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an einer Bildfenstermaske --20-- befestigt, die durch eine verhältnismässig schwache Feder --21-- derartig belastet ist, dass normalerweise ein Normal-8-Bildfenster --22-- mit einer Öffnung --23-- in der im einzelnen nicht dargestellten Bildbühne --7-- (Fig.1) fluchtet. In der in Fig. 2 dargestellten Stellung ist jedoch, wie bereits erwähnt, die Feder --19-- gespannt, wobei sie die Kraft der Feder --21-- überwindet.
Dadurch wird die Bildfenstermaske --20-- um ihren Drehpunkt --24-- im Uhrzeigergegensinne verschwenkt, wobei ein Super-8-Bildfenster --25-- auf die Öffnung --23-- ausgerichtet wird. Die genaue Lage der Bildfenstermaske --20-- ist dabei durch einen Justierexzenter --26-- bestimmbar, der in eine Öffnung --27-- zwischen zwei Anschlägen-28, 29-eingreift.
Wird nun beim Aufschieben einer Normal-8-Filmspule auf den Spulenzapfen --2-- die Hülse --13-- (bezogen auf Fig. 2) nach links verschoben, so schwenkt der Hebel --15-- um seinen Drehpunkt --30-- im Uhrzeigergegensinne, wobei die Kraft der dabei entspannten Feder --19-- durch die der Feder --21-- überwunden wird und das Normal-8-Bildfenster --22-- beim Schwenken der Bildfenstermaske --20-- im Uhrzeigersinne sich auf die Öffnung --23-- ausrichtet.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird aber nicht allein die Bildfenstermaske --20-- lediglich durch das Aufsetzen einer Spule auf den Spulenzapfen --2-- verstellt, sondern gleichzeitig auch eine Zahntrommel --31-- an die entsprechende Perforationslochteilung angepasst. Zu diesem Zweck ist am Ende
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vorgesehen,eingreift. Der Hebel --34-- ist um einen gerätefesten Drehpunkt --35-- schwenkbar. An seinem unteren Ende ist der Hebel --35-- mit einer Drehhülse --36-- verbunden, die auf der Welle --37-- der Zahntrommel --31-- sitzt und mit letzterer drehschlüssig, jedoch axial verschiebbar verbunden ist.
An der Drehhülse --36-- befestigt ist ein Zahnkranz --38-- für Super-8-Film, wogegen ein Zahnkranz --39-- für Normal-8-Film mit der Zahntrommel --31-- verbunden ist. Beide Zahnkränze --38, 39-- sind somit auseinander bewegbar, wenn die Hülse --36-- axial nach rechts verschoben wird.
In der dargestellten Lage liegen die Zahnkränze --38, 39-- aneinander an. Ein in eine Filmführung
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Super-8-Film-41-- kommt--38-- in Eingriff. Wird hingegen in der bereits geschilderten Weise eine Normal-8-Spule auf den Spulenzapfen-2-aufgeschoben, so schwenkt der Hebel --15-- im Uhrzeigergegensinn, was eine ebensolche Schwenkung des Hebels um seinen Drehpunkt --35-- zur Folge hat. Dabei kommt der Hebel --34-- in die strichpunktiert dargestellte Stellung --34a-- und nimmt dabei über einen Bund --42-die Drehhülse --36-- mit, so dass sich der Zahnkranz --38-- gegenüber dem Zahnkranz --39-- nach rechts
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des Zahnkranzes --39-- in Eingriff.
Häufig wird zur Anpassung eines Spulenzapfens-2- (Fig. 3A) an den Öffnungsdurchmesser von Super-8-Spulen lediglich auf den inneren Dorn --11-- für Normal-8-Spulen eine Adapterhülse --13a-- aufgeschoben, deren Aussendurchmesser dem Öffnungsdurchmesser der Super-8-Spulen entspricht. Um nun gleichzeitig den Projektor mit dem Aufstecken umstellen zu können, ist gemäss den Fig. 3A bis 3C in einer Seitenwandung --44-- des Projektors --1-- ein Taststift --45-- vorgesehen, der durch die Hinterfläche der Adapterhülse-13a-- beim Aufstecken derselben verschoben wird.
Dieser Taststift-45-- betätigt einen Schalter --46-- in einem Stromkreis, der gemäss Fig. 3C zwei Solenoide-47, 48-enthält. Beim Schliessen des Schalters --46-- werden beide Solenoide --47, 48-- erregt, wobei das Solenoid --47-- die in diesem Beispiel verschiebbare Bildfenstermaske --20-- entgegen der Wirkung der Feder --21-- nach oben verschiebt und dabei anstelle des Bildfensters --22-- für den Normal-8-Film das Bildfenster --25-- für den Super-8-Film auf die Achse des optischen Systems --5-- ausrichtet. Die angedeutete Öffnung --23-- hingegen befindet sich in dem gerätefesten Teil --49-- der Bildbühne.
Gleichzeitig verstellt im dargestellten Ausführungsbeispiel das Solenoid --48-- den Drehpunkt eines Greiferhebels-50-. Dieser Greiferhebel--50-- ist mit zwei Lagerstiften-51, 52-versehen. Mit dem Anker --53-- des Solenoids --48-- hingegen ist eine Lagerwange --54-- verbunden, die entweder unter
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des Greiferhebels --50-- vergrössert wird. Bei ihrer Bewegung ist die Lagerwange --54-- um einen Achsbolzen--56--schwenkbar.
