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Maschine zum Bearbeiten runder Stereotypplatten.
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von runden Stereotypplatten nach Patent Nr. 36147, welche im wesentlichen darin besteht, dass am höchstgelegenen Teil der Führungsbahn ein selbsttätig zu bewegender Riegel vorgesehen ist, durch welchen die Stereotypen in entsprechender Reihenfolge festgestellt und ausgelöst werden, und dass längs der Führungsbahn ein Eühlgehäuse für vorhergehende und ein solches für nachfolgende Kühlung und ein Trockengehäuse angeordnet ist, wobei durch selbsttätig bewegte Schieber die Bewegung der Stereotypen durch die genannten Gehäuse einer entsprechenden Regelung
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betätigt werden.
In den Zeichnungen zeigt :
Fig. l eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt durch die Antriebsvorrichtung, die rotierende Schneidwekzeuge und das Hobelgehäuse, Fig. 3 eine Oberansicht jenes Teiles der Maschine, der unmittelbar vor dem Hohetgehäuse Hegt, Fig. 4 eine Oberansicht jenes Teiles der Maschine, der unmittelbar hinter dem Hobetgchäuse liegt,
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nach der Linie 6-6 der Fig. 3 die Anschlag- bezw.
Auslösevorrichtungen. welche aus der Hahn einer Stereotypplatte herausgerückt worden sind, wobei die letztere im Begriff ist, auf der Führungsbahn niederzugleiten.Fig. 7 veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie 7-/der Figur 3, Fig. 8 einen solchen nach der Linie 8-8 der Figur 2, Fig. 9 eine Seitenansicht des Inneren des Hobel-
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vorrichtung, die sich hinter dem Hobelgehäuse befindet, sowie der Vorrichtungen zur Betätigung derselben,Fig. 11 eine Seitenansicht, Fig. 12 einen Querschnitt. aus welchem eines der Abrichtemesser in seiner Arbeitslage ersichtlich ist und Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 5, während Fig. 14 einen solchen nach der Linie 11 14 der Fig. 5 zeigt.
Der Hauptrahmen der Maschine besteht aus zwei Seitengestellen a a, die gegen einander
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auf der geneigten Führungsbahn niedergleiten, wobei ein besonderer Vorschubmechanismus für die Stereotypplatten erübrigt ist (Fig. 1). Die Stereotypplatten werden am höchsten Teile al der Führungsbahn. Fig. 1, aufgelegt, von wo aus sie niedergleiten und hierbei auf ihrem Wege an Schneidwerkzeugen b vorbeigehen. die ihre Seitenkanten abrichten. Sie gelangen darauf in
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in der Zeichnung durch Pfeile angedeutet. Mittels einer Schnecke 38 und eines Schraubenrades 39, Fig. 2, erfolgt von der Welle 31 aus die Übertragung der Bewegung derselben auf eine mittlere,
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erfolgt.
Die Welle 26 wird beständig in der Pfeilrichtung Fig. 12 mit stets gleicher Geschwindigkeit angetrieben ; sie trägt die verschiedenen Daumenscheiben, sodass die verschiedenen Sperriegel und Anschläge der Maschine von einer einzigen Kraftquelle aus betätigt werden.
Die Rollen 20 verjüngen sich gegen die Maschinenmitte zu. Dieser Gestaltung der Rollen 20 entsprechend sind die Längsseitenkanten < , y'der Stereotypplatten (Fig. 6), entsprechend abgeschrägt. Zufolge dieser Gestaltung der Rollen 20 und der Seitenkanten der Stereotypplatten wird erreicht, dass die letzteren mit Beziehung zur Mittellinie der Führungsbahn nicht seitlich abweichen, wobei vermieden wird, dass sie durch die Gewölbe c, d an ihrer Oberfläche eine Beschädigung erleiden.
