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Die Erfindung bezieht sich auf ein Antriebssystem, insbesondere in einem Kinoprojektor, mit einer zumindest eine Antriebsradfläche aufweisenden Antriebswelle und einem wenigstens ein Zwischenrad aufweisenden Zwischengelege, das auf einem von einem Bedienungselement verstellbaren Träger gelagert ist, mit Hilfe dessen es aus einer Ruhelage in eine Arbeitslage bringbar ist, in der das Zwischengelege an einem Antriebsrad zur Übertragung des Antriebes von der Antriebswelle anliegt, von welchen Rädern bzw.
Wellen wenigstens eine mit einer weiteren Antriebsradfläche versehen ist und von denen die Antriebswelle ein wahlweise mit dem Abtriebsrad verbindbares Antriebsrad aufweist, wobei in der Ruhelage des Zwischengelegeträgers das Antriebsrad, hingegen in der Arbeitslage des Zwischengelegeträgers das Zwischengelege mit dem Abtriebsrad verbindbar ist, und vorzugsweise der Zwischengelegeträger von einer Federeinrichtung gegen seine Ruhelage hin belastet ist, jedoch zweckmässig in der Arbeitslage entgegen Federkraft mittels einer Halteeinrichtung verriegelbar ist.
Ein derartiges Antriebssystem ist aus der US-PS Nr. 3, 166, 946 bekannt. Dabei handelte es sich aber lediglich um die Geschwindigkeitsumschaltung von einem Langsam- auf einen Schnellauf mittels einer sehr platzsparenden Getriebeanordnung. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein derartiges Getriebe
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werden können.
Erfindungsgemäss geschieht dies dadurch, dass, insbesondere bei Filmprojektoren, mit dem Abtriebsrad eine Steuereinrichtung, vorzugsweise eine Nocke, zur Abgabe eines Rückführimpulses für den Zwischengelegeträger in die Ruhelage, insbesondere zum Lösen der als Rasteinrichtung ausgebildeten Halteeinrichtung, nach einem vorbestimmten, dem Transport mindestens eines Filmbildes entsprechenden Umdrehungswinkel des Antriebsrades, insbesondere nach dem Transport jeweils eines Filmbildes verbunden ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Fig. 1 veranschaulicht das Antriebssystem eines Projektors, wogegen die Fig. 2 und 3 in zwei verschiedenen, teilweisen geschnittenen Ansichten ein Ausführungsbeispiel zu der in den Fig. 4, 4A, 4B und 5 veranschaulichten Erfindung zeigen. Die Fig. 6 und 7 stellen eine weitere Ausführungsvariante dar, wogegen an Hand der Fig. 8 in einer den Fig. 2, 5 und 6 ähnlichen Ansicht ein anderes Beispiel demonstriert wird.
In einem Kinoprojektor --1-- wird von einer beispielsweise in einer Kassette --2-- gelagerten
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Transportgreifer-4--zugeführtzusätzlich in einem an einem Träger --15-- montierten Lager --16-- gelagert. Die Scheiben --7, 8-- sind auf einer Verschlusswelle --12-- befestigt, die im Bereich einer Bildbühne-13-eine Verschlussblende - trägt. Oberhalb des Antriebsrades --10-- ist ein durch einen Drehknopf --17-- verstellbarer Träger --18-- für ein Zwischengelege angeordnet, das in den folgenden Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsvarianten dargestellt ist.
Bei einer Ausführungsform gemäss den Fig. 2 und 3 ist der Motor --6-- nicht schwenkbar, sondern vielmehr gerätefest angeordnet. Statt dessen sind die Scheiben-7, 8-auf einer relativ zum Motor verschiebbaren Zwischenwelle --19-- gelagert, die über ein mit ihr zu gemeinsamer Drehung, jedoch relativ zu ihr axial verschiebbares Keilriemenrad-20-ein ebensolches Rad-21-auf der Hauptwelle - antreibt. Die Verschiebung der Welle --19-- erfolgt mittels eines Betriebsartensehalters-22--, der um eine Achse --9a-- drehbar ist. Während also bei der Ausführung gemäss Fig. 1 der Betriebsartenschalter auf der Sehwenkachse-9-- des Motors selbst sitzen kann, ist er gemäss den Fig. 2 und 3 in einiger Entfernung vom Motor --6-- angeordnet.
Mit dem Betriebsartenschalter --22-- und seiner Welle
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wogegen am andern Ende des Schiebers --26-- eine im Querschnitt etwa rechteckige Abwinkelung --27-zwischen zwei Schenkel einer Schenkelfeder-28-- eingreift. Die Schenkelfeder --28-- ist an einem Schieber --29-- befestigt, der mittels an einem Lagerteil --30-- befestigter StUten --31-- geführt ist,
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welche die Schlitze Schiebers --29-- durchsetzen. Der Schieber --29-- umfasst mit zwei abgewinkelten Fortsätzen --33--, gebelförmig die Hilfswelle --19-- und verschiebt sie so in ihren Lagern des Lagerteiles --30--.
Auf diese Weise kommt das Antriebsrad --11-- wahlweise mit einer der Scheiben - 7 oder 8-- in Eingriff.
