DE893200C - Schienenstossverbindung mit einer die Dehnungsluecke ueberbrueckenden federnden Einlage - Google Patents

Schienenstossverbindung mit einer die Dehnungsluecke ueberbrueckenden federnden Einlage

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DE893200C
DE893200C DEM5876A DEM0005876A DE893200C DE 893200 C DE893200 C DE 893200C DE M5876 A DEM5876 A DE M5876A DE M0005876 A DEM0005876 A DE M0005876A DE 893200 C DE893200 C DE 893200C
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DE
Germany
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rail
joint connection
rail joint
helical spring
spring
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DEM5876A
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English (en)
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KLAUS HEINRICH MEYER
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KLAUS HEINRICH MEYER
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/44Non-dismountable rail joints; Welded joints
    • E01B11/46General methods for making gapless tracks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/44Non-dismountable rail joints; Welded joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schienenstoßverbindung mit einer die Dehnungslücke überbrückenden federnden Einlage
    Es ist bei Schienenstoßverbindungen. be .apnt,
    die mehr oder minder große Diehnungslücke zwi-
    schen den Schienenenden durch eipe federnde Ein-
    lage in eine Vielzahl kleiner Lücken 4ufzu-teilen,
    um :a,uf .die.s:e Weise eine stoßfrei wirkende Schienen-
    verbind,un;g herzustellen.
    Eine d!er bekannten Schienenstaßverbind@ungen die-
    ser Art sieht vor, die Schienen von vornherein so zu
    verlegen, daß nicht,eine möglichst kleine Diehnungs-
    lücke gebildet wird, sondern eine verhältnismäßig
    große D:ehniungslücke, und daß in dies=er ein in Form
    einer Spirale einsgeschnittener Hohlkörper ,ange-
    ordnet wird, der im wesentlichen das Profil der
    Schiene besitzt, :also mit Schienienfuß und Schienein,-
    kopf versehen ist, wobei sich die Höhluing der Ein-
    lage praktisch auf den Schlenensteg beschränkt.
    t; m diesem in die Ddhinungslücke eingesetzten. Hohl-
    körper die erforderliche Bie.gungssteifigkeit zu
    geben, ist ferner vorgesehen, in der lotrechten
    Mittelebene des Hohlkörpers tinen Längsträger an-
    zuiardnen, -der :an :dien Schienenenden befestigt wird.
    Mit einer clerarti;gen Schienenstoßverbindung lä.ßt
    sich dies. erstrebte Ziel jedoch nicht herreichen, weil
    der spiralförmig eingeschnittene Hohlkörper keine
    aiusreichein@de Federwirkung besitzt und ihm, auch
    keine Fed-erwirkuin,g erteilt werden kann, da. .eind
    Feder ,aus Walzmaterial kalt @od:er warm ;gewickelt
    und. diainn ;gehärtet werden mauß, ,allein schon. dag
    Profil des bekannten, zur Überbrückung der Deh-
    nungslücke vorgeschlagenen H-ohllc@örp:ers eine solche
    Art der Herstellum;g aber verbietet.
    Es sind ferner Schienenstoßverbinidun;gen bekannt,
    b=ei denen die Dehnungslücke zwischen den
    im Bereich des Schienenkopfes d=urch eine
    diesen an den Schienenenden ersetzende, dem
    Schienienkopfprofil angepaßte und gegen Durch-
    biegungen gesicherte federnde Einlage überbrückt ist. Bei diesen Schienenstoßverbindungen ist die eigentliche Dehnungslücke zwischen den Schienenenden von normaler Größe, während die der Dehnungslücke unmittelbar benachbarten Schienenköpfe weggeschnitten und, in diese vergrößerte D,ehn@ungslücke ineinandergeschachtelte V-förmige Lamellen .eingesetzt sind; :deren innerer Winleel spitzer als die ,äußeren. Winkel sind. Die Lamiellen werden durch Laschen gestützt, die seitlich .an dem stehengebliebenen Schienensteg befestigt sind. Der Nachteil dieser bekannten Schieneristoßverbindungen -ist, daß ihre Federwirkung in der Längsrichtung der Schienen nur sehr ,gering ist, daß. sie nur wirksam'. sein können, wenn ,auch bei größter Dehnungslücke noch eine Federwirkung der Lamellen in der Längsrichtung der Schienen vorhanden ist, das Einsetzen; eines Lamellenaatzes unter so großer Federwirkung aber auf erhebliche Schwierigkeiten. stößt.