Die bei Stereotypplatten gebräuchlicher Weise vorgesehene innere peripherische Rippe 30 endet, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, in kurzer Entfernung von jeder Seitenkante gl in einer Aus- nehmung, sodass an der Innenfläche eine in der Längsrichtung der Stereotypplatte sich erstreckende Abflachung 29 unter dem Ende der Rippe 30 unmittelbar oberhalb der Seitenkante gebildet wird, welche mit dem weiter unten beschriebenen Anschlag 24 (Fig. 3) zusammenwirkt. Das Zusammenwirken des Anschlages erfolgt nur mit der einen Seite der Stereotypplatte ; da aber an jeder Seite derselben am Ende der Rippe 30 eine Ausnehmung oder A bflachung vorgesehen ist, ist es unwesentlich, welches Ende der Stereotypplatte g sich beim Niedergleiten derselben auf der Führungsbahn vorn befindet, denn es ist stets eine Ausnehmung 29 der Rippe dem genannten Anschlag zugekehrt.
An den Seitenrahmen a a der Maschine ist ein Anlegestück 19, Fig. 1, 2, 3 und 7, vorgesehen, welches sich über den Teil al (Fig. l) der Führungsbahn genügend weit hinaus erstreckte um der die Maschine beaufsichtigenden Person beim Aufsetzen der Stereotypplatte g Allf den Teil a'der Fiihrungsbahn eine Anlage für die seitliche Einstellung der Stereotypplatte zur Hand zu geben.
In der betreffenden Lage wird die Stereotypplatte so lange festgehalten, bis die vorhergehende aus dem Hobelgehäuse c herausgeghtten ist, worauf ihre Freigabe durch einen selbsttätig bewegten Riegel erfolgt, der aus einer Stange 21, Fig. l, 3 und 6, besteht, die einer Gleitbewegung in der Querrichtung der Maschine in Führungen der Seitenrahmen a a fähig ist. An der Stange 21
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schläge 24, 24a in der Bahn der Seitenkanten der Stereotypplatte y hält.
An der Welle 26 ist eine Daumenscheibe 28 festgelagert, die bei jeder Drehung genannter Weite einmal für eine kurze Zeit mit einer an dem Ansatzstück 22 des Riegels 21 sitzenden Rolle 25 in Beriihrung tritt, wobei für diese kurze Zeit genannter Riegel geöffnet und die auf dem Teile a' der Führungsbahn befindliche Stereotypplatte g ausgelöst wird. Der Riegel wird unter der Wirkung der Feder 23 von der Zeit an geschlossen gehalten, bei welcher eine Stereotypplatte von dem Teil a der Fuhrungs- bahn abgleitet, bis dieselbe aus dem Hobelgewölbe c heraustritt. In diesem Zeitpunkt erfolgt die Öffnung des Riegels durch die unrunde Scheibe 28 und wird dieselbe während der Berührung der Scheibe mit der Rolle 25 autrecht erhalten.
Unmittelbar nachdem eine Stereotypplatte den Teil a'der Führungsbahn verlassen hat, wird eine weitere Stereotypplatte auf diesen Teil aufgelegt, um zu entsprechender Zeit auf der Führungsbahn niederzugleiten, wobei ihre Seiten-
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vorbeigehen. Sobald der Daumen der Scheibe, M an der Rolle 25 vorbeigegangen ist, zieht die Feder 23 den Ansatz 24 nach der betreffenden Ausnehmung 29 der Ra der Stereotypplatte vorgesehenen Rippe 30 ;
sobald nun die ausnehmung 29 an dem Ansatz vurbeigegangen ist, erfolgt
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ist nicht su stark, um eine Stereotypplatte etwn zum Stillstand zu bringen, wenn der Anschlag unter der Wirkung der Feder 23 gegen die durch die Ausnehmung 29 der Rippe 30 gebildete Abflachung der Iunenfläche der Stereotypplatte gleitet hin angedrückt wird ; die Stereotypplatte gleitet vielmehr mit genannter Abflachung an dem Anschlag 2 vorbei.
