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dem Steigrad i ist ein Sperrad J befestigt, dessen Betätigung durch eine Klinke j erfolgt, die an einer Platte f1 verbolzt ist. Letztere trägt zwei Stifte j2, j3 (Fig. 4 und a) und steht unter dem
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und die Finger das hintere Ende ihrer Bewegung erreichen, während der Stifte gegen einen Ansatz N greift, wenn die Teile das Ende ihrer Vorwärtsbewegung erreichen. Die Ansätze M, N sitzen auf einem hebelartigen Organ P, welches unter dem Einflusseeiner Feder Z5 in einer Richtung und durch eine Platte 11 in der anderen Richtung gedreht wird. Das Ende der Platte P arbeitet mit zwei Stiften t zusammen, die auf einer Scheibe L, welche mit dem Zahnrad E verbunden ist, festsitzen.
Um die Platte 11'in Stellung zu halten, besitzt sie einen Schlitz , welcher. zur Auf- nahme eines Stiftes 14 bestimmt ist. Die Scheibe L besitzt ferner eine Daumenwarze P, welche zur Betätigung eines Hebelarmes p dient, der mittels einer Nase unter eine bei 14 verbolzte federnd beeinflusste Platte 0 greift. An dieser Platte befestigt sind Â. nEchlagfinger 0, deren abgebogene Enden durch Öffnungen des Führungstisches e2 nach aufwärts treten können. Diese Öffnungen befinden sich vorteilhaft zwischen den Öffnungen für die Finger k (Fig. 2) und die Enden der An- schlagfinger o liegen in gehobenem Zustande den Enden von Führungen r2 dicht benachbart, welche feststehend im Maschinengestelle befestigt sind.
Während sich die Finger h, k in ihrer Vorwärtsstellung befinden und während sie in ihre Rüokwartsatellung zurückbewegt werden, werden sie voneinander getrennt gehalten, indem die unteren Finger k ausser Wirkung stehen, so dass ihre oberen Enden mit der Oberfläche des Führungstisches abschneiden oder unter derselben liegen, während sich die Anschlagfinger o in ihrer oberen Stellung, d. h. in Wirkung befinden. Durch Drehung der Kurbel c2 werden die Schlitten G, (11
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erreichen, tritt einer der Stifte 1 an der Scheibe L in Eingriff mit der Platte P und kippt dieselbe derart, dass der Hebel P der Wirkung seiner Feder Z5 entgegen bewegt wird.
Bei dieser Bewegung tritt sein Ansatz M mit dem Stift ;"in Eingriff und dreht die Platte jl, so dass die Klinke j das Sperrrad J und das Steigrad i dreht. Die Grösse der Bewegung des Steigrades t genügt, um die seichte Lücke i3, mit welcher das Anschlagstück I in Eingriff steht, mit letzterem ausser Eingriff
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mittelbar darauf und sobald der vordere Rand des so vorgeschobenen Bogens über die Enden der Anchlagfnger o hinweggegangen ist, gestattet der Daumen P das Zurückgehen des
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i-t dadurch möglich, dass die Bewegungsbahn der oberen Finger h etwas über dem Tisch 92 liegt und dass die unteren Finger A : den Bogen gegen die Unterseite der oberen Finger h anhalten.
Die Enden der Anschlagfinger o können daher etwas über die Oberfläche des Tisches g2 ragen und mit der Unterseite des vorwärtsgeführten Bogens in Berührung stehen, wobei die Oberfläche des Bogens mit den Enden der Führungen r2 in Berührung ist. Da der vorgeschobene Bogen in dieser Weise uber die Anschlagfinger o hinweggehen kann, ist es möglich, unmittelbar darauf einen neuen Bogen auf den Tisch zu bringen, weil dessen Bewegung im richtigen Augenblick durch die Anschlagfinger o gehemmt wird. Der durch die Finger h, k gefasste Bogen geht so lange vor, bis seine vordere Kante zwischen die Schablondrucktrommel und die Andruckwalze D tritt und gerade als dies erfolgt, tritt der andere Stift l der Scheibe L in Eingriff mit dem Ende der Platte 11 und betätigt den Hebel l2 in der schon beschriebenen Weise.
Bei dieser
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wird so gedreht, dass sich das Sperrad J und das Steigrad i wieder um einen Schritt weiterdrehen. Diese Drehung des Steigrades bringt nun wieder eine der seichten Lücken i3 dem bis nun mit einer tiefen Lücke in Eingriff gestandenen Anschlagstück I gegenüber und dadurch wird die Leiste K um den Drehpunkt k2 unter Wirkung der Federn k3 so bewegt, dass die unteren Finger k in die in Fig. 3 angedeutete Anfangsstellung bezw. zurückgezogen werden.
Dadurch wird der Bogen von den Fingern frei und seine Weiterbewegung geschieht durch die Trommel und die Walze D. Dann erfolgt die Zurückbewegung der Finger h, k und wenn sie in ihre Anfangsstellung gelangt sind, werden sie abermals wie beschrieben betätigt, um den nächsten Bogen vorzuschieben, dessen vorderes Ende, wie erwähnt, mit den Anschlagfingern o in Berührung steht.
Dadurch, dass das Zahnrad c mit Bezug auf die Trommel unter Vermittlung der Schraube r4 stellbar ist, kann die Schablone auf der Trommel C mit Bezug auf die zur Betätigung der beschriebenen Finger dienenden Mittel nach Wunsch geregelt werden, so dass die Aufdruck-
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Ein Ende der Trommel kann mit einer Skala oder Markirung versehen sein, an welcher der Sektor c die Stellung des erfolgten Aufdruckes. mit Bezug auf die Ränder des Bogens genau anzeigt.
Der Betrieb einer in dieser Weise konstruierten Maschine kann mit hoher Geschwindigkeit erfolgen je nach der Geschicklichkeit bezw. Gewandteit der die Maschine bedienenden Peton, die Bogen
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bewegung jedes Bogens anzuhalten haben, stets sofort in ihre Arbeitsteilung treten, nachdem der vordere Rand des vorhergehenden Bogens über dieselben hinweggegangen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bogenzuführungsvorrichtung für Druckpressen und dergl., bei welcher die Zuführung der Bogen durch zueinander und hin und her bewegte Finger erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahn eines der Finger (h) etwas über der Tischebene (g2) liegt, während der andere Finger (k) unter der Tischebene derart angeordnet und in der Weise bewegt wird, dass sein Ende mit dem oberen Finger (h) in und ausser Eingriff kommt.