AT35398B - Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Mehrzylinderkraftmaschinen mittelst Batterie und Zündspule. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Mehrzylinderkraftmaschinen mittelst Batterie und Zündspule.

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AT35398B
AT35398B AT35398DA AT35398B AT 35398 B AT35398 B AT 35398B AT 35398D A AT35398D A AT 35398DA AT 35398 B AT35398 B AT 35398B
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Bosch Fa Robert
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Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
   beiden Zündsystemc anzuschliessen   oder ausser Betrieb zu setzen gestattet. Die bei den verschiedenenStellungendesUmschaltersbewirkten-ansichbekannten-Verbindungensind unterhalb der Figur besonders angegeben. Ein Ausschalter erübrigt sich hiebei, da eine der Um-   sellaltcrstellungen   beide Zündsysteme ausser Betrieb setzt. 



   Zwcckmässigerweise bildet der gemeinschaftliche Verteiler 8 wie   üblich   einen Bestandteil des Magnetapparates. Man kann jedoch auch den Batterieunterbrecher 6 in bekannter Weise mit dem Magnetapparat vereinigen, sodass ausser diesem selbst kein Steuerungsteil für sich getrennt von der Maschine angetrieben werden muss. 
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 die Verbindung   vom Batteriepol   über diesen Unterbrecher zum Körper unterbrochen ist und   dafür   die   Hammerleitung   geschlossen werden kann. In Figur 3 ist 15 der Unterbrecherhebel, 16 eine Feder, welche diesen Hebel nach oben drückt, sodass die   Platinkontakt. e 17   einander zu berühren suchen.   Das Stück 18 ist   vom Körper isoliert und trägt an geeigneter Stelle die Anschlussklemme für die Leitung.

   Am Hebel befindet sich ein Nocken 19, welcher bei der Drehung des 
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 EMI2.4 
   spule 2 und   die Schaltplatte des Umschalters 14 zu einem zusammenhängenden Konstruktionsteil vereinigt werden, an welchem auch sämtliche für die Verbindung der genannten Teile erforderlichen Leitungen in dauerhafter   Ausführung   untergebracht sind. Dagegen befindet sich der ceutral angeordnete Druckknopf 5 der   Anlassvorrichtung,   sowie die Kabelanschlussplatte des Umschalters je getrennt von den übrigen Teilen an dem die ganze   Einrichtung     umschliessenden     Ciehäuse, wie dies in   Figur 4 der Zeichnung gezeigt ist. 



   Es ist ferner die Einrichtung getroffen, dass entweder die Schaltplatte   22,   wie gezeichnet. mit den an ihr befestigten Teilen 2,. 3 und 7 mittelst eines durch Schlitz ins Freie   geführten   Handgriffes 26 innerhalb des Gehäuses verdreht und in die verschiedenen   Schaltstellungen ge-   
 EMI2.5 
 die ganze Einrichtung von unten, Figur 7 die Schaltplatte von der Unterseite.   Das Leitungs-     sehenia   ist   demjenigen der Figur 3   entsprechend gedacht. 



   Um die dargestellte sehr gedrängte   Ausführungsform   der Einrichtung nach der Erfindung 
 EMI2.6 
 Figur 10 eine Oberansicht der vollständigen Spule. Das wesentliche der Einrichtung besteht darin. dass der Eisenkern, der wie üblich aus Blechlamellen besteht, die Form eines DoppelT-Ankers hat. In der Zeichnung ist 28 der Eisenkern, 29, 29 sind die   Befestigungsstücke und     -   30, 30 sind aus Blechen gebildete auf die Polschuhe aufgesetzte Segmente, weiche dazu dienen sollen, den magnetischen Schluss zu verbessern.

   I und II sind die beiden Wickelungen,
Die bevorzugte Form des   Wagnerschen   Hammers ist in den Figuren 11 und 12 veranschaulicht, von denen Figur 11 die besondere Einrichtung zur Regelung der Spannung   der Contactfeder in   vergrössertem massstabe, Figur 12 eine Seitenansicht teilweise geschnitten und Figur   13 eine   OberansichtdesganzenUnterbrechersdarstellt,
In ein Metallstück 31 ist eine Spiralfeder 32 eingelassen, welche die Kontaktfeder 33 gegen die Regelungsschraube 34 drückt.

   Diese regelt die Höhenlage der Kontaktfeder 33, sodass die geeignetste Stellung der Feder zum Elektromagnet und   zur Kontaktsehraube erhalten wird.   Über dem metallstück 31 und der Kontaktfeder 33 ist durch ein   Isolierstück     35 getrennt ein   
 EMI2.7 
   eingeschraubt, welche mit einem auf   der Feder 33 angeordneten Platinkontakt 39 in Berührung steht. 

