AT357430B - Steuereinrichtung, insbesondere schloss - Google Patents
Steuereinrichtung, insbesondere schlossInfo
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- AT357430B AT357430B AT475078A AT475078A AT357430B AT 357430 B AT357430 B AT 357430B AT 475078 A AT475078 A AT 475078A AT 475078 A AT475078 A AT 475078A AT 357430 B AT357430 B AT 357430B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/0038—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means using permanent magnets
- E05B47/0042—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means using permanent magnets with rotary magnet tumblers
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung, insbesondere Schloss mit einem Gehäuse, und einem darin verdrehbaren, Magnetrotoren tragenden Kern, wobei im Kern eine mit diesem auf Drehung verbundene Sperrleiste vorgesehen ist, die mit Ausnehmungen in den Magnetrotoren und mit Ausnehmungen im Gehäuse zusammenwirkende Sperrelemente aufweist. EMI1.1 an solche Einrichtungen nicht genügen. Insbesondere ist es nachteilig, dass beim Einstecken und Verdrehen eines falschen Schlüssels die aufgewendete Kraft über die Sperrleisten direkt von den Magnetrotoren aufgefangen werden muss. Dabei kann es zu Beschädigungen dieser Rotoren und zu Störungen in der Funktion der Steuereinrichtung kommen. Alle diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die Sperrleiste und mit ihr nach aussen und innen ragende Sperrelemente axial verschiebbar vorgesehen sind und dass die mit den nach aussen ragenden Sperrelementen zusammenwirkenden Ausnehmungen im Gehäuse als an der Innenwand des Gehäuses angeordnete Gehäuselängsnuten und Ringnuten ausgebildet sind, wobei die Ringnuten in einer solchen axialen Lage angeordnet sind, dass in verschobener Stellung der Sperrleiste, in der die nach innen ragenden Sperrelemente in den Ausnehmungen der Magnetrotoren liegen (Funktionsstellung), eine Freigabe für die nach aussen ragenden Sperrelemente beim Verdrehen der Sperrleiste mit dem Kern gegeben ist. Nach einem weiteren Kennzeichen weist die Sperrleiste zur axialen Verschiebung Auflaufflächen auf, die mit Auflaufflächen eines Rastrings zusammenwirken. Der Rastring ist im Gehäuse verdrehbar angeordnet und zur Fixierung seiner Lage von einem Kugelschnapper gehalten. Weiters sind die Auflaufflächen des Rastrings als Flanken einer axialen Ausnehmung ausgebildet, welche in Ruhestellung des Schlosses mit einer entsprechenden keilförmigen Spitze der Sperrleiste in Eingriff steht und bei Verdrehung des Kerns mit der Sperrleiste unter deren axialer Verschiebung ausser Eingriff gelangt. Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben. Fig. 1 ist ein Mittelschnitt durch die Steuereinrichtung nach der Linie 1-1 der Fig. 1. Fig. 2 ist ein Schnitt gemäss der Linie II-II der Fig. 1. In der Fig. 3 ist der Zylinderkern in Seitenansicht und in den Fig. 4 und 5 in einander zugeordneten Rissen die Sperrleiste dargestellt. Fig. 6 ist in der rechten Hälfte eine Ansicht des Kerns gemäss Fig. 3 von rechts und in der linken Hälfte ein Schnitt nach der Linie VIa-VIa in Fig. 3. Fig. 7 ist ein Mittelschnitt durch das Zylindergehäuse mit herausgenommenem Zylinderkern. In dem Gehäuse-l-der Steuereinrichtung ist in einer Bohrung der Zylinderkern-3-- drehbar gelagert. In den Schlüsselkanal --19-- des Kerns --3-- ist ein Schlüssel --17-- mit drei Schlüsselmagneten --20-- eingeschoben. In einer Ausnehmung --21-- des Kerns parallel zum Schlüsselkanal --19-- sind Magnetrotoren --2-- gelagert, die in an sich bekannter Weise von den Schlüsselmagneten --20-- in eine definierte Drehlage gebracht werden. Über den Magnetrotoren, aber innerhalb der Ausnehmung --21--, ist eine Sperrleiste-4-vorgesehen, die in axialer Richtung verschiebbar ist und durch die Feder --22-- nach links geschoben wird. Die Sperrleiste --4-- weist Sperrelemente in Form äusserer Sperrelemente --7-- und nach innen in den Bereich des Kerns vorstehende Sperrzapfen --8-- auf. Am linken Ende ist die Sperrleiste --4-- mit einer Spitze --14-- ausgestattet, die schräg zulaufende Flanken --9-- aufweist. Die Spitze --14-- rastet in der Stellung gemäss Fig. 1 in die axiale Ausnehmung --13-- des Rastrings - ein. Die Ausnehmung --13-- hat mit der Spitze --14-- korrespondierende Flanken --10--. Der Rastring --11-- ist um den Kern --3-- innerhalb des Gehäuses-l-angeordnet und sowohl gegenüber dem Gehäuse als auch gegenüber dem Kern frei verdrehbar. Die Stellung des Rastrings gemäss Fig. 1 gegenüber dem Gehäuse-l-ist mittels des Kugelschnappers-12-fixiert. Das Gehäuse-l-weist an der Innenwand der Bohrung für den Kern eine Gehäuselängs- nut --5-- und Ringnuten --6-- auf (Fig. 7). Die Gehäuselängsnut-5-und die Ringnuten --6-sind so dimensioniert, dass die äusseren Sperrelemente --7-- in der Gehäuselängsnut --5-- in axia- ler Richtung verschoben und bei entsprechender Stellung in den Ringnuten --6-- gedreht werden können, zusammen mit der Verdrehung des Kerns --3--. Der Kern --3-- weist parallel zur Achse der Magnetrotoren eine Bohrung --23-- zur Aufnahme <Desc/Clms Page number 2> des Schlüsselhaltestifts --18-- auf. Auf der dem Schlüssel abgewendeten Seite greift der Schlüsselhalte- stift --18-- in der in Fig. 1 dargestellten Lage der Sperrleiste --4-- in eine kegelförmige Ausfräsung --24-- der Sperrleiste ein, so dass bei Einschieben des Schlüssels-17-der ScMüsselhalte- stift --18- nach links verschoben werden kann (Fig.). Im folgenden sei die Funktionsweise der erfindungsgemässen Steuereinrichtung beschrieben. Wird ein Schlüssel --17-- mit richtig kodiertem Schlüsselmagneten --20-- in den Schlüsselkanal - eingeschoben, so nehmen die Magnetrotoren --2-- die in Fig. 1 angedeutete Drehlage ein, d. h. die Ausnehmungen --15-- der Magnetrotoren stehen den Sperrbolzen --8-- gegenüber. Durch Verdrehen des Kerns --3-- mit dem Schlüssel --17-- wird die Sperrleiste --4-- durch Auflaufen der Flanke --9-- auf die Flanke-10-- des Rastrings-11-- nach rechts gegen den Druck der Feder --22-- verschoben. Dabei treten die Sperrbolzen --8-- in die Ausnehmungen --15-- EMI2.1 fest. Durch die Verschiebung der Sperrleiste --4-- nehmen die äusseren Sperrelemente eine solche Lage ein, dass sie in die Ringnuten --6-- passen und der Kern für den Schliessvorgang gedreht werden kann. Nach Beendigung des Schliessvorgangs (also nach einer Drehung um 360 ) rastet die Sperrleiste --4-- wieder in die Ausnehmung --13-- des Rastrings --11-- unter dem Druck der Feder --22-ein, der Schlüsselhaltestift --18-- wird freigegeben und der Schlüssel kann abgezogen werden. Wird versucht die erfindungsgemässe Steuereinrichtung mit einem falschen Schlüssel zu sperren, d. h. die Schlüsselmagnete tragen eine falsche Kodierung, und/oder die Schlüsselfräsung --25-- sitzt an einer falschen Stelle, so kann beim Verdrehen des Kerns --3-- die Sperrleiste --4- nicht nach rechts verschoben werden. Dadurch wird die Drehkraft vom Schlüssel --17-- über die Spitze --14-- auf den Rastring --11-- übertragen, der nach einer gewissen Kraftanwendung die Haltekraft des Kugelschnappers --12-- überwindet und danach mit dem Kern --3-- mitgedreht wird. Nach einer kleinen Verdrehung des Kerns stossen die äusseren Sperrelemente mit ihrer Kante --26-- an die Kante --27-- der Gehäuselängsnut --5--, wodurch ein weiteres Verdrehen des Kerns und damit ein Sperren mit dem falschen Schlüssel verhindert wird. In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist aus Gründen der leichteren Darstellung die Verriegelungskonstruktion nur auf einer Hälfte der Steuervorrichtung gezeigt. Es kann jedoch auch vorteilhaft sein, die beschriebene Konstruktion zu beiden Seiten des Schlüssels anzuordnen, wodurch