Wenn nun aber eine Stereotypplatte an dem Teil a'aufgelegt wird, unmittelbar nachdem die vorhergehende Stereotypplatte diesen Teil verlassen hat, go vermag dieselbe an dem Riegel so lange nicht vorbei
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Seitenrahmen a der Maschine sitzt und unter dem Zug einer Feder 37 steht, welche den Riemen 33 gespannt hält. Die Schneidmesser b b kommen mit den Seitenkanten gl, gl der Stereotypplatte in wirksame Berührung, sobald die letztere über die Schneidmesser weggleitet.
An den Seitenrahmen a a der Maschine ist das Hobelgehäuse c mittels Bolzen befestigt.
Die Einstellung desselben an den Seitenrahmen der Maschine kann durch einen Schieber 62, Fig. 8, genau vorgenommen werden.
Zur Feststellung einer Stereotypplatte innerhalb des Gehäuses o dient ein Anschlag 42, l, 2, 4, 8, und 10, der nach erfolgter Behobelung das Herausgleiten einer Stereotypplatte aus dem Hobelgehäuse gestattet. Der Anschlag 42 ist von bogenförmiger Gestalt, um sich der Wölbung einer. Stereotypplatte anzupassen ; derselbe sitzt fest am oberen Ende eines Schiebers 41, der in einer festen senkrechten Führung 45 gleitet. Der Schieber 41 wird durch eine an der Welle 26 festsitzende Daumenscheibe 44 in seiner Führung angehoben gehalten, indem diese Scheibe unter eine am Schieber 41 vorgesehene Rolle 43 greift.
Die erste Daumenfläche der unrunden
Scheibe 44 hebt den Anschlag 42 rechtzeitig in die Bahn, in welcher sich die Wölbung der Stereotypplatte bewegt, um dieselbe innerhalb des Hobelgehäuses c, Fig. 8, festzustellen. Die Wirkungs- weise der zweiten Daumenfläche der unrunden Scheibe 44 soll in folgendem näher erklärt werden.
Die Rollen 20, die sich innerhalb des Hobelgehäuses o befinden und einerseits einen Teil der Führungsbahn bilden, dienen andererseits dazu, die Sterotypplatte in ihrer Lage in dem genannten Gehäuse zu unterstützen. Diese Rollen sind nicht direkt an den Seitenrahmen a a gelagert, sondern an Schiebern 59, 594 (Fig. 8 und 9), die entsprechend angehoben werden, um die Stereotypplatte gan dem Gehäuse c festzuklemmen.
Der Schieber 59 führt sich in dem Schlitz 60 ; er wird durch Federn 58, Fig. 2, beständig aufwärts gedrückt, Fig. 2 und 8 ; dieser Aufwärtsdruck erfährt indessen eine entsprechende Beeinflussung von der Welle 26 aus und zwar unter der Wirkung der unrunden Scheibe 50, Fig. 7, der Welle M, der Kurbel 52, die fest an der Welle ss4 sitzt und durch die Daumenscheibe 5 () beeinflusst wird, der fest an dem Schieber 9 sitzenden Platte 61 und der an der Welle 54 vorgesehenen Daumen 56. Der Schieber 59 & führt sich in Schlitz 60" sowie an Stift-und Schlitzführungen 65.
Sein Anheben in der Klemmlage vollzieht sich rechtzeitig von der Welle 26 aus und zwar unter der Wirkung der unrunden Scheibe 51, der Welle 55, der an letzterer festsitzenden Zahnsegmente J/, die mit an dem Schieber 59a festsitzenden Zahnstangen 63 in Eingriff stehen. Die beiden eben erwähnten Einrichtungen sind von so schnell sich vollziehender Klemmwirkung mit Beziehung zur Stereotypplatte, dass diese von ihren Stützrollen 20 nicht abgleiten kann und zwar ungeachtet des Ansteigens der Schieber 59 und 593, in die Klemmlage, wobei die Wölbung der Stereotypplatte oberhalb ihrer Feststellage mittcis
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Das mit dem Messer 40 zusammenwirkende zweite Messer 67 hat den Zweck, die vordere Kante der Stereotypplatte entsprechend zu beschneiden.