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   Der Vorteil der   beschriebenen Einrichtung gegenüber den bekannten Stromunterbrechern   besteht darin, dass sie äusserst einfach und billig herzustellen ist und dass die Spannung und Lage der Kontaktfeder 33 durch Verstellen der Schraube 34 leicht geregelt werden kann. 



   In der Beschreibung war zunächst vorausgesetzt, dass der Druckknopf 5 lediglich zur vorübergehenden Betätigung des   Anlasskontaktes   4 dienen soll, um den Wagnerschen Hammer   1   nur während des Anlassens in Wirksamkeit zu setzen. Im praktischen   Betriebe können aber   auch Fälle eintreten, in denen bei eingeschalteter Batteriezündung die dauernde Mitbenützung des   Wagnerschen   Hammers erwünscht ist, damit nicht nur ein einzelner Funke zur   Verfügung   steht, sondern eine Reihe von Funken. Die Steuerung erfolgt auch in diesem Falle durch den von der Maschine zwangläufig angetriebenen Unterbrecher 6, der die Wirksamkeit des Wagnersehen Hammers so lange aufhebt, wie die Kontakte des Unterbrechers sich   berühren.   



   Ein Teil der Erfindung ist daher die besondere Konstruktion des Druckknopfes   5,   welche es ermöglicht, ihn nach Belieben entweder nur vorübergehend oder dauernd in Kontaktstellung zu bringen. Die Einrichtung besteht im wesentlichen darin, dass der Druckknopf neben seiner Hauptbewegung noch eine zweite Drehbewegung zulässt, bei der er dann durch an sich bekannte Mittel in der   niedergedrückten   Stellung gesperrt wird. 



   Figur 14 zeigt einen   Längsschnitt   durch den Druekknopf in der Ruhestellung und Figur 15 eine Seitenansicht teilweise geschnitten in der   niedergedrückten   und gesperrten   Stiftung. Die     Figuren 16 und   17 sind entsprechende   Oberansichten.   



   Der   Stift 40   wird durch die Feder 41 aufwärts gedrängt, sodass sich der daran befindliche Bund   42   gegen den Rand der inneren Gehäusekapsel 4J stützt. Auf den Kopf des Stifts 40 ist eine zweite Kapsel 44 aufgeschraubt, die durch einen Bajonett-Verschluss 4J in der niedergedrückten Stellung gesperrt werden kann. 



   Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist es von Vorteil, wenn der Druckknopf J selbst einen Teil des leitenden Apparatkörpers bildet, da dann umständliche Isolationsvorkehrungen vermieden werden und der im Freien befindliche Druckknopf aus Metall hergestellt werden kann. 



   Um den Druckknopf an Körper zu legen,   kann zweckmässigerweise   das ganze Gehäuse aus Metall hergestellt werden, wobei sich als bequemste Form diejenige eines Hohlzylinders ergibt, wie dies in der Figur 4 dargestellt ist. Zugleich wird durch diese Anordnung grosse Dauerhaftigkeit und Festigkeit des   Gehäuses gegen äussere Einflüsse, sowie   die kleinste   Raumbeanspruchung   derganzenEinrichtungerhalten. 



     PATENT-ANSPROCHE   :

Claims (1)

  1. EMI3.1 brecher geschaltet ist.
    3, Einrichtung nach Anspruch 2 für Doppelzündung, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI3.2 diesem gesteuert wird.
    4. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagnersche Hammer, der Kondensator, die Zündspule und die Schaltplatte des Um- EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 leit, ung des Druckknopfes herzustellen.
    8. Stromunterbrecher für Induktionsspulen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder (33) durch eine Spiralfeder (32) gegen eine Stellschraube (34) gedrückt und durch Verstellen dieser Schraube in ihrer Lage verändert wird, um ein leichtes und genaues Einstellen der Kontaktfeder zu ermöglichen.
    9. Zündspule für die Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisen- kern in Form eines Doppel-T-Ankers ausgeführt ist.
    10. Zündspule nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Polschuhe des DoppelT-Ankers bogenförmige Verlängerungen aufgesetzt sind, die'orzugsweise aus einzelnen Blechen bestehen.
AT35398D 1907-12-30 1907-12-30 Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Mehrzylinderkraftmaschinen mittelst Batterie und Zündspule. AT35398B (de)

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AT35398D AT35398B (de) 1907-12-30 1907-12-30 Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Mehrzylinderkraftmaschinen mittelst Batterie und Zündspule.

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