AT3953U2 - Strangführungselement und strangführungssegment mit integriertem strangführungselement - Google Patents

Strangführungselement und strangführungssegment mit integriertem strangführungselement Download PDF

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Abstract

Ein Strangführungselement in einer Brammen- oder Dünnbrammenstranggießanlage, besteht aus mindestens zwei Strangführungsrollen (5a, 5b), die ein zusammenwirkendes Rollenpaar bilden und die in einander gegenüberliegenden Rollenträgern (4, 7) gelagert sind, wobei mindestens ein Rollenträger (7) relativ zum gegenüberliegenden Rollenträger (4) in einem gemeinsamen Führungselementrahmen (2) verlagerbar angeordnet ist und der verlagerbare Rollenträger über eine Verstelleinrichtung (10) mit dem Führungselementrahmen verbunden ist und mindestens eine Rolle (5a, 5b) des Rollenpaares mit einem Drehantrieb (9a, 9b) gekoppelt ist. Um mit konstruktiv geringem Aufwand die symmetrische Aufbringung eines Anpressdruckes auf den Gießstrang zu ermöglichen und das Fluchten zusammenwirkender Strangführungsrollen sicher zu gewährleisten, sowie eine Reduktion der Investitions- und Betriebskosten zu erzielen wird vorgeschlagen, dass ausschließlich eine zentrisch am verlagerbaren Rollenträger (7) und am Führungselementrahmen (2) angreifende Verstelleinrichtung (10) angeordnet ist und Führungen (15a, 16) am verlagerbaren Rollenträger (7) mit Gegenführungen (15b, 16b) am Führungselementrahmen (2) in Eingriff sind.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft ein Strangführungselement in einer Brammen- oder Dünnbrammenstranggiessanlage, bestehend aus mindestens zwei Strangführungsrollen, die ein zusammenwirkendes Rollenpaar bilden und die in einander gegenüberliegenden Rollenträgern gelagert sind, wobei mindestens ein Rollenträger relativ zum gegenüberliegenden Rollenträger in einem gemeinsamen Führungselementrahmen verlagerbar angeordnet ist und der verlagerbar Rollenträger über eine Verstelleinrichtung mit dem Führungselementrahmen verbunden und mindestens eine Rolle des Rollenpaares mit einem Drehantrieb gekoppelt ist, sowie ein Strangführungssegment mit einem integrierten Strangführungselement. 



  In einer Stranggiessanlage sind im Bereich der Strangführung zwischen Kokille und dem horizontal angeordneten   Auslaufrollgang   für die Brammen in Abständen voneinander an den Giessstrang und bei Giessbeginn an den Anfahrstrang anstellbare und antreibbare Strangführungsrollen angeordnet. Durch die von diesen Strangführungsrollen aufgebrachten Anpresskräfte wird der kontrollierte Transport des Giessstranges bzw des Anfahrstranges durch die Stranggiessanlage mit einer vorbestimmten Fördergeschwindigkeit sichergestellt. 



  Bei Knüppelstranggiessanlagen zum Giessen von Strängen mit nur geringer Querschnittsfläche bis etwa 200mm x 200mm ist es bekannt, einige Treibwalzengerüste in der Strangführung im Abstand voneinander anzuordnen, bei denen die anstellbare und antreibbare Strangführungsrolle des zusammenwirkenden Rollenpaares an einem Schwenkarm gelagert ist, der einerseits mit einer Anstelleinrichtung zum Anpressen der Strangführungsrolle an den Strang gekoppelt und andererseits im Treibwalzengerüstrahmen schwenkbar abgestützt ist (DE-A 30 29 990, DE-A 29 23 108). 



  Ein Treibrollengerüst, welches für   Brammen- und Dünnbrammenstranggiessanlagen   geeignet ist, ist aus der AT-B 332 986 bereits bekannt. Die Strangführungsrollen sind mit ihren Rollenzapfen in Lagereinbaustücken abgestützt, welche vertikale Führungen aufweisen, die mit entstprechenden Gegenführungen am Treibrollengerüstrahmen zusammenwirken und an denen Druckmittelzylinder als Verstelleinrichtungen angreifen.