  • Die Erfindung sieht demgegenüber-eine Schienenstoßverbin!dung vor, bei der zwar ebenfalls die D:ehn!ungslücke zwischen den Sehnenenenden im Bereich des Schienenkopfes durch eine diesen an den Schienenenden ersetzende, dem Schllenenprofil angep;aßte und gegen D,urchbiegungen gesicherte federnde @inJ,@ge überbrückt ist, bei, der faber die Einlage aus einer Schraubenfeder besteht, <die von einem an der überbrückungsstelle den Schienensteg ersetzenden Auflagestück getragen wird, das, auf den. Schienenfüßen der einander zugewandtem Schienenenden ruhend, mit seinen eigenen Enden unter die benachbarten Schienenköpfe :greift.
  • Die ;gemäß der Erfindung zwischen die Schlenenköpfe eingesetzte Schralubenfeder sichert infolge ihrer einwandfreien Feden@zrkung eine gleichmäßige Unterteilung der Dehnungslücke in eine Vielzahl kleiner Lücken bei allen Abmessungen der Dehrnunigslücke, gestattet infolge ihrer ;großen, über ihre ,ganze Länge wirksamen Federung ein b@equiemes Einsetzen unter Zug- jodier Druckspannung in die Dehnungslücke und besitzt eine hinreichende Stabilität, um ohne einen Einlageleere höchste Belnstungen auszuhalten. Da jedoch die Feder nicht stabil genug ist, um senkrecht zum Schienenstrain.g, d. h. in der Richtung, in der die Last lauf die Schiene-. einwirkt, unzulässigle Durchhiegungen zu vermeiden, sieht die Erfindung vor, daß sich die Schraubenfeder, profilmäßig gesehen, auf den Bereich .des Schienenkopfes beschränkt und von einem Auflagestück .getragen: -wird, das an der überbrückungsstelle den Schienensteg ersetzt und auf den Schienenfüßen der einander zugewandten Schieneueinid,en ruhend mit seinen :eigenen Enden unter die benachbarten Schienenköpfe ,greift.
  • Es wird mit einer solchen Schienenstoßverbindung ein dehnungsfreier, beliebig langer, zusammegh:ängender Schienenstrang und einte ununterbrochen und einstückig wirkende Fahrbahn hergestellt, denn es bilden sich bei sinkender Temperatur zwischen den Windungen der in die Dehnungslücke ningelegten Schraubenfeder winzige, aber ganz gleichmäßige Zwischenräume, die praktisch in Grenzen his zu etwa, .einem Millimeter ,gehalten werden können. Um diese Zwischenräume nicht rechtwinklig @o.der nahezu rechtwinklig zur Fahrbahn liegend zu: haben, weil dann Stöße .auftreten würden, sind die Schrauhenfedern so ausgebildet, daß ihre Windungen etwa unter -einem Winkel von 45° schräg zur Fahrbahn verlaufen.
  • Die Schraubenfeder kann so ausgeführt sein, daß ihre Normalform bei einer Temperatur von plus io° C liegt, so @daß sie bei Tempienaturerhöhung im Schienenstrang -=unter Druck und bei Temperaturrückgang unter Zug steht. Bei höherer Temperatur werden die Zwischenräume kleiner, bei niedrigerer Temperatur werden sie größer. Die - Schraubenfeder kann auch in zusammengepreßtem Zustand, also Tals Druckfeder -wirkend, oder in ,ausgezogenem Zustand, also ,als Zugfeder wirkend, zwischen die Köpfe der Schienenenden, die Dehnungslücke überbrückend, einbesetzt werden. Sie kaum ,auch zweiteilig und mit ihren Enden ineinandergreifend ,ausgebildet sein.
  • In, der Zeichnung ist -eine Schienenstoßverbirkdung gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbei-spiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Schienenstoßverbindlung in Seitenansicht, Fig. z in Draufsicht und Fig.3 im Schnitt nach der Linie III-III der Fig. i.
  • Die Schienienenden i; i sind, wie in der Zeichnung ersichtlich ist, beiderseits der Dehnungslücke im Kopf- iünd Stegteil ausgespart. Ein Teil des, Steges beider Schienen bleibt stehen und bildet mit dem Schenenfußeine Auflagefläche für ein A:uf-Lagestück z, das eine Schraubenfeder 3 aufnimmt -und trägt.
  • Das Auflagestück a, das in der Zeichnung einteilig dargestellt ist, kann auch aus zwei oder mehr Teilten bestehen und ist vorzugsweise so bemessen, daß es auf beiden Seiten unter die angrenzienden@ Schienenköpfe ,greift, werte sich dies als betrieblich vorteilhaft erweist.
  • Die Sehralub:enfedcr 3, der die Aufgabe zufällt, die große Dehnungslücke in viele kleine einzelne Dehnungslücken zu unterteilen, wird, bei Verlegung der Schienen beiderseits an die ausgesparten S_chienenend@en angeschweißt. Die Feder kann auch zweiteilig ;ausgebildet werden, um ein Zusammensetzen ,und ein Auseinandernehmen zu ermöglichen; in diesem Fall kann die Verschweißung mit -dien Schienen auch schon vor @dex Verlegung geschehen. Man kam die Verbindung der Schuaubenfeder mit den Schienenendlen jedoch auch durch mechanische Mittel bewerkstelligen, also ohne Schweißung.
