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Elektri8che Schreibmuchlne.
Die Maschine soll das Schreiben dadurch beschleunigen, dass eine Gruppe von Buchstaben, die in der Reihenfolge der Taster aufeinanderfolgen, auf einmal angeschlagen werden kann.
In der Zeichnung stellt vor : Fig. 1 den Horizontalschnitt, Schnitt A-B des Erfindunggegenstandes, Fig. 2 die Vorderansicht desselben ohne Klaviatur, zum Teil im Schnitt, Fig. 3 die Seitenahsieht und Fig. 4 das Schaltungsschema.
In die Zahnstange des Papierwagens greift das Zahnrad eines Uhrwerkes ein, dessen Feder von einem kleinen Elektromotor automatisch gespannt wird. Mit dem Uhrwerke ist das Sperrad 1 (Figur l, 2) in Verbindung, welches durch einen auf der Welle 30 sitzenden Sperrhebel 38 gehemmt wird. Als nicht dem Patente zugehörig und der Deutlichkeit der Zeichnung wegen ist das Uhrwerk weggelassen und nur Sperrad 1 und seine Hemmung eingezeichnet. Das Uhrwerk gibt zugleich der Hauptwelle der Maschine beständigen Antrieb. Die Hauptwelle besteht aus den Teilen 2 und 3, die durch ein Hughessches Gelenk verbunden sind. Teil 3 hat unten Anschluss an das Uhrwerk (nicht eingezeichnet) und ist in zwei fixen Lagern drehbar ; der Teil 2 ist in dem Hebel 22 gelagert und trägt das Typenrad 4.
In der Ruhelage steht dem Papier, das auf dem Zylinder 53 auf- gewickelt ist, ein leeres Feld des Typenrades gegenüber. Durch die Farbrolle 5 wird das Typenrad eingefärbt.
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Hebels 36 zu behindern. Das Rad 1 springt um einen oder mehrere Zähne, je nach der Dauer des Druckes. Gleichzeitig wird aber auch folgender Stromkreis geschlossen : Vom Arme 6 in die Feder 47, Kontakte 45, 46, Magnet 48, Klemme 52. Der Elektromagnet 48 zieht den Anker 49 an, wodurch der Hebel 46 von der Nase des Ankers losgelöst wird. Der Taster 39 kann auch gleichzeitig mit der letzten Buchstabengruppe jedes Weites angeschlagen werden. In diesem Falle
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Elektromagnet 27 bleibt stromlos.
Auch der Elektromagnet 48 erhält keinen Strom, weil der Arm 6 die Feder 47 verlässt und die Nase des Ankers 49 verhindert, dass der Taster 39 in seine Ruhelage zurückkehre. Nachdem der Arm 6 die ganze Umdrehung gemacht hat, schliesst er wieder den Kontakt mit dem Stifte 17 und der Feder 47, und die Elektromagnete 27, 48 werden erregt. Elektromagnet 27 bewirkt das Loslösen des Rades 1, Elektromagnet 48 zieht den Anker 49 an und lässt den Taster 39 in die Ruhelage kommen. Dadurch werden die Kontakte 43, 44-45, 46 geöffnet und das Rad 1 verhindert, um mehr als einen Zahn zu überspringen.
Bei der Ausführungsform, welche in Fig. 5 abgebildet ist, wird ebenfalls zwischen dem Arme 6 und dem Stifte 10 ein Stromkreis geschlossen, welcher von der Klemme 51 über die Kontakte 26,24, den Ring 7, Stift 10, Arm 6, Welle 3, Elektromagnet 18 und Kontakte 61, 62 zu der Klemme 52 geht.
Die Bewegung des Ankern 79 wird auf eine gleiche Weise wie früher auf das Typenrad 4 übertragen. Zugleich aber wird durch den auf der Welle 21 festsitzenden Arm 54 mittels der Stange 55 der Hebel 56 in Bewegung gesetzt, welcher um den Zapfen 57 drehbar ist und mittels einer Gabel in die Nut des Ringes 33 eingreift. Die Ringe 33 und 35 werden achsial verschoben und der Hebel 36 drückt den Stift 10 nach abwärts und befreit den Arm 6. Um nun die Rotation des Tvpenrades zu verhindern, ist an der Welle 2 ein Rad 58 mit entsprechenden Einschnitten um Umfange angebracht. Mit diesen Einschnitten verfängt sich das Rad an der feststehenden Kante 59 und fixiert so die Stellung des Typenrades.
Der Strom wird jetzt durch den Ersatzkontakt 60 in den Arm 54 und über die Welle 3 zu dem Elektromagnet. 18 gefühlt. In dem
Augenbhcke, wenn das Typenrad zum Papier gelangt, wird die Gabel 61, welche etwas bremsend zist, dutch das isolierende Ende des Armes 20 nach abwärts gedrückt und der Strom zwischen 67. 62 unterbrochen. Der Anker 19 samt dem ganzen von ihm abhängigen Mechanismus
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den I'npierwagen verschiebt. Sobald der Arm 6 zu einem anderen Stift 10 gelangt, beginnt der beschriebene Vorgang von neuem.
Fig. 6 zeigt eine besondere Einrichtung, mittels welcher der stetige Antrieb der Welle 3 bewirkt werden kann. Die Weite J steht mittels der Kegelzahl. räder 69, 68 mit der Welle 67 in Verbindung. Auf der Welle 67 sitzt lose ein Schneckenrad 65, in welches eine an der Elektromotor-Welle sitzende Schnecke 64 eingreift. Durch das Drehen des Rades 65 wird die Feder 66 gespannt. Die Welle 67 ist am anderen Ende mit einem Schraubengewinde und einer Schraubenmutter 70 verschen, welche einen Ausatz trägt: durch die Bohrung dieses Ansatzes geht lose ein Stift 77, welcher mit dem Rade 65 fest verbunden ist. Gerät nun die Welle 67 mittels der Feder 66
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verhindert ist.
Durch die isolierende Spitze der Mutter werden die Federkontakte 73. 72 aneinandergepresst und der Stromkreis des Elektromotors geschlossen. Das Rad 65 rotiert nun so lunge. bis der Stift 71 die Mutter 70 in ihre ursprüngliche Lage zurückschraubt. Dadurch wird die Feder 66 wieder gespannt und der Kontakt 72, 73 unterbrochen.