   Da die beiden Lagereinbaustücke unabhängig voneinander durch die Druckmittelzylinder belastet werden, besteht die Gefahr ungleicher Belastung des Stranges und des Verkantens der Strangführungsrolle in den Führungen. 

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 Für die Anwendung in Brammenstranggiessanlagen sind aus der AT-B 335 650 und der DE-A 197 45 056 bereits aus einzelnen Strangführungssegmenten gebildete Strangführungen bekannt, bei denen mehrere hintereinander angeordnete Rollensätze zu einer Baueinheit (Segment) zusammmengefasst sind, die von einem Aussenbogensegmentrahmen und einem Innenbogensegmentrahmen gebildet ist. Der Innenbogensegmentrahmen ist mit allen seinen Strangführungsrollen in seinem Abstand relativ zum Aussenbogensegmentrahmen verschiebbar ausgebildet.

   Zusätzlich ist mindestens eine   Strangführungsrolle - nach   der ATB 335 650 eine randseitige Rolle, nach der DE-A 197 45 056 eine innen liegende Rolle - als angetriebene und unabhängig von den anderen Rollen anstellbare Treiberrolle ausgestaltet. 



  Die Anstellung der Treiberrollen erfolgt bei der Ausführungsform nach der AT-B   335 650   durch zwei schräg zueinander angestellte Druckmittelzylinder, die an Randbereichen eines die Treiberrollen tragenden Querträgers angreifen, der über ein Parallellenkersystem mit den Rollenträgern der übrigen Strangführungsrollen am Innenbogensegmentrahmen gekoppelt ist. Diese Lösung ist mechanisch aufwendig und kostenintensiv. 



  Aufgabe der Erfindung ist es daher diese Nachteile zu vermeiden und ein Strangführungselement und ein Strangführungssegment mit integriertem Strangführungselement vorzuschlagen, welches mit konstruktiv geringem Aufwand die symmetrische Aufbringung eines Anpressdruckes auf den Giessstrang ermöglicht und das Fluchten zusammenwirkender Strangführungsrollen sicher gewährleistet. Weiters wird eine Reduktion der Investitions- und Betriebskosten angestrebt. 



  Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ausschliesslich eine zentrisch am verlagerbaren Rollenträger und am Führungselementrahmen angreifende Verstelleinrichtung angeordnet ist und Führungen am verlagerbaren Rollenträger mit Gegenführungen am Führungselementrahmen in Eingriff sind. 



  Um die symmetrische Verteilung des Anpressdruckes entlang der Berührungslinie von Giessstrang und Strangfühungsrolle zu gewährleisten, ist die Verstelleinrichtung mit Schwenkgelenken am Rollenträger und am Führungselementrahmen befestigt. Dieser Effekt wird weiter verbessert, wenn die Verbindungslinie der beiden Schwenkgelenk der Verstelleinrichtung, die der Wirkungslinie der Kraftaufbringung entspricht, normal auf der Mittenachse der verlagerbaren Strangführungsrollen steht. Gleichermassen wird dieser Effekt erreicht, wenn die Verbindungslinie der beiden Schwenkgelenk die Mittelachsen der ein Rollenpaar bildenden Strangführungsrollen schneidet. Die Verstelleinrichtung wird vorzugsweise von einem regelbaren Hydraulikzylinder gebildet. 

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  Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Führungen am Rollenträger und die Gegenführungen am Führungselementrahmen Berührungsflächen bilden, die parallel zur Verbindungslinie der beiden Schwenkgelenk der Verstelleinrichtung orientiert sind. Damit wird erreicht, dass die Wirkungslinie der Kraftaufbringung gesichert mit der Bewegungsrichtung des Rollenträgers übereinstimmt. Durch eine entsprechende Länge der Führungen und Gegenführungen wird ein Verkanten des Rollenträgers im Führungselementrahmen vermieden. 



  Wie eingangs bereits beschrieben, ergeben sich bei Strangführungssegmenten dieselben Problemstellungen, wie bei einem alleinstehenden Strangführungselement der beschriebenen Gattung, wenn eine angetriebene und anstellbare Treiberrolle an beliebiger Stelle in dieses Segment integriert werden soll. Bei einem Strangführungssegment gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 7 wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass ausschliesslich eine zentrisch am verlagerbaren Rollenträger und am   Innenbogensegment-   rahmen angreifende Verstelleinrichtung angeordnet ist und Führungen am verlagerbaren Rollenträger mit Gegenführungen am Innenbogensegmentrahmen in Eingriff sind. 



