AT36759B - Kraftsammelnde Bremse. - Google Patents

Kraftsammelnde Bremse.

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 wie beim Rückwärtagange des Exzenters zu schalten, statt des Sperrkegels f3 Doppelklinken verwenden. In diesem Falle muss dann für Ausschaltung beider Klinken gesorgt werden. Die Bremsscheibe   h   sitzt lose auf der Welle   9   und ist mit Sperrzähnen versehen, in welche der mit der Vorgelegewelle verbundene Sperrkegel g2 eingreift, um die Drehung derselben entgegen der 
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   Bei Betätigung der Hauptbremse dreht sich die Welle g entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 6), nimmt hiebei vermöge der Kupplung   razz   das Rohr l und das auf diesem befindliche Zahnrad P mit, wodurch der Sektor ja, die Bremswelle j, sowie die Arme   d7,   d8 verdreht werden, 
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 schuhe,   während der Hebel   p unter dem Drucke der Feder   rf   resp. q6 in die gezeichnete Lage   zurückkehrt,   sobald der Zug auf pl nachlässt, worauf das Exzenter die Federn d neu zu spannen beginnt. 



   Die Bremsscheibe m trägt gleichfalls einen   Sperrzahnkranz m1, in welchen der Sp@rikegel l2   eingreift, um ein Rückdrehen von P und Nachlassen des Bremsdruckes zu verhindern.   Jedoch   kann ein Nachlassen des Bremsdruckes durch Lösung des Bremsbandes   m2 : erfolgen, was durch   einen Hebel n (Fig. 5 und 10) bewirkt wird, der zugleich zum Aus-und Einrücken des Kupplungsteiles y5 herangezogen wird, um die Bremsfeder   d   vor Lösung des Bremsbandes   m2   auszuschalten. 
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 Kontrollorgan wie der Hebel p bewegt werden, z. B. durch einen Hebel, welcher bei Rechts-   drehung 11 und   bei Linksdrehung p zieht.

   Die Hilfsbremsen h, h2 und m,   m2     könnten glpnhfalls     dorc. h andere Sperr-oder Auslöseorgane ersetzt werden,   sie bieten aber den Vorteil der Geräusch- 
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 zwischen der Bremswelle j und jener Welle ist ; auf welcher die Hilfsbremsen aufgebracht sind. Wird die Hilfsbremse h, h2 geschlossen, bevor die Federn d die Federn   f. vollkommen kum-   primiert haben, so ergibt sich beliebig niederer Bremsdruck, der durch Wiederöffnen der Hilf- 
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 der Hilfsbremse m, m2 rasch verringert werden. 



   In der   Fig. i l ist   die Anwendung der Vorrichtung zur Betätigung von Radbremsen 
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 in welcher die Hauptbremse voll gespannt ist. Wenn gewünscht wird, dass eine zweite Bremse, z. B. die Radbremsen eines Strassenbahnwagens, gleichzeitig mit der   Schienenbremse zur Wirkung   gelangt, so kann dies durch die üblichen Hebel mit schwebendem Stützpunkt oder Druckstangen erfolgen. 



   Da bei im Verhältnis zum Halbmesser der kleinsten zu durchfahrenden Kurve grossem Radstande oder stark überhöhter Fahrbahn die seitliche Verschiebung des Wagengestelles gegen die Schienenachse so beträchtlich ist, dass die   Bremsklötze   sich in Kurven so weit zur Seite der Schienen befinden, dass sie leicht an Pflastersteinen Schaden leiden, so hängt man einerseits die Bremsklötze oder die Bremsschuhhälter b durch Druckstempel   but mit   Doppelgelenken, deren Achsen parallel zur Längsachse des Wagens sind, an die Untergestelle der Wagen und verbindet andrerseits die   rechts-und linksseitigen Bremsklötze   paarweise durch Querverbindungen b3, so dass dieselben den gleichen Abstand voneinander haben wie die Schienen.

