AT374864B - Feuchtigkeitsisolierung zur nachtraeglichen einbringung in bestehende aufgehende mauern, waende, fundamente od.dgl. - Google Patents

Feuchtigkeitsisolierung zur nachtraeglichen einbringung in bestehende aufgehende mauern, waende, fundamente od.dgl.

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AT374864B
AT374864B AT162781A AT162781A AT374864B AT 374864 B AT374864 B AT 374864B AT 162781 A AT162781 A AT 162781A AT 162781 A AT162781 A AT 162781A AT 374864 B AT374864 B AT 374864B
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Kurt Ing Geissler
Harald Pehr
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Geissler U Pehr Ges Mit Beschr
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/64Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor for making damp-proof; Protection against corrosion
    • E04B1/644Damp-proof courses
    • E04B1/646Damp-proof courses obtained by removal and replacement of a horizontal layer of an existing wall

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  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Feuchtigkeitsisolierung zur nachträglichen Einbringung in bestehende aufgehende Mauern, Wände, Fundamente   od. dgl.   in im wesentlichen horizontal eingeschnittene Schlitze. 



   Aufgehende Mauern, Wände oder Fundamente aller Art, aber auch Pfeiler, Stützen usw. aus Ziegeln, Beton, Natur- und Kunststein   od. dgl.   reichen bis zu mehrere Meter in den Boden und kommen dabei mit Grundwasser oder feuchten bis nassen Bodenschichten in Berührung. Bestehen diese Mauern, Wände, Fundamente usw. oder Teile derselben aus porösem, saugfähigem Material oder Mörtel bzw. enthalten sie Kapillaren, in denen ein Transport von Wasser möglich ist, so wird dieses durch die Kapillarwirkung entgegen der Schwerkraft bis mehrere Meter über den Erdboden nach oben transportiert und führt zu grossflächigen Durchnässungen, Ausblühungen usw., die den Bestand des Bauwerkes in Frage stellen und gegebenenfalls schwere gesundheitliche Schäden der Bewohner bewirken. 



   Bei Neubauten werden daher Fundamente an ihrer Aussenseite mit Abdichtungen versehen, die den Zutritt von Wasser verhindern, oder es werden in Bereichen, die ausserhalb der Durchfeuchtungszonen liegen, in die Mauern, Wände, Fundamente usw. horizontale, isolierende Schichten aus Metallbändern, Kunststoff-Folien, Bitumenabdichtungsbahnen usw. eingebaut, oder es werden, wie bei Verwendung von Beton, bei der Herstellung Sperrmittel zugesetzt, die das kapillare Wandern des Wassers verhindern. Solche Massnahmen sind jedoch erst seit neuerer Zeit üblich und werden überdies nicht immer angewendet. Bei einer grossen Anzahl von insbesondere Altbauten wurden solche Vorkehrungen nicht getroffen und es treten dort die oben beschriebenen Schäden auf. Aus diesem Grunde wurden einige Methoden entwickelt, die sich mit der Sanierung solcher Mauern usw. befassen. 



   Es sind folgende Verfahren bekannt :
1. Austrocknung   Über'Erdniveau,   aber im Bereich der Durchfeuchtung, werden Löcher in die Wand gebohrt oder gestemmt und Röhrchen eingesetzt. Der erwartete Effekt besteht darin, dass die zutretende Luft Feuchtigkeit aufnehmen, durch Zirkulation nach aussen abfliessen und dadurch einen Austrocknungseffekt bewirken soll. 



   Ein anderes Verfahren besteht darin, dass Rundlöcher in Abständen von zirka 20 cm in die Wände gebohrt und in diese saugende Tonröhrchen eingesetzt werden. Man hofft, dass sich die Feuchtigkeit der Mauer hinter den Tonröhrchen sammelt und nach aussen geleitet wird (Mauerlunge). Der Erfolg dieser Massnahmen ist umstritten. 



   2. Chemische Verfahren
Hiebei werden in bestimmten Abständen schräg von oben nach unten führende Löcher gebohrt und in diese Chemikalien eingefüllt, die in das Mauerwerk penetrieren und den Wassertransport unterbinden. Dies kann dadurch geschehen, dass durch die eingebrachte Chemikalie durch eine chemische Reaktion mit   z. B.   dem freien Kalk der Mauer eine Verfüllung der Hohlräume und dadurch ein Abbau der Kapillaren erfolgt. Dies setzt voraus, dass das Mauerwerk homogen und hinsichtlich der Aufnahmefähigkeit für die Chemikalien überall gleichmässig beschaffen ist. 