  Um die symmetrische Verteilung des Anpressdruckes entlang der Berührungslinie von Giessstrang und angestellter Strangfühungsrolle zu gewährleisten, ist die Verstelleinrichtung mit Schwenkgelenken am Rollenträger und am Innenbogensegmentrahmen befestigt. Dieser Effekt wird weiter verstärkt, wenn die Verbindungslinie der beiden Schwenkgelenk der Verstelleinrichtung, die der Wirkungslinie der Kraftaufbringung entspricht, normal auf der Mittenachse der verlagerbaren Strangführungsrollen steht. Gleichermassen wird dieser Effekt erreicht, wenn die Verbindungslinie der beiden Schwenkgelenk die Mittelachsen der ein Rollenpaar bildenden Strangführungsrollen schneidet. Die Verstelleinrichtung wird vorzugsweise von einem regelbaren Hydraulikzylinder gebildet. 



  Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Führungen am Rollenträger und die Gegenführungen am Innenbogensegmentrahmen Berührungsflächen bilden, die parallel zur Verbindungslinie der beiden Schwenkgelenk der Verstelleinrichtung orientiert sind. Damit wird erreicht, dass die Wirkungslinie der Kraftaufbringung gesichert mit der Bewegungsrichtung des Rollenträgers übereinstimmt. Durch eine entsprechende Länge der Führungen und Gegenführungen wird ein Verkanten des Rollenträgers im Führungselementrahmen vermieden. 



  Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines nicht einschränkenden Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei Fig. 1 eine   axonometrische   Darstellung eines Strangführungs- 

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 segmentes mit einem integrierten Treibrollenpaar zeigt und Fig. 2 in einem Teilschnitt der Fig. 1 den im Innenbogensegmentrahmen angeordneten verlagerbaren Rollenträger. 



  In einer Stranggiessanlage zur Herstellung von Strängen im Brammenformat wird in einer oszillierenden gekühlten Stranggiesskokille kontinuierlich ein Giessstrang mit noch flüssigem Kern und einer dünnen Strangschale gebildet. In einer der Stranggiesskokille in Giessrichtung nachgeordneten Strangführung mit mehreren Metern Krümmungsradius wird der Giessstrang unter ständiger Kühlung von im wesentlichen vertikalen Richtung in die Horizontale umgelenkt und dort geradegerichtet. Eine Vielzahl von Strangführungsrollen, die in zwei Reihen angeordnet sind, bilden einen Transportkanal für den Giessstrang, in dem er gestützt und geführt wird. Einige der Strangführungsrollen sind als Treiberrollen ausgebildet und mit einem motorischen Antrieb versehen, um eine kontrollierte Fördergeschwindigkeit für den Giessstrang und bei Giessbeginn für den Anfahrstrang zu gewährleisten.

   Eine derartige Stranggiessanlage ist beispielsweise aus der DE-A 197 45 056 bekannt. 



  Die Strangführung ist aus einzelnen Strangführungssegmenten zusammengesetzt, wie eines in Fig. 1 in axionometrischer Darstellung schematisch dargestellt ist. Es ist von je einem Aussenbogensegmentrahmen 1 und einem Innenbogensegmentrahmen 2 gebildet, welche durch vier in den Eckbereichen der Segmentrahmen angeordnete, hydraulisch betätigbare Verspanneinrichtungen 3a, 3b, 3c, 3d miteinander verbunden sind, die eine vorgegebene Positionierung von Innenbogensegmentrahmen 2 zum Aussenbogensegmentrahmen 1 zulassen. Damit können die in hintereinander angeordneten Rollenträger 4 gelagerten Strangführungsrollen 5 auf das Mass der Strangdicke oder bei Giessbeginn auf die Dicke des Anfahrstranges eingestellt werden. Jede Strangführungsrolle 5 ist als durchgehende, mehrfach gelagerte Rolle oder von mehreren fluchtenden Rollen gebildet.