  • Beim Zusammenbau der Sehienenstoßverbindung muß auf richtige Weite der Dehnungslücke am Schienenfuß zwischen den Schienenenden geachtet werden. Bei einer Baülän,ge der Schienen vorn 6o m beträgt sie beispielsweise bei plus io° C iSmm. Bei einer Schraubenfeder von 6o cm Einbaulänge mit 2o Windungen beträgt der Zwischenraum zwischen den Windungen bei der genannten Te'mp:eratur etwa 0,7 5 mm. In der Zeichnung ist die Schr*z,uli@c-iife,d(er-mit einer Kopfverstärkung versehen dargestellt; diese Verstärkung im oberen Teil der Feder ermöglicht eine Abnutzung, ,ahne daß die eigentliche Feder in Mitleidenschaft gezogen wird.
  • Die Dehnungsfuge bleibt am Schienenfuß ganz offen, an den beiden Enden des tragenden Auflagestückes' je zur Hälfte und fällt ,als Fugenwirkung im Schienenkopf völlig fort, weil die entstehenden winzigen Zwischenräume infolge ihrer An=ordnung schräg zu dien Tragflächen der Räder keine Stoß wirkeng verursachen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneaeinistoßverbind-ung, bei der die- Deh- Iniungslücke zwischen den Schierneneeniden im Be- reich des Schienienkop.fies .durch eine diesen mit dien ersetzx-n-de, dein Schienen- kopfprofil amgepaßte und gegen Diuxchbüegungen gesicherte fedexndie Einlage überbrückt ist, da- durch gekennzeichnet, daß die Einlage aus einer Schraubenfieidrer (3) besteht, die von einem an der Überbrückungsstelle dien Schienensteg ,er- setzeniden Auflagestück (z) getragen wird, das auf den Schilenenfüßen der einander zugeewandteZ-i Schienenenden ruhend, mit seinen eigenen Eindien unter die benachbarten Schienenköpfe greift. z. Schicinenstoßverbimdung nach Anspruch i, daidiurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder in zusammenb preßtem Zustand, :also als Druck- feder wirkend, zwischen die Köpfe der Schienen-
    entden, die Dehnungslücke überbrückend, eingesetzt ist. 3. Schienenstoßver bin@d:ung nasch Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daiß die S,ch,raub-enfeder in atusgezogenem Zustand, also als Zugfeder wirkend, zwischen die Köpfe der Schienenen=den, die Dehnungslücke überbrückend, reingesetzt und fest mit den Schienenenden verbunden ist. 4. Schienenstoßverbindiung nach Anspruch bis 3, dadurch gekennzeichnet, daßdie Schraubenfeder zweiteilig und mit ihren Enden ausgebildet ist. 5. Schienensboßverbindung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder mit den Schienenenden verbunden, vorzugsweise verschweißt ist. 6. Schienenstaßverbindung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die S^chrau.bcnfeder eine Steigung von 45° besitzt. 7. Schienenstoßverbindung mach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, .da;ß der die Auflag elächie für .die Rä@dier bildende Teil der Schraubenfeder verstärkt ausgebildet ist. B. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekenn.reichrnet, daiß das Auflagestück für die Schnaubeafeder zwei- oder mehrteilig alusgebildet ist. Anigezagane Druckschriften: Deutsche, Patentsrhriftn Nr. 531 970, 555 4i6.
DEM5876A 1950-09-07 1950-09-07 Schienenstossverbindung mit einer die Dehnungsluecke ueberbrueckenden federnden Einlage Expired DE893200C (de)

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DE893200C true DE893200C (de) 1953-10-15

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ID=7293301

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DE (1) DE893200C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE531970C (de) * 1930-02-06 1931-08-25 Albert Koenig Eisenbahnschienenverbindung mittels dehnbaren Zwischenstueckes
DE555416C (de) * 1932-07-22 Heinrich Mecke Schienenstossverbindung mittels federnder, ineinander eingreifender, in Laschen gefuehrter Lamellen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE555416C (de) * 1932-07-22 Heinrich Mecke Schienenstossverbindung mittels federnder, ineinander eingreifender, in Laschen gefuehrter Lamellen
DE531970C (de) * 1930-02-06 1931-08-25 Albert Koenig Eisenbahnschienenverbindung mittels dehnbaren Zwischenstueckes

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