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Die Erfindung bezieht sich auf einen Mattengrubenrahmen mit mehreren geradlinigen Profilteilen, die an den Ecken durch Eckstücke, welche die geradlinigen Profilteile verbinden, zusammengehalten sind, wobei der horizontal verlaufende Profilschenkel und der etwa vertikal verlaufende Profilschenkel mit einer Riffelung versehen ist, die Eckstücke an ihrer Innenseite mit den Profilschenkeln korrespondierende Riffelungen aufweisen und an der Aussenseite der Schenkel in der Kantenverstärkung und im oberen Rand parallel zu den Schenkeln verlaufende Ausnehmungen und in den Eckausbildungen korrespondierende Vorsprünge vorgesehen sind, nach Patent Nr. 363666.
Mattengrubenrahmen, wie sie im Stammpatent beschrieben sind, lassen sich aus den bisher im Patent beschriebenen Rahmen mit Hilfe der Eckstücke dank der Riffelung sehr rasch zusammenstecken und ergeben gute und stabile Eckverbindungen. Darüber hinaus lassen sich die Profile gut und haltbar einbetonieren.
Die Erfindung bezweckt die weitere Verbesserung und Vereinfachung der Eckausbildungen und insbesondere die Vereinfachung der Eckstücke. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass die Eckstücke aus einem ebenen Teil mit zwei rechtwinkelig sich erstreckenden Teilstücken bestehen und die Riffelung an der Oberseite sich in der Verlaufsrichtung der Teilstücke erstreckend angeordnet ist, wobei seitliche, in Ausnehmungen an der Unterseite der Profilteile eingreifende Vorsprünge vorgesehen sind. Die im Stammpatent beschriebenen Eckstücke haben den Nachteil, dass sie sich relativ kompliziert und teuer herstellen lassen.
Nach dem Erfindungsvorschlag ist nun lediglich ein ebenes Eckstück notwendig, welches, da die senkrecht stehenden Seitenteile wegfallen, sich noch leichter mit Vorsprüngen in Ausnehmungen an der Unterseite der Profilteile einschieben lässt, wobei die Riffelung an der Oberseite der Teilstücke mit der Riffelung an der Unterseite der Profilteile korrespondiert, in diese eingreift und diese festhält. Derartige Eckstücke lassen sich rasch und billig durch Pressen mit einfachen Formen herstellen.
Um die Gefahr zu vermeiden, dass der Stoss der Profilteile an der nun nicht durch ein Profilstück zusammengehaltenen oberen Eckseite durch elastisches Nachgeben der Eckstücke auseinanderklafft, wird vorgeschlagen, dass die Eckstücke an der Unterseite eben ausgebildet sind und sich an der Oberseite von den freien Enden der Teilstücke zum Eckstoss der Riffelung hin verjüngen.
Dadurch wird erreicht, dass bei voll in die Profile eingeschobenen Eckstücken die Eckstücke unter einer Spannung stehen, die bewirkt, dass die oberen freien Kanten der Profilstossteile zueinander gepresst werden.
Die Erfindung ist an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken.
Fig. 1 zeigt in Seitansicht einen Schnitt durch ein Profil mit einem eingeschobenen Eckstück, Fig. 2 die Ansicht eines Eckstückes von oben, Fig. 3 die Seitansicht eines Eckstückes und Fig. 4 die Ansicht einer Eckausbildung von oben.
Das Profil der Rahmenprofilteile besteht aus einem sich horizontal erstreckenden unteren Schenkel --2--, einem sich daran anschliessenden, die Aussenseite der Mattengrube bildenden vertikalen Profilschenkel-l-und einen oberen Rand des Mattengrubenrahmens bildenden sich senkrecht zum Profilschenkel --1-- erstreckenden Profilrand --3--. Die Aussenseite des Schenkels-l-ist mit einer sich längs des Profilteiles durchgehenden Riffelung --7-- und die Unterseite des Schenkels --2-- mit einer Riffelung --8-- ausgestattet. An der Unterseite bzw. der Seite der Profile
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--13,sprüngen --24-- mit einer Riffelung --27-- an der Oberseite und einer ebenen Unterseite. Die Unterseite --28-- ist vollkommen eben ausgebildet. Die Oberseite verjüngt sich vom freien Ende der Riffelung --27-- zum Eckstoss --29-- hin.
Durch Einschieben der Vorsprünge --24-- in die Ausnehmungen - -13, 15 bzw. 18--, je nach Drehung des Profilteiles und Absägen des Eckstosses, wird die Ecke gebildet, wobei dank der Verjüngung des Eckstückes zum Stoss --29-- hin das freie obere Ende der Ecke zusammengepresst wird und damit eine stabile Ecke erzielt wird. Das Eckprofil selbt kann dabei verschieden hohe Abmessungen haben. Zur Herstellung eines Mattengrubenrahmens ist es lediglich notwendig, in die Profile eine Gehrung zu schneiden, die Eckstücke einzustecken und damit die Ecke zu bilden.
Wenn verschieden grosse Profilschenkel sind, lassen sich auf einfachste Art und Weise mit einem Profilteil verschiedene Mattengrubenrahmen bilden, wobei lediglich billig herzu-
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stellende Eckstücke gemäss der Erfindung zur Verfügung gestellt werden müssen. Es ist möglich, mit dem gleichen Winkelstück und den gleichen Profilen sowohl innen als auch aussen Ecken zu bilden. Es werden dazu keine weiteren Elemente benötigt, lediglich die Gehrung muss entsprechend geschnitten werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Mattengrubenrahmen mit mehreren geradlinigen Profilteilen, die an den Ecken durch Eckstücke, welche die geradlinigen Profilteile verbinden, zusammengehalten sind, wobei der horizontal verlaufende Profilschenkel und der etwa vertikal verlaufende Profilschenkel mit einer Riffelung versehen ist, und dass die Eckstücke an ihrer Innenseite mit den Profilschenkeln korrespondierende Riffelungen aufweisen und an der Aussenseite der Schenkel in der Kantenverstärkung und im oberen Rand parallel zu den Schenkeln verlaufende Ausnehmungen und in den Eckausbildungen korrespondierende Vorsprünge vorgesehen sind, nach dem Patent Nr.
363666, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckstücke aus einem ebenen Teil mit zwei rechtwinkelig sich erstreckenden Teilstücken (25, 26) bestehen und die Riffelung (27) an der Oberseite sich in der Verlaufsrichtung der Teilstücke erstreckend angeordnet ist, wobei seitliche, in Ausnehmungen (13) an der Unterseite der Profilteile eingreifende Vorsprünge (24) vorgesehen sind.