die Anzahl der Variationsmöglichkeiten und die Festigkeit der Verriegelung erhöht werden. In letzterem Fall muss der Rastring --11-- zwei diametral gegenüberliegende Ausnehmungen --13-aufweisen. Die oben beschriebene Steuereinrichtung kann in besonders vorteilhafter Weise in Kombination mit Stiftzuhaltungen bekannter Bauart vorgesehen werden. In Fig. 1 ist schematisch eine Stiftzuhaltung --16-- angedeutet. Auch durch die Anordnung von Stiftzuhaltungen kann die Anzahl der Variationsmöglichkeiten wesentlich erhöht werden. Die erfindungsgemässe Steuervorrichtung ist in vorteilhafter Weise einfach und billig zu fertigen, da Druckguss-oder Sinterteile Verwendung finden können. Die erfindungsgemässe Konstruktion ist in den Abmessungen der einzelnen Teile kompakt gehalten, so dass hohe Festigkeit möglich ist. So wird das Zylindergehäuse nicht so stark geschwächt wie bei einer bereits vorgeschlagenen Konstruktion, bei der zwischen Kern und Gehäuse eine Hülse vorgesehen ist. Auch bleibt bei der erfindungsgemässen Steuervorrichtung der übliche Durchmesser des Kerns mit 13 mm erhalten. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Steuereinrichtung, insbesondere Schloss mit einem Gehäuse, und einem darin verdrehbaren, Magnetrotoren tragenden Kern, wobei im Kern eine mit diesem auf Drehung verbundene Sperrleiste vorgesehen ist, die mit Ausnehmungen in den Magnetrotoren und mit Ausnehmungen im Gehäuse zusammenwirkende Sperrelemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrleiste und mit <Desc/Clms Page number 3> ihr nach aussen und innen ragende Sperrelemente (7, 8) axial verschiebbar vorgesehen sind und dass die mit den nach aussen ragenden Sperrelementen (7) zusammenwirkenden Ausnehmungen im Gehäuse (1) als an der Innenwand des Gehäuses angeordnete Gehäuselängsnuten (5) und Ringnuten (6) ausgebildet sind, wobei die Ringnuten (6) in einer solchen axialen Lage angeordnet sind, dass in verschobener Stellung der Sperrleiste (4),in der die nach innen ragenden Sperrelemente (8) in den Ausnehmungen (15) der Magnetrotoren (2) liegen (Funktionsstellung), eine Freigabe für die nach aussen ragenden Sperrelemente (7) beim Verdrehen der Sperrleiste (4) mit dem Kern (3) gegeben ist.2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 r dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrleiste (4) zur axialen Verschiebung Auflaufflächen (9) aufweist, die mit Auflaufflächen (10) eines Rastrings (11) zusammenwirken.3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastring (11) im Gehäuse (1) verdrehbar angeordnet ist und zur Fixierung seiner Lage von einem Kugelschnapper (12) gehalten ist.4. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflaufflächen (10) des Rastrings (11) als Flanken einer axialen Ausnehmung (13) ausgebildet sind, welche in Ruhestellung des Schlosses mit einer entsprechenden keilförmigen Spitze (14) der Sperrleiste (4) in Eingriff steht und bei Verdrehung des Kerns mit der Sperrleiste unter deren axialer Verschiebung ausser Eingriff gelangt.5. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nach aussen (7) und nach innen (8) ragenden Sperrelemente jeweils miteinander fluchtend vorgesehen sind.6. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrleiste (4) eine, mit einem im Kern (3) verschiebbar angeordneten Schlüsselhaltestift (18) zusammenwirkende Ausnehmung (24) aufweist und der Schlüsselhaltestift (18) in Funktionsstellung aus der Ausnehmung (24) der Sperrleiste ausgerastet und in eine Schlüsselausnehmung (25) eingerastet ist.
Priority Applications (12)
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| AT475078A AT357430B (de) | 1978-06-29 | 1978-06-29 | Steuereinrichtung, insbesondere schloss |
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Family Applications (1)
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