  Dies ist aber nicht mit Sicherheit vorhersehbar. 



   3. Elektroosmotische Verfahren
Diesen Verfahren liegt die Tatsache zugrunde, dass sich durch in einem Bauteil kapillar hochsteigendes Wasser ein elektrisches Potential gegen Ende ausbildet,   u. zw.   in der Grössenordnung von mehreren Zehntel-Volt. Durch Kurzschliessen dieser Potential-Differenz kann unter bestimmten Umständen ein Austrocknungseffekt erzielt werden, der durch Anlegen einer Fremdspannung beschleunigt wird. Dieses Verfahren ist aber nicht immer anwendbar. 



   4. Eintreiben von Stahlblech
Eine weitere Methode besteht darin, horizontal in das Mauerwerk Bleche aus nicht rostendem Stahl einzutreiben. Dies ist jedoch insbesondere bei Beton, Natursteinmauerwerk u. dgl. mit nur sehr unvollkommenem Erfolg möglich, da das Blech Ablenkungen und unter Umständen auch Verletzungen erfährt, die den Isoliereffekt in Frage stellen und darüber hinaus auch das Mauerwerk durch Ausbrüche usw. gefährdet wird. Desweiteren ist dieses Verfahren sehr kostenaufwendig. 

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   5. Schlitzverfahren
Dieses besteht darin, dass in den aufgehenden Bauten schrittweise ein durchgehender Schlitz eingeschnitten und in diesen ein isolierendes Material, wie   z. B.   eine Bitumenabdichtungsbahn, eine Metallfolie, eine Kunststoff-Folie od. dgl., eingeschoben wird. Der Nachteil besteht hier einerseits darin, dass zwangsläufig die Schlitzstärke deutlich grösser sein muss als das eingebrachte flächige Material. Mit fortschreitender Arbeit entsteht daher ein immer länger werdender Luftspalt zwischen dem eingebrachten Material und der Oberkante des Mauerschlitzes, der keinen Kraftschluss zulässt und diesen Bereich von seiner statischen Funktion des Tragens ausschliesst. Es kommt somit zu Setzungen und den damit verbundenen Folgeerscheinungen.

   In Fällen, in denen der aufgehende Bauteil jedoch nicht nur Druckbelastungen, sondern, wie   z. B.   bei Stützmauern, auch Scherbelastungen ausgesetzt ist, wirkt sich auch der bei der vorstehenden Massnahme unzureichende Kraftschluss zwischen eingebrachtem Material und Mauerwerk nachteilig aus und kann die Anwendung dieser Methode überhaupt unmöglich machen. 



   6.   Imprägnierverfahren  
Weiters kann die Mauer über Bohrlöcher mit einem hydrophoben Mittel imprägniert werden, wodurch die Oberflächenspannung des Wassers stark erhöht und damit ein kapillarer Feuchtigkeitstransport verhindert wird. Als Imprägniermaterial werden   z. B.   Aluminiumstearate beschrieben (Verfahren Sovereign Chemical). Es wäre jedoch auch die Anwendung anderer Materialien (wie z. B. Chromverbindungen) denkbar, oder es können die Bohrlöcher mit Hilfe eines Kompressors mit einem Spezialbitumen, das sich in der Wand ausbreitet und damit eine Sperrschicht bildet, ausgepresst werden. Da bei diesem Verfahren die Kapillaren erhalten bleiben und nur eine wasserabweisende Wirkung erzielt wird, ist es bei Vorliegen von Druckwasser nicht anwendbar. 



   Alle diese vorstehend beschriebenen Verfahren ergeben entweder keinen einwandfreien Kraftschluss zwischen dem ober- und unterhalb eines eventuell eingeschnittenen Schlitzes befindlichen Mauerteil oder die Massnahmen zur Verhinderung des Hochsteigen von Feuchtigkeit aus dem Untergrund sind von bestimmten, nicht immer fassbaren Voraussetzungen abhängig. 



   Ziel der Erfindung ist es, alle vorstehend beschriebenen Mängel zu vermeiden. Sie erreicht dies dadurch, dass die im wesentlichen in den horizontal eingeschnittenen Schlitz, der über die gesamte Dicke reicht, eingebrachte Feuchtigkeitsisolierung aus einer schwundfrei aushärtenden Kunstharzmasse   (z. B.   Zweikomponenten-Epoxyharz) besteht. 