An Stelle des in Fig. 1 dargestellten Dreknopfes --17-- sind gemäss den Fig. 2 und 3 zwei Tasten - -17a, 17b-- an Fortsätzen des Trägers --18-- angeformt. Der Träger --18-- ist um eine Achse --34-schwenkbar und trägt zwei Zwischenräder --35, 36--, die mittels Achsstummeln --37, 38-- auf ihm gelagert sind. In dem aus Fig. 3 ersichtlichen Schnitt sind die Achsstummel --37, 38-- starr am Träger - befestigt, doch kann es vorteilhaft sein, ihnen in radialer Richtung gegen die Antriebswelle --11-des Motors --6-- einerseits und anderseits gegen die Scheiben --7 bzw. 8-- eine elastische Beweglichkeit zu geben, um so Toleranzen ausgleichen zu können. Dieser Ausgleich erfolgt automatisch, sobald eine der Tasten --17a oder 17b-- gedrückt wird.
In einem solchen Fall gelangt eines der Zwischenräder --35 oder 36-- in die in Fig. 3 strichliert gezeichnete Arbeitslage, in der das jeweilige Zwischenrad einerseits an der Antriebswelle --11-- und anderseits am Rande der zugehörigen Scheibe --7 bzw. 8-- anliegt. Sind die Achsstummel --37, 38-- gefedert am Träger --18-- befestigt, so kann beispielsweise das Zwischenrad --35--, wenn es etwa bei der Bewegung in seine Arbeitslage früher an die Scheibe --8-- als an die Antriebswelle --11-- zu liegen kommt, eine zentrierende Ausgleichsbewegung ausführen.
Das Einschwenken eines der Zwischenräder --35 oder 36-- kann und wird auch im Regelfall in der Stellung "0" des Betriebsartenschalters --22-- erfolgen. In den beiden andern Stellungen des Betriebsartenschalters wird der Benutzer des Gerätes normalerweise nicht auf den Gedanken kommen, eine der Tasten --17a, 17b-- zu betätigen. Es kann jedoch zur Sicherheit zwischen dem Betriebsartenschalter - und den Tasten bzw. dem Träger --18-- auch noch eine Sperreinrichtung vorgesehen sein, die im dargestellten Ausführungsbeispiel eine weitere Nut --40-- in der Nocke --23-- aufweist, die von einem Nockenfolger --41-- abgegriffen wird.
Der Nockenfolger --41-- sitzt an einem Schieber --42--, der an seinem Ende eine Gabel --43-- aufweist, mit deren Hilfe er beim Umschalten des Betriebsartenschalters --22-- in die Stellung "R" oder "V" in der dargestellten Ruhelage fixiert. Zu diesem Zweck wird er in diesen beiden Stellungen des Betriebsartenschalters --22-- durch die Nockennut --40-- (bezogen auf die Zeichnungen) nach links verschoben.
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, beträgt der Durchmesser des Antriebsrades --10--
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in ihre Arbeitslage gegenüber der Normalgeschwindigkeit bei Antrieb durch das Antriebsrad --10-- eine wesentlich verringerte Geschwindigkeit erzielt wird. Diese kann beispielsweise nur ein Zehntel der Normalgeschwindigkeit betragen.
Die Fig. 4 bis 5 veranschaulichen die eigentliche Erfindung bei einer ähnlichen Anordnung von Motor --6--, Hilfswelle --19-- und Zwischengelegeträger --18-- wie in den Fig. 2 und 3. Hier ist jedoch der Träger --18-- von seinen Bedienungselementen --17', 17a, 17b-- getrennt. Hiebei ist ein Tastenträger - mittels einer Lagerwange --44-- gemeinsam mit dem Zwischengelegeträger --18-- um die Achse - schwenkbar gelagert. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, ragen die Tasten --17a, 17b-- durch Öffnungen --45, 46-- einer Gehäusewandung --47-- des Projektors --1-- (vgl. Fig. 1) hindurch.
Der Tastenträger - weist zwei Fortsätze --48, 49-- auf, die normalerweise mit je einem Ansatz --50, 51-- eines Teiles - 52 bzw. 53-- zusammenwirken bzw. formschlüssig gekuppelt sind. Diese Kupplungsteile --52 bzw. 53-sind jeweils von einer Feder --54, 55-- belastet und stützen sich unter der Last ihrer Federn an einem Anschlag --56 bzw. 57-- des Zwischengelegeträgers --18-- ab. Wird daher eine der Tasten --17a oder 17b-- gedrückt, so schwenkt nicht nur der Tastenträger --17'-- um die Achse --34--, sondern dieser Druck wird über einen der Fortsätze --48, 49-- auf einen der Kupplungsteile --52 oder 53-- übertragen, der nun seinerseits über den Anschlag --56 bzw.