   Einander gegenüberliegende Strangführungsrollen 5 bilden ein zusammenwirkendes Rollenpaar. Die
Rollenträger 4 sind fest am Innenbogen- 1 bzw Aussenbogensegmentrahmen 2 befestigt. 



   Die Rollenträger 4 können jedoch auch nur von den Lagergehäusen 6 gebildet sein, die direkt am jeweiligen Segmentrahmen befestigt sind. 



   Fig. 2 zeigt in einem Teilschnitt der Fig. 1 einen im Innenbogensegmentrahmen 2 ange- ordneten Rollenträger 7, der Lagerstellen 8 trägt, die eine mehrfach gelagerte, mit einem
Antrieb 9a verbundene Strangführungsrolle 5a drehbeweglich aufnehmen. Eine gleichartige angetriebene Strangführungsrolle 5b ist im Aussenbogensegmentrahmen 1 gegenüberliegend angeordnet und in Fig. 1 durch den Antrieb 9b, der dem Antrieb 9a gegenüberliegt, ange- deutet. Die angetriebene Strangführungsrolle 5b ist gleichermassen wie die benachbarten im
Aussenbogensegmentrahmen 1 befestigten Strangführungsrollen 5 in stationären 

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 Rollenträgern 4 abgestützt.

   Der für die gegenüberliegende angetriebene Strangführungsrolle 5a vorgesehene verlagerbare Rollenträger 7 ist einerseits über ein Schwenkgelenk 11 mit einem ansteuerbaren Druckmittelzylinder 10 verbunden und andererseits über ein Schwenkgelenk 12 am Innenbogensegmentrahmen 2 abgestützt. Die beiden Schwenkgelenk 11, 12 bestimmen eine Verbindungslinie 13, die der Wirkungslinie der Kraftaufbringung auf dem Giessstrang entspricht und in Fig. 2 mit der Mittelachse des Druckmittelzylinders 10 zusammenfällt. Damit schneidet diese Verbindungslinie 13 die Mittelachse 14 der angetriebenen Strangführungsrolle 5a in der Mitte ihrer Längserstreckung. Damit ist eine gleichmässige Druckverteilung auf den Giessstrang entlang der Berührungslinie von Strangführungsrolle und Giessstrang gewährleistet. 



  Parallel zu den Verbindungslinien 13 sind Führungen   15a, 16   beidseitig am verlagerbaren Rollenträger 7 befestigt, die mit entsprechenden Gegenführungen 15b, 16b am Innenbogensegmentrahmen 2 zusammenwirken. Die Führungen 15a sind an den Breitseiten des Rollenträgers 7, etwa im Abstand einer halben Strangführungsrolle 5a von seinen Seitenrändern angeordnet. Die Führungen 16 liegen an den Stirnseiten des Rollenträgers an. Die Führungen 15a und Gegenführungen 15b stabilisieren den Rollenträger 7 in Giessrichtung G, die Führungen 16 und Gegenführungen 16b in Querrichtung dazu. 



  Das anhand der Fig. 1 und 2 dargestellte, in ein Strangführungssegment integrierte, von einem verlagerbaren Rollenträger 7, einem stationären Rollenträger 4, den angetriebenen Strangführungsrollen 5a, 5b, dem Druckmittelzylinder 10 und den zugeordneten Führungen   15a, 16   gebildete Strangführungselement kann auch ohne die benachbarten stationären Strangführungsrollen 5 als schmal gebautes eigenständiges Strangführungselement in der Strangführung einer Stranggiessanlage angeordnet sein. Der Aussenbogensegmentrahmen 1 und der Innenbogensegmentrahmen 2 reduzieren sich dadurch auf einen Führungselementrahmen für den verlagerbaren Rollenträger 7 mit Druckmittelzylinder 10 und den zugeordneten Führungen   15a, 15b, 16, 16b.  