   Wie nachfolgend angeführte Zahlen beweisen, tritt durch die Kunstharzzwischenschicht keinerlei Minderung in den Festigkeitswerten des Bauteiles ein, da die Druckfestigkeit und Scherfestigkeit des verwendeten Kunstharzes durchwegs über derjenigen von Beton oder Ziegelmauerwerk liegt und daher keine nachteilige Beeinträchtigung in dessen mechanischer Festigkeit eintritt. 



   Druckfestigkeit Scherfestigkeit   (NI cm2) (N/cm2)    
Ziegel maximal 3500
Beton 6000 300
Zweikomponenten-Kunstharz 8500 - 9500 5000 
Durch die extrem gute Haftung des Kunstharzes an den Flanken des Schlitzes wird nicht nur eine optimale Druckfestigkeit erzielt, sondern auch durch die hohe Scherfestigkeit die mechanische Beanspruchbarkeit des Bauteiles voll erhalten und somit durch die getroffenen Massnahmen in keiner Weise nachteilig beeinflusst. 



   In Ausgestaltung der Erfindung kann der Schlitz quer zur Längsachse der Mauer schwach geneigt angeordnet werden, wobei diese Neigung vorzugsweise maximal   50 beträgt.   Dadurch wird erreicht, dass bei Einbringung der zu diesem Zeitpunkt flüssigen Kunstharzmasse an der höher gelegenen Seite des Schlitzes diese durch Schwerkraft nach unten fliesst, den Schlitz hohlraumfrei ausfüllt, die Flanken des Schlitzes benetzt und nach dem Aushärten einen voll kraftschlüssigen Übergang ergibt. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Schlitzöffnungen an beiden Seiten durch Abdeckstreifen oder mit im Verhältnis zur Mauerdicke in geringer Tiefe angebrachten Dichtungs- 

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 streifen verschlossen werden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die Tropfzeit höher und die Viskosität der Kunstharzmasse niedriger einzustellen, da ein Ausfliessen an der tiefer gelegenen Seite des Schlitzes durch dessen Verschluss nicht mehr möglich ist und die dünnflüssiger eingestellte Kunstharzmasse eine wesentlich höhere Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht.

   Es ist vorteilhaft, den Verschluss mit mehrere Zentimeter überlappenden Abdeckstreifen durch Aufschweissen, Aufkleben oder Befestigung auf sonstige Art, weiters durch Dichtungsstreifen, wie durch Einspachtelung von Dichtungskitt, durch Einkleben von Dichtungsprofilen, -lamellen, Streifen aus faserigem Material, runden oder viereckigen Profilen aus Schaumstoff, Winkelklemmprofilen aus Metall, Gummi oder Kunststoff mit Dichtungskitt oder durch Einpressen derselben herzustellen. Die Dichtungsstreifen können von Hand oder maschinell auf-oder eingebracht werden. 



   Für die Ausführung wird eine Kunstharzmasse verwendet, die mit ihrer Umgebung, also den Schlitzflanken, mit Feuchtigkeit oder einem vorgegebenen Material oder mit einer Kombination derselben zu ausreichender Festigkeit schwundfrei aushärtet. 



   Zur praktischen Ausführung einer solchen Isolierung wird an einem Ende der Mauer beginnend in diese ein Schlitz in Richtung der Längsachse eventuell mit einer quer zur Längsachse gegebenen Neigung über die gesamte Mauerdicke eingeschnitten und die tiefer und höher gelegene Öffnung des Schlitzes abgedeckt oder auf eine im Vergleich zur Mauerdicke geringe Breite abgedichtet oder verkittet. Auf der höher gelegenen Öffnung des Schlitzes werden an dessen Oberkante in die Abdeck- oder Dichtungsstreifen Röhrchen oder Nippel an den beiden Enden des Schlitzes und gegebenenfalls in erforderlichem Abstand dazwischen, eingesetzt,   u. zw.   so, dass sie durch den Abdeck- oder Dichtungsstreifen hindurchreichen.

   Hierauf wird beim äussersten linken oder rechten Nippel beginnend flüssige Kunstharzmasse eingefüllt, eingepresst od. dgl., bis am nächstgelegenen Röhrchen oder Nippel Kunstharzmasse austritt. Dieser Vorgang wird gegebenenfalls beim nächsten Röhrchen oder Nippel wiederholt,   u.   zw. so lange, bis der eingeschnittene Bereich mit Kunstharz voll verfüllt ist. 