57-- den Zwischengelegeträger --18-- in die eine oder
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Sobald nun die Nocke --60 bzw. 61-- gegen die zugeordnete Nase --58 bzw. 59-schlägt, wird der Kupplungsteil --52 bzw. 53-- entgegen der Wirkung --54 bzw. 55- verschwenkt, wobei der Kupplungs-
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bei jedem Tastendruck jeweils nur ein einziges Bild des Filmes weitergefördert wird. Für den Fall, dass der Benutzer des Gerätes die jeweilige Taste --17a bzw. 17b-- gerade in dem Augenblick drückt, in dem die Nocke-60 oder 61-- der zugeordneten Nase --58 bzw. 59-- gegenüberliegt, mag es zweckmässig sein, die Kupplungsteile --52, 53-- zweiteilig auszubilden. Fig. 4A veranschaulicht diesen Fall.
Hiebei weist ein Teil --52a-- den Kupplungslappen --50-- auf und besitzt einen Anschlag --52'--, an dem ein Teil --52b--, der die Nase --58-- trägt, unter der Wirkung einer verhältnismässig starken Blattfeder --52c-- anliegt. Der Teil --52a-- ist in nicht dargestellter Weise von der Feder --54-- (vgl. Fig.4) belastet und stützt sich über seinen Anschalg --56-- des Zwischengelegeträgers --18-- ab.
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--62-- (Fig. 4)durch Tastendruck verschwenkt, so rasten die Klinken --62-- hinter den Flügeln --64-- ein und halten so den Zwischengelegeträger --18-- in seiner Arbeitslage fest.
Erst wenn die Nocke --60-- gegen einen Fortsatz --65-- der Rastklinke stösst, wird die Klinke --62-- kurzzeitig angehoben, kehrt aber sodann unter der Wirkung ihrer Druckfeder --66-- wieder in die vorige Lage zurück, wenn der Benutzer weiterhin die jeweilige Taste --17a bzw. 17b-- gedrückt hält. Auf diese Weise kann trotz sehr kurzzeitigem Drücken gesichert werden, dass trotzdem wenigstens ein Bild transportiert wird, wogegen bei lang anhaltendem Drücken hintereinander eine beliebige Anzahl von Filmbildern gefördert werden kann.
Bei einer solchen Konstruktion können selbstverständlich die Kupplungsteile --52, 53-- entfallen, so dass die Taste --17a, 17b-- unmittelbar am Zwischengelegeträger --18-- angeordnet werden können und kein gesonderter Tastenträger --17'-- erforderlich ist.
Wie die Fig. 6 und 7 zeigen, lässt sich eine besonders kompakte und einfache Ausführung erzielen, wenn der Zwischengelegeträger --18-- drehbar an der Antriebswelle --11-- selbst gelagert ist. Er kann dann an seiner Umfangsfläche mit einer Verzahnung versehen sein, in die ein teilweise durch die Gehäusewandung --47-- des Projektors ragendes Handrad-17c-eingreift. Das Handrad --17c-- ist
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wahlweise in eine der beiden strichpunktiert dargestellten Arbeitslagen gelangt.
Da bei Verwendung einer Hilfswelle --19-- die Verschiebung derselben gemäss Fig. 2 zweckmässig elastisch über eine Feder --28-erfolgt, ergibt sich eine gewisse Toleranz in der Bemassung des Durchmessers des Zwischnrades --35a--, der angenähert dem Radius des Antriebsrades --10-- entspricht, wobei jedoch die Federung der Hilfswelle - und damit der Scheiben --7, 8-- einen gewissen Ausgleich bei grösserer Bemessung des Zwischen- rades --35a-- zulässt.
Wie ersichtlich, ist diese Anordnung nicht nur raumsparend, sondern es entfällt auch ein gesondertes Lager für den Zwischengelegeträger --18-- und es genügt überdies ein einziges Zwischenrad - trotz der Verwendung zweier Antriebsscheiben --7, 8-- für Vor- und Rücklauf.
Die Fig. 8 stellt eine komplizierte Ausführungsform dar, zeigt aber, dass die Antriebswelle-11nicht unbedingt mit einer zweiten Antriebsradfläche versehen sein muss, um ein Zwischenrad anzutreiben.
Vielmehr wird vom Aussenumfang des Antriebsrades --10-- über eine Rolle --68-- der Antrieb auf ein grösseres Rad --69-- und über ein auf gleicher Welle sitzendes kleineres Rad --70-- auf ein weiteres Räderpaar --71, 72-- übertragen, von dem aus letztlich der Antrieb des die jeweilige Scheibe-7 oder 8-antreibenden Rades --73-- erfolgt. Ähnlich, wie bei der Ausführung gemäss den Fig. 6 und 7 wird der Zwischengelegeträger --18-- normalerweise mittels einer Feder --74-- in der strichpunktiert angedeuteten Ruhelage gehalten und ist von dort aus über eine Welle --75-- in seine beiden Arbeitslagen verdrehbar, an welcher Welle --75-- beispielsweise der Drehknopf --17-- gemäss Fig. 1 sitzen kann.
Um dabei den Zwischengelegeträger --18-- nicht über seine jeweilige Arbeitslage hinausbewegen zu können, ist an ihm ein Führungsstift-76-- befestigt, der einen in einer darüberliegenden Wandung befindlichen halbkreisförmigen Führungsschlitz-77- (strichpunktiert angedeutet) durchsetzt. Diese nicht dargestellte
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