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Bauelementen aufweist.
Eine aus einer Reihe von Bauelementen bestehende, an einem Hang verlegbare Personenrutschbahn ist beispielsweise aus der AT-PS Nr. 323625 bekannt. Hiebei bestehen die einzelnen Bauelemente aus Asbestzement und weisen im Querschnitt einen muldenförmigen Mittelteil, aufwärts gewölbte Randbögen und daran anschliessend nach aussen abwärts gerichtete Seitenflächen auf. Weiters sind die Bauelemente an ihren hangseitig oben gelegenen Stossstellen nach unten abgekröpft und können so mit ihren Endbereichen aufeinanderliegend verlegt werden.
Die notwendige Stabilität bzw. Tragfähigkeit der Bauelemente soll einerseits durch die beschriebene Querschnittsform und anderseits durch eine entsprechende Materialstärke derselben sichergestellt werden, die benötigte Materialstärke ist jedoch relativ hoch, wodurch das Bauelement teuer wird. Ausserdem erschweren die U-förmigen Ränder der Bauelemente das Verlegen.
Es sind auch schon ähnliche Bauelemente aus Kunststoff bekanntgeworden.
Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, die oben angeführten Nachteile zu beheben.
Erfindungsgemäss wird hiezu, ausgehend von dem eingangs genannten Bauelement vorgesehen, dass das Bauelement sandwichartig ausgebildet ist, wobei ein Zwischenraum zwischen zwei
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beispielsweise Polyurethan, ausgefüllt ist, und dass die Kunststoffschichten im Bereich der Stossstellen aneinander anliegen und zur konvexen Seite hin abgewinkelt sind.
Die erfindungsgemässe Bauweise hat zur Folge, dass die oberste und unterste Schicht der Bauelemente, welche die auftretenden Zugkräfte aufzunehmen hat, zwar so wie bisher aus zugfestem Material besteht, solches Material jedoch nicht an die Füllung des Zwischenraumes, in welchem lediglich Druckkräfte von Bedeutung sind, verschwendet wird. Die Bauelemente werden dadurch billiger und leichter und ihre Querschnittsform kann zu einem einfachen Kreis oder Ellipsenabschnitt vereinfacht werden. Hiedurch wird das Verlegen der Bauelemente im Gelände erleichtert.
Bei Verwendung des Bauelementes für Rollbahnen ist es von Vorteil, wenn die konkave Innenseite des Bauelementes zumindest in einem von seinen Längsrändern beabstandeten Bereich eine strukturierte Oberfläche aufweist, wobei die Oberflächenstruktur günstig aus in Längsrichtung der Bauelemente offenen Rillen od. dgl. besteht, so dass sich in der Bahn sammelndes Regenwasser abfliessen kann.
Das erfindungsgemässe Bauelement weist vorteilhaft an seinen zur konvexen Seite hin abgewinkelten Kunststoffschichten Lagerstellen zur Befestigung an im Boden verankerten Stützen auf, wodurch die statisch ungünstige Einleitung von Belastungen in die Seitenränder des Bauelementes vermieden wird.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Teils der aus Bauelementen bestehenden Bahn, die Fig. 2 die Vorderansicht auf ein solches Bauelement und die dasselbe haltende Stütze, die Fig. 3 und 4 Längsschnitte zweier an ihren Stossstellen miteinander verbundener Bauelemente, Fig. 5 die schematische Draufsicht auf einen Teil eines Bauelementes.
Der in der Fig. 1 dargestellte Ausschnitt zeigt, dass die an einem Hang verlegbare Bahn od. dgl. aus einer Reihe von selbsttragenden, rinnenförmigen Bauelementen --1, 1', 1"-- zusammengesetzt ist. In dieser Bahn kann man entweder mit einem Rutschschlitten, Rollwagen oder auch direkt sitzend den Hang entlang abfahren, wobei zur Anpassung der Bahn an das Gelände sowohl um ihre Längsachse als auch um ihre Querachse gebogene, bzw. gekrümmte Bauelemente vorge-
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--1, 1', 1"-- sindStützen --3-- an ihren Stossstellen gehalten.
Diese Stützen --3-- bestehen aus einer in bezug zur Längsachse der Bauelemente im wesentlichen zentral und lotrecht angeordneten, höhenverstellbaren Strebe --3--, welche ein quer zur Längsachse des Bauelementes verlaufendes Traggestell - hält.