   Diese Vorgangsweise hat den   Vorteil, dass   durch die nicht für die Einbringung der Kunstharzmasse benötigten Nippel oder Röhrchen die Luft aus dem Schlitz entweichen kann und somit eine homogene, hohlraumfreie Verfüllung möglich wird. Der auf diese Weise ausgefüllte Abschnitt wird nunmehr erhärten lassen und diese Vorgangsweise wiederholt, bis der Schlitz über die gesamte Länge des aufgehenden Bauteiles hergestellt und verfüllt ist. Dadurch wird erreicht, dass die Mauer nach Beendigung der Arbeiten und nach Aushärten der Kunstharzmasse einen homogenen Baukörper darstellt, der festigkeitsmässig dem ursprünglichen Zustand voll entspricht und der ein Setzen des über dem Schlitz befindlichen Mauerwerkes mit Sicherheit vermeidet.

   Bewegungen im darüber befindlichen Gebäudeteil, die bis zum Verklemmen von Fenstern und Türen führen können, werden dadurch zuverlässig vermieden. Ausserdem ist die auf diese Weise kraftschlüssig eingebrachte Kunstharzschicht ein absolut sicherer Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit. 



   Durch die Zeichnungen wird die Erfindung näher   erläutert. Fig. 1a   zeigt den Querschnitt eines aufgehenden Mauerwerkes einer Wand, eines Fundamentes od. dgl. in das ein quer zur Längsachse geneigter, über die gesamte Breite des Mauerwerkes reichender Schlitz --2-eingeschnitten wurde. Mit --4-- sind die aufgeschweissten, aufgeklebten oder auf sonstige Art befestigten Abdeckstreifen bezeichnet, mit denen der Schlitz nach aussen hin verschlossen wird und in die auf der höher gelegenen Öffnungsseite des Schlitzes --2-- an dessen Oberkante Röhrchen, Nippel od.   dgl --6-- eingesetzt   werden, durch die der Schlitz mit   Kunstharzmasse --9--   gefüllt wird. 



     Fig. lb   stellt eine gleiche Ausführung dar, in der jedoch die Abdichtung des Schlitzes --2-an den Aussenkanten mit auf einen im Verhältnis zur Dicke der Mauer in geringer Tiefe eingebrachten Dichtungsstreifen   5'--vorgenommen   wird, in die in dem höher gelegenen Dichtungs-   streifen knapp   unter der Oberkante des Schlitzes durch den Dichtungsstreifen hindurchgehende Röhrchen, Nippel od.   dgl. --6-- eingesetzt werden.   



   Fig. 2a stellt den Schnitt A-A'aus Fig. la dar. Daraus ist auch die abschnittsweise Vorgangsweise ersichtlich. Mit --7-- ist der im vorhergegangenen Arbeitstakt geschnittene und mit Kunstharzmasse bereits verfüllte und ausgehärtete Abschnitt, mit --2-- der in Arbeit befindliche und mit --8-- das noch nicht bearbeitete Mauerwerk bezeichnet. In dem   mit --2-- bezeichneten   Sek- 

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 tor stellt --4'-- den Abdeckstreifen über der höher gelegenen Öffnung des Schlitzes dar, in den in erforderlichem Abstand Röhrchen, Nippel od.   dgl. --6-- eingesetzt sind.   Durch die mit--6'bezeichnete Einfüllöffnung wird so lange Kunstharzmasse eingefüllt, bis statt der aus den Austritts-   öffnungen-6" und 6'"--anfänglich   entweichenden Luft Kunstharzmasse austritt.

   Gegebenenfalls wird auch in   Öffnung --6"-- Kunstharzmasse   eingefüllt, eingepresst od. dgl. Nach Erhärten der 
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 die gesamte Dicke des Mauerwerkes reichender Schlitz eingeschnitten und weiter wie vorstehend beschrieben verfahren. 



   Fig. 2b stellt die Ausführungsform unter Verwendung von Dichtungsstreifen --5-- aus einer Dichtungsmasse dar, wobei in die an der höher gelegenen Öffnung des Schlitzes eingebrachte Dich-   tungsmasse-5'-durch   diese hindurchreichende Röhrchen,   Nippel od. dgl-6-eingesetzt sind.   



