AT39522B - Oblaten-Backofen. - Google Patents

Oblaten-Backofen.

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AT39522B
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Austria
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baking
oven
chamber
nozzles
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Rudolf Forst
Original Assignee
Rudolf Forst
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Oblaten-Backofen.        
 EMI1.1 
 nGegenstand der vorliegenden. Erfindung ist ein Ofen zum Backen von Oblaten, der von allen Seiten von den Heizgasen   umgeben   und mit einer Reihe seitlicher Stutzen versehen ist, die von aussen verschliessbar sind. In diese Stutzen werden die Backformen eingeschoben. Die Heizgase, die auf einem   gemeinsamen     Roste entwickelt werden, umspulen   den   Backraum   in 
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 wendig wäre, sie   umzuwenden   ; gleichzeitig ist ein Anbrennen der Ware verhindert, da die Hitze des Ofens rasch, leicht und verlässlich geregelt werden kann.

   Den Ofen kann man   symmetrisch   mit zwei Reihen von Stutzen und gemeinsamem Roste ausführen, wodurch eine Brennstoffersparnis erzielt wird, und der Ofen von zwei Seiten beschickt werden kann. 



   Figur   l   zeigt den Ofen im vertikalen Schnitte nach Linie y-y der Figur 2, Figur 2 im horizontalen Schnitte nach Linie x-x der Figur   1,   und Figur 3 in einer Seitenansicht. Figur 4 ist ein Schnitt nach Linie Z--Z der Figuren 2 und 3. 



   In die   gemeinsame Mauf'rung 1   mit der gemeinsamen Feuerung 2 und Rost 3 ist ein eiserner Kasten 21-26 eingesetzt, der gegebenenfalls in der Längsrichtung durch eine mittlere vertikale Wand 4 oder dergl. in zwei gleiche Hälften geteilt ist, deren jede mehrere einzelne Stutzen für die Oblatenformen enthält. die in zwei Kammern geteilt und von aussen durch Türen verschlossen sind. Auf jeder Seite sind soviele Stutzen vorhanden, dass eine Arbeiterin den Ofen ohne Schwierigkeit bedienen kann ; nach Erfahrung vier bis sechs. In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiel für jede Seite drei zweikammerige Stutzen   5-6, 7-8, 9-10   und 11-12, 13-14, 15-16 angeordnet. 



   Die Flamme der   Feuerung   ist unterhalb des   Backraumes nach rückwärts geführt,   zieht dann hinter demselben nach aufwärts und oberhalb des Backraumes nach vorn, streicht hierauf 
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 wendet sich zwischen diesen und den folgenden Stutzen wieder nach oben und verläuft so durch Querwände gezwungen in auf-und ab verlaufenden Zickzackwindungen zu beiden Seiten   de. s   Backraumes nach rückwärts, um in den Kamin 19 einzutreten. 



   Die gegenüberliegenden Kammern der   Stutzen, wie 5 und 77   oder 6 und 12 u. s.   w.   sind 
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 Form 20 beim Einschieben oder Herausschieben gleitet. An den Seiten sind diese Stutzen durch Quereisen 31-36 verbunden, auf die sich die Form 20 stützt. 



   Die einzelnen Kammern der Stutzen 11, 12 u. s. w. haben einen solchen Querschnitt, dass in dieselben die   Oblatenform 20 (Fig. 1   und   2)   bei offenen Türen stehend längs der Winkeleisen 27 und 28 oder 29, 30 u. s. f. eingeschoben werden kann. 



   Die Stutzen   verschliesst   man von aussen vorteilhaft durch horizontale gegen einander ver-   schiebbare Türen 37 und 38,   39 und 40, 41 und 42   u. s. w. (Figur   3). Diese Schiebetüren sind mit Ausschnitten für die Handgriffe der Formen versehen. Diese Ausschnitte sind durch Schieber 43 44, 45 46, 47   48,   49 50 u. s.   f. verschliessbar,   die vertikal in den Schiebetüren gegeneinander oder von einander bewegt werden können. Diese Schieber stellt man derart ein, dass die Kammer möglichst geschlossen gehalten ist und dass die Handhabe der Form 20 an diesem Schieber gleichzeitig eine Stütze findet. 
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Claims (1)

  1. EMI2.1 1. Oblaten-Backofen, in welchen die Backformen aufrecht stehend seitlich eingeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene, allseits von Heizgasen umspülte Backraum zur Einführung der Formen seitliche, aussen abschliessbare Stutzen aufweist, welche eben- falls von den Feuergasen bestrichen sind, so dass auf die E-, ;',-formes auch von der Einschubseite her hoch erhitzte Luft einwirken kann.
    2. Oblaten-Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die entweder durch Zwischenwände geteilten oder einkammerigen Stutzen symmetrisch zu beiden Seiten des Ofens angeordnet sind, wobei der vom Roste ausgehende, sich unterhalb des Backraumes und rückwärts nach oben hinziehende Flammenzug oberhalb des Backraumes nach vorne streicht, dort, sich nach beiden Seiten teilen, nach abwärts zieht, und, durch den Einbau von Zwischenwänden gezwungen, zwischen den vorragenden Stutzen in auf und ab verlaufenden Zickzackwindungen zu beiden Seiten des Backraumes nach rückwärts verläuft und in den Kamin mündet.
    3. Für den Oblaten-Backofen nach Anspruch 1 und 2 ein Verschluss der Stutzen, bestehend aus horizontalen Schiebetüren mit darin befindlichen, vertikal gleitenden Schiebern, wobei die unteren Schieber zugleich als Unterstützung für die Handhaben der eingeschobenen Oblatenformen dienen können.
AT39522D 1908-09-15 1908-09-15 Oblaten-Backofen. AT39522B (de)

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