hierzu können bei Bedarf die Unterdruckkammern 31-33 vorübergehend aufgeklappt werden. Danach wird der untere Rand 12 des Preßmantels 10, eine Wendezone bildend, nach innen oder oben umgestülpt. Dies kann erleichtert werden durch zahlreiche Ausnehmungen, die entlang dem Rand 12 verteilt sind (sägezahnartige Form des Randes 12). Der in dieser Weise 15 umgestülpte Rand 12 wird nun an einer Zugeinrichtung 40 befestigt, die in das Innere des Preßmantels 10 eingeführt wird. Die Zugeinrichtung hat u.a. ein Halteelement in Form eines vorzugsweise kreisförmigen Winkelringes 41, dessen Außendurchmesser um soviel kleiner als der Innendurchmesser der Unterdruckkammern 31-33 ist, daß noch ein gewisser Abstand zwischen dem Außenumfang des Winkelringes 41 und der Innenfläche des Preßmantels 10 vorhanden ist. Die Zugeinrichtung 40 besteht außerdem aus ringseg-20 mentförmigen Klemmstücken 42 und aus mechanischen Verbindungselementen in Form einer zentral angeordneten Zugöse 43, Zugstäben 44 (oder entsprechenden Seilen) und eines Seiles 45. Die Zugöse 43 ist über die Zugstäbe 44 mit dem Winkelring 41 verbunden. Es kann die gesamte Zugeinrichtung 40 mittels des Seiles 45 an einem Hubwerk 46 (z.B. Kranhaken eines Werkstatt-Krans) aufgehängt werden, wobei das Seil 45 mitten durch das innere des schlauchförmigen Preßmantels 10 nach oben geführt ist. 25 Wird nun der Preßmantel 10 an den Unterdruckkammern 31, 32, 33 festgehalten und der untere Rand 12 des Preßmantels 10 mittels der Zugeinrichtung 40 nach oben gezogen, so gelangt die bisherige Außenseite des Preßmantels nach innen, wobei sich der Preßmantel an der in diesem Stadium im Bereich des Randes 12 liegenden ringförmigen Wendezone zunächst von der unteren Unterdruckkammer 31 löst, danach auch von der mittleren Unterdruckkammer 32 und schließlich teilweise von der oberen Unterdrückst) kammer 33. Der gesamte Wendevorgang wird in Einzelschritte unterteilt, d.h. man zieht den unteren Rand 12 zunächst nur soweit, daß der Preßmantel 10 gerade noch von der obersten Unterdruckkammer 33 gehalten wird. Dann wird der Unterdrück ausgeschaltet und der gesamte Preßmantel 10 in dem teilweise gewendeten Zustand nach unten verfahren (bis die ringförmige Wendezone wieder am unteren Rand der unteren Unterdruckkammer 31 angelangt ist). Hierzu werden die beiden Seilwinden 27 und das Hubwerk 46 35 gleichzeitig betätigt. Außerdem können die Unterdruckkammern 31-33 wieder kurzzeitig aufgeklappt werden. Nach dem Wieder-Einschalten des Unterdruckes wird der Wendevorgang fortgesetzt. Aus der Zeichnung und den Vorrichtungsansprüchen ist ersichtlich, daß das Wenden des Preßmantels 10 vorzugsweise in vertikaler Richtung stattfindet, insbesondere aus Gründen der Platzersparnis. Jedoch kann das Verfahren auch in horizontaler Richtung durchgeführt werden. Es ist mit besonderem Vorteil zum 40 Wenden der oben erwähnten schlauchförmigen Preßmäntel geeignet, bei Bedarf aber auch zum Wenden von Preßmänteln, deren Umfang im Verhältnis zur Breite ziemlich groß ist. Patentansprüche ¢5 1. Verfahren zum Herstellen eines flexiblen, flüssigkeitsdichten und auf seiner Innenseite geglätteten Preßmantels, wobei das Glätten des Preßmantels von außen her erfolgt, wonach der Preßmantel gewendet, d.h. umgestülpt, wird, sodaß die geglättete Seite nach innen gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst einer der beiden endlosen Ränder (12) des außen geglätteten Preßmantels (10) in einer ringförmigen Wendezone gewendet und an einer Zugeinrichtung (40) befestigt wird, daß so zumindest im Bereich der Wendezone der noch nicht gewendete Teil des Preßmantels mittels einer Führungseinrichtung (z.B. 31 bis 33) gestützt wird, und daß der Preßmantel (10) dadurch weiter gewendet wird, daß die Zugeinrichtung (40) zusammen mit dem schon gewendeten Rand (12) eine Bewegung von der ringförmigen Wendezone in Richtung zu dem noch nicht gewendeten Rand (11) ausführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine endlose Rand des Preßmantels (10) nach innen gewendet und mittels der Zugeinrichtung (40) durch das innere des noch nicht gewendeten Preßmantel-Bereichs gezogen wird. 4 55 AT 398 092 B