  Die Vorgangsweise entspricht der in Fig. 2a dargestellten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Feuchtigkeitsisolierung zur nachträglichen Einbringung in bestehende aufgehende Mauern, Wände, Fundamente, Pfeiler od. dgl. aus Ziegel, Beton, Natur- und Kunststein od. dgl., welche im wesentlichen in einen horizontal eingeschnittenen Schlitz, der über die gesamte Dicke reicht, eingebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer schwundfrei aushärtenden Kunstharzmasse   (9) (z. B. Zweikomponenten-Epoxyharz) besteht.   
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Claims (1)

  1. aushärtende Kunstharzmasse (9) ein mit dem umgebenden Medium, Luftfeuchtigkeit oder einem beigegebenen Härter oder einer Kombination dieser Faktoren zu ausreichender Festigkeit aushärtendes Kunstharz ist.
    3. Feuchtigkeitsisolierung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der schwundfrei aushärtenden Kunstharzmasse (9) gefüllte Schlitz (2) quer zu seiner Längserstreckung schwach geneigt angeordnet ist.
    4. Feuchtigkeitsisolierung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Querneigung des Schlitzes (2) maximal 5 beträgt.
    5. Verfahren zur Herstellung einer Feuchtigkeitsisolierung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem in einen Teil des Baukörpers über dessen gesamte Dicke ein Schlitz eingeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen des Schlitzes mit Abdeck- oder Dichtungsstreifen verschlossen und an der höher gelegenen Seite des Schlitzes in den Abdeck- oder Dichtungsstreifen knapp unter der Oberkante des Schlitzes, Röhrchen, Nippel od. dgl., die durch die Abdeck- oder Dichtungsstreifen bis in den Schlitz hineinreichen, im Bereich der Enden des Schlitzes und gegebenenfalls auch in Abständen dazwischen eingesetzt werden, wonach durch ein im Bereich eines Endes des Schlitzes (2) eingesetztes Röhrchen, einen Nippel od. dgl. die flüssige Kunstharzmasse eingefüllt, z.
    B. eingepresst wird, während durch die übrigen Röhrchen, Nippel oddgl. die Luft aus dem Mauerschlitz entweicht, und der Einpressvorgang so lange fortgesetzt wird, bis aus dem letzten Röhrchen Kunstharzmasse austritt, worauf der so hergestellte Abschnitt der Mauerwerksisolierung aushärten gelassen wird, bevor der nächste Abschnitt nach Weiterführung des Einschneidens des Schlitzes in gleicher Weise isoliert wird und diese Vorgangsweise wiederholt wird, bis das gesamte Mauerwerk in dieser Weise behandelt ist.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aus bituminösen Schweissbahnen, Kunststoff-Folien, Papier, Filz, Blech oder Schaumstoff hergestellten Abdeckstreifen um mehrere Zentimeter über die Enden des Schlitzes hinausreichend an der Mauer befestigt, z. B. aufgeschweisst oder aufgeklebt, werden.
    7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Maueraussenseite Dichtungsstreifen auf eine im Verhältnis zur Mauerdicke geringe Tiefe eingebracht werden, wobei die Dichtungsstreifen z. B. aus Abdichtungskitt oder aus mit Abdichtungskitt eingeklebten oder eingepressten Dichtungsprofilen, Dichtungslamellen, Zöpfen aus faserigem Material, Schaumstoff- <Desc/Clms Page number 5> profilleisten mit rundem oder viereckigem Querschnitt, Winkelklemmprofilen aus Metall, Gummi oder Kunststoff, bestehen.
AT162781A 1981-04-08 1981-04-08 Feuchtigkeitsisolierung zur nachtraeglichen einbringung in bestehende aufgehende mauern, waende, fundamente od.dgl. AT374864B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2668518A1 (fr) * 1990-10-29 1992-04-30 Combrouze Jean Jacques Procede et dispositif d'isolation des murs contre les remontees d'humidite.
DE4418441A1 (de) * 1994-05-26 1995-11-30 Hoecker Hans Peter Verfahren zum Trockenlegen von Mauerwerk

Cited By (3)

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FR2668518A1 (fr) * 1990-10-29 1992-04-30 Combrouze Jean Jacques Procede et dispositif d'isolation des murs contre les remontees d'humidite.
DE4418441A1 (de) * 1994-05-26 1995-11-30 Hoecker Hans Peter Verfahren zum Trockenlegen von Mauerwerk
DE4418441C2 (de) * 1994-05-26 1998-03-19 Hoecker Hans Peter Dipl Ing Fh Verfahren zum Trockenlegen von Mauerwerk

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