Sollte es einmal vorkommen, dass Normal-8-Film auf einer Super-8-Spule gelagert ist, so wäre zwar das Aufstecken der Adapterhülse --13a-- erforderlich, doch würde dies eine falsche Einstellung der
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Projektorteile infolge der Schliessung des Schalters --46-- und der Erregung der beiden Solenoide --47, 48--bewirken. Um auch in solchen Ausnahmefällen nicht Nachteilen dieser Automatik ausgesetzt zu sein, ist ein Druckschalter --57-- vorgesehen, der in Serie zum Schalter --46-- sitzt. Der Schalter --57-- ist normalerweise geschlossen und kann durch Betätigen seiner Taste in einer Offenstellung verrasten.
Zweckmässig ist in eine Anzeigelampe --58-- zugeordnet, die seinen Offenzustand anzeigt.
Sollte umgekehrt einmal Super-8-Film auf einer Normal-8-Spule gelagert sein, so müsste diese Spule auf dem Spulendorn-11-aufgesteckt werden. In diesem Falle blieben die Formatumsehaltteile des Projektors --1-- unter der Wirkung ihrer Federn --21, 55-- in der Stellung für Normal-8-Film. Um nun dennoch eine Umschaltung vornehmen zu können, ist der offene Schalter --46-- durch einen normalerweise geöffneten Schalter --59-- überbrückt, der durch Betätigen seiner zugehörigen Drucktaste von Hand aus geschlossen werden kann. Auch diesem Schalter --59-- ist zweckmässig eine Anzeigelampe-60-am Projektor --1-- zugeordnet.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen war stets ein teleskopisch auf den Normal-8Spulendorn-11-- schiebbare Hülse vorgesehen, durch die Teile des Projektors umgestellt wurden. Es kann nun aber auch umgekehrt vorgegangen werden, indem mit der Formatumstellung am Projektor gleichzeitig auch der Spulendorn verstellt wird. Dies sei an Hand der Fig. 4A bis 4C erläutert. Dabei sind im nicht dargestellten Projektor in bekannter Weise an einer Hauptwelle-61-eine Eingriffsnoeke-62- und eine Transportnocke --63-- vorgesehen.
Mit diesen beiden Nocken wirkt ein Nockenfolgerträger - zusammen, der wahlweise um einen Drehpunkt --51a oder 52a-- schwenkbar ist und seine Bewegung über Backen --65-- auf einen entlang einer Achsstange --66-- verschiebbaren und um diese Stange drehbaren Greiferrahmen --67-- mit Zähnen --68-- überträgt. Zum Umstellen des Drehpunktes von Normal-8-Film (Drehpunkt 51a) auf Super-8-Film (Drehpunkt 52a) ist ein Formatumschalthebel-69-vorgesehen, mit dessen Hilfe in bekannter Weise auch die Bildfenstermaske des Projektors verstellt wird. Die bisher erläuterten Teile sind aus der Fachliteratur bekannt, weshalb auf eine eingehendere Beschreibung verzichtet wird.
Der Formatumschalthebel-69-- ist um eine gerätefeste Achse --70-- schwenkbar. Um bei ungenauer Einstellung durch den Benützer ein Stehenbleiben des Hebels --69-- in einer Zwischenlage zu verhindern, ist er durch eine Kippfeder --61-- belastet. Der Formatumschalthebel-69--, der an seinem einen Arm eine Handhabe --72-- aufweist, ist an seinem andern Arm --73-- mit einem Verlängerungshebel --74-- ge- kuppelt. Zum Kuppeln trägt der Arm --73-- einen Stift --75-- und besitzt ein Langloch-76-. In dieses Langloeh-76-- greift ein nach beiden Seiten des Verlängerungshebels --74-- ragender Stift --77-- ein, der mit dem Stift-75-- durch eine Feder --78-- verspannt ist. Der Stift --75-- seinerseits greift in eine Ausnehmung --79-- ein.
Somit reitet der Verlängerungshebel-74-auf dem Stift-75-- und ist mittels
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An seiner Oberseite trägt der Verlängerungshebel --74-- eine Gabel --80--, die zwischen zwei Flansche-81-einer Welle --82-- eingreift. Auf der Welle --82-- sitzt eine Hohlwelle --83--, die über ein Antriebsrad --84-- antreibbar ist und an ihrer Vorderseite den Spulendorn --2-- trägt. Wie ersichtlich, durchsetzt die Welle --82-- die Hohlwelle --83-- völlig und ist mit ihrer vorderen Endfläche-85-- mit einem elastischen Balg --86-- verbunden. Die Einzelheiten dieser Konstruktion veranschaulichen die Fig. 4B, 4C in der Stellung für Normal-8-Spulen bzw. Super-8-Spulen.
Die Verschiebung der inneren Welle - wird dabei über den Formatumschalthebel --69-- gesteuert, der beim Verschwenken im Uhrzeigergegensinne (bezogen auf Fig. 4A) ein Zusammendrücken des Balges --86-- bewirkt. Damit ist dann der Spulendorn --2-- für den Öffnungsdurchmesser von Super-8-Spulen angepasst. Sollten die an Hand der Fig. 3A bis 3C beschriebenen Ausnahmefälle vorkommen, wobei der Film nicht auf die seinem Format entsprechende Spule gewickelt ist, so kann der Verlängerungshebel-74-aus seiner Verbindung über den Stift-75-- und die Ausnehmung --79-- entgegen der Wirkung der Feder --78-- ausgehoben werden und um den Stift --77-- mit Hilfe einer Handhabe --87-- in der bewünschten Weise verschwenkt werden.
Die Handhabe --87-- ragt durch eine Öffnung der in dieser Figur nicht dargestellten Seitenwand --44-- (vgl. Fig. 3B) des Projektors --1-- und kann mit Hilfe einer ihrer Ausnehmungen --88 oder 89-- in dieser Wand eingehängt werden, wodurch bei manueller Einstellung des Spulenzapfens --2-- mit Hilfe der Handhabe --87-- diese Einstellung gesichert wird.