   Die Tendenz nach einer oder der anderen Seite auszuweichen, wird dadurch benommen, dass die oberen Enden der Druckorgane b4 (Fig. 14), welche den Bremsdruck auf die Bremsschuhe ausüben, einen vom Schienenabstand verschiedenen Abstand besitzen. Ist dieser Abstand, z. B. wie dargestellt. geringer als der Schienenabstand, so haben beide Bremsschuhe das Bestreben, von den Schiener nach aussen abzugleiten, also in entgegengesetztem Sinne voneinander. Nachdem sie aber mit einander verbunden sind, halten sich diese Bestreben im Gleichgewicht, wenn die Schuhe sich gleichweit von der Wagenlängsachse befinden. Wenn dies nicht der Fall ist, so ergibt sich eine Resultante, welche beide Schuhe nach einer Richtung zu bewegen sucht.

   Hiebei würde sich der Wagen auf jener Seite heben müssen, von welcher sich die Bremsblöcke weg zu bewegen suchen, was jedoch den Bremsdruck infolge des auf der Bremse lastenden halben Wagengewichtes so erhöhen würde, dass diese Bewegung nur ganz gering sein könnte. Durch am Untergestell des Wagens befestigte Anschläge bl wird die seitliche Verschiebung der Bremsschuhe gegen das Wagengestell bedeutend beschränkt. Die Ringe oder   oses bedienen   zur Verbindung der Brems-   schuhhälter   mit dem Wagengestell odel mit den Radbremsen indem durch Zug- oder Druck-   verbindungen   der Zug der an die Schienen gedrückten Bremsschuhe direkt oder unter Ver-   mittelung   von Radbremsen auf das   Wagengestel1   übertragen wird.

Claims (1)

  1. In vielen Fällen, z. B. wenn Cbertragung der Adhäsion der Schienenbremsschuhe zum Zwecke der Betätigung der Radbremsen desselben Wagens nicht gewünscht wird oder wenn diese bcrttagung durch von den Schienenbremsschuhen auf Zug in Anspruch genommene Organe erfolgt. genügt es. die Bremsschuhhälter der Schienenbremsklötze durch mehr oder weniger EMI4.2 deren Achsen parallel zur Wagenachse sind, Abstand zu nehmen. Die Wirkung der Bremsschuhe kann durch Magnetismus erhöht werden, z. B. bei Strassenbahnwagen. bei welchen die als EMI4.3 EMI4.4 Bremse nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die auf einer geeigneten Welle I (MC sttzende Bremsscheibe der Hilfs-bezw.
    Rücklaufbremsen ein Sperrad trägt, in welches ein Sperrkegel eingreift, zum Zwecke. nur bei Freigabe der Bremsscheibe eine Drehung der Welle n) vorbestimmter Richtung behufs L'jsens bezw. Anziehens der Hauptbremse zu gestatten.
    3. Bremse nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass das Spannen der Hauptbremstedern bezw. das Heben der Gewichte vermittels eines von einem umlaufenden Tell (Wagen- EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> 4. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den als Kraftsammler dienenden Federn oder Gewichten und den Bremsschuhen eine Kupplung angeordnet ist, welche mit der den Bremsdruck sichernden Hilfsbremse zusammenhängt, jedoch die Übertragung der Schaltbewegung auf dieselbe verhindert, während sie die Übertragung der Energie des Kraftsammlers auf die Bremsschuhe vermittelt.
    5. Sohienenfa. hczeugbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsschuhträger miteinander verbunden sind und durch gegeneinander geneigte Druckstange gehoben und gesenkt werden, zum Zwecke, bei in Geleitiekrümmungen u. dgl. eintretender gegenseitiger Lagenänderung zwischen Wagen-und Geleisemittelachse ein richtiges Anliegen der Bremsschuhe auf den Schienen zu sichern.
    6. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den Hauptbremsfedern bezw. Gewichten entgegenwirkende Regulierfedern vorgesehen sind, welche gegebenenfalls zwischen Hauptbremsfeder und BremsschuhtrÅager eingeschaltet sein können, zum Zwecke, die Stärke des Bremsdruckes regeln zu können.
AT36759D 1907-02-16 1907-02-16 Kraftsammelnde Bremse. AT36759B (de)

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