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der eine endlose Rand des Preßmantels (10) nach außen gewendet und mittels der Zugeinrichtung entlang der Außenseite des noch nicht gewendeten Preßmantel-Bereichs gezogen wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßmantel (10) beim Wenden mit dem von ihm umschlossenen Innenraum in vertikaler Ausrichtung gehalten wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der anfangs zu wendende Rand des Preßmantels (10) unten angeordnet wird, und die Zugeinrichtung (40) sich beim Wenden von unten nach oben bewegt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der anfangs zu wendende Rand des Preßmantels (10) oben angeordnet wird, und die Zugeinrichtung sich beim Wenden von oben nach unten bewegt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßmantel (10) beim Wenden mit dem von ihm umschlossenen Innenraum in horizontaler Ausrichtung gehalten wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der noch nicht gewendete Teil des Preßmantels (10) an die Innenwand (35) einer als Führungseinrichtung eingesetzten ringförmigen Unterdruckkammer (31 bis 33) angesaugt wird.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Außenumfang des herzustellenden Preßmantels (10) angeordnete, vorzugsweise feststehende Führungseinrichtung (31-33) Säugöffnungen (34) hat, die an der Außenseite (13) des Preßmantels (10) angreifen und ihn in Form einer offenen, endlosen Schlaufe festhalten, daß die an dem unteren, nach innen umgewendeten Rand des Preßmantels (10) zu befestigende Zugeinrichtung (40) ein Halteelement (Ring 41 oder Platte) aufweist, dessen Außenumfang nur wenig kleiner ist als der Innenumfang desjenigen Teiles des Preßmantels (10), welcher von der feststehenden Führungseinrichtung (31-33) festgehalten ist; und daß die Zugeinrichtung (40) außerdem wenigstens ein mechanisches Verbindungselement (43-45) aufweist, das sich ausgehend von dem Halteelement (41) durch das Innere des Preßmantels (10) nach oben erstreckt und an ein Hubwerk (46) anschließbar ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Führungseinrichtung (31-33) als eine ringförmige Unterdruckkammer ausgebildet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Unterdruckkammer (31-33) in wenigstens zwei voneinander lösbare Segmente (33a, 33b) unterteilt ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Führungseinrichtung (31-33) mehrere übereinander angeordnete und unabhängig voneinander an Saugeinrichtungen anschließbare Gruppen von Säugöffnungen (34) aufweist.
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Führungseinrichtung (31-33) aus wenigstens zwei übereinander angeordneten ringförmigen Unterdruckkammern zusammengesetzt ist, von denen jede einen eigenen Unterdruck-Anschluß (36) aufweist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Unterdruckkammern (31-33) in wenigstens zwei voneinander lösbare Segmente (33a, 33b) unterteilt ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils übereinanderliegenden Segmente zu einem einstückigen Bauteil zusammengefaßt sind.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Segmente (33a, 33b), die miteinander eine ringförmige Unterdruckkammer (33) bilden, durch ein Gelenk (38) miteinander verbunden sind. 5 AT 398 092 B
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Festhalten des Preßmantels (10) wirksame Höhe der feststehenden Führungseinrichtung (31-33) nur einen Bruchteil der Entfernung zwischen den Rändern (11 und 12) des Preßmantels (10) beträgt, wobei die feststehende Führungseinrichtung dem jeweils untersten Bereich des Preßmantels zugeordnet ist, und 5 daß eine Aufhängevorrichtung (20) vorgesehen ist, die wenigstens ein Halteelement (21, 22) zum Festhalten des oberen endlosen Randes (11) des Preßmantels (10) aufweist.
  18. 18. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungseinrichtung für den Preßmantel (10) in Form eines Ringkörpers (31 bis 33) vorgesehen ist, der io den noch nicht gewendeten Bereich des Preßmantels (10) umfaßt.
  19. 19. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungseinrichtung für den Preßmantel in Form eines kreiszylindrischen Körpers vorgesehen ist, der im Inneren des noch nicht gewendeten Preßmantel-Bereichs angeordnet wird. 15
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper als Unterdruckkammer ausgebildet ist und das Band an seiner Außenwand ansaugt.
  21. 21. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine 20 Führungseinrichtung in Form eines rohrartigen Freiträgers vorgesehen ist, dessen Länge im wesentlichen gleich der Breite des Preßmantels (10) ist, dessen Außendurchmesser geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Preßmantels (10) ist, und dessen freies Ende als ringförmiger Wendewulst ausgebildet ist, über den der Preßmantel (10) beim Wenden gleitet. 25 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 30 35 40 45 50 6 55
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