Claims (1)

  1. Ansprüche : 1. Strangführungselement in einer Brammen- oder Dünnbrammenstranggiessanlage, bestehend aus mindestens zwei Strangführungsrollen (5a, 5b), die ein zusammenwirkendes Rollenpaar bilden und die in einander gegenüberliegenden Rollenträgern (4,7) gelagert sind, wobei mindestens ein Rollenträger (7) relativ zum gegenüberliegenden Rollenträger (4) in einem gemeinsamen Führungselement- rahmen (2) verlagerbar angeordnet ist und der verlagerbare Rollenträger (7) über eine Verstelleinrichtung (10) mit dem Führungselementrahmen (2) verbunden ist und mindestens eine Rolle (5a, 5b) des Rollenpaares mit einem Drehantrieb (9a, 9b) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ausschliesslich eine zentrisch am verlagerbaren Rollenträger (7) und am Führungselementrahmen (2) angreifende Verstelleinrichtung (10)
    angeordnet ist und Führungen (15a, 16) am verlagerbaren Rollenträger (7) mit Gegenführungen (15b, 16b) am Führungselementrahmen (2) in Eingriff sind.
    2. Strangführungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (10) mit Schwenkgelenken (11, 12) am verlagerbaren Rollenträger (7) und am Führungselementrahmen (2) befestigt ist.
    3. Strangführungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinie (13) der beiden Schwenkgelenk (11, 12) der Verstelleinrichtung (10), die der Wirkungslinie der Kraftaufbringung entspricht, normal auf der Mittenachse (14) der verlagerbaren Strangführungsrollen (5a) steht.
    4. Strangführungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinie (13) der beiden Schwenkgelenk (11, 12) die Mittelachsen (14) der ein Rollenpaar bildenden Strangführungsrollen (5a, 5b) schneidet.
    5. Strangführungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (10) von einem Hydraulikzylinder gebildet ist. <Desc/Clms Page number 7>
    Strangführungselement nach einem der vorhergehenden Anspüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (15a, 16) am Rollenträger (7) und die Gegenführungen (15b, 16b) am Führungselementrahmen (2) Berührungsflächen bilden, die parallel zur Verbindungslinie (13) der beiden Schwenkgelenk (11, 12) der Verstelleinrichtung (10) orientiert sind.
    Strangführungssegment in einer Brammen- oder Dünnbrammenstranggiessanlage, bestehend aus einer Vielzahl von Strangführungsrollen (5), die zusammenwirkende Rollenpaare bilden und die jeweils in einander gegenüberliegenden Rollenträgern (4) gelagert sind, wobei jeweils nebeneinander angeordnete Rollenträger (4) in einem Aussenbogensegmentrahmen (2) und in einem gegebenenfalls relativ zu diesem verlagerbar Innenbogensegmentrahmen (1) abgestützt sind, wobei mindestens eine Strangführungsrolle (5a, 5b) eines Rollenpaares mit einem Drehantrieb (9a, 9b) verbunden ist und der eine Strangführungsrolle (5a) dieses Rollenpaares tragende verlagerbar Rollenträger (7) über eine Verstelleinrichtung (10) mit dem Innenbogensegmentrahmen (2) verbunden und relativ zu diesem bewegbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass ausschliesslich eine zentrisch am verlagerbaren Rollenträger (7) und am Innenbogensegmentrahmen (2) angreifende Verstelleinrichtung (10) angeordnet ist und Führungen (15a, 16) am verlagerbaren Rollenträger (7) mit Gegenführungen (15b, 16b) am Innenbogensegmentrahmen (2) in Eingriff sind.
    Strangführungssegment nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (10) mit Schwenkgelenken (11, 12) am Rollenträger (7) und am Innenbogensegmentrahmen (2) befestigt ist.
    Strangführungssegment nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinie (13) der beiden Schwenkgelenk (11, 12) der Verstelleinrichtung (10), die der Wirkungslinie der Kraftaufbringung entspricht, normal auf der Mittenachse (14) der verlagerbaren Strangführungsrollen (5a) steht.
    Strangführungssegment nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinie (13) der beiden Schwenkgelenk (11, 12) die Mittelachsen (14) der ein Rollenpaar bildenden Strangführungsrollen (5a, 5b) schneidet. <Desc/Clms Page number 8>
    11. Strangführungssegment nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (10) von einem Hydraulikzylinder gebildet ist.
    12. Strangführungssegment nach einem der Anspüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (15a, 16) am Rollenträger (7) und die Gegenführungen (15b, 16b) am Innenbogensegmentrahmen (2) Berührungsflächen bilden, die parallel zur Verbindungslinie (13) der beiden Schwenkgelenk (11, 12) der Verstelleinrichtung (10) orientiert sind.
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