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Wie in Fig. 2 dargestellt, weisen die geraden Bauelemente-l-im wesentlichen den Querschnitt einer halben Ellipse auf. Diese Querschnittsform ist sowohl in bezug auf die Stabilität der Bauelemente als auch auf die Führungseigenschaften derselben für einen Rollwagen od. dgl. von besonderem Vorteil, da durch die steil ansteigenden Flanken eventuelle Schlingerbewegungen des Rollwagens rasch gedämpft werden. Die Längsränder --13-- der Bauelemente --1-- sind
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Weiters sind die Bauelemente-l-an ihren Stossstellen mit zur konvexen Seite hin abgewinkelten Flanschen --12-- versehen, an welchen die Stützen --3-- angreifen. Die im Untergrund - 4-verankerte Strebe-31-- der Stützen-3-- besteht aus einem Rohr --34--, welches am oberen Ende mit einer Mutter --35-- versehen ist.
Mittels dieser Mutter --35-- ist eine im Rohr geführte Gewindestange --36-- höhenverstellbar festlegbar, wobei am oberen Ende der Gewindestange - ein kardanisches Gelenk --37-- angeordnet ist. An diesem Gelenk --37-- ist ein quer zur Längsachse der Bauelemente angeordneter Träger --32-- in seiner Längsrichtung einstellbar festgelegt, an dessen Enden wieder Arme --33-- um die Längsachse des Trägers --32-- verschwenk- bar festgelegt sind. An diesen Armen --33-- sind die Bauelemente-l-mit ihren Flanschen so befestigt, dass geringfügige Längenänderungen der Bauelemente-l-nicht behindert werden. Es ist leicht ersichtlich, dass diese Stütze auf Grund ihrer vielseitigen Einstellrichtungen, welche durch die Pfeile--371 bis 371''und 38--angedeutet sind, ein problemloses Verlegen des Bauelementes ermöglicht.
Insbesondere können auch Abweichungen der Strebe --31-- von der Lotrechten wie in der Fig. 2 dargestellt, ohne weiteres egalisiert werden, wie auch eine Schrägstellung der Bauelemente-l-leicht möglich ist.
Wie in der Fig. 3 dargestellt, sind die Bauelemente --1 und 1'-- in einem von ihren Rändern geringfügig beabstandeten Bereich sandwichartig abgebildet, indem ein Zwischenraum zwischen zwei durch Glasfasern od. dgl. verstärkten Kunststoffschichten --10 und 10'-- mittels Hartschaum - ausgefüllt ist. Selbstverständlich ist auch ein anderes Füllmittel verwendbar. Diese Kunststoffschichten gehen an den Stossstellen --2-- ineinander über und sind zur konvexen Seite hin abgewinkelt, so dass Flansche --12-- entstehen. Diese Bauweise erlaubt eine äusserst leichte und dennoch stabile Ausführung.
Die Bauelemente-l-sind weiters an ihren Stossstellen --2-- um eine Dehnungsfuge d distanziert und mittels die Flansche --12-- in Bohrungen durchdringenden Schrau- ben --20-- in Distanzhülsen --23-- eingeführt, an deren Enden Scheiben --24-- angeordnet sind, welche von einer Mutter --21-- zusammengehalten sind. Zwischen den Scheiben --24-- und den Flanschen --12-- sind gummielastische Polster --22-- angeordnet. Diese Ausbildung stellt sicher, dass die Bauelemente an ihren Stossstellen einerseits fest miteinander verbunden sind, ohne jedoch
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dern. So werden bei Abkühlung die gummielastischen Polster --22-- zusammengepresst, während sich bei Erwärmung der Dehnungsspalt d verringert.
Weiters erlaubt diese Stossausbildung ein Abrinnen von sich in den Bauelementen --1-- sammelndem Regenwasser.
Die Arme --33-- der Stützen --3-- sind ebenfalls mittels der Schrauben --20-- mit den Flanschen --12-- der Bauelemente verbunden. In diesem, in Fig. 4 dargestellten Fall sind die Scheiben - durch an den Armen --33-- befestigte Bleche --33'-- ersetzt.
Die Fig. 5 zeigt, dass die konkave Innenseite der Bauelemente in einem von den Längsrändern beabstandeten Bereich eine strukturierte Oberfläche --9-- aufweist. Diese Oberflächenstruktur kann
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verbessert die Griffigkeit der Innenseite, ohne das Abfliessen von Regenwasser od. dgl. zu behindern.
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