68, Fig. 2 und 8, ist die zuerst in Wirkung tretende Kühlvorrichtung. Dieselbe besteht aus einer in dem Hobelgehäuse e vorgesehenen Kammer, durch welche eine entsprechende Kühlung der Stereotypplatte während der Lage derselben in genanntem Gehäuse vor der endgültigen Kühlung derselben herbeigeführt wird. Das Kühlwasser wird dieser Kühlkammer 68 durch ein Rohr 69 zugeführt und findet seinen Abzug durch ein zweites Rohr 70. Die Durchleitung von Kühlwasser durch die Kammer 68 findet beständig statt.
Die endgültige Abkühlung der Stereotypplatte erfolgt in dem Kühlgehäuse d (Fig. 4 und 5).
21a ist ein selbsttätig in Wirkung tretender Schieber, welcher in derselben Weise wie der Schieber 21 betätigt wird. Zur Betätigung bezw. zur Öffnung des selbsttätig wirkenden Riegels 21a dient eine an der Welle 26 sitzende unrunde Scheibe. Nach dem Verlassen des Gehäuses durch die abgekühlte Stereotype wird der Riegel 218 sofort wieder geschlossen, bevor noch die nächste Stereotype in das Kihlgehäuse d eingetreten ist. Dieser Schieber erstreckt sich quer zur Ausmündung des Gewölbes d. 72 ist ein innerhalb eines umgekehrten Troges 73 am oberen Teil des Gehäuses d vorgesehenes Rohr, welches Kühlwasser (z.
B. vom Rohr 70 aus) durch seine untere durchlochte Seite auf den oberen Teil der Stereotypplatte y abgibt. 76 ist ein zweite ? Rohr, welches sich inner- halb einer am oberen Teil der Wölbung 74 vorgesehenen Rinne 75 erstreckt. Diese Wölbung 74 ist in entsprechender Entfernung von der Wölbung d innerhalb derselben angeordnet und lässt einen entsprechenden Zwischenraum für den Durchgang der Stereotypplatte frei. Dem Rohr 76 wird Kühlwasser vom Rohr 72 zugeführt.
Die Abgabe desselben aus dem Rohr 76 an die konkave
Fläche der Stereotypplatte erfolgt durch die durchlochte obere Seite des genannten Rohres.
Heide Kühlwasserströme finden ihren Abzug in einem Trog 77, aus welchem sie in geeigneter
Weise abgeleitet werden. 71, 79 (Fig. 1) sind Schutzwände zum Auffangen von aus dem Gewölbe d ausspritzendem Wasser ; jede dieser Schutzwände befindet sich in geringer Entfernung von dem betreffenden Ende des Gehäuses d. Die Grösse dieser Schutzwände ist derartig, dass die Stereotyp- platten über denselben vorbeigleiten können.
Die Trockenvorrichtung, Fig. 1, 5 und 13, besteht aus einem Rahmen 80, der fest an dem Seitenrahmen a a der Maschine sitzt und eine Reihe von Rollen 84 trägt. Jede Rolle ist mit auf- Haugungsfähigem Material bekleidet und dreht sich in Lagern 81, die vom Rahmen 80 aus sich in radialer Richtung einwärts erstrecken und mit Federn 82 sowie Einstellmuttern 83 versehen sind. sodass sie in entsprechender Lage eingestellt werden können, um eine Anpressung auf die an derselben entlang gleitende Stereotypplatte zu erzielen.
Die Rollen 84 sind in ihrem Längsschnitt von solchem Umriss, dass ihre Oberflächen in einem Bogen parallel zur Stereotypplatte g
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von der Welle 26 allS. Da sich die Welle 87 ausser Linie mit letzterer befindet, so erfolgt die Übertagung der Bewegung durch eine an der Welle 26 sitzende Kurbel 85, Fig. 5, und einen an dieser Kurhpf festsitzenden Zapfen 86, welcher in einen Schlitz 89 der an der Welle 87 festsitzenden Kurbel M eingreift.